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Sternbergarbeit in Burkin evaluiert

Seit Anfang 2021 betreibt der Sternberg, das Rehabilitationszentrum der weltweiten Brüder-Unität bei Ramallah, eine Art Filiale im Norden Palästinas im Ort Burkin bei Jenin. Finanziert wird diese Arbeit von einigen Kirchengemeinden aus Ostwestfalen unter der maßgeblichen Mitarbeit von Ökumene-Pfarrer Christian Hohmann aus Bad Oeynhausen. Nun war es an der Zeit, diese Arbeit zu begutachten und für die Zukunft aufzustellen. Dazu reisten Pfarrer Hohmann mit Unterstützerinnen und Unterstützern aus Westfalen, gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Sternbergs und Niels Gärtner, als Liaison Officer für den Sternberg, nach Burkin. In Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen vor Ort, den betroffenen Familien und den lokalen Behörden entstand ein detailreiches Bild der Arbeit mit ihren Chancen und Begrenzungen. Immer wieder wurde deutlich geäußert, wie wichtig die Arbeit für die Region und besonders für die Familien mit Kindern mit Behinderungen ist. Aber es wurde auch diskutiert, dass es dazu adäquate Therapieräume geben müsse und der Transport der Kinder zu den Therapieeinheiten für die Familien oftmals belastend sei. Es gibt also viel zu tun in Burkin. 

Besuch bei der Kommunalverwaltung von Birzeit

Mitarbeiterinnen des Förderzentrums der Brüder-Unität auf dem Sternberg begleiteten am 6. Juni 2022 mehrere Angehörige von Menschen mit Behinderungen in ein Bürogebäude der Stadtverwaltung von Birzeit (unweit des Sternbergs). Dort hatten sie die Möglichkeit, sich über alle die Dienstleistungen zu informieren, die von der Kommune und von gemeinnützigen Institutionen für die palästinensische Bevölkerung vorgehalten werden. Insbesondere ging es um solche Dienstleistungen, mit denen auf kommunaler Ebene die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewahrt werden. Gefördert wurde diese Aktivität von der »Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit«. Bilder hier. Zwei Tage später weilten einige Azubis von der Berufsschule des Förderzentrums ebenfalls in Birzeit, um am Karrieretag der Universität Birzeit an einer Veranstaltung »Bildung und Arbeit sind Rechte für alle« teilzunehmen. Bilder hier.

Jahrestagung der Herrnhuter Missionshilfe in Gnadau 1.-3. Juli 2022

Nach zwei Jahren mit digitaler und verschobener Jahresversammlung ist es jetzt wieder soweit, dass die Jahrestagung der Herrnhuter Missionshilfe e.V. ihren angestammten Platz im Jahreslauf einnehmen kann. Aufgrund des verschobenen Berichtsjahres (1.7.-30.6.) findet die Jahrestagung immer Ende Juni/Anfang Juli statt. In diesem Jahr hat die Gemeinde Gnadau (bei Magdeburg) die Herrnhuter Missionshilfe eingeladen, ihre Jahresversammlung in ihren Räumen zu halten. Da die Veranstaltungen öffentlich sind, ist es auch für die Gnadauer Gemeindemitglieder möglich, an den vielfältigen Vorträgen und Berichten zu partizipieren und mit den Delegierten ins Gespräch zu kommen. Als besondere Gäste nehmen teil Julie Tomberlin, Leiterin des Unity Women's Desk aus Winston Salem, und Rainer Kiefer, Direktor EMW (Evangelische Mission Weltweit), der auch die Predigt am Sonntag halten wird. Andere Gäste sind herzlich willkommen!

Weltflüchtlingstag im Dzaleka Camp

Am 20.06.2022 feiert die Welt den Weltflüchtlingstag. Jonah Sinyangwe, Projektleiter des Geflüchteten-Projekts der Moravian Church in Malawi berichtet aus dem Dzaleka Camp: »Jedes Jahr am 20. Juni feiert die Welt den Weltflüchtlingstag. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Recht, Sicherheit zu suchen. In Malawi und speziell im Flüchtlingslager Dzaleka, in dem mehr als 75 000 Flüchtlinge und Asylbewerber leben, wurde der Tag mit Tänzen oder Theaterstücken und Gedichten gefeiert, die von den Flüchtlingen selbst entworfen wurden. Es war ein Tag voller Emotionen, denn viele erinnerten sich an die harten Zeiten und das Trauma des Flüchtlingsdaseins. Flüchtlinge aus allen Teilen des Landes kommen an diesem Tag nach Dzaleka, um sich für die Ruhe und den Frieden zu bedanken, den sie in Malawi finden. Die Veranstaltung wurde von hohen Botschaftern aus verschiedenen Ländern und einheimischen Politikern und Ministern begleitet. Das diesjährige Thema lautet "WHOEVER. WHEREEVER. WHENEVER. I stand with #refugees«.

