Neue Website des AWTC – Informationen für zukünftige Schülerinnen

Das Atsikana Walani Technical College AWTC in Malawi hat eine neue Website veröffentlicht. Sie richtet sich besonders an junge Frauen, die sich für eine Ausbildung am AWTC interessieren und mehr über ihre Möglichkeiten erfahren möchten. Die Website bietet einen Überblick über die Ausbildungsangebote, Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie wichtige Informationen rund um das College. Damit erhalten potenzielle Schülerinnen und Unterstützende einen klaren Einblick in die Bildungsangebote und Perspektiven, die das AWTC jungen Frauen eröffnet. Gleichzeitig ist die neue Online-Präsenz ein wichtiger Schritt, um das AWTC international sichtbarer zu machen und Unterstützerinnen und Unterstützern einen direkten Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Hier geht es zur Website: atsikana-walani.com. Wir laden Sie herzlich ein, die Seite zu besuchen und gerne auch an interessierte junge Frauen weiterzugeben.

Neue "Student Union" am AWTC gewählt

Am Atsikana Walani Technical College AWTC in Malawi wurde eine neue Student Union gewählt. Damit übernehmen Schülerinnen selbst Verantwortung für wichtige Bereiche des Schulalltags und stärken ihre Mitbestimmung innerhalb der Schulgemeinschaft. Die Student Union vertritt die Interessen der Schülerinnen gegenüber der Schulleitung und engagiert sich aktiv für das Wohl der gesamten Schule. Zu ihren Aufgaben gehören die Organisation von Veranstaltungen und Ausflügen, die Unterstützung bei Anliegen und Beschwerden sowie der Einsatz für ein positives Schulklima und eine gute Schulumgebung. Das Team setzt sich aus verschiedenen Verantwortungsbereichen zusammen: Sports Prefect, Food Prefect, Welfare Prefect, Entertainment Prefect und Sanitation Prefect sowie einer Präsidentin und einer Vizepräsidentin. Zur neuen Präsidentin wurde Wendy Milonde gewählt, Vizepräsidentin ist Cynthia Irasubiza. Die Wahl ist ein starkes Zeichen für Verantwortung, Leadership und die aktive Beteiligung junger Frauen am Schulleben.

Leben in der Westbank - ein kurzer Situationsbericht

Niels Gärtner, Referent der Herrnhuter Missionshilfe für Kommunikation, besuchte kürzlich den Star Mountain Rehabilitation Center SMRC, Sternberg, das Förderzentrum der Brüder-Unität, zwischen Ramallah und Birzeit im nördlichen Teil der Westbank. Dabei hat er sich auch über die unterschiedlichen Lebenssituationen der Mitarbeitenden informiert und festgestellt, dass das Leben in der Westbank regional sehr unterschiedlich ist. Ein Kurzer Situationsbericht hier.

Berufsförderung auf dem Sternberg jetzt mit einem Webstuhl

Die Berufsförderung (Vocational Training) des Star Mountain Rehabilitation Center SMRC, Sternberg, bei Ramallah (Palästina; Westbank) verfügt über eine neue Ausbildungs-Komponente. In Zusammenarbeit mit einem Fachmann für die Bedienung von Webstühlen wurde vor kurzem ein Trainingsprogramm für die Einrichtung und das Bedienen von Webstühlen gestartet. Zunächst gab es eine theoretische Schulung. Die Auszubildenden lernten die Bauteile der Maschine sowie den technischen Vorgang des Webens kennen. Es ging auch um Fragen der Sicherheit, der Schonung bzw. des optimalen Einsatzes des Webstuhls. Die Frauen und Männer mit Behinderung lernten bald, dass es ihnen möglich ist und Freude macht, an einem Webstuhl zu arbeiten. Es ist noch zu erwähnen, dass dieses neue Programm mit Unterstützung der Waldenserkirche gestartet wurde, die sich in der Vergangenheit schon mehrfach als Unterstützerin des Sternbergs erwiesen hat. Bilder hier.

