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| | | | Neue Solaranlage für die Berufsschule in Ndola, Sambia | | |
Dank der Unterstützung der »HAND IN HAND - Fonds« Stiftung konnte die Moravian Church in Sambia eine Solaranlage auf dem Gelände der Berufsschule in Ndola errichten und entsprechende Schulungen mit den Studentinnen und Studenten durchführen. 20 Jugendlichen wurde in einem Kurs mit theoretischem und praktischem Unterricht der Umgang mit der Solaranlage beigebracht. Es werden bereits mehrere Gebäude mit der neu gewonnenen Solarenergie versorgt. Ziel ist es, die Anlage weiter auszubauen um so eine Abhängigkeit vom örtlichen Stromversorger zu vermeiden. Die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung der evangelischen Kirche in Bad Boll und bei allen Einzelspendern, auch im Namen der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler in Ndola. |
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| | | | Sambia auf Platz 1 in der Rangliste der vergessenen humanitären Krisen | | |
Das 1945 in den USA gegründete internationale Hilfswerk »CARE« veröffentlicht jährlich einen Bericht über zehn humanitäre Krisen, die unter dem Radar der Öffentlichkeit stattfinden. Für die Analyse »Suffering in Silence 2021« wurden mehr als 1,8 Millionen Online-Artikel in fünf Sprachen ausgewertet. Platz 1 nimmt in dem Report 2021 das ostafrikanische Land Sambia ein. Sambia gehöre zu den ärmsten Ländern der Welt, doch seine Not nehme kaum jemand wahr, kritisiert die Hilfsorganisation. Zwar stabilisiere sich das Land nach einem Regierungswechsel im August 2021 politisch, aber Armut und Hunger prägten nach wie vor den Alltag. Mehr als 60 Prozent der Menschen, so schätzen Hilfsorganisationen, leben unterhalb der Armutsgrenze. Im Zuge der Covid-19-Pandemie hatte Sambia Ende 2020 seine Zahlungsunfähigkeit erklärt. Zur Brüdergemeine in Sambia gehören 17 Gemeinden mit etwa 6.000 Mitgliedern (Gottesdienst in der "Twatasha Congregation" und Chortanz in der "Ebenezer Congregation") |
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| | | | Bau der Sekundarschule auf Sansibar in vollem Gange | | |
Der Bau der Sekundarschule auf dem Gelände der »Herrnhuter Academy School« in Mwera, Sansibar ist in vollem Gange. Bereits im Januar soll eine erste Klasse in den bestehenden Gebäuden der Grundschule unterrichtet werden, die dann nach Fertigstellung der Bauarbeiten in die neuen Räume umziehen wird. Der Neubau ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine Ausbildung vom Kindergarten bis zum Abschluss der Sekundarschule auf demselben Gelände. Der nächste wichtige Schritt ist der Bau eines Labors, da dies eine der Grundvoraussetzungen für den Betrieb einer Sekundarschule darstellt. Ziel ist es, dass die ersten Klassen Ende Februar in das neue Schulgebäude umziehen können. |
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| | | | Gesundheits-Workshop im »Sikonge Hospital« | | |
Kurz vor dem Weihnachtsfest 2021 kamen die Verantwortlichen für die fünf Gesundheitsposten, die zum »Sikonge Hospital« der Brüdergemeine in Tansania (Westprovinz) gehören, zu einem eintägigen Workshop zusammen. Diese fünf Gesundheitsposten befinden sich in kleinen Dörfern. Sie bieten eine Grundbehandlung an und agieren als Geburtskliniken. Aus jeder Klinik kam ein »Mediziner« und der örtliche Pfarrer. Der Workshop war eine Mixtur aus Berichterstattung, Erfahrungsaustausch und Weiterbildung. Der Chefarzt des »Sikonge Hospital« referierte über Bluthochdruck bei Schwangeren, der zu den Hauptursachen für Frauen gehört, die während der Schwangerschaft sterben. Auch wirtschaftliche, organisatorische und seelsorgerliche Fragen wurden debattiert. Jumanne (Bildmitte) ist noch ganz neu in dieser Arbeit. Nur mit einem Koffer und mit einer Kiste mit Medikamenten kam er im Frühjahr 2021 nach Kitunda, einen der abgelegensten Gesundheitsposten der Brüdergemeine in Tansania. |
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| | | | Dieter Zellweger berichtet von einem privaten Treffen mit Desmond Tutu | | |
