|
|
|
Wenn der Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.
|
|
| | | Download der PDF Version des Newsletters hier. |
| | |
| | | | Behindertengerechtes Klassenzimmer an der »Light of Hope« Schule | | |
Dank der großartigen Unterstützung der »Merck-Foundation« konnte am Projekt der Moravian Church in Malawi gemeinsam mit der Herrnhuter Missionshilfe die Ausstattung eines behindertengerechten Klassenzimmers umgesetzt werden. An der »Light of Hope« Schule am Dzaleka Camp sind seit 2021 auch 20 Kinder mit Behinderungen unterschiedlichen Grades. Die Regierung Malawis hat der Schule einen Fachlehrer für Kinder mit besonderen Bedürfnissen zugeteilt und möchte sie zu einer zentralen Einrichtung im Bildungsbezirk Chibwata im Dowa Distrikt etablieren. Ein bestehendes Klassenzimmer wurde umgebaut. Neue Fenstern und Türen (sicherheitsrelevant), neues behindertengerechtes Mobiliar (Stühle, Tische, Maltafeln) sowie geeignete Lern- und Spielmaterial bieten den Kindern nun neue Bildungschancen. Ausserdem stehen nun auch Rollstühle zur Verfügung. Die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung der »Merck-Foundation« und freut sich, dass sich auch Kinder mit verschiedenen Einschränkungen an der Schule wohlfühlen können. |
| | |
| | | | Sommerlicher Aktionstag im Sternberg-Förderzentrum | | |
Am 12. September 2022 gab es für die Kinder und Jugendlichen im Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) ein spätsommerliches Highlight. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Zentrums fand ein Aktionstag »Freude und Spaß« statt, zu dem sich prominenter Besuch eingestellt hatte: Marwan Wa Shahi, der stellvertretende Minister der palästinensischen Autonomiebehörde für Jugend- und Sportangelegenheiten. Dieser betonte die Bereitschaft seiner Behörde, mit dem Förderzentrum zusammenzuarbeiten und In-House-Freizeitaktivitäten sowie nationale Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Der Aktionstag, der in die Kampagne »Al-Masra - Al-Assaa« zu Stärkung des palästinensischen Selbstbewusstseins eingebunden war, umfasste Spiel und Sport, Unterhaltung und Gesang, Theater und Volkskunst, Volksbildung und bildende Kunst. Viele Bilder hier. |
| | |
| | | | Was Menschen mit Behinderungen können und wollen | | |
Und noch ein weiteres Mal hat das Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) mit Unterstützung der »Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit« (GIZ) ein Video mit englischen Untertiteln sowie einem Gebärdendolmetscher produziert. Das Video ist fünfeinhalb Minuten lang und trägt den Titel »Persons with Disabilities - My Ability and My Ambition«. Es zeigt Menschen, die mit Stolz davon sprechen, was sie leisten können und was sie gern tun. Zu Worte kommen Dana Mousa Mohammad, Zayd Mohammad Hasan Al-Saïfi, Ziyad Ibrahim Mohammad Abdulaziz, Isam Abdulaziz, Omar Hani und Saja Saïf Abu Daher aus Ramallah und Umgebung. Die jungen Menschen wünschen sich ausreichende Handlungskompetenz zur Hausreinigung, zur Körperpflege, zur Unterstützung der Familie im Garten, zur Nutzung des Nahverkehrs, zur Bedienung eines Handys, zum Sporttreiben. Das ganze Video hier. |
| | |
| | | | Arngeir Langås zum christlich-islamischen Dialog | | |
