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| | | | Situation auf dem Sternberg weiterhin angespannt | | |
Die Situation im Rehabiliataionszentrum Sternberg in Palästina ist weiterhin angespannt. Der Krieg in Gaza zwischen der radikal-ismalistischen Hamas und Israel bedrohnt den Stewrnberg in der Westbank nicht direkt. Allerdings sind die palästinensichen Gebiete seit dem 7. Oktober, dem Überfall der Hamas auf Israel, für Palästinenser abgeriegelt. Viele haben ihre Arbeit in Israel verloren und haben nun kein Einkommen mehr. Die ökonomische Krise betrifft auch den Sternberg hart. Viele Eltern können nicht mehr das Geld aufbringen, um den Transport ihrer Kinder und Jugendlichen auf den Sternberg zu bezahlen. Sie müssen deshalb zuhause bleiben und erhalten keine Förderung."Wir brauchen in dieser besonderen Situation zusätzliche Geldmittel", erklärt Ranya Karam, die Direktorin des Sternbergs. "Jede Spende kann helfen, den Kindern durch den Alltag auf dem Sternberg ein bisschen Routine und Ruhe zu geben. Das ist in dieser unsicheren und verzweifelten Situation in der Gesellschaft und in den Familien sehr wichtig." Spenden können Sie hier. |
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| | | | Synode in Malawi wählte neue Kirchenleitung | | |
In der Moravian Church in Malawi fand Ende Oktober 2023 eine Wahlsynode statt. In den Räumen der Light of Hope School der Brüdergemeine am Rande des vom UNHCR betriebenen riesigen Dzalka Refugee Camps (derzeit 60.000 Geflüchtete) in der Nähe der Hauptstadt Lilongwe wurde eine neue Kirchenleitung gewählt. Sie besteht ab sofort aus Rev. Mussa Mwangulukulu (Vorsitzender), Rev. Joseph Chapinda (Stellvertreter) und Rev. Mourice Chikhawo (Generalsekretär). Zwei Bilder hier. Die Anfänge der Brüdergemeine in Malawi gehen auf die 2000erJahre zurück. Sie arbeitet im Status einer Unitätsprovinz. Heute gibt es in Malawi zehn Gemeinden mit etwa 1.800 Mitgliedern. Was die Arbeit im Dzale Refugee Camp (Schule, Child Care Center, Frauenzentrum, verschiedene soziale Projekte) anbetrifft, so arbeitet die Brüdergemeine in Malawi mit dem Staat und auch mit anderen NGO’s zusammen. |
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| | | | Weihnachtsgeschenk-Aktion der Zeister Missionsgesellschaft hat begonnen | | |
Die Weihnachtsgeschenk-Aktion der Zeister Zendingsgenootschap ZZg für Suriname hat kürzlich begonnen. Mittlerweile ist es eine wunderbare, herzerwärmende Tradition: Zu Weihnachten unterstützt die ZZg hilfsbedürftige alte Menschen in einem Pflegeheim (z. B. Huize Albertine und Huize Francis), alleinstehende Mütter mit Kindern sowie Kinder in speziellen Einrichtungen (Kinderhaus Sukh Dhaam, Kinderhaus Leliëndaal, Mädcheninternat Rebecca Scheltz). Die ZZg schreibt: "Ihr könnt Menschen glücklich machen mit einem kleinen Geschenk, mit ein paar Lebensmitteln und mit einer schlichten Weihnachtsfeier. Jedes Jahr hören wir, dass es für Surinamer etwas ganz Besonderes ist, dass wir in den Niederlanden an sie denken. Der Allgemeine Sozialdienst der Brüdergemeine in Suriname ist unser Partner. Er sorgt dafür, dass die Weihnachtspakete verteilt werden, er denkt über den Ablauf der Weihnachtsfeier nach und er hat ein aufmerksames Ohr für Jung und Alt, die zu Weihnachten etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst gebrauchen können." Mehr in Niederländisch hier. |
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| | | | Jubiläum in Suriname: 75 Jahre "Friedrich-Staehelin-Schule" | | |
