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| | | | Jahrestagung in guter Atmosphäre | | |
Vom 1. bis 3. Juli 2022 war es wieder soweit. Die Mitglieder und Freunde der Herrnhuter Missionshilfe e.V. waren eingeladen zur Jahrestagung, die auch die Mitgliederversammlung beinhaltet. Dieses Jahr war die Gemeinde Gnadau (bei Magdeburg) eine Gastgeberin, die uns mit viel Engagement tatkräftig unterstützt hat. Herzlichen Dank dafür! Unter dem Thema »Unsere Mission - wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?« haben sich die Mitglieder mit einem Rückblick auf die Missionsgeschichte beschäftigt. Dabei wurde deutlich, dass man eigentlich nicht von einer Geschichte sprechen kann, sondern von vielen Geschichten, je nach Zeit, Region und Personen. Der Blick sollte aber nicht allein rückwärtsgewandt sein und so stand am Nachmittag die Frage im Raum: Wie verstehen wir Mission heute? Als Gäste konnten wir den Direktor von Evangelische Mission weltweit (EMW), Rainer Kiefer, begrüßen, der auch die Predigt beim abschließenden Gottesdienst hielt. Aus den USA nahm Julie Tomberlin teil, die Leiterin des Unity Women's Desk (Unitätsfrauenbüro). In entspannter Atmosphäre genossen viele das Wiedersehen und lernten Neues kennen. |
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| | | | Landwirtschaftliches Projekt an der Mbozi Highschool | | |
Gemeinsam mit der Herrnhuter Missionshilfe wird die Moravian Church in Tansania ein weiteres landwirtschaftliches Projekt umsetzen. Elia Msyaliha, Schulleiter der Highschool in Mbozi, hat ein Konzept entwickelt, um den über 240 Schülerinnen und Schülern der Schule das Thema Landwirtschaft näherbringen zu können. Auf dem Gelände gibt es bereits Ziegen und Hühner sowie ein Mais- und Avocadoprojekt. Ziel ist es nun, das Projekt noch nachhaltiger zu gestalten. Dafür wird u.a. auch ein Traktor benötigt, der nun endlich angeschafft werden kann. Auch Kühe sollen zukünftig vor Ort leben. Die Moravian Church in Tansania möchte gerade in den Bereichen Nachhaltigkeit und Landwirtschaft auch in Zukunft noch weitere Projekte umsetzen. Ein herzlicher Dank an alle Spenderinnen und Spender, die dieses Projekt unterstützen. |
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| | | | Sauberes Trinkwasser gegen Cholera und hohe Kindersterblichkeit | | |
Jetzt können die Menschen in 22 Dörfern auf der Westseite des Tanganyikasees über sauberes Quellwasser verfügen, das aus den Bergen kommt. Bisher benutzten sie fast nur verschmutztes Wasser aus dem See, in den auch die Fäkalien entsorgt wurden. Dank eines Gesundheitsprojekts, das die »Brødremenighedens Danske Mission«, die dänische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, gemeinsam mit der Brüdergemeine in der D. R. Kongo durchführt, hat sich die gesundheitliche Situation der Bevölkerung schon deutlich verbessert. Die Kindersterblichkeit in diesen 22 Dörfern sank z. B. von 21 auf 17 Prozent für Kinder zwischen 0 und 5 Jahren. Daniel Nygaard Madsen, der dänische Missionar und Projektleiter, besuchte die Gesundheitsklinik für die Dörfer, wo Cholera – entstanden durch den Genuss verunreinigten Wassers – ein großes Problem darstellt. Ein Sauberes-Trinkwasser-Komitee wurde gebildet. Mehr hier. |
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| | | | Spenden für MVTC beim Missionsfest der Brüdergemeine in Bad Boll | | |
Am letzten Wochenende im Juni fand in Bad Boll das Missionsfest der Brüdergemeine statt. Gemeinsam mit dem Bad Boller Betrieb »urwüchsig - Caroline Wolf« fand u.a. ein Verkauf der Produkte von Moravian Merchandise aus den weltweiten Projekten der Herrnhuter Missionshilfe statt. Auf beiden Veranstaltungen wurden Spenden für die Berufsschule in Mbeya (MVTC) in Tansania gesammelt. Das Wochenende wurde abgerundet durch Führungen zum nachhaltigen Gartenbau, mit Blumenschmuck basteln, einer Singstunde mit Vortrag über die Projekte der HMH sowie einem gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen. Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für die gelungene Veranstaltung. |