Der am 26. Dezember 2021 im Alter von 90 Jahren heimgegangene südafrikanische anglikanische Erzbischof Desmond Tutu war ein Vorbild für Schwarze und Weiße. Aus der ganzen Welt gingen nach seinem Tode Ehrerweisungen für ihn ein. Sein Leben und sein Schaffen wurden von prominenten und einfachen Menschen gewürdigt. Unauslöschlich sind die Spuren, die der nur 160 Zentimeter große Lehrer, Kirchenleiter und Friedenskämpfer bei unzähligen Begegnungen während seines langen Lebens hinterlassen hat. Einer, der von einer privaten Begegnung mit Desmond Tutu berichten kann, ist Dieter Zellweger, Pfarrer i. R. und Mitglied der Herrnhuter Brüdergemeine in der Schweiz. Als er vor vielen Jahren von der Brüdergemeine als Dozent nach Tansania entsandt wurde, traf er mit Desmond Tutu zusammen. Hier erzählt er von diesem ungewöhnlichen, folgenreichen Treffen im Jahre 1975 in einem Hotelzimmer in Arusha. |
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| | | | Schlüssel der Nelson-Mandela-Zelle zurück an Südafrika | | |
Der fingerlange Bartschlüssel, der Nelson Mandelas Zelle auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island (vor Kapstadt) einst öffnete, wird nicht versteigert. Damit endet der Streit zwischen der Republik Südafrika und einem Auktionshaus in New York. Der Schlüssel soll nun in seine Heimat zurückkehren. Er brach vor langer Zeit ab und wurde ersetzt. Christo Brand, damals Wärter auf Robben Island, bewahrte den Schlüssel auf und ließ ihn für eine Auktion in New York löten. Das Auktionshaus willigte nun ein, die Auktion auszusetzen und den Schlüssel an Südafrika zurückzugeben. Sein Auktionswert war auf eine Million Pfund geschätzt worden. Der Zellenschlüssel symbolisiere Südafrikas schmerzhafte Geschichte und seinen langen Weg zur Freiheit. Er gehöre den Menschen in Südafrika, teilte das Ministerium für Kunst und Kultur der Republik Südafrika mit. Auf Robben Island befand sich früher ein Lepra-Einrichtung der Herrnhuter Mission. |
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| | | | »BDM-Butikken« in Christiansfeld wiedereröffnet | | |
Am 17. Januar 2022 um 10 Uhr kam es im dänischen Christiansfeld zur Wiedereröffnung eines Second-Hand- und Fair-Trade-Ladens der »Brødremenighedens Danske Mission« (BDM), der Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in Dänemark. Die großzügigen Ladenräume am zentralen Prætoriustorvet waren in den Wochen zuvor renoviert und modernisiert worden. BDM-Generalsekretär Arngeir Langås durchschnitt im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit das Band, das den Zugang zum Laden symbolisch freigab. Die Einnahmen des Ladens, die fast ausschließlich mit Ehrenamtlichen erwirtschaftet werden, resultieren aus dem Verkauf von Herrnhuter Sternen, von Fair-Trade- und Geschenkartikeln (der Brüdergemein-Ort Christiansfeld gehört seit 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe) sowie von Gebrauchtwaren. Sie gehen jährlich in die Hunderttausende dänische Kronen (Zehntausende Euro). Mit ihnen wird die BDM-Arbeit in DR Kongo, Albanien und Tansania finanziert. Bilder hier. Der Handel mit Gebrauchtwaren besitzt in Dänemark einen viel höheren Stellenwert als in Deutschland. In Dänemark ist es grundsätzlich kein Zeichen von Armut, wenn jemand einen gebrauchten Artikel erwirbt. |
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| | | | Hilfsgüter für die Brüdergemeine auf Kuba | | |
Die »Armando Rusindo Mission Foundation«, benannt nach dem Gründerpfarrer der Brüdergemeine auf Kuba, entstand 2013 nach der offiziellen Konstituierung und staatlichen Anerkennung der Brüdergemeine auf Kuba auf Initiative von Joe Jarvis. Sie hat ihren Sitz in den USA und verfolgt das Ziel, die Hilfe aus der weltweiten Brüder-Unität für die Brüdergemeine auf Kuba, die schon in den 1990iger Jahren entstand, zu koordinieren und vielfältige Kontakte über Ländergrenzen hinweg zu pflegen. In den letzten Jahren ist die Brüdergemeine auf Kuba sowohl personell als auch strukturell rasant gewachsen; es gibt sie jetzt in fast allen Landesteilen. Vor kurzem trafen in Havanna mehrere Paletten mit Hilfsgütern aus den USA ein: darunter tragbare Sauerstoff-Generatoren, Medikamente, Vitamine, Medizinbedarf, IT-Technik, Bekleidung, Geräte für die Landwirtschaft und anderes mehr. Ein Fünf-Minuten-Video von 2016 über die Arbeit der Brüdergemeine auf Kuba hier. |
