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»Palestinian Circus School« erneut zu Gast auf dem Sternberg

Schon eine mehrjährige Tradition besitzt die Freundschaft zwischen den Menschen mit Beeinträchtigungen im Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah und den Verantwortlichen der »Palestinian Circus School« (mit Training für 200 Azubis in Birzeit, Ramallah, Jenin, Tulkarem und Jerusalem). Auf ihren Facebook-Seiten berichtet die Zirkusschule von ihrem jüngsten Besuch im Förderzentrum am 23. November 2022. Bilder hier. In einem Kurztext heißt es: »Unser Zirkusprogramm für Menschen mit Beeinträchtigungen ist ein Programm, das das Publikum mit einbezieht. Es orientiert sich am künstlerischen, motorischen und akrobatischen Vermögen der Kinder und Jugendlichen und zeigt immer wieder deren erstaunliche Kreativität und Kommunikationsfähigkeit. Unser Zirkusprogramm leistet Unterstützung für die im Förderzentrum angebotene Psychotherapie, Physiotherapie und Ergotherapie«.

Drei Schulklassen lernten das »Förderzentrum Sternberg« kennen

Drei Schulklassen aus den palästinensischen Autonomiegebieten lernten kürzlich das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (bei Ramallah) kennen. Die erste Klasse kam aus der »Deïr Ebze‘e High School«, einer Schule nur für Jungen, westlich von Ramallah. Die zweite Klasse kam aus einer Jungen-Schule im Flüchtlingscamp Deïr 'Ammar, nordwestlich von Ramallah mit 2.000 Einwohnern, die von der UNRWA (»United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East«) betrieben wird. Die dritte Klasse kam aus der »Deïr Jarir Secondary Girls School« nordöstlich von Ramallah. Alle diese Besuche erfolgten im Zusammenhang mit den Bemühungen der palästinensischen Regierung, die speziellen Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen bekannt zu machen und praktisch durchzusetzen. Die Kinder wurden von Fachleuten durch das Zentrum geführt. Sie erfuhren viel über das Leben mit Beeinträchtigungen und begegneten auch unmittelbar den Kindern und Jugendlichen vom Sternberg. Viele Dutzend Bilder hier und hier und hier.

Stipendien des UWD für derzeit 139 Frauen und Mädchen

In einem Facebook-Post vom 29. November 2022 teilt das Unity Women's Desk UWD (Unitätsfrauenbüro) mit, dass es im auslaufenden Jahr 66 Frauen ein Stipendium zum Besuch einer Universität oder eines Colleges gewährte. Alle diese Frauen gehören der Brüdergemeine an. Darüber hinaus gewährt das UWD derzeit 73 Mädchen Unterstützung beim Besuch einer Grund- oder einer Sekundarschule. Das UWD schreibt: »Es wäre unbrüderisch, nur Mitgliedern der Brüdergemeine zu helfen. Deshalb bieten wir Mädchen mit ganz unterschiedlicher Herkunft konkrete Fördermaßnahmen und Stipendien an, wenn denn ein Pfarrer bzw. eine Pfarrerin der Brüdergemeine eine entsprechende Empfehlung ausspricht. Unsere Sekundarschul-Stipendien schützen Mädchen vor Frühverheiratung und geben Waisenkindern eine Chance auf Bildung«. Die Frauen und Mädchen, die vom UWD - meist über Jahre hinweg - ein Stipendium erhalten, leben in etwa einem Dutzend Ländern in drei Unitätsregionen.

Hoher Staatsbesuch an der TEKU in Mbeya

Die nach dem ersten einheimischen Bischof der Brüdergemeine in Tansania benannte »Teofilo Kisanji University« (TEKU, gegründet 2006) in der Großstadt Mbeya in Südwest-Tansania, bekam am 6. Oktober 2022 den bislang höchsten politischen Besuch ihrer Geschichte. Mit Dr. Tulia Ackson hatte sich die derzeitige Parlamentspräsidentin der Vereinigten Republik Tansania auf den Weg in die Universität gemacht. Sie sprach vor mehreren Hundert Anwesenden in der Aula der TEKU und überbrachte die Grüße der neuen Staatspräsidentin, Samia Suluhu Hassan (CCM, "Partei der Revolution"), der ersten Frau in diesem Amt. Anschließend erlaubte Dr. Tulia Ackson ein Foto von ihr zusammen mit den leitenden Persönlichkeiten der TEKU sowie mit den Vorsitzenden der drei Fakultäten (Faculty of Science & Technology, Faculty of Education, Faculty of Humanities & Social Sciences – mit dem Theology-Department). Auch die Pfarrerin Mary Kategile, Chefin des »Continuing Education Programmes«, durfte auf das Bild (unten rechts). Pfarrer Revocatus Meza (PhD), dessen Studien an der Universität Leipzig die Herrnhuter Missionshilfe mitfinanziert hat, ist jetzt »Assistent Lecturer« im Theologischen Department der TEKU.

