Sambia: bessere Bildungsdienste durch Solarenergie-Erzeugung

Seit Jahrzehnten hat Sambia sich bezüglich der Stromerzeugung vor allem auf Wasserkraft konzentriert. Zuletzt führte der Klimawandel jedoch zu längeren Trockenzeiten, was den wasserabhängigen Kraftwerksbetrieb erheblich störte und viele Stromausfälle zur Folge hatte. Die Regierung setzt nun auf Solarenergie, und die Moravian Church in Zambia sattelt auf diesen Trend auf. Als der Kindergarten und die Berufsschule in Lusaka unter den häufigen Energieausfällen litten, bat das Provincial Board (Kirchenleitung) seine Partner in Europa und Nordamerika um Unterstützung bei der Installation von Photovoltaikmodulen auf mehreren Gebäuden. Das amerikanische Board of World Mission BWM und die deutsche Herrnhuter Missionshilfe HMH taten sich daraufhin zusammen, um dieses Projekt zu realisieren. Elektoroenergie und damit Kunstlicht und Internet stehen den beiden Einrichtungen der Moravian Church in Zambia seit geraumer Zeit zur Verfügung und ermöglichen bessere Bildungsdienste. Mehr hier.

Vom Weltweit-verbunden-/Missionsfest in Neugnadenfeld

Auf einen fröhlichen, bewegten und bunten Sonntag blicken die Neugnadenfelder zurück, die am 5./6. September ihr Weltweit-verbunden-/Missionsfest feierten. Das Video vom Festgottesdienst hier. Mit Liedern und Berichten wurde schon am Samstagabend ein Blick auf die weltweite Brüder-Unität geworfen. Am Sonntag konnten dann 50 Gäste aus der Partnergemeinde Den Haag begrüßt werden, die mit ihrem besonderen surinamischen Charme den Tag zu etwas ganz Besonderem machten. In Niederländisch, Surinamisch, Englisch, Deutsch ging es vielsprachig durch den Gottesdienst. Es wurde gestaunt über Gottes wunderbare Schöpfung – so das Thema, viel gesungen, gebetet, gespielt. Besondere Freudenrufe entlockte den Gästen der Anblick der vielen selbstgebackenen Kuchen am Nachmittag. Nach einem erfüllten Tag und einem Reisesegen bestiegen die Gäste wieder ihren Bus nach Hause. Zurück blieb der feste Vorsatz, die neu belebte Partnerschaft künftig wieder besser zu pflegen. Bilder hier.

Ein zahnmedizinisches Team bringt Freude in die Region Mwanza

Am 28. August 2026 berichtete Svend Løbner in einem Post der Brødremenighedens Danske Mission BDM über den Besuch eines zahnmedizinischen Teams in der tansanischen Region Mwanza. Das Team von 13 Studierenden aus Hongkong kümmerte sich in fünf Dörfern um Zahnbehandlungen sowie um die Mundhygiene-Aufklärung. Es führte aber auch Sehtests durch. "Gott sorgt für unsere Körper ebenso wie für unsere Seelen, deshalb baten wir das Team um medizinische Versorgung“, meinte Pfarrer Elias Mlewa, der Chairman der Lake-Victoria-Region der Moravian Church Tanzania. Die jungen Zahnmediziener, denen Dolmetscher zur Seite standen, waren Mitglieder der Wan Chai Church der Church of Christ in China. Die Untersuchungen und Behandlungen fanden auf Kirchengrundstücken der Moravian Church statt. Die Patienten - in jedem Dorf 160 bis 180 - lagen auf Kirchenbänken oder Tischen. Die Bedenken mancher Patienten angesichts der Jugend der Zahnmediziner waren bald verflogen. Mehr in Dänisch hier.