Arngeir Langås, der Generalsekretär der »Brødremenighedens Danske Mission«, einer Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, hat sich Ende August 2022 in mehreren entwicklungspolitisch orientierten Medien ausführlich zum christlich-islamischen Dialog geäußert. Siehe hier. Er meint: »Meine Erfahrungen aus Sansibar zeigen, dass Christentum und Islam zu Frieden und Entwicklung beitragen können, wenn die religiösen Führer es wagen, miteinander zu reden und gemeinsam zu handeln. Das gilt besonders für Länder, in denen die politische Führung oft versagt. Ja, beide Religionen haben eine ganz unterschiedliche Geschichte und Theologie. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, die in einer multireligiösen Gesellschaft zu Verständigungsbrücken werden können. Als Generalsekretär einer Missionsgesellschaft bin ich natürlich begeistert vom Christentum, aber ich freue mich auch über Menschen anderer Religion, die an etwas Größeres glauben als an sich selbst. Vor allem im ländlichen Bereich von Sansibar (1,3 Millionen Muslime; 20.000 Christen), wo meine Frau und ich acht Jahre lang arbeiteten, nehmen Christen und Muslime jeweils am Leben des anderen teil. Sie gehen gegenseitig zu Beerdigungen und Hochzeiten und wünschen sich "Frohe Weihnachten" und einen "Gesegneten Ramadan"«. |
| | |
| | | | HMH bereitet sich auf die Zukunft vor | | |
Am 10. September 2022 war es wieder einmal soweit. Die Herrnhuter Missionshilfe hat in einer Zukunftswerkstatt intensiv über ihre Zukunft nachgedacht. Dazu kam der Vorstand der HMH nach Berlin. Gemeinsam mit (auch jüngeren) Mitgliedern und Freundinnen der HMH wurde erarbeitet, wie die HMH im Jahr 2032 aussehen könnte und welche Aufgaben sie dann zu übernehmen hätte. In einer ersten Phase wurde die aktuelle Arbeit kritisch betrachten. Nach der Mittagspause wurden wichtige zukünftige Arbeitsfelder anhand der Werte »Respekt«, »miteinander« und »Hoffnung« herausgearbeitet. Dabei zeigte sich, dass einige Tätigkeitsfelder wie gute Projektarbeit oder fairer Handel intensiv weitergetrieben werden sollen. Andere Aufgabenfelder sollen deutlich ausgebaut werden, wie beispielsweise die Einbindung jüngerer Menschen und ein attraktives Angebot für sie, das Thema Klimaschutz als Querschnittsthema oder auch das anwaltliche Engagement für Menschenrechte. Zudem war allen klar, dass wir immer wieder Kommunikation zwischen den Ländern und Kulturen schaffen müssen. In einer dritten Phase wurden einige dieser Ziele mit konkreten Ideen hinterlegt. Ein sehr intensiver Tag für alle Teilnehmenden, der sich gelohnt hat. Herzlichen Dank an alle, aber auch an unseren Gast David Daniels aus Südafrika, der uns mit seiner Sichtweise auf unsere Arbeit bereichert hat. |
| | |
| | | | Interview mit Claudia Zeising zur Lage von Frauen in Tansania | | |
Nachdem die deutsche Agrar-Ökonomin Claudia Zeising zehn Jahre lang in die Frauenarbeit der Brüdergemeine in Tansania (v. a. Südprovinz) und zuletzt in Malawi involviert war, hat sie der EMW (»Evangelischen Mission Weltweit«) ein längeres Interview gegeben. Das Interview mit dem Titel »Gleichberechtigung – ein langer Weg« ist abgedruckt in »EineWelt – Magazin aus Mission und Ökumene« (September 2022). Das Interview zeigt eindrücklich, wie mühsam es für die Frauen in Tansania war und ist, sich aus den Fesseln des Patriarchats zu lösen und wie sehr Kirche und Mission gefordert sind, den Frauen bei ihrer Emanzipation zu helfen. Immer wieder betont Claudia Zeising in dem Interview, dass die Frauen selber am besten wissen, was sich ändern muss und wie ihnen bei den anstehenden Veränderungen geholfen werden kann. Sie beklagt, dass Frauen in Tansania heute zwar Theologie studieren, dass ihnen aber von der Kirchenleitung noch kaum eine Gemeinde übergeben wird. |
| | |
| | | | Agnes Samweli Njeyo ist Vorsitzende des »Mbarali Distriktes« | | |
