Download der PDF Version des Newsletters hier.

Verhaltenskodex beschlossen

Auf der Sitzung des Vorstandes der Herrnhuter Missionshilfe e.V. am 1. Juli 2022 in Gnadau wurde nach intensiver Vorarbeit ein Verhaltenskodex verabschiedet. Darin wird reflektiert, wie sich Mitarbeitende der HMH ethisch verantwortungsvoll zu verhalten haben in den Bereichen Korruption, sexueller und psychischer Missbrauch, Kindesschutz, Geschlechtergerechtigkeit, Geschichtsdarstellung und im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Auch von den Projektpartnern werden wesentliche ethische Grundwerte eingefordert. Manche dieser nun verfassten Grundsätze werden schon länger in der HMH gelebt. Aber nun wurden sie verschriftlicht, gebündelt und in den Kontext von Machtgefälle und -missbrauch gestellt. Der Verhaltenskodex ist auf der Webseite der HMH abrufbar oder hier.

Neues Produkt für Moravian Merchandise

Ab sofort ist über den Onlineshop von Moravian Merchandise eine neue Seife erhältlich. Nablusseife ist für Haare und Körper sehr gut geeignet und versorgt die Haut mit essentiellen Nährstoffen. Sie wird in einem traditionelle Heißverfahren von Hand hergestellt und mindestens sechs Monate getrocknet, damit sie antibiotische Wirkstoffe entwickelt. Vor dem Verpacken wird sie mit ätherischem Lavendelöl geräuchert. Der Name stammt von der Stadt Nablus in Palästina, in der die Seife erstmals hergestellt wurde. Dieses Wissen wurde u.a. auch an Syrien weitergegeben, woher die hier erhältliche Seife stammt. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Seifen kommt dem Förderzentrum Sternberg bei Ramallah (Palästina) zugute.

Vorstellung Laden »mittendrin« in Königsfeld

Mitte 2012 entstand in Königsfeld die Idee, einen Laden zu gründen, der sich auf second-hand-Waren spezialisiert und sich damit gegen die Wegwerfmentalität und für Ressourcenschonung einsetzt. Die Preise sollten günstig sein und die Erträge ausschließlich zu Gunsten der Projekte der Herrnhuter Missionshilfe verwendet werden. Im Mai 2013 war es dann soweit, der Laden »mittendrin« öffnete seine Tore. Königsfeld hat eine sehr schöne Einkaufsstraße, in der sich kleine Fachgeschäfte und gemütlich Cafés abwechseln. So entstand der Name des Ladens. »mittendrin« in dieser Flaniermeile, die weit über die Ortsgrenze hinaus bekannt und beliebt ist. Inzwischen arbeiten dort 20 ausschließlich ehrenamtlich Mitarbeitende, die sich um den kompletten Ablauf vom Wareneingang bis zum Verkauf kümmern. Verkauft werden Bücher, Spielwaren, Haushaltsgegenstände und hübsche Dinge, die zum Wegwerfen zu schade sind. Wichtig ist, dass hochwertige und auch praktische Warenspenden im Laden ankommen. Das ist fast immer der Fall. Die Spender erfahren auch, für welche Projekte ihre Spenden eingesetzt werden. Die Käufer wissen ebenfalls, dass sie ein gutes Werk tun, wenn sie im Laden »mittendrin« etwas kaufen. Vom Bedürftigen über den Schnäppchenjäger, vom Sammler bis hin zum Kurgast, der ein Mitbringsel sucht - alles trifft sich dort. Die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich ganz herzlich bei den vielen Mitarbeitenden für deren jahrelangen Einsatz und die Bereitschaft, etwas Gutes tun zu wollen. Weitere Infos hier.

Spatenstich für die Berufsschule in Sansibar

Am Sonntag, den 07.08.2022 konnte während der Projektreise der Herrnhuter Missionshilfe in Ostafrika zusammen mit dem Bischof der Ostprovinz (Daressalam), Rev. Lawi Afwilile Mwankuga, der offizielle Spatenstich für die Tourismus-Berufsschule in Sansibar gefeiert werden. Ebenfalls anwesend bei der kleinen Feier waren die Frau des Bischofs, Rev. Suma Mwankuga, der Schuldirektor der »Herrnhuter Academy School« in Mwera Rev. Bernard Kapera Nyihwili, der Pastor der »Moravian Mission Zanzibar« Rev. Jumanne Lameki Simukoko sowie die Referentin für Projekte der HMH Bettina Nasgowitz. Die Berufsschule wird von der Familie Wörwag/Wörwag Pharma finanziert und direkt neben dem Gelände der »Herrnhuter Academy School« in Mwera gebaut. Wir danken der Familie Wörwag für diese großartige Unterstützung, die das wichtige Bildungsprojekt in Sansibar weiterwachsen lässt.

Bloß kein Schulabbruch!