Brüdergemeine in Suriname stellt ihre "Stadtmission" in Paramaribo vor

Auf Facebook stellt die Brüdergemeine in Suriname ihre Stadtmission in Paramaribo vor. Sie sei ein Ort zum Aufatmen und Wohlfühlen. Neben den anderen Angeboten habe sie auch ein Gästehaus mit ruhigen, komfortablen Zimmern für einen angenehmen Aufenthalt in ihrem Portfolio. In dem großen, zentral gelegenen Gebäudekomplex könne man verweilen, Freundinnen und Freunde treffen, Konferenzen abhalten, anderweitig arbeiten und natürlich kreativ sein. In der Stadtmission gebe es weiterhin einen christlichen Buch- und Geschenkeladen, ein gut ausgestattetes Studio für eigene TV- und Videoproduktionen, multifunktionale Mietflächen für Büros und Geschäfte sowie einen Saal für größere Veranstaltungen. Fotos erlauben Blicke in ein kleines Gästezimmer und in einen neu hergerichteten Sanitärraum. Siehe hier und hier. Die Stadtmission in Paramaribo entstand 1914 als Zentrum der sozialen Arbeit der Brüdergemeine in Suriname.

Brüdergemeine in Nepal von Flutkatastrophe nicht unmittelbar betroffen

Das Board of World Mission BWM meldete am 28. August 2026: "Wir sind dankbar, dass die Moravian Church in Nepal nicht direkt von der Flutkatastrophe am 26. August 2026 an der Grenze zu Tibet betroffen ist. Das Zentrum der Moravian Church liegt in und um Kathmandu – also in einiger Entfernung von der überfluteten Region. Unsere Kontaktpersonen bestätigten heute, dass sie wohlauf sind und weder Mitglieder noch Einrichtungen der Kirche direkt zu Schaden kamen … Informationen von ökumenischen Partnern besagen, dass etliche Kirchen beschädigt wurden und viele Pastoren, Gemeindemitglieder sowie weitere Personen aus diesen Gemeinschaften als vermisst gelten oder ums Leben kamen. Vor Ort wurde ein ökumenischer Hilfsaufruf gestartet, um trauernden und obdachlos gewordenen Familien Nahrung, Unterkunft und weitere lebenswichtige Unterstützung zukommen zu lassen." Nothilfe-Spenden sind willkommen. Link zur Online-Spende hier.

Wisconsin Rapids/WI: Innere Mission im Waschsalon

Nachdem im US-Bundesstaat Wisconsin zwei kleinere Gemeinden aufgelöst werden mussten und ihre Immobilien veräußert worden waren, beschloss das Provincial Board (Kirchenleitung) der Moravian Church in America North, die zur Verfügung stehenden Mittel für gemeindenahe Seelsorge-Projekte zu verwenden. Nach längeren Beratungen in der Wisconsin Rapids Moravian Church wurde entschieden, mit dem Geld denjenigen Menschen zu helfen, die sich das Wäschewaschen in Waschsalons (je nach Familiengröße bis zu 50 US-Dollar/Woche) nicht leisten können. Nachdem das Projekt, in einem Nebenraum der Kirche öffentliche Waschmaschinen, Trockner und Duschen aufzustellen, am Widerstand der Nachbarn scheiterte, begeben sich nun regelmäßig zwei Gemeindeglieder in einen privaten Waschsalon der Stadt und übernehmen dort die für sozial Schwache anfallenden Waschkosten. Pfarrerin Beth Rohn-Habhegger meinte: "Wir sind gesegnet, dass wir arme Menschen unterstützen können". Mehr hier.

Studienmaterial zum Thema "Everyone Wants a Better World"

Das Board of World Mission BWM hat kürzlich einen Bibelstudien-Lehrplan mit dem Titel Everyone Wants a Better World (Alle wünschen sich eine bessere Welt) vorgestellt. Siehe hier. Das neue Medium lädt dazu ein, gemeinsam wichtige Themen zu erkunden – vom Zugang zu sauberem Wasser über Geschlechterungleichheit bis hin zu Armut und Hunger. Die einzelnen Beiträge heben dabei jeweils die spezielle moravian identity hervor und weisen auf Dienste einzelner Unitätsprovinzen und Gemeinden hin, mit denen diese sich lokalen und globalen Herausforderungen stellen. Mittels eines 110-seitigen Leitfadens für die Anleitung des Bibelstudiums und vieler ergänzender Materialien ist eine detaillierte Befassung mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung möglich. Download des gesamten Lehrplans hier. Einführendes Material hier. Unit 1: Care for Creation hier. Unit 2: Care for Each Other hier. Unit 3: Care for Right Relationships hier. Worship Materials hier.