In der Brüdergemeine in Tansania geschieht es bisher nur sehr selten, dass Frauen – trotz guter Qualifikation – mit Leitungsaufgaben betraut werden. Eine Ausnahme ist Agnes S. Njeyo, die seit kurzem die Vorsitzende des »Mbarali Distriktes« der Südwestprovinz der »Moravian Church in Tanzania« ist. Vor der Übernahme dieses Amtes durch Agnes S. Njeyo haben Frauen in Tansania erst zweimal auf Distrikts-Ebene Verantwortung ausgeübt. Auf Provinz-Ebene geschah das bisher noch gar nicht. Auf den Facebookseiten des »Unitätsfrauenbüros« ist davon die Rede, dass Agnes S. Njeyo vielen jungen Frauen, die Theologie studieren und die ein Stipendium vom »Unitätsfrauenbüro« empfangen, ein großes Vorbild ist. Die Brüdergemeine in Tansania verfügt über fünf theologische Ausbildungsstätten: die »Teofilo-Kisanji-Universität« in Mbeya sowie Theologische bzw. Bibel-Colleges in Lutengano, Utengule, Sumbawanga, und Sikonge. |
| | |
| | | | Brüdergemeine beteiligt an »54 Gebetstagen für die Heilung Afrikas« | | |
Die Brüdergemeine in Südafrika beteiligt sich maßgeblich an einer ganz besonderen, geistlichen Aktion, die vom 26. September bis 18. November 2022 dauert: »54 Gebetstage für die Heilung von Afrika«. Zu 68 Info-Seiten geht es hier. In die Aktion integriert ist die »Genadendal Pilgrimage of Grace« vom 23. bis 25. September 2022; Detail-Infos dazu hier: In den Infos heißt es: »Die Pilgerreise zielt auf Buße, Versöhnung, Wiedergutmachung und Gebet. Wir beginnen am 23. September 2022 an der ›Groote Kerk‹ (Mutterkirche) der ›Dutch Reformed Church‹ in Kapstadt. Sehr symbolisch! Darauf folgt am 24. September 2022 (South Africa Heritage Day!) eine öffentliche Veranstaltung in Genadendal. Hier liegt der Focus auf Reue über Ungerechtigkeiten. Es wird an zwei Frauen aus der Brüdergemeine erinnert, deren Leben sehr viel bewirkte (Vehettge Tikhuie und llse Naude). Am 25. September 2022 endet die Pilgerreise am südlichsten Punkt Afrikas, wo für die Heilung Afrikas von Sklaverei, Rassismus und Kolonialismus gebetet wird«. |
| | |
| | | | Internet-Ausstellung "Mandela in Genadendal" | | |
Noch immer ist Nelson Mandela (1918-2013), der von 1994 bis 1999 der erste Präsident des neuen Südafrika war, in seinem Heimatland unvergessen. In der Brüdergemeine in Südafrika erinnert man sich vor allem an Nelson Mandelas Besuch am 10. Oktober 1995 in Genadendal, der vom Herrnhuter Missionar Georg Schmidt 1737 gegründeten ersten Missionsstation am Kap der Guten Hoffnung, die auch dem Sitz des Präsidenten der neuen Republik Südafrika seinen Namen gab. Um diesen Besuch zu würdigen, hat die »Johannes Mathesius Society« eine sogenannte Internet-Ausstellung mit dem Titel »Nelson Mandela & The Moravian Church – Mandela in Genadendal« zusammengestellt. Die Ausstellung informiert auch ausführlich über die allgemeine Geschichte und die Missionsarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine. Siehe hier. |
| | |
|
|
Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.
Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden mit Hilfe unseres Service-Dienstleisters ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mail-Adressen findet nicht statt.
All submitted personal data will be used exclusively for sending the newsletter. There will be no disclosure to third parties or selling of e-mail addresses.
|
|
|
|
|
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
If your e-mail program does not display it correctly, you can view this newsletter in your browser..
Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich beim Newsletter-Service auf unserer Website www.herrnhuter-missionshilfe.de mit %PERS_EMAIL% am %PERS_DATE% %PERS_TIME% angemeldet haben bzw. eine Anmeldung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Wege veranlasst haben.
You are receiving this newsletter because you have registered with the Newsletter-Service on our website www.herrnhuter-missionshilfe.de using %PERS_EMAIL% on %PERS_DATE% %PERS_TIME%.
Wenn Sie den "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen.
If you wish to unsubscribe from the "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter click the following link: Unsubscribe newsletter.
|
|
|
|
|
|