EMS-Freiwilligendienst 2026: Jetzt bewerben

Viele junge Menschen stehen gerade vor der Frage: Was kommt nach Schule, Ausbildung oder Studium? Wir möchten deshalb auf das Ökumenische Freiwilligenprogramm aufmerksam machen, das wir sehr gerne teilen. Für die Ausreise 2026 sind noch Plätze frei – eine großartige Chance für junge Erwachsene, sich international zu engagieren, neue Perspektiven kennenzulernen und in sozialen, entwicklungspolitischen oder kirchlichen Projekten mitzuarbeiten. Hier der Aufruf: Du hast noch keinen Plan für das Jahr 2026? Du machst in diesem Jahr deinen Schulabschluss oder beendest deine Ausbildung oder dein Studium? Wie wäre es mit einem Freiwilligendienst im Ausland? Das Ökumenische Freiwilligenprogramm hat noch freie Plätze in Ghana, Indien, Jordanien und Japan. Du bist zwischen 18 und 28 Jahre alt und willst dich 9-10 Monate international engagieren? Dann mach mit bei sozialen, entwicklungspolitischen oder kirchlichen Projekten weltweit. Jetzt bewerben unter: ems-online.org/volunteer

Bischöfin Rhoïnde Mijnals-Doth überreicht Papst Leo XIV. Migrationsbibel

Im Januar 2025 überreichte Rhoïnde Mijnals-Doth, Bischöfin der Brüder-Unität mit surinamischen Wurzeln, Papst Leo XIV. in Rom im Auftrag der Niederländisch-Flämischen Bibelgesellschaft eine sogenannte Migrationsbibel. Sie ist auch Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SKIN (Samen Kerk in Nederland = Gemeinsam Kirche sein in den Niederlanden) und außerdem Vorstandsvorsitzende der Zeister Zendingsgenootschap ZZg, der Missionsgesellschaft der Brüdergemeine in den Niederlanden. Bei der wöchentlichen Audienz konnte sie mit dem Papst über diese besondere Bibelausgabe sprechen, die dem Thema Migration gewidmet ist und eine Unterstützung für Migranten sein will. Englisch ist für viele Migranten eine gemeinsame Sprache. So wurden bereits 4.000 Bibel-Exemplare an Gastarbeiter in den Golfstaaten verteilt. Die Reaktionen zeigen, dass in der Bibel die Porträts von Migranten und die Lesepläne besonders geschätzt werden. Mehr zu dieser Bibelausgabe hier und hier.

Schadensbilanz in Jamaica nach dem Hurrikan "Melissa"

Zwei Monate hat es gedauert, bis die Jamaica Unity Province in der Lage war, eine ungefähre Schadensbilanz nach dem Hurrikan Melissa vom 28. Oktober 2025 zu erstellen. Der in Großbrinannien erscheinende Moravian Messenger veröffentlichte diese Bilanz auf den Seiten 18/19 seiner Ausgabe für Februar 2026. Siehe hier. Fünf Kirchen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, allesamt auf der nationalen Denkmalliste, wurden vom Hurrikan der Stufe 5 vollständig zerstört, 22 Kirchen, Gemeindezentren, Pfarrhäuser und Schulen wurden mehr oder weniger stark zerstört. Aus neun Gemeinden wurde gemeldetet, es gäbe nur geringe Schäden. Die Weltbank ermittelte in Zusammenarbeit mit der Inter-American Development Bank, dass die Sachschäden auf Jamaica an Wohn- und Nichtwohngebäuden, an der öffentlichen Infrastruktur und in der Landwirtschaft 8,8 Milliarden US-Dollar betragen. Das entspricht ungefähr 41 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes im Jahre 2024. Zur Nothilfe-Spende der Herrnhuter Missionshilfe hier.

