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| | | Liebe Leserinnen und Leser des HMH-Newsletters, am Ende eines komplizierten Jahres mit Zeiten der Angst und Unsicherheit in Lockdown-Zeiten, aber auch mit Zeiten der Zuversicht durch Sommer und Impfungen möchten wie Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen und uns für die Treue beim Lesen unserer Informationen bedanken. Mit unserer Situation sind wir nicht allein. Auch unsere Geschwister und Projektpartner haben in diesem Jahr immer wieder beides erlebt: Hoffnung und Mutlosigkeit, Zuversicht und Abschied von geliebten Menschen. Es ist gut, dass wir uns gegenseitig in den dunkelsten Stunden durch Gebet und Interesse aneinander beistehen konnten. Wir gehören auf dieser Welt zusammen und wir tragen füreinander Verantwortung. Ihr Interesse ist ein Schritt der Verantwortung füreinander. Herzlichen Dank dafür! Mit diesem Weihnachtsgruß möchte sich der Newsletter in die Weihnachtsferien begeben. Der nächste Newsletter wird voraussichtlich im neuen Jahr am 13. Januar 2022 erscheinen. Bleiben Sie bis dahin gesund. Wir wünschen Ihnen und allen Menschen, dass 2022 ein einfacheres Jahr wird! Ihr Niels Gärtner |
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| | | | Film: Herrnhuter Stern weltweit | | |
Am Tag vor Heiligabend bzw. an Heiligabend selbst wird im Fernsehen ein Beitrag über den Herrnhuter Stern und seine Ausstrahlung bis weit in andere Teile der Welt gesendet. In dem 45-minütigen, aufwändig produzierten Dokumentarfilm von Anna Schmidt kommen das Förderzentrum Sternberg in Palästina, die »School of Hope« im Dzaleka-Camp in Malawi, die ehemalige Missionsstation Neuherrnhut in Nuuk auf Grönland, Königsfeld im Schwarzwald, Bethlehem in den USA und die Sterne-Manufaktur in Herrnhut ins Bild. Überall erzählt der Stern eindrücklich die christliche Botschaft vom Stern von Bethlehem, von der Geburt des Kindes im Stall. Der Film wird am 23. Dezember 2021 um 21.10 Uhr im MDR und am 24. Dezember 2021 um 15.15 Uhr im SWR ausgestrahlt. Selbstverständlich ist der Film anschließend auch in der ARD-Mediathek abrufbar. |
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| | | | Fröhliche Weihnachtsfeier auf dem Sternberg | | |
Insgesamt 24 Bilder erzählen auf den Facebook-Seiten des Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) von der diesjährigen Weihnachtsfeier. Diese Feier vereinte vor Beginn der Jahreswechsel-Ferien noch einmal die Kinder und Jugendlichen mit Förderbedarf sowie die Mitarbeitenden des Zentrums; teilweise waren auch die Eltern der Kinder und Jugendlichen anwesend. Die Feier bestand aus mehreren Teilen: a) einem Erzähl- und Verkündigungsteil im Versammlungssaal, in dem neben den vier Adventskerzen ein geschmückter Weihnachtsbaum stand, b) einem Spiel- und Tanzteil im Außengelände des Förderzentrums, in dem sogar der Weihnachtsmann akrobatisch mitwirkte, c) einer Übergabe von kleinen Geschenken an die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen und d) einem Angebot, sich an der großen Weihnachtskrippe im Außenbereich des Förderzentrums fotografieren zu lassen. Fotos hier. |
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| | | | Video-Weihnachtsgruß aus Tansania | | |
Einen eindrücklichen Weihnachtsgruß übermittelte die Brüdergemeine in Tansania an ihre Freundinnen und Freunde, Spenderinnen und Spender in Europa. Zu dem Fünf-Minuten-Beitrag in Englisch mit deutschen Untertiteln hier. In dem Video singt und tanzt der Frauenchor der »Mbalizi Moravian Church« in Mbeya einen weihnachtlichen Text, wobei die temperamentvolle Musik für europäische Ohren zunächst gar nicht weihnachtlich anmutet, aber die Freude der Weihnacht in großartiger Weise zum Ausdruck bringt. Das offizielle Grußwort spricht Bischof Dr. Alinikisa Felix Cheyo aus der Südwest-Provinz der Brüdergemeine in Tansania, der zugleich eine Kurzpredigt über Matth. 12, 18-21 hält. Das Video ist ein Geschenk an »Mission 21« in Basel, eine Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, die ebenfalls die Brüdergemeine in Tansania finanziell, logistisch und gelegentlich personell unterstützt. |
