»Light of Hope« Schule und »Child Care Center« in Zeiten von Corona

Das »Child Care Center« der Moravian Church in Malawi hat seinen Betrieb seit September diesen Jahres wieder aufgenommen. 250 Vorschulkinder können nun endlich wieder das Betreuungsangebot annehmen und sind trotz den derzeitigen Bedingungen sehr glücklich über diese Möglichkeit. Die Klassen 1 und 2 der »Light of Hope« Schule starteten mit dem Unterricht in der letzten Woche, diese Woche folgen Klasse 3 und 4 und Ende Oktober dann die Klassen 5 und 6. Nach Fertigstellung des neuen Schulgebäudes können dann auch erstmals Jugendliche der Klassen 7 und 8 unterrichtet werden. Momentan müssen alle Schülerinnen und Schüler Masken während des Unterrichts tragen. Außerdem sind Wasserbehälter und Desinfektionsmittel bereitgestellt worden. Die Klassen werden in nächster Zeit auf 50 Kinder begrenzt und es wird in 2 Schichten (vormittags und nachmittags) unterrichtet. Der Spielplatz auf dem Gelände soll in dieser Woche fertiggestellt werden. Es besteht vor Ort weiterhin dringender Bedarf an Schulmaterialien.

Mailing erbittet Spenden für die Berufsschule in Ileje

Das Spendenmailing Nr. 3-2020 der Herrnhuter Missionshilfe befasst sich mit der Berufsschule Ilieje der Brüdergemeine in Tansania. Der größte Teil der tansanischen Bevölkerung ist zwischen 12 und 19 Jahren alt. Daher ist Aus- und Weiterbildung umso wichtiger. In allen Ausbildungsbereichen des Berufsschulzentrums in Ileje besteht erheblicher Investitionsbedarf. Ein Toilettenhaus muss gebaut werden, Notebooks, technische Geräte für den Unterricht und Nähmaschinen sind Mangelware und werden dringend benötigt. Einige Unterrichtsräume sind zusätzlich in einem sehr schlechten Zustand und müssen dringend renoviert werden. Auch mit kleineren Beträgen können Sie die Jugendlichen bereits unterstützen und so dafür sorgen, dass eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung in Ileje angeboten werden kann. Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Mailing.

Kirchenpräsident Zakaria Sichone in den Ruhestand verabschiedet

Reverend Zakaria Sichone wurde am 11. Oktober 2020 in Mbeya/Tansania gemeinsam mit seiner Frau Beatrice in den Ruhestand verabschiedet. In einem festlichen Gottesdienst dankte das Leitungskomitee der tansanischen Südwestprovinz der Brüdergemeine in Tansania Zakaria Sichone und seiner Frau. Zakaria Sichone war von 2008 bis 2016 stellvertretender Kirchenpräsident, 2016 wählte ihn die Provinzsynode zum Kirchenpräsidenten. Dieses Amt hatte er bis Oktober 2020 inne. Seinen Dienst als Pfarrer begann Sichone am 23. Dezember 1983 in Izumbwe. Von 1987 bis 1990 studierte er in Österreich Diakoniewissenschaften. In den Jahren 1990 bis 1995 war Zakaria Sichone als Lehrer an der Bibelschule Utengule tätig, eine Verbundenheit zur Bibelschule und der Lehrtätigkeit dort besteht bis heute. Im Zeitraum von 1996 bis 1999 absolvierte er das Grundstudium im Bereich Theologie an der TEKU University in Mbeya. In Sambia wirkte der Geistliche von 2000 bis 2004 als Vorsitzender der Missionsprovinz. Daran schloss sich 2005 bis 2007 ein Aufenthalt in Großbritannien an, bei dem er einen Master in Theologie erlangte. 2008 wurde Sichone als Leiter des Missionsgebiets der Südwestprovinz im Norden Tansanias in der Region Arusha berufen. Im August des gleichen Jahres erfolgte die Wahl als stellvertretender Vorsitzender der Südwestprovinz der Herrnhuter Brüdergemeine in Tansania. Bis heute unterrichtet Zakaria Sichone in Utengule und hat vor, dies auch im Ruhestand zu tun.

