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| | | | Zehntausende Menschen stehen vor dem Nichts | | |
Immer mehr Details über die gewaltigen Schäden, die die Hurrikans »Eta« und »Jota« in der ersten Novemberhälfte 2020 in Nikaragua und Honduras anrichteten, erreichen die Öffentlichkeit. Auch die Brüdergemeinen in beiden Ländern und Tausende ihrer Mitglieder sind schwer betroffen. Siehe hier. Die Geschädigten, die in Ahuas (Honduras) Zuflucht fanden, erhalten zunächst Lebensmittel im Wert von 50.000 Lempira (1.750 Euro). Fotos von der Verteilung hier. Aus den zugänglichen Gebieten in Nikaragua berichtet A. Martinez, Mitglied der Kirchenleitung: »In Bilwi haben 60 Prozent der Häuser ihr Dach verloren, 15 Prozent der Häuser sind eingestürzt. In Wawa Bar sind 75 Prozent der Häuser zerstört. Auch Kirchen und Pfarrhäuser gingen verloren«. Aus den Gebieten im Landesinneren (z. B. Musawas, Saunia As) liegen noch keine Schadensberichte vor. Sie sind unzugänglich und können auch digital noch nicht wieder erreicht werden. Schwer wiegt überall der Verlust der Ernten und die nahezu komplette Zerstörung der Infrastruktur. |
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| | | | »Jota« hat den Ort Haulover dem Erdboden gleichgemacht | | |
Ein erschütterndes Video (siehe hier) zeigt den vom Hurrikan »Jota« am 17. November 2020 völlig vernichteten Ort Haulover an der nördlichen Atlantikküste von Nikaragua. In den Anfangssequenzen des Videos ist auch die zerstörte Kirche der Brüdergemeine zu sehen. Das Video stammt von dem Gemeindeglied Nicho Nihamaya. Nur noch der Kirchturm ragt - zeichenhaft? - in die Höhe. Die meisten Einwohner von Haulover sowie von benachbarten Orten wurden nach Bilwi (Puerto Cabezas) evakuiert und sind in Kirchen und Schulen u. a. der Brüdergemeine untergebracht. Es ist derzeit ungewiss, ob Haulover an der bisherigen Stelle wiederaufgebaut wird. Auch in Honduras wurden 10.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert. 12.000 Manzanas (ca. 8.500 Hektar) Ackerflächen vor allem mit Kochbananen, Reis und Kakao sind in den Fluten verloren gegangen. 87 Schulen, 33 Gesundheitszentren sowie zahllose Wasser- und Abwassenanlagen wurden vom Sturm und vom Wasser beschädigt. Mehr in einem Update des "Board of World Mission" der Brüdergemeine in Nordamerika vom 25. November 2020 in Englisch hier. |
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| | | | Ersthilfen für Nikaragua beschlossen | | |
Brüder-Unität und Herrnhuter Missionshilfe haben am 19. November 2020 beschlossen, 10.000 Euro Soforthilfe jeweils zur Hälfte aus ihren Nothilfefonds den Betroffenen der dicht aufeinander folgenden Hurrikans »Eta« und »Jota« in Nikaragua zur Verfügung zu stellen. Weitere Unterstützung ist vorgesehen, sobald klar ist, wofür gezielt Hilfe benötigt wird. Auch andere Unitätsprovinzen und Missionswerke - vor allem in Nordamerika - riefen mittlerweile zu Spenden für die Hurrikan-Opfer auf. Hilfe werden nicht nur Kirchen und Gemeinden brauchen, sondern sie wird auch für zehntausende Individuen erforderlich sein. Die Not ist deshalb so groß, weil etwa 90 Prozent der Menschen an der Costa Atlantica über kein regelmäßiges Einkommen verfügen, sondern (im städtischen Bereich) von Gelegenheitsarbeiten abhängig sind und (auf dem Lande) großenteils von der eigenen, nun zerstörten Landwirtschaft leben. |
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| | | | Einladung zur Videokonferenz am 7. Dezember 2020 | | |
Die Herrnhuter Missionshilfe möchte die guten Erfahrungen der Mitgliederversammlung im Sommer 2020, die notgedrungen digital durchgeführt werden musste, aufgreifen und ihren Mitgliedern, Freundinnen und Freunden auch zwischen den jährlichen Mitgliederversammlungen die Möglichkeit bieten, Informationen aus erster Hand zu erhalten sowie Fragen zu einzelnen Projekten zu stellen. Die Mitarbeitenden im Unitätshaus in Bad Boll bieten deshalb eine Videokonferenz am Montag, dem 7. Dezember 2020, von 19 bis 20.30 Uhr an. Während der Konferenz werden Bettina Nasgowitz, Referentin für Projekte und Finanzen, sowie Markus Kuhn, Assistent, über einzelne Projekte berichten und sich der Aussprache dazu stellen. Wer an der Videokonferenz teilnehmen möchte, melde sich bitte bei Niels Gärtner an. Dieser verschickt dann vor der Konferenz den entsprechenden Link. |