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| | | | Bibeln, Losungen und Lebensmittel für Brüdergemeinen in Labrador | | |
Zu Weihnachten 2021 stellte die Brüdergemeine in Labrador den Menschen in ihren Gemeinden, die den entsprechenden Bedarf angemeldet hatten, Bibeln (242 Stück), Losungen und Mahlzeiten zur Verfügung. Die Aktion wurde angestoßen von McKinley und Darlene Winters, die z. Zt. Theologie studieren und die voraussichtlich die nächsten ordinierten Gemeindiener der Brüdergemeine in Labrador sein werden. In Englisch berichten sie auf den Webseiten des »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika über ihre Aktion. Siehe hier. Die Aktion wurde nicht nur von der Brüdergemeine unterstützt, sondern auch von der Behörde für Gesundheit und Soziales in der indigenen Region Nunatsiavut. Das Lesen der Losungen war nach Auskunft von McKinley und Darlene Winters für die Inuit eine Hilfe, denn »die Bibel kann wie ein riesiges Buch erscheinen und überfordernd sein, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll. Das gemeinsame Lesen der Losungen eröffnet die Möglichkeit, Fragen zu stellen und voneinander zu lernen«. |
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| | | - Jørgen Bøytler (DK), der Geschäftsführer des Unitätsvorstandes, hat auf den Webseiten der weltweiten Brüder-Unität den Kalender 2022 für die Unitätsgebetswacht veröffentlicht. Siehe hier. Auf einem Blatt ist übersichtlich zu erkennen, welche Unitätsprovinz zu welchem Termin mit dem Gebetsdienst an der Reihe ist. Zur Geschichte der auf das Jahr 1727 zurückgehenden Unitätsgebetswacht hier.
- Von Zeit zu Zeit weist die »Zeister Zendingsgenootschap«, die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in den Niederlanden, in der Publikation »Nieuwsbrief Kinderprogramma ZZg« auf spezielle, von ihr unterstützte Kinderprojekte hin. Diese Publikation gibt es seit 23 Jahren. Ein von der Herrnhuter Missionshilfe und der »Zeister Zendingsgenootschap« gemeinsam beworbenes Projekt ist das Schul-, Freizeit- und Sozialprojekt der Brüdergemeine in Malawi im "Dzaleka Refugee Camp" des UNHCR. Siehe hier (Seite 3).
- Derzeit laufen Forschungen zur Prägung einer der frühesten, leidenschaftlichsten und zugleich erfolgreichsten Feministinnen, die die Welt kennt, durch die Brüdergemeine. Elizabeth Wolstenholme Elmy (1833-1918) eine im mittelenglischen Manchester geborene Vollwaise, besuchte vom 15. bis 17. Lebensjahr die »Fulneck Moravian School« in der Nähe von Leeds. Die Website »Elizabeth's Group« bündelt die Forschungen.
- Die Leitung des Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) teilte am 25. Januar 2022 den Empfang einer besonderen Spende mit: Die »Turmus Ayya Girls School« in Ramallah hatte in ihrem Schülerinnen- und Freundeskreis dazu aufgerufen, den Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen auf dem Sternberg mit einem Geldbetrag zu einem besseren Leben, zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung und zu mehr Rechten zu verhelfen.
- Auf den Facebook-Seiten der »Moravian Youth Burundi« wurden kürzlich einige Bilder von einem Taufgottesdienst sowie von einem Jugend-Bibel-Camp in Kimeza ganz im Nordosten des Landes veröffentlicht. Siehe hier. Die Brüdergemeine in Burundi, die im Status einer Missionsprovinz der weltweiten Brüder-Unität arbeitet und von Pfarrer Pascal Benimana geleitet wird, hat nach eigenen Angaben in 45 Gemeinden etwa 40.000 Mitglieder. Auch ein Losungsbuch gibt sie seit 2013 heraus.
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