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Fortschritte an der Lutengano Sekundarschule

»Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für all das, was Sie für unsere Schule getan haben. Die Lutengano-Sekundarschule ist sehr gefragt in der Region und unsere Schülerinnen und Schüler sind großartige Botschafter, um für die Schule aus Überzeugung zu werben. So wird die Zahl der Schüler weiter ansteigen und den Jugendlichen eine Basis für eine Zukunft bieten.«. Mit diesen Worten bedankte sich Israel Kabuka, Schulleiter der Sekundarschule in Lutengano, bei der Herrnhuter Missionshilfe. Dank der Württembergischen Landeskirche, Stiftungen sowie Groß- und Einzelspendern konnten für die Schule ein Schulbus, die Erneuerung von Toiletten und die Ausstattung für ein Physik-Labor finanziert werden. Diese Anschaffungen sind gerade für eine Schule in einer sehr ländlichen Gegend überaus wichtig. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Neuer Rundbrief von Luzia und Dirk Illiger aus Isoko, Tansania

In einem Rundbrief mit Datum vom 2. März 2022 teilen Luzia und Dirk Illiger auf zehn bebilderten Seiten interessante Neuigkeiten von ihrem mehrjährigen Einsatz im »Isoko Hospital« mit, einem Krankenhaus der Brüdergemeine in Tansania (Südprovinz) im Südhochland. Siehe hier. Die Rede ist von Problemen wie von Erfolgen: Zum Beispiel klappt die morgendliche Dienstübergabe immer noch nicht richtig . Auch längerfristige Fortbildungsangebote werden nicht wie gewünscht angenommen. Gut läuft dagegen die Betreuung der Arbeit, die in den Außenstationen des Hospitals geschieht, wo meist nur eine examinierte Krankenschwester und eine Hilfspflegerin arbeiten. Weitere Themen, die im Rundbrief angesprochen werden, sind: Fallberichte »Tim« und »Tegemea«, Versorgung des Krankenhauses mit Medikamenten und medizinischem Versorgungsmaterial und – sehr ausführlich – eine Einführung in die drei Krankenversicherungen in Tansania, von denen der »Community Health Insurance Fund« (CHIF) für das Hospital die wichtigste Versicherung ist.

Robert Pangani neuer Chairman in Tansania, Südwest-Provinz

Am Montag, dem 21. März 2022, wurde in Mbeya ein Nachfolger für Willey Mwasile, dem bisherigen Vorsitzenden der »Südwest-Provinz der Brüdergemeine in Tansania«, gewählt, der vor zwei Wochen nach einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Mbozi heimgegangen war. Neuer Vorsitzender ist Pfarrer Robert Pangani, der bisherige Vize-Vorsitzende der Kirchenleitung. Bevor Robert Pangani in die Kirchenleitung eintrat, war er Vorsitzender des kirchlichen Verwaltungsdistriktes Mbalizi. Bei einer Predigt im Vorjahr kann Robert Pangani hier erlebt werden. Zum stellvertretenden Vorsitzenden der Kirchenleitung wurde Pfarrer Asulumenye Mwahalenda gewählt, der bisher dem kirchlichen Verwaltungsdistrikt Mbeya vorgestanden hatte. Als Generalsekretär der Südwest-Provinz der Brüdergemeine in Tansania fungiert nach wie vor Israel Mwakilasa, der kein Theologe, sondern ein Verwaltungsfachmann ist.

Weitere Videos vom Sternberg-Förderzentrum

Zum vierten Mal in den letzten Wochen hat das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) ein kurzes Video veröffentlicht. In dritten Video wird Arabisch gesprochen, es gibt jedoch englische Untertitel. Es befasst sich mit dem Thema: »Das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Schutz vor Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch« gemäß Art. 9 des palästinensischen Behindertengesetzes aus dem Jahre 1999 sowie gemäß Art. 16 der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006. Anders als in den beiden vorherigen Videos (zum Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung und Inklusion sowie zum Recht auf berufliche Förderung und Berufstätigkeit) gibt es in diesem dritten Video aus Gründen der Diskretion bzw. des Persönlichkeitsschutzes keine Filmaufnahmen. Vielmehr werden die körperlichen Verletzungen von Menschen mit Behinderungen mit Trickfilm-Aufnahmen gezeigt. Zum Video hier. Das vierte Video befasst sich mit dem Thema: »Das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Zugänglichkeit und Barrierefreiheit gemäß Artikel 12 und 16 des palästinensischen Behindertengesetzes von 1999 sowie Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006. Das Video (3:30 Min.) kann hier angeschaut werden.

