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Neues Video vom Sternberg in der Serie »It’s My Right!«

Mit Unterstützung der »Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit« (GIZ) hat das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) in den vergangenen Wochen ein weiteres Video in der Serie »It’s My Right!« produziert. In diesem vierten Video in der Serie, mit dem an die Rechte von Menschen mit Behinderungen weltweit und auch in Palästina erinnert werden soll, geht es um das »Recht auf Arbeit und Beschäftigung« (siehe Art. 27 der UN-Behindertenrechtskonvention). Das 4½-Minuten-Video kann hier angeschaut werden. Die Hauptakteure in dem Video sind Nihad Shehadeh (23) in der »Reema Company« sowie Waseem Sadaqa (21) und Diaa Qandah (23) in der »Star Factory«. Zu Wort kommen die Jugendlichen, ihre Ausbilder und ihre Angehörigen sowie auch Politiker. Die Schluss-Sequenzen des Videos sind im noch relativ neuen Beruflichen Förderzentrum auf dem Sternberg gedreht. Das Video in Arabisch zeigt einen Gebärden-Dolmetscher und ist außerdem englisch untertitelt.

Missionsfest der Brüdergemeine in den Niederlanden 2022

Die Zeit zwischen dem 21. August und dem 17. September 2022 ist in der Brüdergemeine in den Niederlanden der »Missionsmonat 2022«. Der Monat steht unter dem Thema: »Mission: einander begegnen und miteinander glauben«. Mit dieser Art, das Missionsfest zu feiern, wird die Praxis des Vorjahres fortgesetzt. Es hatte sich bewährt, viele wunderbare Aktionen in den Gemeinden durchzuführen und damit Zeichen der Solidarität über Grenzen hinweg zu setzen. Der Missionsmonat gipfelt und endet mit einem gemeinsamen Missionsfest am Sonnabend, dem 17. September 2022, zu dem Menschen aus allen Teilen der Niederlande nach Zeist eingeladen sind. Gesammelt wird im Missionsmonat 2022 für die Aktion: »Bett, Bad und Beruf für bedürftige Auszubildende in Tansania«. Die Auszubildenden lernen am Berufsschulzentrum in Kilangala, wo sie sich auf eine Tätigkeit als Tischler, Maurer/Fliesenleger oder Schneiderin vorbereiten. Mehr hier.

Brüdergemeine in Suriname hat neue Leitung

Die 19. Synode der Unitätsprovinz Suriname, die in der 34. Kalenderwoche in der Kirche der Wanica-Gemeinde in Paramaribo zusammengetreten war, wählte am 26. August 2022 in mehreren Wahlgängen eine komplett neue, dreiköpfige Kirchenleitung. Neuer Präses ist Pfr. Runaldo Gallant. Im zweiten Wahlgang setzte er sich mit 62 Stimmen gegen Michael Persaud (26 Stimmen) und Roseline Zamuël-Rotgans (16 Stimmen) durch. Zu seinem ersten Stellvertreter wählte die Synode Samuel Pawironadi (82 Stimmen), zu seinem zweiten Stellvertreter Michael Persaud (46 Stimmen). Die sieben Mitglieder des Provinzialvorstandes werden später gewählt. Die Brüdergemeine in Suriname verfügt traditionell auch über einige »Auslandsgemeinden« in Französisch Guyana sowie auf den drei Inseln Curaçao, Aruba und St. Maarten. Der Chor der Combe-Kirchgemeinde in Paramaribo singt das jüdische Lied »Hevenu Shalom Alechem«. Siehe und höre hier.

Acht dänische Jugendliche nach Tansania ausgesandt

Acht Jugendliche aus Dänemark wurden am 5. August 2022 bei einem Aussendungsgottesdienst im Schwesternhaus der Brüdergemeine Christiansfeld zu einem zehnmonatigen Freiwilligendienst in Tansania (Rukwaprovinz) verabschiedet. Daran nahmen auch Familienmitglieder teil. Arngeir Langås, der Generalsekretär der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark, leitete den Aussendungsgottesdienst. Rebekka Brødgaard Knudsen und Emma Nørgård Kristoffersen, die beiden Jugendsekretärinnen der Missionsorganisation, beteten für die acht Jugendlichen. Vor ihrer Aussendung hatten sie an einem Vorbereitungskurs teilgenommen, bei dem es u. a. um das Kennenlernen der Geschichte der Herrnhuter Mission in Tansania ging, um Fragen der kulturellen Begegnung, der Gesunderhaltung und einer guten Kommunikation. Die Jugendlichen werden in Sikonge und Sumbawanga arbeiten. Mehr hier.