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| | | | Fussball-Trikots für das Dzaleka Camp | | |
Die Organisation »Global United FC« hat der Herrnhuter Missionshilfe vor einigen Wochen eine großzügige Spende für Fußballtrikots und -hosen zukommen lassen. Nachdem die Organisation u.a. bereits den Bau eines Sportplatzes am Dzaleka Camp in Malawi finanziert hat, war die Freude über die Spende umso größer. Es gibt neben zahlreichen Herrenmannschaften auch mehrere Teams, die aus Frauen bestehen. Rainer Hahn von Global United FC freute sich darüber ganz besonders: »Vor allem über die Mädchen-Mannschaften haben wir uns sehr gefreut, da es unseren #freedom2play Women Football Development Africa Ansatz weiter stützt.«. Wir bedanken uns im Namen aller Spielerinnen und Spieler für diese großartige Spende. |
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| | | | Projekt »Ray of Hope« in Kenia wird ausgebaut | | |
In der Schule, die zum Projekt »Ray of Hope« (Hoffnungsstrahl) in Kenia gehört, gibt es jetzt eine zusätzliche dritte Klasse. Sie wird zunächst von sieben Kindern besucht; weitere Kinder werden erwartet. Die Schule wird von Michael und Cecilia Tesh geleitet und von der Missionsgesellschaft der Brüdergemeine in der nordamerikanischen Südprovinz unterstützt. Während Michael Tesh derzeit zu einem Heimaturlaub und zu Berichten in den USA weilt, versucht seine Frau, eine neue Arbeit – ein »Public Learning Program« – in Kibilaasenyok (Turkana Country) zu beginnen. Die Behörden sind in das Programm eingebunden. Vor allem geht es um das Wohl junger Mädchen. Bildungsangebote sollen die Mädchen vor frühzeitiger Schwangerschaft bewahren. Ein Elternpaar hat Land für eine neue Schule zur Verfügung gestellt. Aus acht Bewerbungen wurden drei Lehrkräfte ausgewählt. 126 Kinder ließen sich registrieren. Mehr hier. |
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| | | | Prof. Dr. Faran Dometz in Nikaragua heimgegangen | | |
Am 9. Mai 2022 verstarb in Pearl Lagoon an der südlichen Atlantikküste von Nikaragua Dr. Faran Dometz im Alter von 71 Jahren. Er war Theologe und Pädagoge, viele Jahre Professor an der Universität in Bluefields und auch Vorsitzender der Unitätsprovinz Nikaragua. Er entwickelt ein pädagogisches Curriculum mit Bedeutung für die gesamte Ostküste von Nikaragua. 1970 machte er seinen Abschluss an der »Moravian Junior High School« in Bluefields. Später erwarb er einen Bachelor of Science in Mathematik am »Western Maryland College« in Westminster/MD und einen Master of Divinity and Christian Ethics am »Union Theological Seminary« in Richmond/VA. Nach dem Studium kehrte er nach Nikaragua zurück, wo er das Direktorat seiner Schule, umbenannt in «Colegio Moravo«, übernahm. Während der Jahre des Bürgerkrieges setzte er sich für Frieden und Ausgleich ein und verhandelte bei Geiselnahmen. Mehr hier. |
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| | | | Fünfzehn Artikel über die Sklavenbefreiung im »Dagblad Suriname« | | |
Im Vorfeld der diesjährigen offiziellen Feierlichkeiten zur Abschaffung der Sklaverei in Suriname am 1. Juli 1863 brachte die Tageszeitung »Dagblad Suriname« eine 15teilige Artikel-Serie unter der Überschrift »Auf dem Weg zu Keti Koti 2022« (Keti Koti = Zerschlagene Ketten). Im Anreißer zu Teil 15 der Artikel-Serie hieß es: »Ein tiefer Einblick in die Geschichte wurde gegeben und Anekdoten wurden erzählt. Die gesammelten Informationen zeigen, dass es bezüglich des Emanzipationsgeschehens mehr als tausend Meinungen und Gefühle gibt. Suriname ist ein Volk. Aber es gibt genauso viele Gedanken, wie es Köpfe gibt«. Eine fromme Person wird wie folgt zitiert: »Der 1. Juli 1863 war der emotionalste Tag in der Geschichte Surinames. Die ›Große Stadtkirche‹ in Paramaribo war über und über mit Blumen geschmückt. Die Kirchenglocken läuteten. Wir feiern diesen Tag als den Tag des Sieges des Guten über das Böse«. Siehe hier. |
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Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
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