Kinder und Jugendliche in Großbritannien mit einem Herz für die Mission

In der Moravian Church British Province gibt es die 1957 gegründete YPMA (Young People's Missionary Association). Diese untersteht dem vier- bis sechsköpfigen Provincial Youth and Children’s Committee und verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen die weltweite Brüder-Unität nahezubringen und sie zu missionarischen Aktivitäten zu ermuntern. In den britischen Gemeinden der Moravian Church gibt es darüber hinaus jugendliche Missionssammler, die 2025 insgesamt 4.442 Britische Pfund (ca. 5.175 Euro) abgeliefert haben. Die Verantwortlichen in der YPMC entschieden, dass 2.500 Pfund an die Schule der Moravian Church im nordostindischen Binnakandi (Assam) gehen sollen, deren Dach von Termiten befallen und eingestürzt war. Außerdem war ein Finanzier der Schule ausgestiegen, sodass die Lehrkräfte zeitweise ohne Bezahlung arbeiten mussten. Weitere 3.650 Pfund (4.250 Euro) sollen dem über 100 Jahre alten Missionskrankenhaus in Sikonge (Tansania, Westprovinz) zugutekommen. Mehr hier (Seite 100).

Das "Bethlehem Moravian College" hat jetzt ein Maskottchen

Das Bethlehem Moravian College in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaica besitzt neuerdings ein überlebensgroßes, Maskottchen, eine Eule in der College-Farbe himmelblau. Voller Stolz präsentierte die 1861 in Newport von brüderischen Missionaren gegründete, überregional bedeusame Berufsschule Arhie the Owl. Die Leitung der Schule schreibt auf Facebook: "Die Eule, genauer der Steinkautz, der Stadtvogel des antiken Athen, steht für Weisheit, Stärke und den Stolz auf unsere Hochschule. Archie verkörpert das Herz des Bethlehem Moravian College. Er begleitet die Studierenden auf ihrem Weg zum Erfolg und feuert uns bei jedem Lernschritt an. Ob im Unterricht oder bei Veranstaltungen auf dem Campus – Archie ist stets bereit, Energie, Zuversicht und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu vermitteln. Haltet bei kündtigen Besuchen auf dem College-Campus Ausschau nach Archie. Und vergesst nicht, ein Foto mit ihm zu machen, wenn Ihr ihn trefft!" Siehe hier.

Zehn Jahre Einsatz für sauberes Trinkwasser in Gemeinden auf Kuba

Seit mehr als zehn Jahren kooperiert das Board of World Mission BWM mit verschiedenen Gemeinden auf Cuba im Blick auf die Versorgung von Menschen im ländlichen Raum mit sauberem Trinkwasser. In Cuba gibt es bisweilen Trinkwasserbrunnen dicht neben Hühnerfarmen, was zur Folge hat, dass Wasser zum Trinken, Kochen und Baden gefährlich verunreinigt wird. Um diesem gesundheitsgefährdenden Umstand abzuhelfen, wurden in kubanischen Gemeinschaften von der Moravian Church zehn Wasserfiltersysteme installiert. Diese befinden sich nicht in einzelnen Häusern, sondern an zentralen Orten, sodass viele Menschen auf sauberes Wasser zugreifen und Mitglieder der Moravian Church mit anderen Menschen ins Gespräch kommen können. Nach Installation der Filtersysteme durch ausländische Fachkräfte werden diese von Einheimischen betrieben und regelmäßig gewartet. Mehr hier.

Neue Kaltwasserpumpe im Diakonissenhaus Paramaribo installiert

Eine gute Nachricht gibt es vom Diakonissenkrankenhaus in Paramaribo, Suriname, das von der Brüdergemeine maßgeblich mitgetragen wird. Die dringend erforderliche neue Biral-Kaltwasserpumpe für die Klimatisierung von zwei Operationssälen ist inzwischen in Betrieb genommen worden. Die Zeister Zendigsgenootschap ZZg hat 5.000 Euro zu dieser Anlagenerneuerung beigesteuert. Sie dankt denen, die mit ihren Spenden diese Beihilfe ermöglicht haben. Die neue Pumpe sorgt für die Zirkulation von gekühltem Wasser in der Lüftungsanlage des großen, modernen Gebäudes. Nebenbei erfolgt eine Filterung und damit Reinigung der gekühlten Luft. Dr. Clyde B. Cairo, der Geschäftsführer des Diakomnissenhauses, meinte bei der Inbetriebnahme: "Die Kühlung der Operationssäle ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit von Patienten, Ärzten und Pflegekräften. Die Anlage steigert die Qualität unserer Arbeit." Bilder hier.