Am Mittwoch, dem 1. November 2023, feierte in Paramaribo, Suriname, die Friedrich-Steahelin-Schule der Brüdergemeine ihren 75. Gründungstag. Höhepunkte der Feiern waren ein Dankgottesdienst sowie ein geselliges Beisammensein, bei dem auch etliche ehemalige Schülerinnen und Schüler – bis hin zu einem 81-jährigen – anwesend waren und bei dem in Erinnerungen geschwelgt wurde. Beim Jubiläum wurde aber auch um Hilfe gebeten: An dem historischen Gebäude der Schule nagt der Zahn der Zeit. Das Gebäude benötigt dringend einen neuen Anstrich. In einem Appell verlautete es: "Die Friedrich-Staehelin-Schule ruft alle ihre ehemaligen Schülerinnen und Schule dazu auf, die Ärmel hochzukrempeln und sich am gemeinsamen Bemühen um die Renovierung der Schule zu beteiligen. Die Renovierungsarbeiten bieten die Gelegenheit, der Schule etwas zurückzugeben, von der man so viel empfangen hat. Auch praktische Mithilfe bei den Renovierungsarbeiten ist erwünscht. Bitte kontaktiert diesbezüglich die Schulleitung". Einige Bilder hier. |
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| | | | Vom Jubiläum "100 Jahre Sikonge Mission Hospital" im Oktober 2023 | | |
Gemeinsam singen und tanzen und feiern, miteinander reden und aufeinander hören, gemeinsam essen und trinken – darum ging es für 500 Personen beim kürzlichen Jubiläum 100 Jahre Sikonge Mission Hospital in der Westprovinz der Brüdergemeine in Tansania; mit dabei der Unity Board Administrator UBA, Jørgen Bøytler. Mehr in Dänisch hier. Mehrere Chöre hatten für diesen Anlass besondere Lieder geschrieben. Handwerker waren dabei, ein Denkmal und einen neuen Eingangsbereich für das Hospital fertigzustellen. Näherinnen waren damit beschäftigt, neue Festkleider herzustellen. Aus den kleinen Dörfern in der Nachbarschaft wurden Hühner zum Schlachten gebracht. Wer zum Friseur gehen wollte, musste sich vorher anmelden, damit nicht alle gleichzeitig vor der Tür standen. Das gesamte Krankenhaus mit Außengelände und Nebengebäuden wurde auf Hochglanz geputzt. Alle stationären Patienten erhielten ein kleines Geschenk. |
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| | | | Bundespräsident bittet in Tansania um Verzeihung für koloniale Verbrechen | | |
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier weilte als erstes deutsches Staatsoberhaupt vom 30. Oktober bis 1. November 2023 zu einem offiziellen Staatsbesuch in Tansania. Bei seinem Dialog mit der tansanischen Staatspräsidentin Samia Suluhu Hassan betonte er u. a. die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Auch die tansanische Präsidentin unterstrich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz das Ziel, Handel und Investment zwischen beiden Staaten zu erweitern. Frank-Walter Steinmeier wünschte sich insbesondere eine stärkere Förderung im Bereich der erneuerbaren Energien. Der zweite Themen-Schwerpunkt von Frank-Walter Steinmeiers Reise nach Tansania war die koloniale Vergangenheit im einstigen Deutsch-Ostafrika. Rede hier (Deutsch) und hier (Swahili). Indem der Bundespräsident um Verzeihung für die Verbrechen der deutschen Kolonialherrschaft bat, erfüllte er die Forderungen vieler zivilgesellschaftlicher Gruppen, nicht zuletzt der Missionswerke. Mehr u. a. hier. |
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| | | | Bericht über den Besuch bei der Partnergemeine Ibungu/TZ (2. Teil) | | |