Rundfunksender "mdr" berichtet über Brüdergemeine in Grönland

Am 2. Februar 2026 berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk in einem Vier-Minuten-Beitrag von Michael Bartsch über die 167-jährige Arbeit der Brüdergemeine auf Grönland. Der Autor interviewt Dr. Peter Vogt, Pfarrer in Herrnhut, Niels Gärtner, Mitarbeiter der Herrnhuter Missionshilfe in Bielefeld, und Silke Piwko, Mitarbeiterin des Völkerkundemuseums in Herrnhut. Letztere betont, dass die Grönland-Sammlung die zweitgrößte Sammlung des Museums ist. Peter Vogt unterstreicht, dass die Brüdergemeine keine Zwangs-Christinanisierung betrieben, dass sie sich auch nicht in den Dienst der dänischen Kolonisatoren stellten, dass sie bei ihrer Arbeit freilich koloniale Strukturen nutzten. Die Arbeit auf Grönland ist die zweitälteste Arbeit der brüderischen Mission und kostete diese beträchtliche Ressourcen. Sie führte letztlich zur Christianisierung fast aller Grönländerinnen und Grönländer. Die Missionare taten viel zur Erforschung und Dokumentation von grönländischer Sprache, Geschichte und Kultur. Die Sendung hören hier.

Die "5. Unity Women’s Consultation" beginnt in Arusha

Am 31. Januar 2026 beginnt im tansanischen Arush die 5. Unity Women’s Consultation. Schon auf der 4. Konsultation 2016 in Paramaribo, Suriname, war klar geworden, "dass es weitere Treffen geben muss“, wie es Erdmute Frank formulierte. "Schwestern brauchen Ermutigung, um Leitungsämter zu übernehmen, ihre Stimme zu Gehör zu bringen, Menschenrechte auch für Frauen durchzusetzen." Aus Europa sind alle vier Provinzen der Brüder-Unität vertreten: Roberta Hoey, Janet Cooper, Jane Carter, Mary Holmes und Norma Maynard reisen aus der British Province an, Barbora Železník vertritt die Czech Mission Province und Ester Brožová wird von der Czech Province entsandt. Aus der European Continental Province (Europäisch-Festländischen Provinz) reisen Winelle Kirton-Roberts (Schweiz), Erdmute Frank (Deutschland) und Rhoïnde Mijnals-Doth (Niederlande) als Mitarbeiterinnen sowie Sissel Madsen aus Dänemark als Delegierte nach Arusha. Merita Meko aus Albanien musste leider absagen. So sind nur vier der acht Länder unserer Provinz mit Teilnehmerinnen in Arusha vertreten. Unter dem Motto Mit Herzen, Mund und Händen wollen sich insgesamt etwa 65 Schwestern aus 30 Ländern bis zum 6. Februar 2026 austauschen und einander zurüsten. Siehe auch hier.

Vom Auftakt der "5. Unity Women’s Consultation" in Arusha

In der neuen, großen Kirche der Brüdergemeine in Arusha, Tansania, wurden die Teilnehmerinnen an der 5. Unity Women’s Consultation von Mary Kategile, der Generalsekretärin der Moravian Church in Tanzania, sowie von leitenden Persönlichkeiten der North Province Tanzania herzlich begrüßt. Anschließend fand ein Eröffnungsgottesdienst statt, in dem gleich vier Chöre sangen. Bilder hier und hier. Es folgte ein köstliches Abendessen, das Schwestern der Gemeinde Arusha vorbereitet hatte. Und dann begann auch schon die thematische Arbeit. Unter anderem lernten die Delegierten bei einer speziellen Einheit, welche internationalen und ökumenischen Organisationen die Arbeit zugunsten der Menschenrechte bzw. der Frauenrechte unterstützen. Siehe hier. Das Team derjenigen fünf Schwestern, die für die Simultan-Übersetzung aus verschiedenen Sprachen in verschiedene Sprachen zuständig sind, kann hier angeschaut werden.

"5th Unity Women’s Consultation" in Arusha abgeschlossen

Zum Abschluss der 5th Unity Women’s Consultation im nordtansanischen Arusha postete das Unity Women’s Desk UWD folgenden Text: "Am letzten Tag unserer Konsultation hatten wir eine gelungene Abschlussveranstaltung sowie eine Podiumsdiskussion darüber, wie wir unsere Worte in Taten umsetzen können. Dann überraschten uns die Hotelangestellten mit einer mitreißenden Abschiedszeremonie im tansanischen Stil – mit Kuchen, Gesang, Trommeln und Tanz. Die Bischöfe feierten mit uns in einen Gottesdienst, in dem wir unsere Einheit in Christus und unser Engagement im Dienst an unseren Schwestern weltweit bekräftigten. Die großartige Mitarbeiterschaft des Arusha Corridor Springs Hotels brachte anschließend Tische an den Hotel- Pool und servierte Eis! Wir sind allen in der Nähe und der Ferne, die uns hier in Tansania mit ihren Gebeten, Spenden und Ratschlägen sowie mit ihrer Liebe unterstützten, von Herzen dankbar! Bilder hier.