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| | | | Heiter-nachdenklicher Weihnachtsgruß aus dem UWD | | |
Das »Unity Women’s Desk« (UWD, Unitätsfrauenbüro) mit Sitz in Winston-Salem/NC veröffentlicht auf seinen Facebookseiten eine farbige Karikatur, die einerseits heiter ist, die andererseits aber auch nachdenklich stimmt. Die Karikatur eines unbekannten Autors zeigt die klassische, weihnachtliche Krippenszene, wobei die Bildunterschrift (in Englisch) schon auf die einschneidende Änderung der Darstellung hinweist: »Nachdem die drei weisen Männer wieder gegangen waren, kamen drei weisen Frauen zum Jesuskind«. Die weisen Frauen überreichen den Eltern des Neugeborenen – wie ihre männlichen Kollegen – jeweils ein Geschenk. Doch sie schenken nicht etwa Gold, Weihrauch und Myrre, sondern – wie die Beschriftung verrät – eine Packung frische Windeln, eine Plastikbox mit vorgekochtem Essen für die Tage im Wochenbett und etwas Säuglingsmilch (Pulver und Fläschchen). |
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| | | | Im Deutschlandfunk: Herrnhuter Mission und Sklaverei | | |
Ausgehend von den Herrnhuter Advents- und Weihnachtssternen, die Herrnhut weltweit bekannt gemacht hätten, ging der Deutschlandfunk am 17. Dezember 2021 in seiner Sendereihe »Tag für Tag« auf das Thema »Herrnhuter Brüdergemeine, Herrnhuter Mission und Aufarbeitung der Sklaverei« ein. Das geschieht vor allem am Beispiel der Arbeit der Brüdergemeine in Suriname. Nachhören der Acht-Minuten-Sendung hier. Zu Wort kommt zunächst Rita Harry aus den Niederlanden, deren Urgroßeltern noch Sklaven waren. Zu Wort kommt auch Johannes Welschen von der Kirchenleitung der Brüdergemeine im festländischen Europa. Einig sind sich alle, die sich der Aufarbeitung der Sklaverei-Geschichte der Herrnhuter verschrieben haben, darin, dass ein offener Dialog über schuldhaftes Handeln der Brüdergemeine im Laufe der Missionsgeschichte für das heutige Miteinander in den Gemeinden wichtig und hilfreich ist. |
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| | | | Hilfsorganisationen in der Schweiz unterstützen Brüdergemeine | | |
»Mission 21« in Basel, zu deren Trägerorganisationen die »Herrnhuter Mission Schweiz« gehört, unterstützt mehrere Projekte in der weltweiten Brüder-Unität. Im Magazin »begegnen« (4-2021) kommt Pfarrerin Elise Theunissen aus der Unitätsprovinz Südafrika mit ihren Rassismus Erfahrungen zu Wort (S. 13): »Ich habe in meinem Leben viel Rassismus erfahren z.B. von der Polizei in Südafrika. Ich habe meinen Vater verloren, der nach einem Autounfall zunächst ins Gefängnis und erst zu spät ins Krankenhaus gebracht wurde, wo er starb. Rassismus ist noch sehr präsent«. Die Anthropologin und Gesundheitsexpertin Adrienne Sweetman erzählt von ihren Erfahrungen beim Einsatz für die Brüdergemeine in Tansania (S. 4f). Im Projektheft 2022 des »Hilfswerks der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz« ist von der Unterstützung der Brüdergemeine in Palästina (Förderzentrum »Sternberg« bei Ramallah, S. 44) und in Tansania (insgesamt sechs Projekte, S. 45) die Rede. |
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| | | | Endlich! Junge Mütter aus Tansania dürfen wieder in die Schule | | |
Nachdem der vorherige tansanische Präsident John Pombe Magufuli es jungen Mädchen, die schwanger geworden waren, 2019 untersagt hatte, nach der Entbindung ihren Schulbesuch fortzusetzen, dürfen sie nach einem Erlass der neuen Präsidentin Samia Suluhu Hassan vom 24. November 2021 ohne jedwede Vorbedingungen wieder zurück in die Schule. U. a. die Weltbank hatte die Gewährung weiterer Kredite für Tansania an die Voraussetzung gebunden, dass junge Mütter, die oft gegen ihren Willen schwanger geworden waren, ihre Ausbildung fortsetzen dürfen. Viele der etwa 120.000 Minderjährige, die 2020 von einem Kind entbunden worden waren, hoffen nun, dass den Worten der Regierung auch Taten der regionalen Schulbehörden folgen. De facto dürften die meisten jungen Mütter jedoch auch weiterhin zu Hause bleiben, um ihre Kinder zu betreuen. Die Schulbehörden rechnen mit nur 4.000 Schulrückkehrerinnen. Quelle: »Tansania-Information« von Mission/EineWelt (Dezember 2021). |
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