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»Aktion Ausbildungshilfe in Übersee« wird ausbezahlt

Wie bereits in den vergangenen Jahren erhielt die Herrnhuter Missionshilfe auch in diesem Jahr wieder Unterstützung des evangelischen Pfarrvereins in Württemberg e.V. Mit der »Aktion Ausbildungshilfe in Übersee« werden die Kinder von Pfarrerinnen und Pfarrern und Kirchenmitarbeitenden der weltweiten Brüder-Unität unterstützt. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln können für bis zu 1.000 Kindern die Kosten für die Schulbildung finanziert werden. Die Ausbildungshilfe wird direkt nach Honduras, Nikaragua, Tansania, Malawi und Sambia weitergeleitet. Bei einem durchschnittlichen Monatsgehalt von unter 50 Euro pro Monat für einen Pfarrer oder eine Pfarrerin können sich viele Eltern in diesen Ländern die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten. Im Namen aller Familien die von den Mitteln profitieren, bedankt sich die Herrnhuter Missionshilfe für die großartige und langjährige Unterstützung durch den Pfarrverein.

Schulbus für die »Lutengano Secondary School«

Die Schweizer »Ehmann-Stiftung Savaugnin« entschloss sich letztes Jahr dafür, u.a. einen Schulbus für die Schülerinnen und Schüler der »Lutengano Secondary School« in Tansania zu finanzieren. Die Schule verzeichnet inzwischen wieder einen klaren Anstieg der Schulanmeldungen. Von den Fördermitteln wurde ein gebrauchter Bus gekauft. Ziel ist es, vor allem die Jugendlichen aus den weiter entfernten Dörfern sicher und schnell zur Schule zu bringen. Im Namen aller Schülerinnen und Schüler, dem Schulleiter und den Lehrkräften bedanken wir uns ganz herzlich bei der »Ehmann-Stiftung Savaugnin« und hoffen, dass sich auch in Zukunft noch viele Jugendliche an der Schule anmelden, um so eine solide Schulbildung erlangen zu können.

 

Nähprojekt in Malawi fertigt weitere Schuluniformen

Mit dem Beginn des neuen Schuljahrs an der »Light of Hope« Schule im Dzaleka-Camp in Malawi steigt auch der Bedarf an neuen Schuluniformen. Die Kinder, die das »Child Care Center« verlassen und in die Schule kommen, benötigen ebenso neue Kleidung wie die Schulkinder, die in den kürzlich fertiggestellten Klassenzimmern unterrichtet werden. Glücklicherweise gibt es immer noch das Frauen-Nähprojekt im Dzaleka Camp, dank dem bereits mehr als 400 Kinder mit Schuluniformen ausgestattet wurden. Weitere 400 Kinder gilt es noch zu versorgen. Das Nähprojekt soll weiter ausgebaut werden und zukünftig auch Kleidung für eine breitere Kundschaft herstellen. Langfristig sollen die Produktion und der Verkauf in einem eigenen Shop stattfinden.

Behindertengerechtes Klassenzimmer für die »Light of Hope« Schule

Seit Mitte letzten Jahres besuchen rund 20 Kinder mit Behinderungen die »Light of Hope« Schule im Dzaleka Camp in Malawi. Die Regierung von Malawi hat bereits einen geeigneten Fachlehrer für Kinder mit besonderen Bedürfnissen gestellt. Um optimal auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können, ist der Bau eines behindertengerechten Klassenzimmers dringend erforderlich. Dazu gehören sicherheitsrelevante Umbauarbeiten an den Fenstern und Türen, neues behindertengerechtes Mobiliar wie Stühle, Tische und Maltafeln sowie geeignete Lern- und Spielmaterialien für die Kinder.

Indischer Botschafter besuchte das Sternberg-Förderzentrum

Mukul Arya, der Leiter der in Ramallah ansässigen Vertretung der Republik Indien in den Palästinensischen Autonomiegebieten, besuchte am 3. Februar 2022 für mehrere Stunden das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina). Anlass für den Besuch war der 75. Jahrestag der Ausrufung der Republik Indien und der 25. Jahrestag der Einrichtung eines indischen Büros in Ramallah. Bei dem Besuch wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtert und Geschenke ausgetauscht. Mit Interesse hörte Mukul Arya bei einer Führung durch die Einrichtung von deren spannender Geschichte. Er äußerte seine Anerkennung für die vier Programme, mit denen Menschen mit Behinderungen in der Einrichtung und ambulant gefördert werden, und er zeigte den Menschen mit Behinderungen einen Zeichentrickfilm. Die Yogalehrerin Nooran Nassif bot den Mitarbeitenden des Sternberg-Förderzentrums eine Yoga-Session an.