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| | | | Aidswaisenhilfe Tansania - Rundbrief von Jochen Tolk | | |
Nach seiner aktiven Zeit in Tansania ist Dekan i.R. Jochen Tolk, Weingarten, immer noch für dieses Land und seine Menschen aktiv. Mit seinen Rundbriefen motiviert er seinen Unterstützerkreis, Projekte zu fördern, die ihm besonders wichtig sind: Das sind vor allem die Chancen für AIDS-Waisenkinder zu erhöhen durch gute Schulbildung und/oder eine Berufsausbildung. Rückblickend hält er fest: »Immer wieder erleben wir, dass Kinder, die wir durch Jahre hindurch gefördert haben, eine Berufsausbildung abschließen oder gar studieren, schließlich eine Existenz aufbauen und eine für die Gesellschaft wichtige Arbeit tun.« Anhand von einzelnen Geschichten macht er deutlich, dass diese Projekte Hoffnung geben wie beispielsweise Mwakitalu, der die Secondary School erfolgreich abgeschlossen hat und nun einen Studienplatz in Dodoma angeboten bekam. Herzlichen Glückwunsch! Schon mit relativ kleinen Beträgen kann viel Hoffnung aufflammen. Der gesamte Rundbrief hier. |
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| | | | Ankommen zwischen Afrika und Ikeataschen | | |
Viele Jahre hat Claudia Zeising in Rungwe (Tansania) gearbeitet. Gemeinsam mit Melania Mrema Kyando hat sie die vielfältige Frauenarbeit gefördert, über den HIV-Virus informiert und Projekte begleitet. Auch das Frauenzentrum in Rungwe hat sie maßgeblich mit aufgebaut. Ein kleiner Film dazu hier. Nun sollte diese wichtige Arbeit mit Frauen in Malawi weitergehen, aber bürokratische und finanzielle Hürden und Corona verzögerten die Ausreise immer wieder. Diese Zeit nutze Claudia Zeising um über ihre Arbeit in den letzten Jahren und ihren persönlichen Werdegang nachzudenken. Dazu gehört auch die Entscheidung, nun im Alter vor dem Ruhestand, nicht mehr nach Malawi auszureisen. Den ganzen Rundbrief mit ihren Beweggründen dazu finden Sie hier. |
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| | | | Malawi: Aufstehen gegen Gewalt gegen Frauen | | |
Gewalt gegen Frauen ist leider ein weltweites Problem. In vielen Ländern sind Frauen physischer und sexueller Gewalt ausgesetzt, die zu psychischen Schäden und einem geringeren Stellenwert in der Gesellschaft führen. Das ist leider auch in Malawi so. Deshalb haben weltliche und geistliche Führungspersonen aufgerufen, die Bevölkerung für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren, die oft unsichtbare Gewalt sichtbar zu machen und die Gewalttäter zur Rechenschaft zu ziehen. Auch Act Alliance, ein Zusammenschluss kirchlicher Hilfswerke, hat diesen Impuls aufgenommen, gegen genderbasierte Gewalt aufzustehen. Die Moravian Church Malawi, die mit Act Alliance eng zusammenarbeitet, hat an der Aktion teilgenommen und eine kleine Aufklärungskampagne in der Region Dowa gestartet. Mit Plakataktionen an verschiedenen Orten wird die lokale Bevölkerung aufmerksam gemacht, dass Vergewaltigung kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat, die die Gesellschaft nicht länger toleriert. |
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| | | | Neues Blitzlicht aus der »Clinica Evangelica Morava« | | |
»Wenn wir fröhlich geben und dankbar annehmen, dann sind wir alle gesegnet«. Mit diesem Spruch der einheimischen Maya Angelou beginnt ein weiteres, ausführliches Spotlight (Winter 2020) aus der »Clinica Evangelica Morava« in der Gemeinde Ahuas an der Miskitoküste von Honduras. Es enthält News zur Lage nach den jüngsten beiden Hurrikans »Eta« und »Jota« (mit zwei Videos und vielen Bildern), historische Reminiszenzen zum 75-jährigen Bestehen der Klinik sowie Missionsgeschichten aus Vergangenheit und Gegenwart - und manches mehr. In den News heißt es: »Neueste Schätzungen besagen, dass für Honduras insgesamt 69,2 Mill. US-Dollar an Hurrikanhilfe notwendig wäre, um 450.000 betroffenen Menschen zu helfen, darunter 16.500 Familien in der Brüdergemeine-Region ›Gracias A Dios‹ in der La Mosquitia. Was das Nachbarland Nikaragua anbetrifft, so schätzt die Brüdergemeine allein ihren Bedarf an Ersthilfe auf 59.400 US-Dollar«. Das komplette Blitzlicht hier. |
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