Download der PDF Version des Newsletters hier.

Dena Fortuzi hat einen theologischen »Master of Arts«

Das erste Mitglied der Brüdergemeine in Albanien, deren Anfänge auf die 1990er Jahre zurückgehen (als Sozietät 2009 in die Europäisch-Festländische Brüder-Unität aufgenommen), hat ihr Theologiestudium beendet: Dena Fortuzi, geb. Grillo, aus Tirana. Dena Fortuzi begann ihr Studium am »Moravian Theological Seminary« (MTS) in Bethlehem/PA im Jahre 2016. Nun besitzt sie einen »Master of Arts in Theological Studies«. Sie schreibt: »Das Studieren am MTS war eine wunderbare, lebensverändernde Reise. Ich konnte mir meinen Wunsch, Gott zu dienen und im Alltag für ihn zu arbeiten, erfüllen. Nun freue ich mich - so Gott will - auf meine Ordination. Ich hatte super Lehrkräfte und super Vorlesungen. Und dazu die Praxis, die einzigartigen Lebenslektionen, die mein Leben bereicherten und ihm eine neue Richtung wiesen«.

Drei Reisen für Justin Rabbach

Die vergangenen Wochen waren für Justin Rabbach, den Geschäftsführer des »Board of World Mission« (BWM) der Brüdergemeine in Nordamerika, anstrengende Reisewochen. Bevor er Mitte Mai 2022 als Spanisch-Dolmetscher an der Sitzung des Unity Board in Liberec, Tschechien, teilnahm (Bericht folgt), besuchte er die Brüdergemeine in Nikaragua und auf Kuba. Er schreibt in einer Rundmail - siehe hier: »Zwei Jahre lang war es schwierig bis unmöglich, unsere globalen Partner persönlich zu treffen. Bei den Begegnungen in Nikaragua und auf Kuba wurde mir bewusst, welche Energien fließen, wenn man sich gegenübersitzt. Das ist etwas Anderes als das oft eilige Schreiben von E-Mails. Ich hörte mir Geschichten über Freud und Leid an und gewann Einblick in verschiedene Führungsstile und Entscheidungen, die da und dort getroffen wurden. Beide Partner kommen gut voran mit ihren wichtigen Diensten und bewältigen gleichzeitig interne Konflikte. Das BWM bittet um Eure Gebete um die Führung des Herrn. Diese Führung wird von allen Beteiligten in der derzeitigen Situation gebraucht. Ja, gerade in Konfliktzeiten (und vielleicht gerade dann) bringt ein persönlicher Besuch sehr viel«.

»Manitri« - Männerorganisation der Brüdergemeine in Suriname

Auf den Facebook-Seiten der Brüdergemeine in Suriname wurde kürzlich die Männerorganisation »Manitri« vorgestellt. Siehe hier. Die Organisation hat einen einladenden, »rufenden« Charakter. Der Name ist eine Mixtur aus den Wörtern »Mann« und »Anitri«, der surinamischen Bezeichnung für die Herrnhuter. Ziel von »Manitri« ist es, dass jede Einzelgemeinde einen Männerkreis hat. Die Gründung von »Manitri« erfolgte schon 2009 als ein Ergebnis der Aktivitäten im »Evangelisationsmonat August« (»Herrnhuter Monat«). Im Rundfunk wurde am 28. August 2009 dazu aufgerufen, sich für die Männerarbeit innerhalb der Brüdergemeine anzumelden. Am Tag darauf fand im Jugendzentrum ein Männertreffen unter Vorsitz von Carl Breeveld statt. Am 6. März 2010 wurde »Manitri« offiziell registriert. Die Erwartungen an »Manitri« haben sich nicht ganz erfüllt. Männer suchen eher sport-orientierte Aktivitäten. Doch einige Bruderkreise sind in ihren Gemeinden und darüber hinaus sehr aktiv und suchen auch das gesellige Miteinander.

Noch immer ein riesiges Problem: Gewalt gegen Frauen in Tansania

Die "Weltbank" hat im März 2022 einen aktualisierten Bericht über das Problem »Gewalt gegen Frauen in Tansania« veröffentlicht. Download des Berichtes in Englisch hier. Der Bericht offenbart, dass trotz zehnjähriger Bemühungen, diese Gewalt einzudämmen, das Problem nach wie vor riesig ist. 40 Prozent aller Frauen in Tansania zwischen 15 und 49 Jahren machten schon Gewalterfahrungen; 17 Prozent der Frauen erlitten sexuelle Gewalt. Gewaltanwendung durch Ehegatten oder männliche Partner wird in Tansania weiterhin für normal gehalten. 58 Prozent aller befragten Frauen und 40 Prozent aller befragten Männer gaben an, dass es gerechtfertigt sein kann, die Frau zu schlagen, z. B. wenn sie das Essen anbrennen lässt, wenn sie Widerworte gibt, wenn sie ohne Erlaubnis das Haus verlässt, wenn sie die Kinder vernachlässigt oder wenn sie den Geschlechtsverkehr verweigert. Erschütternd ist auch, dass 75 Prozent der Kinder unter 18 Jahren schon Gewaltanwendung - meist in der Schule oder von Verwandten - erlitten.