Informationen aus der "Clinica Evangelica Morava" in Ahuas

Das Board of World Mission BWM der Moravian Church America veröffentlichte kürzlich in englischer Sprache aus dem Nordosten von Honduras das Ahuas Spotlight – Winter Edition 2026. Siehe hier. Es gibt gute Nachrichten von der 75-jährigen Nalia Ordonez, die sich nach einem Hüftbruch aus Angst zwei Jahre lang weigerte zu laufen, die aber jetzt wieder das Laufen lernte. Gute Nachrichten gibt es auch von Ora Heylock, einer 27-jährigen Frau, die nach drei Fehlgeburten per Kaiserschnitt ein gesundes Mädchen zur Welt brachte. Mit Brent und Lisa Pampe sowie mit Amy Swinford von der West Salem Moravian Church in Illinois bzw. von der Hope Moravian Church in Indiana waren im Januar 2026 drei Freiwillige in der Klinik. Brent Pampe, ein Ultraschall- und Röntgentechniker, führte 35 Ultraschalluntersuchungen durch, darunter mehrere in der Geburtshilfe sowie Gallenblasen-, Nierenstein- und Schilddrüsenuntersuchungen. Er machte außerdem Röntgenaufnahmen, sobald das neue Gerät in Betrieb war. Auch eine Kinderkrankenschwester aus der weit entfernten honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa war als Freiwillige in der Klinik.

Von der Generalkonferenz der Brüdergemeine in Sico Colon

Die Iglesia Morava en Honduras teilt auf Facebook viele Bilder und Videos von ihrer Generalkonferenz am 24./25. Januar 2026 in Sico Colon am Rio Sico im Norden des Landes. Das Thema der Konferenz lautete: Siguiendo los pasos del Maestro (In die Fußstapfen des Meisters treten). Siehe hier und hier und hier. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der weiter östlich gelegenen Mosqutia waren über den Atlantik angereist. Siehe hier. Die Predigt hielt Pastor Cender. Siehe hier. Ein getanzter Lobpreis von Jung und Alt hier. Ein liturgischer Tanz von vier Schwestern aus der gastgebenden Gemeinde Sico Colon hier. Auch bei einer Nachtwache wurde gesungen und gebetet (z. B. Psalm 150 und Phil. 4,4), getanzt und gefeiert. Siehe hier und hier. Viel Andrang war an den Verpflegungsständen auf dem weitläufigen Kirchengelände. Siehe hier. Die Brüdergemeine in Honduras hat insgesamt etwa 43.000 Mitglieder in 180 Gemeinden.

Instandhaltungs- und Renovierungsstau an Schulen im Binnenland von Suriname

Am Sonnanbend, dem 7. Februar 2026, sind acht niederländische Jugendliche von der Christelijke Scholengroep Oost - Het Noordik in Vriezenveen von Amsterdam nach Paramaribo geflogen. Sie wollen eine Woche lang unentgeltlich dabei helfen, den Instandhaltungs- und Renovierungsstau an der Alexander- und Obedschule in Abenaston im surinamischen Binnenland zu beseitigen. Fotos vom Flughafen hier. Die Schule, die sich in Trägerschaft der Stichting Onderweijs, der Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname, befindet, war jüngst ins Gerede gekommen, als Johan Zandveld, der Kapitän (Bürgermeister) von Abenaston, gegenüber der Presse forderte, der Staat müsse die Trägerschaft der Schule übernehmen, weil die Brüdergemeine ihrer Verantwortung gegenüber den Schulen in Abenaston, Botopasi, Djoemoe und Nieuw-Aurora nicht nachkäme. Telson Lugard, der Kapitän von Nieuw-Aurora, äußerte sich zurückhaltender. Er wünschte sich baldige Gespräche zwischen der Brüdergemeine und der Lokalpolitik. Siehe hier.

