Download der PDF Version des Newsletters hier.

Baumpflanzprojekt in Malawi

Auf dem Gelände der Moravian Church am Rande des Dzaleka Refugeecamps startet ab sofort ein Baumpflanzprojekt. In einem ersten Schritt sollen verschiedene Baumarten eingepflanzt werden. Projektleiter Jonah Sinyangwe plant dieses Projekt gemeinsam mit dem »Global Landscape Forum in Malawi« und einigen Studentinnen und Studenten der Universität in Lilongwe. Die Lehrkräfte sowie die Kinder und Jugendlichen erhalten Kurse im Umgang mit den Pflanzen. Ziel ist es, eine nachhaltige Versorgung dank der Früchte (Orangen und Mangos) sicherzustellen. Ebenso wichtig ist der Schatten, den die Bäume spenden. Jonah Sinyangwe freut sich auf das anstehende Projekt und bedankt sich im Namen aller Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte für die Unterstützung. Ein aktueller Zeitungsbericht hier. Video hier.

Aktueller Newsletter Jens Marcus Albrecht

Jens Marcus Albrecht, Chirurg aus Deutschland, war die letzten knapp 3 Jahre für die Herrnhuter Missionshilfe im Krankenhaus in Mbozi, Tansania aktiv. Unterstützt wurde sein Einsatz durch Mission 21 und Brot für die Welt. Nun geht seine Zeit in Mbozi langsam dem Ende entgegen und er blickt in seinem aktuellen Newsletter nochmals auf die bewegende Zeit zurück: »Wenn ich die vergangene Zeit hier in Mbozi versuche in wenige Sätze zu packen, wird das nicht gelingen. Dennoch ist zu sagen, dass neben den schönen Momenten und Erfolgen auch unzählige Herausforderungen und Enttäuschungen da waren. Vor allen in den Bereichen Kommunikation, Organisation und Transparenz war es oft am schwersten. Viel gäbe es dazu zu berichten. All die Zeit hier haben wir uns vor allem als Gäste gefühlt und kamen damit ganz gut zurecht.« Zum kompletten Newsletter hier.

Amelie Ritter berichtet aus Mbozi

Amelie Ritter aus Mühlacker ist seit September 2021 für ein Praktikum nach ihrem Abitur an in Mbozi, Tansania. Dort ist sie vor allem an der Highschool und dem Waisenhaus der Brüdergemeine im Einsatz. Der Kirchenbezirk Mühlacker lebt seit über 40 Jahren eine Partnerschaft mit der Herrnhuter Brüdergemeine in der Südwest-Provinz. Amelie hat eine Zwischenbilanz erstellt und berichtet: »Mir geht es hier echt gut und aufgrund meiner ganzen Erlebnisse und Erfahrungen habe ich mich dazu entschlossen, meinen Aufenthalt, so alles klappt, bis Juni zu verlängern. Ich kann hier endlich etwas bewegen und ich fühle mich hier wohl, trotz manchmal auftretendem Heimweh nach Familie und Freunden. Da ich meinen Aufenthalt hier weitgehend selbst finanziere, bin ich weiterhin sehr dankbar für Ihre Spenden, um meine Zeit bis Juni verlängern und hier noch einiges bewirken zu können!!« Die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich ganz herzlich für den Einsatz und wünscht Amelie Ritter weiterhin viel Erfolg und neue Erfahrungen. Ihren kompletten Bericht und die Möglichkeit zur Unterstützung finden Sie hier.

Kochbereich für die Berufsschule in Kyela

Die Berufsschule der Moravian Church in Kyela, Tansania vermeldet zum Beginn des neuen Schuljahrs insgesamt knapp 150 Schüler. Vor 1,5 Jahren wurde die Unterkunft für die Jungen an der Schule fertiggestellt. Das Gebäude besteht aus sechs Schlafzimmern, einem Essbereich und drei Toiletten und wird von ca. 40 Schülern bewohnt. Mitte des letzten Jahres begann der Bau einer Küche, die jetzt fertiggestellt wurde. Nun haben die Schüler die Möglichkeit, ihr Essen selbstständig zu kochen. Dafür sind sie sehr dankbar. Die Schule bietet derzeit verschiedene Ausbildungen u.a. in den Bereichen Schreinerei, Schneiderei, Elektrik, Computer und Automechanik an.

Sternberg-Förderzentrum hat Video zu Behindertenrechten produziert

Am 23. Februar 2022 veröffentlichte das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) ein selbst produziertes Video - siehe hier - mit dem Titel »It’s My Right«. In diesem englisch untertitelten Video (3:30 Min.) geht es vor allem um das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung und auf Inklusion in den öffentlichen Schulen gemäß Art. 3 und Art. 10/3 des palästinensischen Behindertengesetzes von 1999 sowie gemäß Art. 24 der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006. Hauptperson in dem Video ist der 8 1/2jährige Mohammad, der z. Zt. die 3. Klasse besucht und die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften besonders liebt, weniger das Fach Englisch. Infolge mangelnder Förderung durch die Eltern hat er sich bis in das dritte Lebensjahr hinein überhaupt nicht bewegt, lernte im Sternberg-Förderzentrum aber das selbständige Laufen mit einer Gehhilfe, die ihm sogar das Fußballspielen ermöglicht. Sein Beispiel zeigt, wie erfolgreich geduldige Physiotherapie sein kann.

