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| | | | »Herrnhuter Academy School« in Mwera mit zahlreichen Neuanmeldungen | | |
Die »Herrnhuter Academy School« in Mwera, Sansibar öffnete am vergangenen Montag nach den Weihnachtsferien wieder ihre Türen für das neue Schuljahr. Schulleiter Rev. Owden Ndile berichtet voller Freude von den zahlreichen neuen Schulanmeldungen durch die die Anzahl an Schülerinnen und Schüler auf insgesamt knapp 300 angestiegen ist. Und die Wartelist für weitere Anmeldungen ist lang. »So langsam müssen wir uns Gedanken über die Schulbusse machen, die verfügbaren Plätze reichen nicht mehr aus« berichtet Rev. Ndile glücklich. Gut das in naher Zukunft weitere Bauprojekte auf dem Gelände der Schule anstehen und somit noch mehr Kinder von diesem Bildungsprojekt profitieren können. Die Herrnhuter Missionshilfe gratuliert dem gesamten Team vor Ort für diese erfreulichen Ereignisse. |
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| | | | Retrait der Sternberg-Mitarbeitenden in Jericho | | |
Das Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) war von der Einrichtungsleitung für Mittwoch/Donnerstag den 5./6. Januar 2022 in das »Jericho Resort Village« im etwa 50 Kilometer entfernten Jericho im Jordangraben eingeladen worden. Die beiden Tage waren bewusst nicht als Weiterbildung, sondern als Retrait angelegt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten die Möglichkeit bekommen, ihr individuelles Stressniveau zu verringern sowie die Herausforderungen, Erfolge und Misserfolge der Einrichtung im zu Ende gegangenen Jahr 2021 kritisch zu reflektieren. Zu den Herausforderungen, mit denen die Mitarbeitenden in ihrem Alltag umgehen müssen, gehört nicht nur die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in der Einrichtung sowie bei der ambulanten Dorfarbeit, sondern auch die politische Situation in der von Israel besetzten Westbank. |
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| | | | Missionsvereinbarung nun auch in Spanisch | | |
Auf den Internetseiten der weltweiten Brüder-Unität wurde Ende Dezember 2021 vom Unitätsgeschäftsführer Jørgen Bøytler, Dänemark, das »Unity Mission Agreement«, das bisher nur in englischer Sprache (hier) deutscher Sprache (hier) bzw. Englisch-Deutsch (hier) vorgelegen hatte, nun auch in spanischer Sprache veröffentlicht (hier). Das »Unity Mission Agreement« war nach der dritten Missionskonferenz der weltweiten Brüder-Unität 2017 in Kapstadt (Südafrika), veröffentlicht worden. Die ersten beiden Missionskonferenzen der weltweiten Brüder-Unität fanden 1994 in Miami (USA) und 2001 in Herrnhut (Deutschland) statt. Eine vierte Missionskonferenz der weltweiten Brüder-Unität soll gemäß eines kürzlichen Beschlusses des Unitätsvorstandes im Jahre 2024 stattfinden. Die Übersetzung ins Spanische war deshalb notwendig, weil weltweit der Anteil der Spanisch sprechenden Mitglieder der Brüder-Unität stark zunimmt. |
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| | | | Brüdergemeine Nain (Labrador) wurde 250 Jahre alt | | |
Erst jetzt erreichte die Herrnhuter Missionshilfe ein kurzer Bericht von der 250-Jahr-Feier der Brüdergemeine Naïn in Labrador. Naïn wurde am 13. August 1771 von Herrnhuter Missionaren gegründet. Der Ort gilt als eine der ältesten dauerhaften Inuit-Siedlungen in Kanada. Er wurde erst 1970 eine eigenständige Stadt. Zum Jubiläum, das u. a. mit einem Liebesmahl und einer Parade gefeiert wurde, blickten die Menschen darauf zurück, wie sich ihr Leben – nur selten zum Besseren – verändert hat, und fragten sich, was die Zukunft bringen mag. Sam Dicker (67), in Naïn geboren, meinte, die gravierendste Veränderung sei nicht die Einführung des Fernsehens, sondern der Übergang vom Hundeschlitten zum Schneemobil gewesen. Er wünschte sich, dass mehr junge Leute in der Region lebten. Bei den Feiern wurde der Jugendliche Shawn Solomon mit der Labrador-Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Er hatte das Kind Terrence Merkuratsuk schon 2017 aus eiskaltem Wasser gerettet. In Naïn gab es im Jahre 2021 sehr viele Covid-19-Todesfälle. |
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| | | | Einladung zum »Moravian Moves Festival« | | |