Projektreise nach Albanien

Bettina Nasgowitz, Referentin für Finanzen und Projekte der Herrnhuter Missionshilfe, besuchte Mitte Juni die Kindergarten-Projekte der Herrnhuter Brüdergemeine in Albanien in Burrel, Elbasan und Pocradec, Albanien. Dort konnte Sie viele positive Eindrücke gewinnen und die jeweiligen Einrichtungen besuchen. In Burrel fand ein Gottesdienst statt, bei dem das 29jährige Bestehen der Kirche gefeiert wurde. Eine größere Feier ist für das kommende Jahr geplant. Die Arbeit in den Kindergärten verläuft sehr positiv und wird von motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet. Für die Unterstützung der Herrnhuter Missionshilfe sind die Kinder und Lehrkräfte sehr dankbar. Diesen Dank geben wir gerne an die zahlreichen Spenderinnen und Spender weiter.

Jahresbericht 2021 des »Board of World Mission« der Brüdergemeine veröffentlicht

Das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika präsentierte am 17. Juni 2022 seinen Jahresbericht 2021. Download hier. Die Verantwortlichen schreiben: »Im Bericht erscheinen die Dauerprojekte, die 2021 auf 75 oder gar auf 100 Jahre ihres Bestehens zurückblicken konnten … Überall waren treue und tüchtige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Werke, die die Arbeit ihrer Vorgängerinnen und Vorgänger weiterführten …. Wir berichten aber auch über neue und expandierende Dienstbereiche … Was die eingegangenen Spenden und eingeworbene Zuschüsse anbetrifft, so war 2021 ein Rekordjahr … Wir konnten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns begrüßen, unsere Webseiten erneuern, uns in den sozialen Medien breiter aufstellen und neue Kommunikationswege finden … Folgt uns bitte, wenn wir in mehreren Berichten auf unsere Arbeit in den USA, in Zentralamerika und in Afrika eingehen«.

Freiwillige für die Second-Hand-Läden in Dänemark gesucht

Vor mittlerweile 28 Jahren eröffnete die Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark (»Broedremenighedens Danske Mission«) ihren ersten Second-Hand-Laden. Mittlerweile betreibt die Organisation fünf Läden an drei Orten: drei Läden in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Christiansfeld sowie je ein Laden in Snejbjerg (am Rande von Herning) und in Nederby (auf der Insel Fur). Diese Läden warfen in den vergangenen 28 Jahren aufgrund des herausragenden, unentgeltlichen Engagements von zahlreichen Freiwilligen – überwiegend aktive Seniorinnen und Senioren – einen Millionengewinn (in dänischen Kronen) ab, der unentbehrlich ist für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Alten sowie mit Kranken und Benachteiligten in Europa, im Nahen Osten und in Afrika. Da einigen Seniorinnen und Senioren die Kraft für die anstrengende Arbeit in den fünf Läden sowie bei der Beschaffung von immer neuen Second-Hand-Waren fehlt, werden jetzt neue Freiwillige gesucht. Mehr in Dänisch hier.

Interview mit Andreas Tasche – ein MDR-Podcast vom 13. Juni 2022

Aus Anlass des Jubiläums »300 Jahre Herrnhut« sprach Stephan Bischof, Journalist und Moderator des »Mitteldeutschen Rundfunks« (MDR), im Dresdner Funkhaus eine dreiviertel Stunde lang mit Andreas Tasche, Pfarrer der Herrnhuter Brüdergemeine i. R. und zuletzt 16 Jahre im Dienst der Herrnhuter Missionshilfe. Bei dem Gespräch ging es um die Geschichte und Gegenwart der Herrnhuter Brüdergemeine und um deren Arbeit in mittlerweile mehr als 40 Ländern sowie um die persönliche Prägung von Andreas Tasche, der in drei Gemeindepfarrämtern sowie in zwei Sonderpfarrämtern (Diakonie und Mission) im Dienst der Herrnhuter Brüdergemeine stand und der seine dabei erworbenen Kenntnisse zuletzt in vier Büchern niedergelegt hat. Natürlich ging es bei diesem Gespräch auch um Fragen der Vergangenheitsbewältigung und der Zukunftssicherung der Brüdergemeine. Das ganze Gespräch als Podcast hier.

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


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