Seit einem Jahr leitet Lydia Mbogo das "Lusangi Bible College" in Sikonge

Svend Løbner von der Brødremenighedens Danske Mission BDM beschrieb am 5. Februar 2026 in einem Facebook-Post den ungewöhnlichen Weg von Lydia Mbogo zur Rektorin des Lusangi Bible College in Sikonge, Tansania. Seit einem Jahr hat sie das Amt jetzt inne, und sie übt es mit Leidenschaft aus. Sie, eine alleinerziehende Mutter einer 16-jährigen Tochter, die zuvor Lehrerin war und am MoTheCo in Mbeya Theologie studierte, möchte junge Menschen mit Theologie dazu befähigen, dass sie Gottes Liebe später wie Ringe im Wasser in ihren Gemeinden ausbreiten. Als jungstes Kind von neun Geschwistern war ihr das Leitungsamt nicht in die Wiege gelegt. Obwohl ihr Vater zu gleichen Teilen Landwirt und Pfarrer der Brüdergemeine in der Rukwaprovinz war, wollte sie eigentlich in der Krankenpflege arbeiten. Dann aber brachte ein mehrmals wiederkehrender Traum sie dazu, ihre Berufung zum Verkündigungsberuf anzunehmen. In Kürze kommen 20 neue Studierende an das College nach Sikonge. Mehr hier.

Zwei Nachrichten aus der Moravian Church in Burundi
  • Am 8. Februar 2026 wurde der Gemeinde Kanyange, Moravian Church in Burundi, ein neuer Pfarrer und eine neue Pfarrfrau vorgestellt: Emmanuel Nimbona. Dieser diente zuvor in Buhiga. Die Gemeinde freute sich über das neue Pfarrer-Ehepaar nach einer Zeit der Vakanz. Sie brachte ihre Freude mit Geschenken für das Pfarrer-Ehepaar zum Ausdruck. Bilder hier
  • "Die Kirche kann nicht wachsen, wenn die Führung der Gemeinde nicht gut ist." Das war einer der Schlüsselsätze, die Pfarrer Manassé Irutingabo, Sekretär des Bereichs "Evangelisation" im Büro des burundischen Bischofs Pascal Benimana, in der Gemeinde Rugabo (Region Utubwa-Ngozi) während einer Weiterbildung sagte. Nach der Botschaft des Pfarrers verspürten die Mitarbeiter der Gemeinde den Drang, nach Hause zurückzukehren und ein neues Leben zu beginnen. Vom Bezirksleiter bis zum einzelnen Gemeindemitglied wollen alle künftig eng zusammenarbeiten und keine Gruppenbildung mehr zulassen. Einige Bilder hier.
Drei Nachrichten aus Südafrika
  • Hohen Besuch empfing das Missionsmuseum der Brüdergemeine in Genadendal, Südafrika, Ende Januar 2026: Zu Gesprächen trafen ein: die für alle Grundschulen im Land verantwortliche Dr. Matlhodi Motsepe vom Bildungsministerium in Kapstadt und Thomas Volkwyn vom Bildungsamt des Distriktes Overberg. Siehe hier.
  • Am 1. Februar 2026 fand im Moravian Theological Centre in Kapstadt-Heideveld der Eröffnungsgottesdienst für das neue Ausbildungsjahr statt. Siehe hier. Die Schule betreibt Youthology – Doing theology with and through youth.
  • Nach dem Sonntagsgottesdienst am 1. Februar 2026 stellten sich die Jugendlichen der Bridgetown Moravian Church in Kapstadt zu einem Gruppenfoto auf. Siehe hier. Am Sonnabend, dem 28. Februar 2026, wollen sie sich mit anderen Gemeinden des Gemeindebezirks Kapstadt-Süd um 9 Uhr zu einer Roadshow auf dem Gelände der Lansdowne School treffen. Siehe hier.
Paracetamol-Packungen für Mitglieder der Brüdergemeine auf Kuba