Workshop auf dem Sternberg mit der GIZ

Am 16. Februar 2022 fand im Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) ein Workshop für die Mitarbeitenden statt. Durchgeführt wurde dieser Workshop gemeinsam von der »Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit« (GIZ) und dem palästinensischen Innenministerium, Abteilung für Kommunalverwaltung und lokale Behörden. Der Workshop verstand sich als ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Integration von Menschen mit Behinderungen in die palästinensische Gesellschaft. Bei dem Workshop ging es im wörtlichen Sinne um den Zugang von Menschen mit Behinderungen in den öffentlichen Raum sowie in öffentliche Gebäude. Es wurden bauliche und technische Standards für öffentliche Straßen und Plätze sowie für öffentliche Gebäude vorgestellt, die sicherstellen sollen, dass Menschen mit Behinderungen problemlos überall hingelangen. Und es wurde darauf hingewiesen, dass Menschen mit Behinderung ein verbrieftes Recht darauf haben, dass diese Standards auch praktisch umgesetzt werden.

Aktivitäten von Frauen in Suriname und Honduras

Die »Unity Women’s Voices«, ein Newsletter des Unitätsfrauenbüros (»Unity Women’s Desk«, UWD), berichteten in ihrer Ausgabe für Februar 2022 von vier Frauen aus Suriname: von Claudia Burgzorg (Theologiestudentin in Paramaribo und nebenher Laienpastorin in Overwacht/Osembo), von Claudia Kioe A Sen (Sekundarschülerin an der »Graf von Zinzendorf School« in Paramaribo und aktuell Stipendiatin des UWD), von Rinia Godliep-Baisie (Laienpastorin im surinamischen Binnenland) und von Muriël Held (Vorstandsmitglied des UWD). Im zweiten Teil des Newsletters geht es um verschiedene Aktivitäten von Frauen in der Unitätsprovinz Honduras. Erzählt wird z. B. von einer sonntäglichen Kinderspeisung (materiell und spirituell) in einigen Dörfern rings um den Ort Belen. Das UWD ist bestrebt, auch Verbindung mit Frauen in der kleineren Missionsprovinz Honduras herzustellen. Zum kompletten Newsletter in Englisch hier.

Nagenda Pradhan in Nepal heimgegangen

Von Roberta Hoey, der kommissarischen Vorsitzenden des Unitätsvorstandes, traf am 19. Februar 2022 die folgende Nachricht ein: »Mit großer Trauer erfuhren wir heute früh vom Heimgang von Pfarrer Nagendra Pradhan. Wir sind voller Kummer, aber wir freuen uns auch darüber, dass er zum Herrn gehen durfte, nachdem er ihm ein ganzes Leben lang gedient hatte. Wir danken für den Einfluss, den er auf seine Familie, auf seine Kirche und als Pionier der Herrnhuter Brüdergemeine hatte. Unter seiner Führung entstand von Nordindien aus die Brüdergemeine in Nepal. Ihr Dienst wächst und geschieht in drei Gemeinden in und um Katmandu. Wir sind sehr gespannt, wie sich sein Vermächtnis in der Zukunft entwickelt. Wir denken in unserem Gebet an seine Frau Kameleshwori Pradhan, an seinen Sohn Joshua Pradhan und an die ganze Familie - heute Abend und in den kommenden Tagen«.

Kurzmeldungen
  1. Im neu gestalteten »Moravian History Store« des Archivs der Brüdergemeine in Bethlehem/PA sind auch viele Dinge mit Relevanz für die Herrnhuter Mission zu finden, nicht zuletzt in der Rubrik »Used Books & Prints«. Siehe hier.
  2. Ein 90-Sekunden-Werbefilm, den Jugendlichen aus aller Welt die Teilnahme an der nächsten »Unity Youth Heritage Tour« vom 10. bis 25. August 2022 nach Tansania schmackhaft machen soll, kann hier angeschaut werden.
  3. Die Herrnhuter Missionshilfe hat auf der Grundlage eines schon 2018 gefassten Synodenbeschlusses für dienstlich erforderliche Flugreisen ihrer Mitarbeitenden im Jahre 2021 eine CO2-Ausgleichsabgabe in Höhe von 177 EUR geleistet. Der Betrag kommt dem Bau von Solarpanelen auf dem Dach der Berufsschule der Brüdergemeine in Ndola, Unitätsprovinz Samia, zugute. Mitarbeitende der Brüder-Unität sind im Jahre 2021 nicht mit dem Flugzeug gereist.
  4. Die Leitung der Brüdergemeine in Suriname sucht auf ehrenamtlicher Basis einen Content Manager für die tägliche Aktualisierung ihrer Facebook-Seiten. Voraussetzungen: Mitglied der Brüdergemeine; Kenntnisse im Facebook-Management; Interesse an Kirche und Gemeine. Meldungen bitte hier.
  5. Jørgen Bøytler, der Geschäftsführer des Unitätsvorstandes, hat auf den Webseiten der weltweiten Brüder-Unität die Losungen 2022 für die einzelnen Unitätsprovinzen und die gemeinsamen Unternehmungen der Brüder-Unität veröffentlicht. Download hier. Die Losung für die Europäisch-Festländische Unitätsprovinz steht in 1. Mose 24,7 und lautet: »Der HERR wird seinen Engel vor dir her senden«.
  6. Das Unitätsfrauenbüro bietet neuerdings zum Preis von 20 US-Dollar weiße T-Shirts (Qualität 100% Baumwolle) an, die vorn und hinten mit dem Logo der Organisation (und hinten auch mit dem Siegeslamm) bedruckt sind. Siehe hier. Bestellmöglichkeit hier.
Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


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