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| | | | Neue Berichte über Sturm- und Flutschäden nach Hurrikan »Julia« in Nikaragua | | |
Pfarrer Edgar Benneth von der Brüdergemeine in Pearl Lagune hat dem »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika mitgeteilt, dass der Hurrikan »Julia«, der am 9. Oktober 2022 die Ostküste von Nikaragua erreichte, folgende Schäden verursacht hat: »Alle Dörfer entlang der Küste sind mehr oder weniger betroffen. Gemeinden wie Tasbapauni, Set Net Point, Raiti Pura und Corn Island erlitten Gebäudeschäden. Viele Menschen verloren ihr Zuhause und ihre gesamte Ernte. Es besteht dringend Bedarf an Nahrung und an Trinkwasser, da die Brunnen mit Meerwasser und mit Abfall überflutet wurden«. Ein paar Fotos (siehe hier) zeigen den Stand der Dinge. Pfarrer Bayardo Vanegas schickte ein Fünf-Minuten-Video (siehe hier), das die Überschwemmungen entlang des »Bambana Rivers« zeigt. Die Überschwemmungen zogen auch das Kirchengebäude und das Pfarrhaus in Mitleidenschaft. Der Pfarrer rechnet wegen der überschwemmter Felder und der weggespülten Feldfrüchte mit einer Hungersnot in seiner Gemeinde. |
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| | | | Hilfe für Hurrikan-Geschädigte in Nikaragua und Kuba ist angelaufen | | |
Das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika meldete am 17./18. Oktober 2022, dass die Hilfe für diejenigen Menschen, die jüngst in Nikaragua vom Hurrikan »Julia« und zuvor auf Kuba vom Hurrikan »Ian« geschädigt wurden, angelaufen ist. »Dank großzügiger Spenden waren wir in der Lage, 10.000 US-Dollar als Ersthilfe nach Kuba zu schicken, wo Zehntausende private Häuser zerstört und viele öffentliche Gebäude beschädigt wurden. Letzte Woche besuchte die Kirchenleitung der Unitätsprovinz Nikaragua die Gemeinde Laguna de Perlas, wo es die schlimmsten Hurrikan-Schäden gibt. Die Überflutung der Felder, Wiesen und Gärten hält an. Am nötigsten gebraucht werden: Trinkwasser, Brunnenreinigungssysteme, Lebensmittel, Kleidung, Küchenutensilien, Decken und Bettwäsche sowie Dachdecker-Leistungen«. Danke für alle Fürbitte sowie für die schon eingegangenen Spenden«. |
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| | | | Ruth Nakamba aus der Unitätsprovinz Sambia | | |
Das Unitätsfrauenbüro stellte kürzlich auf seinen Facebookseiten die Pfarrerin Ruth Nakamba aus der Unitätsprovinz Sambia vor. Ruth Nakamba ist eine von nur vier Pfarrerinnen, die in der Brüdergemeine in Sambia ihren Dienst tun. Daneben gibt es noch 25 männliche Pfarrer. Das Besondere: Ruth Nakamba gehört auch der Kirchenleitung an und sie wurde 2021 zur Generalsekretärin der Kirche gewählt. Sie ist die erste Frau, die in der Brüdergemeine in Sambia mit diesem Amt betraut wurde. Sie sagt: »Meine Kirche hat die Verpflichtung, die patriarchal geprägten Normen der Gesellschaft zu verändern. Dazu gehört z. B. die Abschaffung der Verheiratung von Kindern«. Sie möchte noch einen pädagogischen Bachelor-Abschluss erwerben, um unterrichten zu können. In Sambia gibt es seit 32 Jahren eine Brüdergemeine. Diese verfügt in sechs Landesteilen über insgesamt 40 Gemeinden bzw. Predigtplätze und über etwa 10.000 Mitglieder. Info-Tafeln hier und hier (bitte auf die Pfeile links und rechts klicken). |
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| | | | Vorgestellt: Starke Frauen aus Costa Rica und Honduras | | |
Das Unitätsfrauenbüro stellt engagierte Frauen aus der Brüdergemeine in Costa Rica und Honduras vor, die Ende September 2022 an einem Frauen-Meeting in Panama City teilgenommen haben. Aus Honduras waren anwesend: Tomasa, Delaida und Lucilla – siehe hier. Aus Costa Rica waren anwesend Juanita, Greshell und Alma (Letztere ohne Foto) – siehe hier. Alma ist die Präsidentin der Frauenarbeit der Brüdergemeine in Costa Rica. Sie wendet sich besonders denjenigen Frauen zu, die keine Christinnen sind. Juanita (links) studierte Theologie an der »Universidad Bíblica Latinoamericano« in San José; 2012 empfing sie die Ordination; 2016 wurde sie zu einer Presbyterin eingesegnet. Greshell (rechts) sagt von sich selbst: »Ich singe im Kirchenchor. Ich bin eine Sonntagsschul-Lehrerin. Ich gehöre zum gemeindlichen ›Christian Education Teams‹. Ich engagiere mich für die Frauenarbeit in unserer Provinz. Ich nehme über ›Zoom‹ an einem Online-Bibelkurs teil«. |
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| | | | Sammlung von Lebensgeschichten und Aufarbeitung der Sklavereivergangenheit | | |