Ende Oktober 2025 wurden von der Armando Rusindo Mission Foundation, der Kuba-Stiftung der Brüdergemeine in Nordamerika, Spendengelder nach Kuba geschickt, damit die dortigen Geschwister in der Lage wären, 500 Zehn-Pillen-Packungen mit Paracetamol zur Verteilung an Einzelpersonen und Familien zu kaufen. Während Paracetamol in den Vereinigten Staaten ein Basismedikament für die häusliche medizinische Versorgung ist, gibt es dieses Medikament in Kuba nur selten und nur an einigen Orten. Doch diese essentiellen, bisweilen lebensrettenden Medikamente helfen den Gemeinden, die täglichen Gesundheitsbedürfnisse ihrer Mitglieder zu erfüllen, wenn deren Zugang zur Grundversorgung begrenzt ist. Die Fotos zeigen die Empfängerinnen und Empfänger in Kuba, die diese Vorräte als Teil der laufenden Bemühungen der Kuba-Stiftung der Brüdergemeine erhalten, den Alltag der Menschen auf Kuba zu erleichtern. Siehe hier.

Workshop in schwerer Zeit in Jagüey Grande

Die Büdergemene in Jagüey Grande, einer großen Stadt auf Kuba, postete am 8. Januar 2026 "Sätze voller Glaube und Vertrauen von einem Workshop gegen Gewalt gegenüber Frauen und Familien in schwerer Zeit. Es war trotz der Krise möglich, Frauen und Männern aus der Region Matanzas zusammenzubringen, um an einem kalten Tag über biblische Empfehlungen zu sprechen, wie man mit kritischen Situationen umgeht und welche Rolle jeder Einzelne dabei spielt. Die Geschichten, die uns als Grundlage dienten, stehen in Markus 5,21-43. Es gab Lieder, Gedichte, Gebete, Zeugnisse, Gruppenarbeit, eine Botschaft von Pfarrerin María Victoria Pupo und ein kollektives Feedback. Es gab auch Umarmungen und persönlichen Austausch. Wir schieden in dem Versprechen, unseren Glauben an Gott ohne Gewalt und Negativität zu leben und unsere christlichen Gewohnheiten zu reformieren. Danke an alle, die sich dabei waren! Danke an die Pastoren und Pastorinnen und an das Logistikteam. Ehre sei Gott!" Ein kurzes Video hier. Einige Bilder hier.

"Griffith University" in Brisbane, Australien, würdigt brüderische Mission

Die Griffith University in Brisbane, Australien, würdigt auf ihren Webseiten neuerdings die Leistungen der brüderischen Mission weltweit und auf dem 7. Kontinent. In Australien waren zwischen 1850 und 1919 insgesamt 30 Missionare der Brüdergemeine aus Deutschland und Großbritannien aktiv. Ihr Wirken geht auf Charles LaTrobe zurück, den ersten Vizegouverneur von Victoria, der aus einer Brüdergemein-Familie stammte. Die brüderischen Missionare begannen Missionen am Lake Boga, in Ebenezer und in Ramahyuck; sie unternahmen auch  Missionsversuche in Südaustralien am Lake Kopperamanna sowie in Queensland in Mapoon, Weipa und Aurukun. Die Universität betont jedoch auch die Leistungen der Brüdergemeine im wissenschaftlichen Bereich: Johann Jakob Bossart, Dozent am Seminar der Brüdergemeine in Barby (Elbe), habe schon 1774 eine Anweisung an die Missionare verfasst, sie sollten Naturproben und ethnologische Gegenstände für die Forschung sammeln. Für das Naturalienkabinett in Barby habe sich sogar Johann Wolfgang von Goethe interessiert bei seinem Besuch in Barby 1776. Mehr in Englisch hier.