Großartige Erfolge bei einer Taekwondo Meisterschaft in Kathmandu

Erneut waren zahlreiche Kinder aus der International Kindergarten & Shristi Academy der Moravian Church in Kathmandu-Baneshwor, Nepal, bei einem sportlichen Wettkampf extrem erfolgreich. Auf Facebook schrieb die Schule am 1. September 2026: "Herzlichen Glückwunsch an alle unsere jungen Athleten für ihre herausragenden Leistungen bei der "1. Gokarneshwor District Level Taekwondo Meisterschaft"! Unter 645 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus zwölf Schulen bzw. Vereinen zeigten die Kinder aus unserer Schule unglaubliche Fähigkeiten, darüber hinaus Hingabe, Disziplin, Selbstvertrauen und Sportlichkeit. Sie brachten 12 Goldmedaillen, 8 Silbermedaillen und 7 Bronzemedaillen mit nach Hause; also insgesamt 27 Medaillen. Eine unglaubliche Leistung! Ihr seid nun wirkliche Champions! Macht bitte weiter so, verbessert euch und glänzt weiter! Eure Schule ist stolz auf euch." Zwölf Bilder hier.

Kurzmeldungen
  1. Auf einem Party-Gelände der ehemaligen Plantage Vier Kinderen in Suriname trafen sich die Lehrkräfte der Schulstiftung der Brüdergemeine am Coropinakreek in Suriname zu einem Gemeinschafts-Event. Ein mit Musik unterlegtes Video hier.
  2. Am 14. August 2026 traf sich das neu gewählte Provicial Board (Kirchenleitung) der Eglise Morave Burundi zu seiner konstituierende Sitzung nach der jüngsten Provinzialsynode am 18. Juli 2026. Der neue Vice Chairperson Onesphore Nsengiyumva eröffnete die Sitzung mit einer Predigt zu Lukas 17,11-19. Chairperson Edward Agustino Nsengiyumva begrüßte Bischof Pascal Benimana sowie die anderen Board Memebers während der neuen Legislaturperiode und führte sie in ihre Ämter ein. Viele Bilder hier.
  3. In Südafrika haben sich 14 Museen zusammengeschlossen, um sich bei der NAMPO Cape Expo 2026 vom 9. bis 12. September in Bredasdorp zu präsentieren, darunter das Missionbsmuseum dser Moravian Church in Genadendal, das in einem Zelt anzutreffen sein wird. Ein Poster hier. Der Titel der viertägigen Messe lautet: Museums Connecting People, Places, Heritage.
  4. Die Moravian Church in Albania schrieb am 8. September 2026 auf Facebook: Ein gesegnete Zeit der Anbetung hatten wir in Bathore zusammen mit einer Gruppe von Schwestern und Brüdern aus Dänemark. Trotz aller Distanzen und Veränderungen: Was uns vereint, ist größer ist als das, was uns trennt. Wir danken für die Liebe Jesu über Grenzen hinaus. Siehe hier.
  5. In Montmirail/CH  kamen vom 16. bis 22. August 2026 Jugendliche aus Tansania, Südafrika, Deutschland und der Schweiz zu einem gemeinsamen Workshop Grenzenlos – Frieden beginnt, wo Mauern fallen zusammen. Jeweils halbtags arbeiteten sie und waren mit interkulturellem Lernen beschäftigt.
  6. Ein Video informiert in 90 Sekunden über das kleine Museum Het Hernhutter Huis im Herrnhuter Viertel in Zeist/NL und lädt zu einem Besuch des Museums ein. Zeist wird darin als Ort bezeichnet, der 1746 gegründet wurde, um Missionare der Brüdergemeine in alle Welt auszusenden, was dann auch tatsächlich geschah. Siehe hier.
  7. Erinnerung: Am Samstag, dem 19. September 2026 feiert die Brüdergemeine in den Niederlanden von 10 Uhr bis 16 Uhr ihr Missionsfest. Das geschieht traditionell in Zeist. Siehe hier und hier.

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