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Dena Fortuzi ist die erste Pfarrerin der Brüdergemeine in Albanien

Herzlichen Glückwunsch nach Albanien an Dena Fortuzi, die nach einem Theologiestudium am »Moravian Theological Seminary« in Bethlehem/PA (teilweise als Fernstudium) am Sonntag, dem 18. September 2022, in Tirana von Bischof Theodor Clemens (D) im Beisein von Bischof Samuel Gray (USA) zu einer Pfarrerin der Brüdergemeine ordiniert wurde. Sie ist damit die erste Pfarrerin aus den Reihen der ab 1993 allmählich entstandenen Brüdergemeine in Albanien. Dena Fortuzi gehörte zu den allerersten Kindern, die von drei jungen albanischen Frauen in sozialpädagogisch ausgerichteten sogenannten »Kinderclubs« betreut wurden. Ihre Mutter hatte sich früh der Brüdergemeine angeschlossen und sich dort engagiert. Dena Fortuzi ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. Einen 20minütigen Film über die Anfänge und die weitere Geschichte der Brüdergemeine in Albanien (KISHA LUTERANE MORAVIANE SHQIPERI FONDACIONI “KONTRIBUT PËR EDUKIMIN“) gibt es hier.

Grundschule veranstaltet Spendenlauf für Dzaleka Camp

Die Grundschule im baden-württembergischen Örtchen Schlat hat vor den Sommerferien einen Spendenlauf veranstaltet. Die Klassen 1 und 2 entschieden sich dafür, die Erlöse der Herrnhuter Missionshilfe zukommen zu lassen. Unterstützt wurde das »Childfeeding-Programm« im Dzaleka Camp in Malawi. Dort bekommen die über 1.000 Kinder täglich eine warme Mahlzeit. Aufgrund der steigenden Anzahl an Kindern ist diese Unterstützung besonders wichtig. Umso mehr freute uns das Interesse der Kinder an dem Projekt, dass wir im Rahmen einer Präsentation vorgestellt haben. Letztendlich ist ein stolzer Betrag in Höhe von 1.000 Euro zusammengekommen. Dank digitalen Kontaktmöglichkeiten war es den Kindern sogar möglich, sich gegenseitig virtuell »kennenzulernen«. Die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich ganz herzlich bei den Eltern der Kinder für die großartige Unterstützung sowie bei den Lehrkräften der Grundschule für die Möglichkeit, das Projekt vorstellen zu können.

Spendenaktion für Temwani

Efeso Sichinsambwe aus Sumbawanga, Tansania arbeitet seit mehreren Jahren als Gemeinhelfer der Moravian Church in Jamaika. Im Juni diesen Jahres erhielt die Herrnhuter Missionshilfe die Nachricht, dass bei seiner 18jährigen Tochter Temwani ein schwerer Hirntumor diagnostiziert wurde. Da es in Jamaika keine geeigneten Krankenhäuser für die dringend notwendige Operation gibt, sollte der Eingriff in Kuba erfolgen. Die hohen Kosten für die Operation konnte die Familie nicht übernehmen. In einer größeren Spendenaktion über die Herrnhuter Missionshilfe wurden die fehlenden Mittel gesammelt. Neben vielen großzügigen Einzelspenden steuerte auch der Nothilfefonds der Herrnhuter Missionshilfe einen Teil zu der Operation bei. Nach insgesamt 3 Eingriffen kam vor einigen Tagen die gute Nachricht: Temwani ist wohl auf, der Heilungsprozess muss jedoch mit Hilfe einer Chemotherapie unterstützt werden. Die Chancen auf eine vollständige Genesung sind somit gegeben. Diese Entwicklung ist nur dank der Spendenbereitschaft vieler Menschen möglich gewesen. In einem Schreiben bedankt sich die Familie ganz herzlich und ist überwältigt von dem Zuspruch für Temwani. Auch die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich für diese gelungene Spendenaktion.

Mayar Bergash vom Sternberg besucht jetzt die Grundschule

Auch in Palästina hat vor kurzem das neue Schuljahr 2022/23 begonnen. Dass ein Kind mit geistiger Behinderung eine öffentliche Grundschule und keine Förderschule besucht, ist in Palästina noch etwas sehr Seltenes. Mayar Bergash gehört zu den Wenigen, denen dieses Privileg schon zuteilwurde. Sie, die mehrere Jahre lang im Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg unterrichtet wurde, besucht jetzt die öffentliche Mädchenschule in Beit Aur Al-Tahta elf Kilometer westlich von Ramallah. Auch wenn Mayar Bergash dem Schulunterricht nicht in allen Fächern beiwohnt, so fördert ihre Integration in die Grundschule doch ihre Bildung und spielt eine wichtige Rolle bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Ihr Beispiel zeigt, dass mit dem Engagement der Eltern und mit einem guten Förderangebot in den ersten Lebensjahren das Recht von Menschen mit Behinderung auf Bildung nicht bloß auf dem Papier steht, sondern auch praktisch realisiert werden kann. Zwei Fotos hier.