Restaurierung des Kirchenbuches für Friedensthal auf St. Croix

2025 hatte das Unitätsarchiv in Herrnhut um Spenden gebeten für die Restaurierung des Kirchenbuches der Missionsstation Friedensthal (gegr. 1734) auf der damals dänischen Karibik-Insel St. Croix. Erhofft hatte sich das Archiv, unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer des Unitätsarchivs, 5.000 Euro; eingegangen sind 2.250 Euro. Siehe hier. Nachdem Dänemark die Insel 1733 von Frankreich erworben hatte, wurde der brüderische Mission, die schon auf den Nachbarinseln St. Thomas und St. John tätig war, Zugang zu der Insel und zu den dort arbeitenden afrikanisch-stämmigen Plantagensklaven gewährt. Das Kirchenbuch von St. Croix hat drei Teile: a) Katalog der Missionare – Männer, Frauen und Kinder, die zwischen 1734 und 1833 begraben wurden (10 Seiten); b) Katalog mit den Taufen und Beerdigungen der versklavten Männer, Frauen und Kinder zwischen 1773 und 1800 (203 Seiten); c) Katalog der Missionskinder, die zwischen 1763 und 1836 geboren und getauft wurden (2 Seiten). Zur heutigen kritischen Sicht auf die Arbeit der Brüdergemeine unter den Versklavten u. a. auf St. Croix hier.

Die Moravians in Nordamerika als Pazifisten

Als Zinzendorf in den 1720er und 1730er Jahren seine Blicke erstmals nach Nordamerika richtete, da geschah das in dem Bemühen, für seine in Berthelsdorf und Herrnhut lebenden, von Ausweisung durch den sächsischen Kurfürsten bedrohten Schwenckfelder und Mähren neue Wohn- und sinnstiftende Wirkungsstätten zu finden. Die Siedlungs- und Missionstätigkeit vor allem der Mähren im fernen British Georgia und Britisch Pennsylvania war von Zinzendorf ursprünglich als reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gedacht. Dennoch sahen sich die Herrnhuter bald involviert in das politisch-militärische Geschehen in Nordamerika. Ihr konsequentes Ablehnen jeglicher Waffengewalt wurde in Nordamerika wiederholt auf eine harte Probe gestellt. Im Vorfeld der 250-Jahr-Feier der Unabhängigkeitserklärung der USA am 4. Juli 1776 hat das Moravian Archives in Bethlehem/PA am 30. Januar 2026 einen spannenden Text veröffentlicht: Faith and Revolution: Moravians, Pacifism, and Benjamin Franklin. Darin enthalten ist ein Briefwechsel zwischen den Herrnhutern und Benjamin Franklin, einem Mitverfasser der Unabhängigkeitserklärung der USA. Siehe hier.