Gut 300 Jahre nach der Gründung von Herrnhut ist die Jugend der weltweiten Brüder-Unität zu einer Begegnung in die Oberlausitz eingeladen. »Moravian Moves Festival – 300 years Herrnhut« ist der Name der Veranstaltung, die vom 17. bis 21. August 2022 stattfindet. Eine Website mit Informationen und einem Anmelde-Tool sowie ein spezieller Facebook-Auftritt wurden kürzlich freigeschaltet. Siehe hier und hier. Die Kosten für die Teilnahme betragen pro Person 140 bis 190 Euro, je nach Anmeldetermin. In den Informationen auf der Website heißt es: »Euer Ticket beinhaltet die Unterbringung auf einem Campingplatz. Wenn Du eine andere Unterkunft benötigst, dann kannst Du Dich gern umschauen. In und um Herrnhut gibt es einige Pensionen, Ferienwohnungen, Hotels und andere Unterkünfte. Das Festival findet im Zentrum von Herrnhut statt. Die Campingplätze und das Konferenzhaus sind nur wenige Gehminuten vom Veranstaltungsort entfernt. Alle Standorte gehören entweder der Brüdergemeine, der Zinzendorfschule oder der Stadt Herrnhut«. |
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| | | | Brüder-Unität tritt für Rettung der Flüchtlinge an der EU-Außengrenze ein | | |
Eine Woche vor Weihnachten 2021 hat sich die Direktion der Evangelischen Brüder-Unität mit einem Schreiben an die Europäische Kommission, an die Regierung der Niederlande und an die deutsche Bundesregierung gewandt und auf die Lage der Flüchtlinge an der EU-Außengrenze nach Belarus aufmerksam gemacht. Die herausfordernde Lage, die Europa destabilisieren soll, darf nicht dazu führen, wesentliche europäische Werte wie Freiheit, Menschenrechte und Demokratie zu missachten oder auszuhöhlen. Wörtlich heißt es: »Wir glauben an den, der zu denen draußen vor das Tor gegangen ist, wo kein Recht mehr gilt und keine Würde (Hebr. 13,12-14). Wir glauben an den, der dorthin gegangen ist, wo die Menschen ausgesetzt und eingekesselt sind: in der Kälte, im Schlamm, zwischen Stacheldraht. Von dort, aus dem Grenzland, erreicht uns Jesus Stimme. Er schreit zum Himmel«. Hier das ganze Schreiben. |
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| | | | 60 Jahre »Emmy-Berthold-Schule« der Brüdergemeine auf Curaçao | | |
Die Brüdergemeine in Suriname, zu der auch die Arbeit auf der niederländischen Antillen-Insel Curaçao gehört, feierte kürzlich ein kleines Jubiläum. Die »Emmy-Berthold-Schule« in Suffisant wurde am 8. Januar 2022 vor 60 Jahren in besonderer Zeit aus Dankbarkeit gegenüber der Bevölkerung von Curaçao gegründet. Diese Bevölkerung hatte jahrzehntelang Gastarbeiter aus Suriname in großer Zahl freundlich aufgenommen. Beschäftigung fanden diese Gastarbeiter vorwiegend in der Ölindustrie. Sie blieben im Lande, als dieser Industriezweig sie nicht mehr benötigte. Die Schule erhielt ihren Namen nach einer verdienten Herrnhuter Missionarin, selber Missionarskind, die 30 Jahre lang den ersten Kindergarten der Brüdergemeine in Paramaribo, Suriname, leitete. Die 1962 gegründete Schule fand unter der Bevölkerung von Curaçao von Anfang an großen Zuspruch, weshalb sie erst erweitert wurde und dann in einem Neubau unterkam. Die ganze Geschichte in deutscher Übersetzung hier. |
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| | | | Neu: »Early Childhood Centre« der Brüdergemeine auf Jamaika | | |
Dr. Andrea Wilson, stellvertretende Direktorin des »Bethlehem Moravian Colleges« in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika, Lowel Morgan, Vorstandsvorsitzender des renommierten Colleges; der Bischof der Brüdergemeine Devon Anglin, Robert Nesta Morgan, Staatsminister für Bildung der Republik Jamaika, sowie Billy Heaven, der Vertreter der Baufirma, weihten am 6. Dezember 2021 das neue Frühkindliche Ausbildungszentrum (»Early Childhood Centre«) des schon 160 Jahre alten Colleges ein. Der neue Ausbildungszweig für Erzieherinnen und Erzieher kostete 40,3 Mill. Jamaika-Dollar (ca. 230.000 Euro). »Das Leuchtfeuer des Colleges wird weiterhin leuchten«, versprach die stellvertretende Direktorin bei der Einweihungszeremonie. »Geld, das für frühkindliche Bildung ausgegeben wird, ist nie ein Kostenfaktor, es ist immer eine Investition«, meinte der Bildungsminister. Das College befindet sich z. Zt. im Übergang von einer dreijährigen Diplom-Ausbildung zu einem vierjährigen Bachelor-Studiengang. Mehr in einem Zeitungsartikel hier. |
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| | | - Am Vorabend des Jubiläums »300 Jahre Herrnhut« bietet das Unitätsarchiv einen Kalender (deutsch/englisch) mit Fotos des Herrnhuter Fotografen Josef Ernst Marx (1870-1946) zum Preis von 14,90 Euro im Unitätsarchiv und in der Comenius-Buchhandlung Herrnhut an. Siehe hier. Darüber hinaus ist eine CD »Herrnhuter Weihnacht« auf der Grundlage von Notenmaterial aus dem Unitätsarchiv u. a. in der Comenius-Buchhandlung Herrnhut erhältlich. Mehr zur CD hier.
