Liebe Leserinnen und Leser,

auf vielfachen Wunsch bieten wir ab sofort wieder die PDF Version für den Ausdruck des Newsletters an. Download hier.

Gesegnetes Weihnachtsfest

Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,

dies ist nun der letzte Newsletter, der in diesem Jahr erscheint. Ich möchte mich bei Ihnen für das treue Interesse an unserer Arbeit bedanken. Viel ist geschehen in diesem Jahr! Schon bald hatte die Coronapandemie die verschiedenen Regionen der Welt fest im Griff. Wenn es bei uns einmal etwas besser lief, litten andere Menschen unter der Not von Ausgangssperren und Arbeitslosigkeit, und umgekehrt. Dieses Weihnachtsfest und der Jahreswechsel werden hier in Deutschland wohl lange im Gedächtnis bleiben: ein Weihnachten ohne Weihnachtsmarkt, ohne Weihnachtstrubel und ohne vielfältige Familienbesuche während der Feiertage, ein Silvester im kleinen Kreis und ohne Feuerwerk. Vielleicht helfen diese Ruhe und Abgeschiedenheit, noch einmal über Weihnachten nachzudenken und über das, was meine Leben, mein gesellschaftliches Engagement für Menschen vor Ort und weltweit ausmachen und welche Rolle Gott und Jesus Christus in meinem Leben spielen.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und hoffe, dass wir im nächsten Jahr nicht zu viel über Naturkatastrophen und Not berichten müssen, sondern auch viele Hoffnungszeichen setzten können.

Ihr Niels Gärtner

Was jetzt am wichtigsten ist – Hurrikan-Nothilfe für Mittelamerika

Bis zum 4. Dezember 2020 hat das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika 41.000 US-Dollar Ersthilfe an die drei Provinzen der Brüdergemeine in Mittelamerika überwiesen, in denen es im vergangenen November große Schäden nach den beiden Hurrikans »Eta« und »Jota« gibt. Nach Angaben aus den betroffenen Regionen ist es jetzt am dringendsten, sauberes Trinkwasser und Grundnahrungsmittel zu beschaffen. Dann müssen die von Überschwemmungen betroffenen Felder neu bestellt und die mit Brachwasser kontaminierten Brunnen gereinigt werden. Schließlich geht es um die Beschaffung von Baumaterialien für die Reparatur und den Neubau eingestürzter bzw. beschädigter Häuser und Kirchen. Das »Board of World Mission« hat sich vorgenommen, bis Ende Dezember 2020 noch einmal 75.000 US-Dollar nach Nikaragua und Honduras zu überweisen. Ein weiteres Nothilfe-Update in Englisch hier.

Flüge mit Hilfsgütern an die Atlantikküste

Mit Hilfe der global agierenden Organisation »Mission Aviation Fellowship« (MAF) ist es vor wenigen Tagen gelungen, mit Kleinflugzeugen eine Fülle von Hilfsgütern an die Atlantikküste von Nikaragua und Honduras zu bringen, um damit den Opfern der Hurrikans »Eta« und »Jota« ein Überleben und einen baldigen Neuanfang zu ermöglichen. Mehrmals legten die einmotorigen Maschinen die Strecke zwischen Managua, der Hauptstadt von Nikaragua, und der Katastrophenregion an der Costa Atlantica zurück. Zu den von den notleidenden Brüdergemeinen erbetenen Hilfsgütern gehörten unter anderem jeweils tausende Wasserfilter, Pakete mit Grundnahrungsmitteln sowie Säcke mit Kleidungsstücken und Decken. Auch Sets mit Medikamenten sowie erste Werkzeuge und Baumaterialien wurden per Luftfracht an die dünn besiedelte Küste transportiert. Allen Spenderinnen und Spendern wird aus Nikaragua und Honduras herzlich gedankt.

Lebensmittel-Kiosk auf dem Gelände der Ahuas-Klinik

Stolz berichtet Ted Riven, der Direktor der »Clinica Evangelica Morava« in Ahuas an der Miskitoküste von Honduras: »Seid gegrüßt, Brüder und Schwestern! Ich hoffe, die Gnade unseres allmächtigen Gottes ist mit euch allen. Vor fast zwei Jahren hatte ich die Idee, eine Art Lebensmittelgeschäft oder Boutique auf dem Gelände unserer Klinik zu bauen. Dort sollten sich nicht nur unsere Patientinnen und Patienten, sondern auch unsere Mitarbeitenden mit Nahrung versorgen können. Der Bau des Kiosks begann im August 2020 nach dem Erfolg einer Spendenaktion. Ende September 2020 war der Kiosk fertig und konnte ausgestattet werden. Er kostete 3.000 US-Dollar. Ich möchte allen Freundinnen und Freunden der Klinik danken, die für dieses Projekt gespendet haben. Heute ist der Kiosk für viele Menschen eine angenehme Realität. Und er bietet der Klinik ein kleines Zusatzeinkommen. Mit Euch eins in Christus, Euer Ted Riven«.

Weihnachtsfeier in Malawi

Die Herrnhuter Missionshilfe hat Mitte November einen Weihnachts-Spendenaufruf für die Kinder in Malawi veröffentlicht. Dank vieler großzügiger Spenden konnte nun kurz vor Weihnachten mehr als 500 Kindern der Schule »Light of Hope« und des »Child Care Centers« am Rande des Dzaleka Camps eine große Freude bereitet werden. Erst gab es Geschenkpakete mit Lernmaterialien, Kleidung und Süßigkeiten. Einen Tag später dann eine warme und ausgiebige Mahlzeit für die glücklichen Schülerinnen und Schüler. Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen der Kinder bei allen Spenderinnen und Spendern. Die Weihnachtsüberraschung ist mehr als gelungen.