Stabile Wasserversorgung für die Berufsschulen in Songea und Namtumbo

Dank der Fa. Wörwag GmbH & Co.KG sowie weiteren Einzelspenderinnen und Einzelspendern konnte im September dieses Jahres mit dem Bau eines Brunnens auf dem Gelände der Berufsschule der Moravian Church in Namtumbo begonnen werden. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich bereits auf eine zuverlässige Wasserversorgung und sauberes Trinkwasser. All das ist nicht selbstverständlich und ein hohes Gut in Afrika. Schon Mitte dieses Jahres wurde der Traum der Schülerinnen der Berufsschule in Songea wahr und ein wunderschönes Schlafgebäude für 40 Mädchen konnte eingeweiht werden. Im Moment wird zusätzlich ein Wasserhochbehälter aufgebaut, der an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen ist. Da auch hier Versorgung ebenfalls nicht stabil ist, kann dies mit einem 5.000 l Hochbehälter aufgefangen werden. Die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen sind sehr glücklich über die anstehenden Veränderungen und die deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Weitere Bilder aus den Projekten hier.

Kindergarten auf dem Sternberg kurz vor Fertigstellung

Der Neubau des Kindergartens auf dem Sternberg bei Ramallah, Palästina schreitet immer weiter voran. Inzwischen wurden die Räume im Inneren des Gebäudes komplett fertiggestellt und sind betriebsbereit. Auch die Küche und die sanitären Anlagen sind eingebaut und funktionstüchtig. Die endgültige Fertigstellung und Eröffnung ist je nach Entwicklung der Corona Pandemie vor Ort in den nächsten 2-3 Wochen geplant. Im Rahmen der Erweiterung des Kindergartens soll nun der Spielplatz neu gestaltet werden, mit neuen Spielgeräten und einem kindgerechten Umfeld. Mit einer neuen Rutsche, neuen Schaukeln und Sandkästen, neuen Wippen und einem Trampolin. Ein Irrgarten soll für die Kleinen angelegt werden, um die Kinder zu animieren, ihre Umwelt aktiv mit allen Sinnen zu erleben. Gerade für die Kinder sind Spiel und Bewegung sehr wichtig für ihre motorische Entwicklung. Einige Bilder der fertiggestellten Inneneinrichtung finden Sie hier.

Stärkung der Ausbildungsbereiche an der Berufsschule in Sambia

Die Bereiche Elektrotechnik, sowie Schreiner- und im Schneiderhandwerk der Berufsschule der Moravian Church in Sambia konnten dank größeren Spenden der Fa. Wörwag GmbH & Co.KG mit weiterem Equipment ausgestattet werden. Dadurch steigt die Qualität der Ausbildungsgänge deutlich und die gesamte Schule gewinnt weiter an Attraktivität. Andere Ausbildungsgänge, wie beispielsweise Computerkurse und Englischunterricht sind geplant, können derzeit jedoch aufgrund der Corona Pandemie noch nicht starten. Mit einkommensgenerierende Maßnahmen wollen die Schülerinnen und Schüler aus der schwierigen finanziellen Situation herauskommen. Der Schneidereikurs hat inzwischen damit begonnen, Masken und Kleidung zu nähen. Auch ein neuer Inkubator soll angeschafft werden, um Eier auszubrüten die dann im angrenzenden Shop der Moravian Church verkauft werden. Die Berufsschule hatte Anfang des Jahres viele Anmeldungen und war zuversichtlich, die Anzahl der aktuell 34 Schülerinnen und Schüler weiter zu erhöhen. Nach der Corona bedingten Schließung Mitte März sind viele der neuen Studenten wieder abgesprungen. Viele Eltern können die Schulgebühren nicht mehr aufbringen. Weitere Bilder der Berufsschule hier.

Corona-Hilfsgüter in Honduras angekommen

Wie es in Honduras an der atlantischen »Mosquitia« zugeht, wenn viele Kartons mit Hilfsgütern per Boot eintreffen, die für die Menschen in dieser benachteiligten Region bestimmt sind, das zeigen einige eindrückliche Bilder (siehe hier), die von der Nothilfe-Abteilung (»Moravian Disaster Response«) des »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika kürzlich veröffentlicht wurden. Die Leitung des Board schreibt: »Mit den Hilfsgütern reagieren wir auf die medizinischen und die COVID-Bedürfnisse in der Region. Danke allen, die gespendet und damit geholfen haben, den Einkauf und den Versand zu ermöglichen. Verlässliche Partner in Honduras sind jetzt damit befasst, die Verteilung der Hilfsgüter im Detail durchzuführen. Für diejenigen, die sich in der Region auskennen, seien diejenigen Gebiete genannt, in die unsere Hilfe gelangt: Brus Laguna, Ahuas, Puerto Lempira, Wampusirpi und Belen/Palacios«.