Brüdergemeine in Südafrika würdigt zwei bedeutende Frauen

Am 17. August 2022 hat die Brüdergemeine in Südafrika auf ihren Internetseiten zwei Frauen gewürdigt, die in der frühen Geschichte ihrer Kirche eine bedeutende Rolle spielten. Der Beitrag ist überschrieben: »The Contribution of two outstanding women – Vehettge Tikkuie & Wilhelmine Stompies – to the founding of the Moravian Church in South Africa«. Während zu Vehettge Tikkuie (1739-1800, auch als »Magdalena« oder »Mutter Lena« bekannt, eine der ersten Khoi-Khoi, die der Herrnhuter Missionar Georg Schmidt am 4. April 1742 in der Bavianskloof (später »Genadendal«) taufte, schon Vieles veröffentlicht wurde, stand das Leben von Wilhelmine Stompies (1816-1863) bisher nur selten im Mittelpunkt. Anders als Vehettge Tikkuie, die für die Brüdergemeine in der Westkap-Region wichtig war, besitzt Wilhelmine Stompies eine herausragende Bedeutung für die Anfänge der Brüdergemeine in der Ostkap-Region (Gründung der Stationen Enon, Shiloh und Goshen). Die Texte von Angelene H. Swart siehe hier.

Neue Ausgabe der »Unity Women’s Voices« erschienen

Julie Tomberlin, Leiterin des Unitätsfrauenbüros mit Hauptsitz in Winston-Salem/NC, hat eine neue Ausgabe der »Unity Women’s Voices« (August 2022) veröffentlicht. Siehe hier. Darin berichtet sie vor allem von der Europäischen Schwestern-/Frauenkonferenz, zu der vom 23. bis 26. Juni 2022 mehr als 40 Frauen in Woltersdorf bei Berlin beieinander waren. Die Frauen kamen aus Albanien, Deutschland, Großbritannien, Lettland, den Niederlanden, Schweden und Tschechien. Nur aus Dänemark, Estland und der Schweiz waren keine Schwestern gekommen. Die Bischöfin Blair Couch aus den USA hielt Bibelarbeiten zum Thema »Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen«. In einem kurzen Bericht heißt es: »Es gibt eine große Vielfalt unter den Schwestern in Europa, wo mindestens zehn Sprachen gesprochen werden, nicht mitgerechnet die Muttersprachen derjenigen, die aus anderen Weltgegenden nach Europa gezogen sind«. In dem Newsletter wird außerdem über die erst seit 2019 bestehende "Geneva Moravian Fellowship" unter Leitung von Winelle Kirton-Roberts (ursprünglich St. Thomas in der Karibik) berichtet. In einer Stadt wie Genf, in der hunderte internationale NGOs angesiedelt - und bisweilen kirchlich heimatlos - sind, haben sich zu den 14tägigen Versammlungen der Fellowship schon Menschen aus 30 Nationen eingefunden.

Fortschritte in Sikonge und Tabora

Mia und Michael Toldam Korsgård stammen aus Dänemark und arbeiten in Sikonge für die Brüdergemeine in Tansania (Westprovinz). Gemeinsam mit lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind sie u. a. mit einem Krankenhaus- und einem Kirchenbau befasst. In einem kürzlichen Newsletter von ihnen heißt es: »Wir erlebten Fortschritte, ja Durchbrüche im Gesundheitswesen, wo Mia arbeitet, und im Baugewerbe, wo Michael arbeitet. Immer wieder müssen kulturelle Differenzen überwunden werden, z. B. wenn Mia die Krankenhausleitung berät. Auf diese Herausforderungen konnte uns kein Management-Kurs zu Hause angemessen vorbereiten. Es ist "Learning by Doing". In der Werkstatt, wo Michael sich meist aufhält, gibt es neue Maschinen, um auf dem Grundstück Baumaterialien herzustellen, zu bearbeiten und Reparaturen durchzuführen. Es scheint Michael immer besser zu gelingen, die Handwerker vor Ort auszubilden. Jede Woche reist Michael nach Tabora, wo er beim großen Kirchenbau hilft. Mit dem Bau geht es voran, so dass Hoffnung besteht, die Kirche wird in der realen Welt einmal genau so aussehen wie auf den Zeichnungen«.

Gemeinde-Stiftung reicht 200.000 US-Dollar aus

In der Brüdergemeine in Nordamerika gibt es eine Stiftung zur Unterstützung der Gemeindearbeit (»Moravian Ministries Foundation in America« / MMFA). Am 13. August 2022, dem Gedenktag an die Entstehung der Erneuerten Brüder-Unität im Jahre 1727, vergab die MMFA an 23 Gemeinden und gemeindenahe Organisationen Zuschüsse in Höhe von 200.000 US-Dollar. Unterstützt werden damit unterschiedliche sozial-diakonische Aktivitäten: Beseitigung von Hunger, Bereitstellung von Wohnungen und Unterkünften sowie von Kleidung und Gesundheitsversorgung, Gefängnisseelsorge, Initiativen für Umweltschutz, Gerechtigkeit, Versöhnung und gegen Hass aufgrund fremdländischer Herkunft. Die Zuschüsse reichen von 1.000 bis 30.000 US-Dollar pro Aktivität. Ein Großteil des ausgereichten Geldes stammt aus Spenden, die anlässlich des »Moravian Day of Giving« am 1. März 2022 gesammelt wurden. Mehr hier.

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