Brüdergemeine in Assam leidet unter schwerem Monsunregen

Der Bundesstaat Assam ganz im Nordosten von Indien leidet seit einigen Tagen – wie viele andere Teile Indiens - unter nicht enden wollenden, schweren Monsun-Regenfällen (Video »euronews« hier; Tagesspiegel hier), die zu großflächigen Überschwemmungen geführt haben. Auch Mitglieder der Brüdergemeine in Assam sind betroffen. In einer Mitteilung vom 21. Mai 2022 heißt es: »Bitte betet für Assam! Das erst unlängst wieder aufgebaute kleine Kirchlein der Herrnhuter Brüdergemeine in Haflong beherbergt jetzt mehrere Familien, deren Häuser nach dem Monsunregen unbewohnbar sind. Die Verbindungen (Straßen, Bahnstrecken, Gas- und Wasserleitungen, Stromleitungen, Internet-Kabel) von Assam zu anderen indischen Bundesstaaten sind derzeit komplett unterbrochen. Die Preise für alle lebensnotwendigen Dinge steigen rasant an. Leider wird die Lage von Tag zu Tag schlimmer«.

Jubiläum 200 Jahre »Cedar Hall Moravian Church«

Der gesamte April 2022 war ein Festmonat für die traditionsbewusste »Cedar Hall Moravian Church« in Saint John’s auf der Insel Antigua. In einem Hinweis auf den 200. Gründungstag der Gemeinde am 10. April 2022 hieß es: »Als die Brüdergemeine ›Cedar Hall‹ im Frühjahr 1822 gegründet wurde – zwölf Jahre vor der Sklavenbefreiung – und als sieben Jahre später die dazugehörige Schule der Brüdergemeine eröffnet wurde, konnte niemand voraussehen, was Gott noch alles tun würde. Durch seine Gnade veränderte die Gemeinde die erzieherische, moralische und spirituelle Landschaft der gesamten Insel. Den Menschen auf der Insel ging es nun allumfassend besser. Richter, Anwälte, Politiker, Lehrer, Krankenschwestern, Ärzte, Buchhalter und jede Art von Handwerkern kamen ›aus den Lenden‹ der Gemeinde Cedar Hall«. Die Live-Fernsehübertragung (»ABS-Television«) vom Festgottesdienst hier. Drei Bilder hier.

Pressebeitrag aus Suriname: »Der traurige Rückzug der Herrnhuter nach dem 2. Weltkrieg«

»Während des 2. Weltkriegs wurden alle in Suriname lebenden Deutschen interniert, darunter auch die Missionare und die Lehrkräfte der Brüdergemeine, z. B. die Lehrerinnen des Kinderheims Leliëndaal. Nach dem Krieg mussten sie, sehr zum Leidwesen der lokalen Bevölkerung, Suriname verlassen. Zunächst ließ Gouverneur Johannes C. Kielstra alle deutschen Männer über 15 Jahre im »Fort Zeelandia« einsperren, etwa 50 Personen. Nachdem zwölf Familienbaracken fertiggestellt waren, kamen auch die Frauen und die Kinder hinzu. So wurden 134 Personen deutscher Abstammung, sechs surinamische Partner und drei NSDAP-Mitglieder inhaftiert. Die überwiegende Mehrheit der Häftlinge waren Missionare und Lehrkräfte der Brüdergemeine. Tausende Surinamer, als Zeichen ihrer Trauer ganz in weiß gekleidet, begleiteten nach dem Krieg die Missionare zum Schiffsanleger in Paramaribo«. So beginnt ein Pressebeitrag aus Suriname (Autor: Nico Eigenhuis), der auch nach sekundären, Brüdergemeine-internen Gründen für die Ausweisung der Herrnhuter fragt.

»Moravian Youth Forum« in Kapstadt

In der Brüdergemeine in Südafrika gab es am Sonntag, dem 22. Mai 2022, von 9 Uhr bis etwa 15 Uhr erstmals ein »Herrnhuter Jugendforum«. Zu diesem Forum, das in der »Moravian Hill Chapel«, der Kirche der Brüdergemeine im Kapstädter District Six stattfindet, lud insbesondere das »Moravian Theological Centre« in Kapstadt-Heideveld ein. Dessen Direktor Dr. Jeremy G. Wyngaard schrieb unlängst an die Kirchenleitung: »Es ist uns gelungen, die ›Moravian Hill Chapel‹ für die Ausrichtung dieses Jugendforums zu mieten. Alle, die 18 Jahre alt und älter sind, alle Mitglieder des Jugendausschusses, alle Jugendmitarbeiter und Jugendmitarbeiterinnen und darüber hinaus alle Menschen, denen das Wohlergehen unserer Jugend bzw. unserer Jugendarbeit am Herzen liegt, sind herzlich eingeladen. Wir wünschen uns, dass das Kirchenbüro auf allen verfügbaren Kanälen über dieses Jugendforum informiert und die beigefügte Anzeige verbreitet«. Zum Brief hier. Mehr Infos hier.

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden mit Hilfe unseres Service-Dienstleisters ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mail-Adressen findet nicht statt.
All submitted personal data will be used exclusively for sending the newsletter. There will be no disclosure to third parties or selling of e-mail addresses.
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
If your e-mail program does not display it correctly, you can view this newsletter in your browser..


Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich beim Newsletter-Service auf unserer Website www.herrnhuter-missionshilfe.de mit %PERS_EMAIL% am %PERS_DATE% %PERS_TIME% angemeldet haben bzw. eine Anmeldung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Wege veranlasst haben.
You are receiving this newsletter because you have registered with the Newsletter-Service on our website www.herrnhuter-missionshilfe.de using %PERS_EMAIL% on %PERS_DATE% %PERS_TIME%.


Wenn Sie den "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen.
If you wish to unsubscribe from the "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter click the following link: Unsubscribe newsletter.