In den kommenden Monaten und Jahren geht es in der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität zweimal um die Sammlung von Lebensgeschichten/Zeitzeugenberichten (»Oral History«) sowie um die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit. Einmal sollen die Anfänge der surinamischen Gemeinden in den Niederlanden, die bisher nur unzureichend erforscht und dokumentiert sind, genauer erhellt werden. Im Rahmen des Projektes »Testimonials« werden in den Niederlanden ab sofort Interviews mit älteren Mitgliedern geführt, die einst aus Suriname eingewandert sind. Die Brüdergemeine Nord-Holland soll dabei eine Pilotfunktion haben; hier werden die schon vorhandenen Quellen zunächst zusammengetragen, bevor die ersten Publikationen zu diesem Thema vorliegen. Zum anderen geht es um die wissenschaftliche Untersuchung der Sklavereigeschichte der Herrnhuter Brüdergemeine. Im Zentrum soll dabei die Perspektive der Versklavten stehen. Der Auftrag für die Recherche erging von der Direktion der Brüder-Unität an Maurice-Etienne San-A-Jong aus Amsterdam (in Kooperation mit Prof. Rose Marie Allen von der "University Curaçao" und mit dem surinamisch-niederländischen Historiker Frank Rudolf Dragtenstein, der zur Sklavereigeschichte in Suriname schon viel publiziert hat). |
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| | | | Herrnhuter Missionare waren in Handel mit menschlichen Gebeinen verwickelt | | |
Am 19. Oktober 2022 fand in den »Franckesche Stiftungen« in Halle a. d. Saale ein Vortrag von Dr. Thomas Ruhland statt mit dem Titel »Menschliche Überreste aus missionarischen Sammlungsaktivitäten der Herrnhuter Brüdergemeine in den Meckelschen Sammlungen der Universität Halle«. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete; siehe hier. Der Referent wies nach, dass auch Herrnhuter Missionare in der Vergangenheit dazu beitrugen, menschliche Überreste »auf Bestellung« aus ihrer Heimat zu entwenden und dem Artefakten-Handel zuzuführen. Ohne Skrupel hätten gebildete Menschen wie Bischöfe, Organisten oder Lehrer auf diesem Sektor agiert, so Ruhland. In Halle a. d. Saale existierten 18 Schädel u. a. aus Grönland, Südafrika, Nordamerika und Russland, deren Beschriftung klar auf Herrnhuter Quellen hinwiese. Die Herrnhuter Brüdergemeine sei aber heute sehr aufgeschlossen hinsichtlich der Aufarbeitung dieser Geschichte. Bildrechte: MDR/Anja Nititzki |
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| | | | Gesundheitszentrum in Djoemoe, Suriname, wurde 60 Jahre alt | | |
Mit einem Festakt beging am 30. September 2022 das Gesundheitszentrum der Brüdergemeine in Djoemoe – tief im Binnenland von Suriname – den 60. Jahrestag seiner Gründung. Das Zentrum ist nach Jana Dande benannt, der Schwester eines indigenen Führers in Suriname, die ihren Bruder 1765 dazu überredete, sein Misstrauen zu überwinden und Herrnhuter Missionarinnen und Missionare in sein Dorf aufzunehmen. Mit der Einrichtung eines Gesundheitszentrums im Jahre 1962 tat die Brüdergemeine enorm viel für die medizinische Versorgung im unterentwickelten Binnenland, fast 200 Kilometer entfernt vom entwickelten Küstenstreifen. Diese Tatsache würdigten alle drei Hauptredner bzw. Hauptrednerinnen bei den Jubiläumsfeierlichkeiten: Cynthia Rozenblad (Chefin der Medizinischen Mission), Reynold Pansa (Bischof der Brüder-Unität aus Surinam) und Amar Ramadhin (Gesundheitsminister der Republik Suriname). Mehr hier. |
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| | | Die »Zeister Zendingsgenootschap« (ZZg), die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in den Niederlanden, hat im September 2022 eine neue, sehr übersichtliche Webseite online gestellt. Siehe hier. Bis zum Ende des Jahres 2022 soll die Webseite mit weiteren Inhalten, vor allem mit aktuellen Projektinformationen, Fotos und Videos ergänzt werden. Die neue Website ist technisch so gestaltet, dass sie sowohl auf Smartphones als auch auf Tablets, Laptops und Desktops problemlos angeschaut werden kann. Über die neue Website (Haupt-Menüpunkt »Publikaties«) kann ein Newsletter mit Nachrichten aus der weltweiten Brüder-Unität in niederländischer Sprache kostenfrei abonniert werden. Sofort ins Auge fällt ein neuer Slogan: »ZZg: geloven – doen« (ZZg: glauben – handeln). Daneben können – rechts oben – die jeweils neusten Meldungen angeklickt werden. Die Website führt auch zu einer Möglichkeit, online zu spenden. |
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