Zwei Herrnhuter Missionare in kanadische Biographien-Sammlung aufgenommen

In das digitale »Dictionary of Canadian Biography« wurden zwei Herrnhuter Missionare aufgenommen, die in Labrador arbeiteten: Johann Heinrich Theodor Bourquin (1833-1914) und Carl Albert Martin (1861-1934). Ersterer wurde in Weberhof bei Orellen (Lettland) geboren, lernte und studierte in Kleinwelka, Niesky und Gnadenfeld und arbeitete dann als Dozent in Niesky. Obwohl er nie Missionar werden wollte, bestätigte das Los seinen Einsatz in Labrador. Er verfasste eine Inuktitut-Grammatik und übersetzte 100 deutschen Lieder in das Inuktitut. Nach seinem Dienst in Labrador wählte man ihn in die Leitung der Brüder-Unität. In seiner Jugend war er der »Turnvater von Niesky«. Er schrieb zwei viel gesungene Lieder: »Lass ein Mann mich werden« und das Nieskyer Turnerlied »Brausend zog der Freude Strom«. Carl Albert Martin modernisierte die Labrador-Mission. Er wirkte als Lehrer, Missionar, Bischof, Autor und Publizist.

»Autokino-Gottesdienste« in Bethel, Alaska

Nahezu alle Gemeinden in der weltweiten Brüder-Unität waren infolge der Covid-19-Pandemie gezwungen, über alternative Versammlungsformen nachzudenken. Nur in ganz wenigen Gemeinden dürfte es Drive-In-Gottesdienste (»Autokino-Gottesdienste«) gegeben haben. In der »Bethel Moravian Church« in der Unitätsprovinz Alaska machte man gute Erfahrungen mit Drive-In-Gottesdiensten. Ein Video von einem solchen Gottesdienst gibt es hier. Am 28. Dezember 2021 feierte die »Bethel Moravian Church« ihren Jahresschluss 2021. Pfarrer Arthur Coolidge und seine Frau Polly sangen ebenso ein Lied (Foto hier) wie Mr. & Mrs. Attie (Video hier). Zur Provinz Alaska gehören Gemeinden in Akiachak, Akiak, Aleknagik, Anchorage, Atmauthluak, Bethel, Dillingham, Eek, Goodnews Bay, Kasigluk, Kipnuk, Kongiganak, Kwethluk, Kwigillingok, Manokotak, Napakiak, Nunapitchuk, Quinhagak, Togiak, Tuluksak, Tuntutuliak und Twin Hills sowie drei Fellowships.

Suizid-Prävention an den Schulen der Brüdergemeine in Suriname

An den Schulen, die von der Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname, »Stichting Onderwijs der EBGS«, getragen werden, ging es kürzlich um Falschinformationen im Blick auf Suizid. Das surinamische Gesundheitsministerium, Abteilung für nicht-infektiöse Krankheiten, hatte in Kooperation mit der »Pan American Health Organization« angeregt, in den Schulen der psychischen Gesundheit und der Suizidprävention Aufmerksamkeit zu schenken. Auf fünf Plakaten wurden den Mythen, die zum Suizid im Umlauf sind, wissenschaftlich bestätigte Fakten entgegengesetzt. Nicht wahr ist zum Beispiel, dass das Gespräch über Suizid mit einer suizidgefährdeten Person der Ermutigung dieser Person zum Suizid gleichkommt (Mythos 3). Nicht wahr ist auch, dass alle Menschen mit psychischen Störungen suizidgefährdet sind (Mythos 4) und dass die meisten Suizide ohne Vorwarnung geschehen (Mythos 5). Alle Poster hier.

Kooperationsprojekt startete am 02.02.2022: Launch von »mission.de«

Was bedeutet Mission heute? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Doch die neue Website »mission.de« will genau das. Hier kommen Menschen zu Wort, die weltweit in Mission und Ökumene vernetzt sind und etwas zu sagen haben. Blogbeiträge, Podcasts und Newsletter von »mission.de« geben Raum für pointierte Meinungen, aktuelle Themen und Beiträge zu laufenden Diskursen. Am 2. Februar 2022 war der Launch der neuen Website. Ab dann erscheint alle 14 Tage, immer mittwochs, ein exklusiver Blogbeitrag. Zudem sind hier auch verschiedene Podcasts der teilnehmenden Werke mit ihren aktuellen Folgen gebündelt und der wöchentlich erscheinende Pressedienst-Newsletter informiert zusätzlich über neue Beiträge auf der Website und Neuigkeiten aus der weltweiten Ökumene. Weitere Informationen und den ersten Blogbeitrag finden Sie unter www.mission.de. Kontakt hier. Pressemeldung hier

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