Berufsausbildung für Waisenkinder ausgebaut

In seinem vierteljährlich erscheinenden Magazin »Nachrichten« erzählt »Mission 21«, die Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in der Schweiz, von der Ausweitung der Waisenarbeit der Brüdergemeine in Mbeya (Tansania, Südwestprovinz). Dank eines Beitrags der gemeinnützigen Stiftung »Symphasis« konnten jüngst 100 Jugendliche zusätzlich in das Waisenprogramm aufgenommen werden, das insgesamt 650 Personen umfasst. Die 100 Jugendlichen absolvieren in einem Schulzentrum der Brüdergemeine eine zweijährige Berufsausbildung, wo sie sich darauf vorbereiten, ihren Lebensunterhalt bald selbständig zu verdienen. Durch die Folgen von HIV/Aids wachsen schätzungsweise eine Million Kinder in Tansania ohne ihre Eltern auf. Manche von ihnen sind selbst HIV-positiv. Fast alle leben in großer Armut. Im Projekt erhalten die Waisen nicht nur Zugang zu Bildung, sondern auch eine gute soziale und medizinische Versorgung. Mehr hier (Seite 9).

Neues Sprechzimmer im Krankenhaus Mbozi

Seit Juli 2019 arbeitet der Unfallchirurg Jens Marcus Albrecht am Krankenhaus Mbozi (früher Südwestprovinz, heute Missionsprovinz Mbozi, Tansania). Seit seiner Ankunft hat sich dort viel bewegt. Wir haben immer wieder darüber berichtet. Am 15. Dezember 2020 erschien sein 7. Newsletter. Manches medizinische Gerät wurde (auch Dank Mission 21, der schweizerischen Partnerorganisation der HMH) inzwischen per Container an das Krankenhaus Mbozi geliefert. Nun konnten vor allem die leistungsstarken OP-Leuchten installiert werden, die das Operieren deutlich sicherer machen. Auch von anderer erfolgreicher Hilfe für Menschen kann Jens Marcus Albrecht berichten. Der gesamte Newsletter hier.

Hinweis auf die neue Ausgabe der »Unity Women’s Voices«

Die »Unity Women’s Voices« beschäftigen sich in ihrer Ausgabe für November/Dezember 2020 mit dem Schwerpunktthema »Die Menschenrechte der Frauen«. Siehe in Englisch hier. Julie Tomberlin, die Leiterin des »Unitätsfrauenbüros«, schreibt in der Einleitung ihres Newsletters: »Es ist mir eine Ehre, Euch die Stimmen einiger Schwestern zu Gehör zu bringen, die derzeit mit Personen und Gruppen zu tun haben, die unter Femizid, häuslicher Gewalt, Isolation, Kinderehe, Schwangerschaften von Teenagern und ungleichem Zugang zu Arbeit und Bildung leiden. Die Stimmen stammen aus Peru, Kenia, Tansania und Südafrika, sie könnten aber ebenso aus den USA oder Europa stammen«. Zu Worte kommen in dem längeren Newsletter u. a. Ana Maria Huaman (Peru), Angelene Swart (Südafrika), Cecilia Tesh (Kenia) und Peragia Ludovick Kinyoto (Tansania, Rukwaprovinz). In fast allen Beiträgen spiegeln sich die besonderen Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie.

Hohe Ehrungen für zwei tüchtige Schwestern

Muriël Held, die Leiterin der Frauenarbeit der Brüdergemeine in Surinam, wurde kürzlich vom Staatspräsidenten mit dem Palmen-Orden geehrt. Dieser Orden ist eine militärische und zivile Auszeichnung der Republik Surinam. Sie wird an Surinamer und Ausländer für besondere Verdienste in Surinam verliehen. Der Orden besteht aus einem fünfzackigen goldenen Stern mit einem Medaillon in der Mitte. Das Medaillon mit dem Bild einer Palme wird von einem roten Band umfasst. Auf diesem steht in goldenen Buchstaben: »Justitia - Pietas - Fides« (Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Treue). Dr. Cicely Athill-Horsford, die Pfarrerin der »Mount Tabor Moravian Church« auf Barbados, wurde kürzlich zur Präsidentin des »Nationalen Kirchenrates von Barbados« gewählt. Sie ist die erste Frau in diesem Amt. Im Jahre 1982 war sie auch die erste Frau aus der Brüdergemeine, die in der karibischen Unitätsregion zu einer Pfarrerin ordiniert wurde. Mehr hier.

Schülerinnen programmierten neue Website für das BMC

Das Gebiet der Informationstechnologie wird meist von Männern dominiert, aber drei Auszubildende im Kurs für Informations- und Kommunikationstechnologie haben beschlossen, an dieser Tatsache etwas zu ändern. Sie haben eine neue Website für ihre Schule, das »Bethlehem Moravian College« (BMC) in Malvern/St. Elisabeth auf Jamaika, programmiert - und sie sind alle Frauen. Venisha Brown, Janeek Coke und Toni-Ann Samuels erhielten ihre Kenntnisse hinsichtlich der Programmierung von Webseiten durch ihr Engagement im »BITS Technology Club«, dem akademischen Klub des Kurses für Informations- und Kommunikationstechnologie an ihrer Schule. Letztere ist die Präsidentin des Klubs. Die neue Website (siehe hier) erzählt unter den Menüpunkten »About Us / Our History« auch die abwechslungsreiche Geschichte der bis auf das Jahr 1861 zurückgehenden, von Herrnhuter Missionaren gegründeten Schule.

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
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+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


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