Das »Colegio Moravo Secundario« nach der Corona-Pause

Aus der Perspektive des Direktors erzählt Allan Budier Bryan auf den Webseiten des nordamerikanischen »Board of Worls Mission« der Brüdergemeine vom Neustart des Unterrichtes am »Colegio Moravo Secundario« in Bluefields, Nikaragua, nach fünfmonatiger zwangsweiser Corona-Pause: »Wir haben 492 Schülerinnen und Schüler, 90 Prozent davon erhalten derzeit Unterricht in ihren Klassenräumen. Während der Corona-Pause erhielten sie Unterricht über Handouts, WhatsApp und über IT-Lernplattformen. Wir sind ausschließlich von Schulgebühren abhängig. Die Regierung zahlt sieben Lehrkräfte, während wir 24 Lehrkräfte bezahlen (inkl. Verwaltungs- und Hilfspersonal). Die Schulgebühren betragen 650 Córdobas pro Monat, was 19 US-Dollar entspricht. Dringend müssen wir das Dach unserer großen Sporthalle reparieren. Es ist wegen der salzhaltigen Luft undicht geworden. Danke für die Übernahme von Stipendien für einige unserer Schülerinnen und Schüler«. Mehr in Englisch hier.

Kurzmeldungen
  1. Am 7. Oktober 2020 erschien eine weitere Ausgabe des »Unity Information Newsletters«, hgg. von Jørgen Bøytler, Geschäftsführer des Unity Board, in englischer Sprache. Download hier. Der Newsletter kann zum Bezug per E-Mail unentgeltlich bestellt werden unter boytler(at)ebu.de.
  2. Die »Evangelische Mission in Solidarität« teilt mit: Eine Bewerbung von jungen Freiwilligen für einen Auslandseinsatz für den Ausreisezeitpunkt August/September 2021 ist Corona-bedingt noch bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Alles Weitere hier.
  3. Der »Lutherische Weltbund« ruft die Kirchen am Reformationstag 2020 zu gemeinsamen Gebeten auf. Die von ihm zusammengestellten Fürbitten in sechs Sprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Kiswahili, Indonesisch) konzentrieren sich auf die globalen, ökumenischen und aktuellen Aspekte der Reformation. Zu den Fürbitten hier.
  4. Auch dank der Spendenmittel der Herrnhuter Missionshilfe konnte das Kirchengebäude der Moravian Church in Sambia nach schweren Regenfällen und erheblichen Schäden am Gebäude in diesem Jahr wieder aufgebaut werden. Fotos zum Wiederaufbau sind hier zu finden.
  5. Am 30. September 2020 reisten drei junge Freiwillige aus Dänemark zu einem Einsatz nach Tansania (Rukwaprovinz) aus. Emilie Jensen, Ida Maria Simonsen und Marcus Østrem Mørch werden in Kipili am Tanganyikasee arbeiten. Fotos von den Freiwilligen hier.
  6. Das Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) hat nach 14tägiger Schließung infolge eines Corona-Falles wieder geöffnet.
  7. Alle 24 Gemeinden der Unitätsprovinz Alaska, gegründet 1885, haben jetzt eine eigene kleine Website, mit deren Hilfe eine Spende überwiesen werden kann. Eine entsprechende Linkliste gibt es hier.
  8. Mit dem beigefügten Schreiben (Download hier) informiert die »Teofilo-Kisanji-Universität« der Brüdergemeine in Mbeya (Tansania) die angemeldeten Studierenden, dass sie für ein Bachelorstudium der Theologie zugelassen wurden. Vom 16. bis 25. November 2020 findet für die neuen Studentinnen und Studenten eine Anmelde- und Orientierungswoche statt.
  9. Die seit Jahren in einer Partnerschaft vereinten Brüdergemeinen Rhein-Main und Ibungu (Tansania, Südprovinz) haben sich für Sonntag, den den 25. Oktober 2020, zu einem Partnerschaftsgottesdienst verabredet, in dem sie in besonderer Weise aneinander denken wollen. Die Gemeindeglieder in Hessen treffen sich um 11 Uhr im Kleinen Saal der so genannten »Lichtenburg«, dem größten Gebäude der einstmals bedeutenden Brüdergemeine Herrnhaag oberhalb von Büdingen. In Corona gerechter Weise soll auch das Heilige Abendmahl gefeiert werden.
  10. Aus Paramaribo, Surinam, gingen bei der Herrnhuter Missionshilfe einige Bilder von der Segnung der Schulkinder am Beginn des neuen Unterrichtsjahres ein. Die Segnung erfolgte in Corona gerechter Weise und damit sehr viel schlichter als in der Vergangenheit gewohnt.
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Herrnhuter Missionshilfe
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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
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