Neuer Dokumentarfilm zu HIV/Aids in Tansania: »Crocodile in my blood«

Am 1. Dezember 2022 gab es in zahlreichen Ländern große und kleine Veranstaltungen zum diesjährigen »Welt-Aids-Tag«. In der Brüdergemeine wurde an die 2021 heimgegangene Pfarrerin Melania Mrema Kyando erinnert, eine mutige und leidenschaftliche Kämpferin gegen HIV/Aids in Tansania. In dem elfminütigen Dokumentarfilm des jungen tansanischen Regisseurs Nicholas Calwin Mwakatobe (Dar es Salaam) »Crocodile in my blood - Ein Leben mit HIV: Kinder und Jugendliche helfen sich selber« leben Melania Mrema Kyando und ihr Lebenswerk noch einmal nachdrücklich auf. Siehe hier. Melania Mrema Kyando war zwei Jahrzehnte lang eine der prägendsten Persönlichkeiten der »Moravian Church in Tansania«. Als langjährige Leiterin der Frauenarbeit motivierte und ermächtigte sie viele Tausend Frauen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und für eine gerechtere Gesellschaft aktiv zu werden. Melania Mrema Kyandos Tod hinterlässt eine unvorstellbare Lücke.

Jane Carter ist neue Vorsitzende des »British Mission Board«

Anders als in anderen europäischen Ländern, in denen es eine Herrnhuter Brüdergemeine gibt, ist die operative Missionsarbeit der Brüdergemeine in Großbritannien nicht in einen Verein oder eine Stiftung ausgelagert, sondern ist unmittelbarer Bestandteil der kirchlichen Arbeit. Die Behörde, die sich im Auftrag der Kirchenleitung um die operative Missionsarbeit in Übersee kümmert, ist das »British Mission Board«, angesiedelt im »Church House« im Londoner Stadtteil Hornsey. Zur neuen Vorsitzenden des »British Mission Board« wurde jetzt die Pfarrerin Jane Carter berufen. Bald nach Beginn ihrer neuen Tätigkeit brach sie zu einem Besuch nach Tansania auf, wo sie die Westprovinz der Brüdergemeine kennenlernte, die traditionell besonders eng mit der Brüdergemeine in Großbritannien verbunden ist. Zuvor war Jane Carter Pfarrerin der »Lower Wyke Moravian Church« bei Bradford.

Vom »Moravian Brass Band Festival 2022« in Elim

Die im südafrikanischen Johannesburg erscheinende Internet-Zeitung »Daily Maverick« veröffentlichte am 27. November 2022 einen längeren Artikel über die Brüdergemeine Elim, die sich ganz in der Nähe des Nadelkaps, der Südspitze Afrikas, befindet. Der englischsprachige Artikel trägt die Überschrift »Der Charme eines Dorfes«. Autor ist Larry Dolley. Siehe hier. In dem Artikel heißt es: »Der Parkplatz von Elim diente als Bühne für Bläserchöre aus vielen Brüdergemeinden vom West- und vom Ostkap. Die ›Moravian Brass Band Union of South Africa‹ wurde gegründet, um sowohl Gemeindemitgliedern als auch Außenstehenden den Lobpreis mit dem Klang der Trompete (Psalm 150) zu ermöglichen - und auch den Lobpreis mit anderen Blasinstrumenten. Die 375 Bläserinnen und Bläser auf dem Platz mit einem riesigen, ringsum sitzenden Publikum waren ein unvergesslicher Anblick. Das Publikum stammte von nah und fern, wie die Nummernschilder der Autos verrieten, die die Straßen füllten«.

Fitnete, eine Frau aus der Brüdergemeine in Albanien

In ihrem Magazin »BDM Nyt« (Heft 4-2022) veröffentlichte die »Brødremenighedens Danske Mission«, die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in Dänemark, die Lebensgeschichte von Fitnete, einer Frau in den mittleren Jahren, die nach schweren Schicksalsschlägen zur Brüdergemeine in Albanien fand. Siehe hier, Seite 8. Deutsche Übersetzung hier. Fitnete wurde zu Hause von ihrem Ehemann gepeinigt, eine Zeit, die sie als außerordentlich schwer empfand. Obwohl sie schon getauft war, fand sie lange Zeit keine Kirche, in der sie sich wohl und willkommen fühlte. Erst als sie im Jahre 2012 in Bathore, einer Satellittenstadt von Tirana, über den Laienprediger und -seelsorger Haxhi Murati mit der Brüdergemeine in Verbindung kam, ändere sich ihr Leben. Sie besuchte jede Versammlung und wurde glücklich, obwohl sie in schwierigen finanziellen Verhältnissen lebt, an einer schmerzreichen Knochenkrankheit leidet und auf Medikamente angewiesen ist.

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