Neuer Rundbrief von Luzia Illiger aus dem »Isoko Hospital«

Luzia Illiger berichtet erneut in einem Rundbrief vom Sommer 2022 von ihrer Arbeit als Gynäkologin im Krankenhaus der Brüdergemeine im abgelegenen Isoko, Tansania (Südprovinz). Seit 18 Monaten ist sie dort tätig und hat währenddessen viele Geburten begleitet, Fehlgeburten mit betrauert, Neugeborene betreut, Fortbildungen angeboten, Arbeitsabläufe optimiert. Was sie nicht erwartet hatte: Dass es in Isoko so viele Kaiserschnitte geben würde. Als Gynäkologin solle sie dazu beitragen, die Kaiserschnitt-Rate zu senken, berichtet Luzia Illiger. Trotzdem falle manchmal die Entscheidung für einen Kaiserschnitt, obwohl es auch Gründe für eine spontane Geburt gäbe. Warum das so ist? Diese komplexe Frage steht im Mittelpunkt des neuen Rundbriefes von Luzia Illiger. Dazu schildert sie Eindrücke aus den Gesundheitsstationen, die sie reihum besucht und sie erlaubt Einblicke in ihren Alltag in Isoko. Zum Rundbrief von Mission 21 hier. Die Arbeit von Luzia Illiger und ihrem Mann in Tansania wird gemeinsam von der Herrnhuter Missionshilfe und Mission 21 finanziert.

»Unity Women’s Desk« hat jetzt mehr Platz

Der Hauptsitz des Unitätsfrauenbüros (»Unity Women’s Desk«) befindet sich in Winston-Salem/NC, dessen Kern eine Siedlung der Brüdergemeine aus dem Jahre 1766 ist. Seine Büroräume hat das weltweit agierende »Unity Women’s Desk« in einem wunderschönen, historischen Gebäude in Old Salem. Die Räume sind eine perfekte Location für den Empfang von Gästen und Mitarbeitenden von anderer Missionsagenturen. Aber die Büroräume verfügen über begrenzten Raum und sind nur über viele Treppen zu erreichen. Deshalb war das »Unity Women’s Desk« auf der Suche nach Mieträumen an anderen Orten. Fündig wurde es jetzt bei der »Bethania Moravian Church« in der Main Street. Dort können diverse Hilfsmaterialien unter besseren Bedingungen gelagert und verpackt werden. Dort haben auch fair gehandelte Produkte für den »Global Market« des Unitätsfrauenbüros einen ausreichenden und guten Platz. Siehe hier.

Symposium: Kritische Anfragen an das Herrnhuter Erbe

Die »Moravian University« in Bethlehem/PA lädt für den 4./5. November 2022 zu einem internationalen Symposium ein. Dieses findet unter folgendem Thema statt: »Rasse, Sklaverei und Landbesitz. Das Herrnhuter Erbe im globalen Kontext – 1722 bis 2000«. Im Einladungstext heißt es: »Mehr denn je müssen sich Institutionen, Bewegungen und Gemeinschaften mit ihrer eigenen Geschichte und mit der darin enthaltenen Rolle von Rassismus und Sklaverei auseinandersetzen. Das erfordert ein Umdenken und führt zur Untersuchung der Wechselwirkungen von Rasse, Sklaverei und Landbesitz. Das gilt auch für die Brüdergemeine im Jahr der 300. Wiederkehr der Gründung von Herrnhut«. Zu den 24 Referentinnen und Referenten aus Australien, Dänemark, Deutschland, Irland, Jamaika, der Schweiz, Südafrika und den USA hier. Anmeldung über die Webseite, Punkt »Registration«. Rückfragen an Dr. Heikki Lempa: lempah@moravian.edu.

Vor der »Conferencia de Recursos Moravia« in Panama City

Am Montag, dem 26. September 2022, begann in Panama City, Panama, die einwöchige »Conferencia de Recursos Moravia« (Moravian Resources Conference, Hilfskonferenz der Herrnhuter Brüdergemeine). Das Organisationsteam vom »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika schreibt im Vorfeld dieser Konferenz, übrigens der ersten ihrer Art: »Es wird für uns ein Segen sein, eine Woche mit unseren spanischsprachigen Partnern und Partnerinnen von Angesicht zu Angesicht (nicht nur online!) zu verbringen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir weiterhin unseren Gemeinden in Mittel- und Südamerika dienen können und wie wir die Einheit in der weltweiten Brüder-Unität damit festigen können. Bitte betet für diese Woche mit insgesamt 50 Personen (Delegierte, Moderatoren, Service-Leute), damit wir mit unseren Herzen und unseren Köpfen diese Chance zum wechselseitigen Lernen und zur Verbesserung unserer Zusammenarbeit recht nutzen«. Lateinamerika ist neben Ostafrika diejenige Weltgegend, in der die Brüdergemeine am schnellsten wächst.

Sechs neue Laienmitarbeitende für die Brüdergemeine in Labrador

Die Brüdergemeine in Labrador konnte kürzlich zwei neue pastorale Laienmitarbeiter und vier Laienmitarbeiterinnen einsegnen. Sie bittet um Fürbitte für Sam Saunders, Dieter Holeiter, Sophie Ford, Sarah Jensen, Sybil Hunter und Doris Boase. Sie alle haben ein Laien-Trainingsprogramm absolviert, das wegen des großen Pfarrermangels in Labrador von der Brüdergemeine in Nordamerika durchgeführt wurde. Die Bischöfe J. Christian Giesler und Paul A. Graf reisten im August 2022 nach Labrador, um die Laien in Goose Bay/Happy Valley und Hopedale in ihren Dienst einzuführen. Für die Gemeinde Goose Bay/Happy Valley war dies nach über zwei Jahren der erste Abendmahlsgottesdienst. Wegen der Covid-19-Pandemie hatte lange kein ordinierter Pfarrer in die Gemeinde kommen können. Die Brüdergemeine in Labrador, die bislang nur über drei Ordinierte verfügt (eine davon, Pastorin Linda Saunders, erlitt vor einigen Wochen einen Schlaganfall), verbindet mit dem Dienst der sechs Laien große Hoffnungen.

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Herrnhuter Missionshilfe
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