Den 2. Teil des Berichtes von Katharina Rühe, Brüdergemeine Rhein-Main, über den Partnerschaftsbesuch bei der kleinen Brüdergemeine Ibungu im Südhochland von Tansania im Sommer 2023 gibt es im Gemeindebrief für November/Dezember 2023. Siehe hier (Seiten 4+5). Zitiert sei aus dem Eingangsteil des Berichtes: "Gleich am ersten Tag konnten wir die tansanischen Koch-Schwestern überreden, sich von uns beim Kochen helfen zu lassen. So lasen wir Reis aus, knackten Bohnen und schnibbelten Tomaten und Spinat ohne Brett und Tisch mit riesigen Messern. Im Kochhaus wurde das Feuerholz entzündet und der große Topf mit Reis und Gemüse gefüllt. Am Ende fragten wir, ob nicht auch einmal wir etwas kochen dürften. So waren wir an einem Nachmittag dran. Mit hellem Vergnügen schauten die anwesende Jugend und Zainabu, unsere Koch-Schwester, zu. Am Ende saßen wir in der Kirche und aßen in großer Runde unsere Nudeln mit Tomatensoße." |
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| | | | Synode in Nikaragua wählte neuen Kirchenpräsidenten | | |
In politisch und kirchenpolitisch krisenhaften Zeiten fand Mitte November 2023 in der Unitätsprovinz Nikaragua eine Synode statt. Die Synodalen trafen sich in der Iglesia Morava Ingnika Raya in der Landeshauptstadt Managua. Ein Foto (siehe hier) zeigt den neuen Kirchenpräsidenten, der in Nikaragua den Titel Superintendent trägt. Hinter dem Liturgustisch sitzend ist der bisherige Superintendent, Rev. Evenor Ismaël, zu sehen. Am Mikrophon steht der neu gewählte Superintendent, Rev. Fredimil Muller. Neben ihm steht der erst 2022 neu gewählte Mayangna-Bischof Rogelio Juan Zacarías. Während der Synode fand auch Einsegnung von Rev. Crispin Orozco zu einem Presbyter (Ordinationsstufe zwischen Pfarrer und Bischof) statt. Diese wurde vorgenommen von Evenor Ismaël und Rogelio Zacarías. Die Brüdergemeine in Nikaragua ist gespalten in die Minderheit der offiziell anerkannten Unitätsprovinz und einer Mehrheit, die offiziell nicht anerkannt ist. Die Spaltung basiert vor allem auf politischen Spannungen innerhalb Nikaraguas und weniger auf theologischen Streitfragen. Die Unitätssynode, die im September 2023 in Cape Town stattfand, versucht durch Botschaften an beide Teile in Nikaragua einen Versönungsprozess einzuleiten. |
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| | | | Bitte des Premierministers um Vergebung bei den Inuit in Hopedale und Makkovik | | |
"Als Premierminister und im Namen der Menschen in Neufundland und Labrador bitte ich um Entschuldigung für alles, was Schulkindern, Familien und allen Inuit in Labrador angetan wurde. Es tut mir leid, dass die Regierung von Neufundland und Labrador Verbrechen zugelassen hat und dass sie nicht einschritt, um diejenigen Kinder zu schützen, die eigentlich hätten geschützt werden müssen." Das sagte Andrew Furey, der Premierminister des kanadischen Bundesstaates Neufundland und Labrador am Donnerstag, dem 2. November 2023, zu den Einwohnern von Hopedale und Makkovik beim dritten von sechs zugesagten Besuchen in Labrador. Der Inuit Toby Andersen aus Makkovik, der im Alter von 12 Jahren zwangsweise eine staatliche Residential Shool besuchen musste, nahm die Entschuldigung namens der Einwohner der teilautonomen Inuit-Region Nunatsiavut an. Das sei aber nur der erste Schritt zur Versöhnung. Materielle Wiedergutmachung müsse folgen. Zum Beispiel gebe es bis heute keinen Arzt in Makkovik. Nur dreimal binnen vier Jahren sei ein Arzt aus dem entfernten St. John's in Makkovik gewesen. - Zu einem großen englischsprachigen Artikel von CBC News mit Berichten aus den ehemaligen Herrnhuter Missionsstationen Makkovik und Hopedale hier.
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