Viele Kinder und Jugendliche in Suriname wachsen in Armut auf. Das beeinflusst ihre Schullaufbahn negativ. Reicht das Familienbudget nicht für eine neue Schuluniform und für Schulmaterial, für den Schulbus oder für den Aufenthalt in einem Internat, dann hat das oft lebenslange Folgen. Die Brüdergemeine in Suriname setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Kinder aus armen Familien die Schule nicht abbrechen. Die Jugend ist die Zeit, sich zu entwickeln und auf das Leben vorzubereiten, um später finanziell auf eigenen Beinen stehen zu können. Wenn es in der Kindheit und Jugend nicht richtig läuft, dann bleibt das meist lebenslang so. Damit die Schulausbildung für möglichst alle Kinder gesichert ist, fragt die Missionsorganisation der Brüdergemeine in den Niederlanden ZZg: »Schenken Sie einem Kind Schulmaterial im Wert von 20 Euro? Oder finanzieren Sie mit 27,50 Euro eine Monatspauschale im Internat? Oder übernehmen Sie eine Patenschaft ein Kind für 200 Euro im Jahr?«

Der Dalai Lama besuchte die Kirchen der Brüdergemeine in Leh

Am 23. Juli 2022 besuchte der seit 63 Jahren in Dharamsala/Indien lebende Dalai Lama (der DLF zu dessen Flucht hier) die Kirche der Brüdergemeine in Leh/Ladakh in Nordindien. Zehn-Minuten-Video- Dokumentation von diesem Event hier. Er war von den Verantwortlichen eingeladen worden, an diesem für das Christentum im Himalaja bedeutenden Ort zu sprechen. Der Dalai Lama verstand seinen Besuch nach seinen eigenen Worten als interkonfessionelle Pilgerreise (»Interfaith Pilgrimage«). Er wurde von tausenden Menschen begeistert empfangen. Neben der Kirche der Brüdergemeine besuchte der Dalai Lama in Leh auch den buddhistischen »Jokhang Temple«, die »Jamia Masjid Moschee« (sunitisch) und die »Imambare Shia Moschee« (schiitisch). In Gegenwart des Dalai Lama wurden sowohl in der alten Missionskirche als auch in der neuen Kirche von 2015 - ein Gemeindezentrum - Andachten gehalten.

Missionsmonat August: Foto-Aktion des »Board of World Mission«

Am 21. August 1732 – vor 290 Jahren – begann die Herrnhuter Mission mit der Reise von Leonhard Dober und David Nitschmann zu den Versklavten auf der Zuckerrohr-Insel St. Thomas. Aus Anlass dieses kleinen Jubiläums ruft das »Board of World Mission« zu einer Aktion auf: »Zu Ehren der 290. Wiederkehr der Ausreise der ersten Missionare aus Herrnhut erbitten wir von den Mitgliedern der Brüdergemeine zwischen jetzt und dem 20. August 2022 ein Foto (oder auch mehrere Fotos), die Euch bei einer Hilfsaktion für andere Menschen (»service to others«) zeigen. Die Fotos können bei einer Reise in eine andere Unitätsprovinz, bei einem missionarischen Freiwilligenjahr oder bei einer gemeinnützigen Veranstaltung im Inland entstanden sein; sie können alt oder neu sein; es kann sich um eine Momentaufnahme oder ein Selfie handeln. Schickt die Fotos an sylvie(at)moravianmission oder an die Nummer (001) 920 495-8995«.

McKinley und Darlene Winters als Gemeinhelfer nach Labrador berufen

Das Ehepaar McKinley und Darlene Winters aus Hopedale in Labrador hat eine Berufung zum ordinierten Dienst in der Brüdergemeine erhalten und angenommen. Ihre Bereitschaft zum Gemeindienst ist das Ergebnis einer Kooperation innerhalb der weltweiten Brüder-Unität über Länder- und Klimagrenzen hinweg. Wegen Personalmangels im kalten Labrador hatte sich Devin Anglin, Pfarrer i. R. und Bischof der Brüder-Unität aus dem heißen Jamaika, im Sommer 2019 zu einem Viermonats-Dienst im kühlen Labrador – und zwar in der Brüdergemeine Hopedale – bereiterklärt. Aufgrund des inspirierenden Wirkens von Devin Anglin entschlossen sich McKinley und Darlene Winters zu einer Lebenswende und begannen ein Theologiestudium im »Queens College« in St. John auf Neufundland, ergänzt mit Online-Kursen am »Moravian Theological Seminary« in Bethlehem/PA, das 2023 zu Ende sein wird. Sie halfen in den vergangenen Jahren schon gelegentlich beim Gemeindienst in Hopedale.

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden mit Hilfe unseres Service-Dienstleisters ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mail-Adressen findet nicht statt.
All submitted personal data will be used exclusively for sending the newsletter. There will be no disclosure to third parties or selling of e-mail addresses.
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
If your e-mail program does not display it correctly, you can view this newsletter in your browser..


Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich beim Newsletter-Service auf unserer Website www.herrnhuter-missionshilfe.de mit %PERS_EMAIL% am %PERS_DATE% %PERS_TIME% angemeldet haben bzw. eine Anmeldung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Wege veranlasst haben.
You are receiving this newsletter because you have registered with the Newsletter-Service on our website www.herrnhuter-missionshilfe.de using %PERS_EMAIL% on %PERS_DATE% %PERS_TIME%.


Wenn Sie den "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen.
If you wish to unsubscribe from the "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter click the following link: Unsubscribe newsletter.