Gedenken an den Missionar Rudolph Roser in Genadendal

Auf einem dunklen Dachboden des Missionsmuseums der Brüdergemeine in Genadendal, Südafrika, fand sich kürzlich eine kleine Truhe. Sie enthielt Flaschen mit Medikamenten und diverse Pulver, die von dem Missionar Rudolph Roser und seiner Frau gemixt und verabreicht wurden. Beide kamen im Juni 1849 nach Genadendal. Das medizinische Fachwissen und sein Wissen über Flora, Fauna und Homöopathie, das Rudolph Roser in Genadendal erwarb, mündete später in einen PhD, den er an der Universität Tübingen erwarb. Als 1858 eine Masern-Epidemie den Ort heimsuchte, wurden 3.000 Einwohner geimpft. Nur 29 Einwohner erkrankten und nur zehn von ihnen starben. 1865 kam das Typhusfieber in den Ort; wieder konnten die Menschen sich auf Rudolph Roser verlassen: 250 Menschen erkrankten, nur 30 von ihnen starben. Das Museum beherbergt jetzt eine Sammlung alter medizinischer Geräte, darunter ein sehr altes Stethoskop.

Ingrid Roach-Campbell wurde in Jamaika »Teacher of the Year«

Das Bildungsministerium der Republik Jamaika, das »Jamaica Teaching Council« (Vereinigung der Lehrkräfte in Jamaika) und die »LASCO Chin Foundation« (Stiftung eines jamaikanischen Lebensmittelkonzerns) ehren alljährlich mehrere »Lehrer des Jahres« und »Lehrerinnen des Jahres« für herausragend-innovatives Lehren im nationalen Rahmen. »Lehrerin des Jahres 2021« in der Region 5 wurde Ingrid Roach-Campbell, Lehrerin am »Bethlehem Moravian College« in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika, einer renommierten und vielspartigen Berufsschule der Brüdergemeine, deren Wurzeln bis in das Jahr 1861 zurückreichen. Als Jugendliche war Ingrid Roach-Campbell selbst Schülerin an der Schule, an der sie jetzt lehrt. Ein Video von der 75minütigen Preisverleihungs-Zeremonie gibt es hier (Ehrung von Ingrid Roach-Campbell bei Minute 1:15:10). Das »Bethlehem Moravian College« hat sein Ausbildungsangebot und seinen Campus in den letzten Jahren grundlegend modernisiert.

Digitaler »Schwestern-Spaziergang« des Unitätsfrauenbüros

Die Frauen in der weltweiten Brüder-Unität »verlängern« den Weltfrauentag 2022, der schon am 8. März begangen wurde. Sie feiern gemeinsam noch bis zum Monatsende. Deutlich wird das an einem digitalen »Schwestern-Spaziergang«, der etwa 30 Minuten dauert und neben Wort-Zeugnissen auch viel Musik enthält. Siehe hier. In Wort und Bild ist eine Begegnung mit Roberta Hoey (Großbrinannien), Vani Pradhan und Sunita S. Tamang (Nepal), Merita Meko (Albanien) sowie Yolanda Alvarez (Kuba) möglich. Außerdem gibt es Bilder und Filmausschnitte aus Honduras, Tansania, Jamaika, Südafrika und den USA. Die eingeblendeten Botschaften, Liedtexte und Gedichte stellen den Bezug zum Weltfrauentags-Thema »Break the bias« (Brecht die Voreingenommenheit auf) bzw. zu den Anliegen des »Unitätsfrauenbüros« her. Den Segen am Ende des  »Schwestern-Spazierganges« spricht Bischof Graham Rights aus den USA.

Gedenken an den 14. März 1849: Herrnhuter Missionare erreichen die Mosquitia

Alljährlich am 14. März denken die indigenen sowie viele afro-stämmige Völker an der Atlantikküste Nikaraguas an die Ankunft der ersten Herrnhuter Missionare im Jahre 1849. Sie tun dies in großer Dankbarkeit, denn die Arbeit der Missionare brachte Fortschritte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales in diese Region: in das damals unter britischem Schutz stehende autonome »Königreich Mosquitia«. In Bilwaskarma an der nördlichen Atlantikküste entstand ein bedeutendes Gesundheitszentrum; in Bluefields an der südlichen Atlantikküste wurden unter einem Brotfruchtbaum die ersten Gottesdienste gehalten. 1884 annektierte das spanisch geprägte Nikaragua, das seine Unabhängigkeit von der europäischen Kolonialmacht erreicht hatte, die indigen geprägte, faktisch nie kolonisierte Region an der Atlantikküste, was zu Konflikten führte, die bis heute andauern. Ein Video aus einem früheren Festgottedienst in Bluefields hier. Seit dem 3. März 2020 ist die von Landraub und ökologischem Frevel gepeinigte Brüdergemeine in Nikaragua gespalten in einen eher sandinistisch-geprägten Teil sowie in einen eher yatama-geprägten (Name der eher der Unabhängigkeit zuneigenden indigenen Partei) Teil. Beide Teile haben eigene Bischöfe und Kirchenleitungen; alle bisherigen Versöhnungsbemühungen der weltweiten Brüder-Unität sind bisher erfolglos.