- Die nächste Online-Konferenz der Jugendleiter in der weltweiten Brüder-Unität ist für den 22. Januar 2022 um 15 Uhr GMT (bitte die eigene Zeitzone prüfen) geplant und wird von Will Cuthbert, Jugendvertreter aus der Unitätsprovinz Costa Rica, geleitet. Teilnahme ggf. hier. Meeting-ID: 836 2621 9812; Passwort: 583699.
- Der Ertrag der missionarischen Aktivitäten der Brüdergemeine in den Niederlanden im August und September 2021 betrug 10.000 Euro. Aufgrund der Covid-19-Pandemie fand – wie schon 2020 – kein zentrales Missionsfest in Zeist statt, vielmehr waren die Gemeinden aufgefordert worden, bei dezentralen Veranstaltungen die Mission in den Mittelpunkt zu stellen. Das eingenommene Geld fließt dem Schulfonds der Brüdergemeine in Surinam zu.
- In einem Weihnachtsgruß 2021 der Unitätsprovinz Suriname heißt es: »Wenn wir ›Frieden auf Erden‹ singen, geht es nicht um Wohlstand, sondern um Wohlergehen. Es geht um die Gesamtheit der positiven Erfahrungen, die nicht vorübergehend, sondern ewig sind. Es geht um Ordnung im persönlichen Leben und in der Gesellschaft. Das Kommen Jesu Christi in diese Welt ist nichts Beliebiges, es hat einen konkreten Zweck. Es bedeutet Hoffnung und Leben für Mensch und Natur. Solche Hoffnung lässt uns im gegenwärtigen Moment ruhig werden«.
- Die südafrikanischen Bischöfe der Brüdergemeine in Südafrika (S. Ngqakayi, A. Joemath, E. Moos und L. Mcubusi) sowie Dr. A. Swart und D. Meyer haben auf den Webseiten der Unitätsprovinz Südafrika sieben Meditationen zum neuen Jahr 2022 veröffentlicht. Diese stehen mit Bezug zur Jahreslosung aus Johannes 6,37 unter der Überschrift: »Gott wird dich nie hinauswerfen«. Siehe hier.
- Der Vorstand der »Herrnhuter Mission Schweiz« hat kürzlich beschlossen, dem Corona-Hilfsfonds der Herrnhuter Mission, mit dem vor allem die Brüdergemeine in Ostafrika unterstützt wird, insgesamt 6.000 Schweizer Franken zukommen zu lassen. Das Geld wurde frei, weil in den Jahren 2020 und 2021 keine Ausgaben für Besucherinnen und Besucher aus Übersee zu entstanden waren.
- Weil das einfache Kirchlein der Brüdergemeine in Haflong (Nordindien, Bundesstaat Assam) eingestürzt ist, macht sich ein rascher Neubau erforderlich. Die Britische Unitätsprovinz, die als »Patin« der Brüdergemeine in Asien fungiert, hat ihre Mitglieder zu Spenden für den Neubau aufgerufen.
- Joachim Kreusel, deutschstämmiger Bischof der Brüder-Unität mit beinahe lebenslangem Dienst in der Britischen Unitätsprovinz, hat zum Jahreswechsel 2021/22 einen Brief veröffentlicht. Download hier.
- Die Herrnhuter Sozietät Basel hat in der Advents- und Weihnachtszeit 2021/22 insgesamt 588 CHF (563 Euro) für die theologische Ausbildung der Brüdergemeine in Tansania gesammelt. Herzlichen Dank!
- Die noch junge Herrnhuter Arbeit in Genf (»Geneva Moravian Fellowship«) versteht sich als internationale englischsprachige protestantische Gemeinschaft. Sie wird geleitet von Winelle Kirton-Roberts, eine aus der Karibik stammenden Pfarrerin der Brüdergemeine. Seit einigen Monaten verfügt sie über einen eigenen Facebook-Auftritt (siehe hier), über den auch regelmäßig englischsprachige Gottesdienste zu verfolgen sind.
- Als auf den Facebook-Seiten des »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika die Herrnhuter Arbeit auf Kuba kurz vorgestellt wurde (siehe hier), gingen Grüße, Neujahrswünsche und Kommentare aus der ganzen Welt ein: viele kamen aus den USA, aber einzelne auch aus Lilongwe (Malawi), aus Liberta (Antigua), aus Limón (Costa Rica) und aus Calgary (Kanada).
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