Kurzmeldungen
  1. Einige Bilder von den Sozialprojekten der Moravian Church Brasilia, die von Pfr. Mauricio Melo geleitet wird, gibt es hier. Zu den Projekten gehört ein Haus zur Rehabilitation von Drogenabhängigen mit derzeit 21 Männern sowie ein Wohn- und Bildungszentrum für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen; außerdem eine Suppenausgabe, bei der von Freiwilligen einmal pro Woche 70 Liter Suppe ausgereicht werden.
  2. Das Bethlehem Moravian College in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika präsentiert seine neuen Ausbildungsgänge: Bachelor of Science in Business Administration, Associate of Science in Criminal Justice und Bachelor of Science in Hospitality and Tourism Management.
  3. PBS39, ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender in kommunaler Trägerschaft mit Sitz in Allentown, Bethlehem und Easton, Pennsylvania, für den Osten Pennsylvanias und den Westen New Jerseys hat kürzlich einen halbstündigen Dokumentarfilm produziert, der auf die Brüdergemeine in Pennsylvania im 18. Jahrhundert zurückblickt und dabei auch auf die frühe brüderische Mission in den heutigen USA eingeht. Der Titel lautet: Moravian Women in Early Amarica.  Siehe hier.
  4. Die ärztliche Mission in Suriname zeigt auf Facebook ein Interview, in dem die erfahrene Krankenschwester und Hebamme Sharon Doelatip-Somwaru von ihren beruflichen Erfahrungen im tropischen Binnenland spricht. Sie unterstreicht, dass ohne die von der Brüdergemeine gegründete Medische Zending eine medizische Primärversorgung der Bevölkerung in dieser strukturschwachen Region unmöglich wäre. Auch sichere Schwangerschaften und Geburten würde es ohne die Medische Zending im Binnenland nicht geben. Siehe hier.
  5. Die Jahreshauptversammlung der Brüdergemeine Delhi fand am 26. Januar 2026 von Vormittag bis Nachmittag statt. Es gab sowohl Arbeit in Gruppen als auch im Plenum. Für ein Mittagessen für alle war gesorgt. Einige Bilder von dieser Versammlung gibt es hier.
  6. Eine Exkursion führte Anfang Februar 2026 die Kinder der Shristi Academy der Moravian Church in Kathmandu-Baneshwor, Nepal, zur Mini-Großen Mauer, gefolgt von einem Rundgang durch Bandipur, ein malerisches Bergstädtchen im Distrikt Tanahu in Zentral-Nepal, wo die Kinder die lokale Kultur kennenlernten. Anschließend ging es weiter zur Siddha-Höhle, der größten Höhle Nepals. Hier erblickten die Kinder einige Wunder der Natur und erfuhren mehr über geologische Angelegenheiten. Für alle war es ein Tag voller Lernen, Abenteuer und unvergesslicher Erinnerungen. Elf Bilder hier.
  7. Das Moravian Institute der Eastern West Indies Unity Province in St. John's, Antigua, wirbt für die Kurse 2026: "Du willst im Glauben wachsen, selbstbewusst führen und mit Exzellenz dienen? Das Moravian Institute sucht junge Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen möchten." Siehe hier.
  8. Den Februar 2026 begeht die Brüdergemeine auf der Insel St. Thomas als Black History Month. Im Rahmen des Gottesdienstes der Memorial Moravian Church in Charlotte Amalie am 1. Februar 2026 wurden mehrere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Dienst eingeführt. Siehe hier (Min. 53:20).
  9. Die Südprovinz der Brüdergemeine in Tansania stellt in einem kleinen Film ihren Gründungs- und Hauptort vor: Rungwe bei Tukuyu mit mehreren Institutionen: altes Missionshaus, Archiv, Gästehaus, Vocational Training Center. Kirche. Siehe hier. Im tansanischen Südhochland gelegen, ist Rungwe in vielen Monaten ein grünes Paradies.
  10. Prof. Vivienne Lawack schrieb ein Buch über die Herrnhuter Missionsstation Clarkson in Südafrika, deren Kirche im November 2025 vollständig abbrannte. Das Buch trägt den Titel Die Stimme von Clarkson. Es möchte mit Ermutigungsgeschichten ein Plädoyer dafür sein, aufzustehen und sich selbst zu helfen und nicht auf die Regierung oder jemand anderen zu warten. Siehe hier.
  11. Wie es zuging, als der Taifun Halong im Oktober 2025 das von der Brüdergemeine geprägte Dorf Kipnuk in Alaska zerstörte, sodass alle 600 Bewohner nach Bethel/AK evakuiert werden mussten, von wo sie lange nicht - oder nie - werden zurückkehren können, beschreibt ein längerer Artikel von Lisa A. Smith auf den Webseiten der Evangelisch Lutherischen Kirche in Alaska. Siehe hier.
  12. Lehrende und Lernende am Bethlehem Moravian College in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika haben in einem kurzen Video ihren Spaß an den z. Zt. ungewohnt kalten Temperaturen in ihren Heimatland. Die meisten Studierenden trugen noch nie in ihrem Leben so warme Kleidung wie jetzt. Siehe hier.
  13. "Die Preise steigen, die Gehälter stagnieren, viele Familien darben. Die Regierung versagt, sie kümmert sich nicht genug um das Volk. Wo der Staat versagt, dort muss die Kirche für die Menschen ein Licht der Hoffnung sein." Das meint Petra Pinas, die Leiterin des Sozialdienstes der Brüdergemeine in Suriname. Wegen der sozialen Not unterstützt die Brüdergemeine 350 bedürftige Schulkinder durch Gutscheine im Wert von 1.000 Suriname-Dollar (ca. 23 Euro) zum Kauf von Schulartikeln. Siehe hier.

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