Kurzmeldungen
  1. Im UN-Sicherheitsrat hatten am 2. März 2022 in New York nur 27 von 54 Ländern eine Resolution gegen Russland unterstützt. Afrika ist im Blick auf Wladimir Putins Invasion in die Ukraine gespalten gespalten. Timothy Njagi, Wissenschaftler an der »Egerton University« in Nairobi, Kenia, sieht, dass für viele Menschen in Afrika der Krieg in Europa weit weg ist. »Anders ist das vor allem bei jungen Leuten, die in der Ukraine oder in Russland studiert haben«, glaubt er. Zuletzt sollen etwa 80.000 Afrikaner, vor allem Studenten, in der Ukraine gelebt haben. Mehr hier.
  2. Für Karfreitag, dem 15. April 2022, lädt die Brüdergemeine in Lettland zu einem Pilgerzug vom Dorfzentrum in Blome (zwischen Cesis und Smiltene) zum historischen Herrn-huter Bethaus in Riņģi ein. Ein Foto hier. Der Fußweg ist 3,5 km lang. Beginn der Versammlung ist 15 Uhr.
  3. In Riga trifft sich die Brüdergemeine in Lettland - zusammen mit anderen Kirchen - bis auf weiteres jeden Donnerstag um 18:30 Uhr in der »Rīgas Evaņģēliski luteriskā Misiones baznīca« (Čiekurkalna 1.līnija 78), um für eine Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und gegen eine Ausweitung des Krieges zu beten.
  4. Ein Highlight in Genadendal, der ältesten Missionssiedlung am Kap der Guten Hoffnung und heutigem Zentrum der »Moravian Church in South Africa«, ist der jährliche Herbstbazar. Er findet nach dem Ende des südafrikanischen Sommers am 18. April 2022 auf dem Kirchhof statt. Ein »leckeres« Foto hier.
  5. Tansania baut ein Adressen-System auf. Vielerorts im Land sind die Behörden damit befasst, Straßenlisten mit Nummern zu erstellen. Bisher stellte die Post die Sendungen meist nicht nach Hause zu, sondern über Postfächer, wobei Firmen, Schul- und Kirchenpostfächer häufig von hunderten Personen benutzt wurden. Seit einigen Jahren gibt es zur Zustell-Vereinfachung zwar schon ein staatliches Postleitzahlen-System, aber dieses ist der Bevölkerung weitgehend unbekannt. Quelle: Tansania-Information von "Mission EineWelt" (März 2022).
  6. Am 17. März 2022 jährt sich ein besonderes Ereignis der Weltgeschichte zum 30. Male: Am 17. März 1992 stimmten in der Republik Südafrika in einem Referendum mehr als zwei Drittel der weißen Bevölkerungsminderheit für die Abschaffung der jahrzehntelangen Rassentrennung, Apartheid genannt. Sie unterstützten die mit der Freilassung des farbigen Bürgerrechtlers Nelson Mandela (1990) begonnene Reformpolitik des weißen Präsidenten Frederik Willem de Klerk. Nelsen Mandela war mit mehreren Mitgliedern der Brüdergemeine in Südafrika - teilweise aus der Zeit seiner Haft - perönlich bekannt.
  7. »Haltung zeigen«, so lautet das Motto der internationalen Wochen gegen Rassismus, die im Vorfeld des »Internationalen Tages gegen Rassismus« am 21. März 2022 begangen werden. Die Evangelische Mission Weltweit (EMW) und ihre Mitglieder, darunter die Evangelische Brüder-Unität, zeigen Haltung, was in einer Pressemeldung vom 18. März 2022 zum Ausdruck kommt. Download hier.
  8. In einem 100-Sekunden- Video stellt Alicia Roberts, ein Mitglied des Frauenkreises der Gemeinde, das moderisierte Gemeindezentrum der »Montgomery Moravian Church« in Bethel auf der Insel Tobago vor. Siehe hier. Zur Gemeinde gehören heute etwa 750 Schwestern und Brüder. Gegründet im Jahre 1790, ist die »Montgomery Moravian Church« die älteste Brüdergemeine auf der Insel, die auch die älteste Schule der Herrnhuter Mission für Sklavenkinder betrieb (1828-1953). Derzeit amtiert als Pfarrer Nevin T. Lewis.
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