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Herrnhuter Sterne noch in vielen Varianten erhältlich

Es geht so langsam in die finale Phase vor Weihnachten. Immer mehr Fenster und Gärten sind geschmückt mit dem Herrnhuter Stern der in vielen Farben und Größen Alt und Jung begeistert. Ganz neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit, die Sterne nicht nur im Laden von Moravian Merchandise in Bad Boll kaufen zu können, sondern auch über den neuen Onlineshop. Im Shop sind sogar noch Varianten erhältlich, die bei vielen Anbietern bereits ausverkauft sind. Es lohnt sich also vorbeizuschauen und auch die eigenen 4 Wände auf besondere Art und Weise noch festlicher zu gestalten. Der Versand erfolgt innerhalb weniger Tage und garantiert noch rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit.

Unitätsfrauenbüro reicht Stipendien an 80 Frauen aus

Anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen »International Day of Women and Girls in Science« weist das Unitätsfrauenbüro (UWD) mit Sitz in Winston-Salem/NC darauf hin, dass es Frauen in allen Bereichen, auch in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), unterstützt. Obwohl die MINT-Fächer als besonders wichtig für die Volkswirtschaften angesehen werden, gibt es in den meisten Ländern, unabhängig von ihrem Entwicklungsstand, bisher keine Geschlechtergleichstellung in den MINT-Fächern. Nur 35 Prozent aller Studierenden in den MINT-Fächern sind global Frauen. Das Unitätsfrauenbüro hat binnen zehn Jahren 240 Frauen beim Erwerb eines Berufsabschlusses unterstützt: angefangen von der Ausbildung einer Nepalesin zur Kindergärtnerin über die Ausbildung einer Uganderin zur Krankenschwester bis zur Ausbildung einer Jamaikanerin zur IT-Technikerin. Im Jahre 2020 empfingen 80 Frauen aus der Brüdergemeine in elf Ländern ein UWD-Stipendium.

Nikaragua und Honduras zwölf Monate nach zwei Hurrikans

Im November 2020 verwüsteten dicht hintereinander die beiden Hurrikans »Eta« und »Jota« beträchtliche Teile von Mittelamerika. Mit bis zu 240 Kilometer pro Stunde zogen sie über den Osten von Nikaragua und Honduras hinweg, was zu Erdrutschen und langanhaltenden Überschwemmungen sowie in beiden Ländern zur Evakuierung von etwa 30.000 Menschen führte. Das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika erinnert jetzt daran, dass zwölf Monate später immer noch viele Familien in Notunterkünften oder provisorischen Häusern ohne vollständige Dächer und Wände leben. Die Herrnhuter Missionshilfe hat – wie die anderen Missionsorganisationen der Brüdergemeine – damals Nothilfe geleistet und auch noch in der Folgezeit geholfen. Damit auch bei künftigen Notfällen schnell und wirksam geholfen werden kann, ist eine permanente Auffüllung des Nothilfefonds wichtig. Siehe hier.

Armut bei der Brüdergemeine in Mittelamerika

Das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika weist im Advent 2021 mit einer Informations-Offensive in Wort und Bild auf die sehr bescheidenen Lebensumstände zehntausender Mitglieder der Brüdergemeine vor allem in Mittelamerika hin. In Nikaragua verfüge die Mehrheit der Miskito-Haushalte über keinen Zugang zu Elektrizität. Deshalb sorgten Kerzen, Herdfeuer und neuerdings Taschenlampen (für die, die sich diese leisten können) für die Beleuchtung. Siehe hier. In der Mosquitia von Honduras stamme das Trinkwasser meist aus Flüssen, Lagunen oder flachen Brunnen und habe bisweilen die Farbe von Kaffee. Kontaminiertes Trinkwasser trage zu Mangelernährung und vielen Krankheiten bei. Siehe hier. Nur sehr wenige Menschen in der Mosquitia besäßen den Luxus eines Gas- oder Elektro-Ofens. Die meisten Menschen kochten immer noch auf einem Lehm Ofen (»Kubu« genannt), den die Frauen des jeweiligen Haushalts selbst herstellten. Siehe hier.

Erste Bilder von der Tagung des UMDB

Nach seiner Rückkehr von der kürzlichen Tagung des »Unity Mission and Development Board« (UMDB) der weltweiten Brüder-Unität in Daressalam, Tansania, hat Justin Rabbach, der Geschäftsführer des »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika, einige Bilder auf Facebook gepostet. Siehe hier. Er schreibt dazu: »Es war eine wunderbare Woche, die wir in enger Verbundenheit mit unseren Partnerinnen und Partnern aus der weltweiten Brüder-Unität verbrachten. Vertretungspersonen aus allen Regionen der Unität sowie von den Missionsgesellschaften aus Europa und Nordamerika waren beieinander. Wir diskutierten die Aufgaben der Herrnhuter Mission innerhalb der nächsten Jahre. Wir verabredeten, eine weitere Weltmissionskonferenz der Brüder-Unität für das Jahr 2024 zu planen«. Von der Herrnhuter Missionshilfe konnte in diesem Jahr leider niemand live bei der UMDB-Tagung dabei sein, allerdings war der Berater im Vorstand der HMH, Johannes Klemm von Mission 12, vor Ort.

Neue Studie zur Herrnhuter Mission: »Durchdringt die Welt mit meiner Liebe«

Andreas Tasche, der langjährige Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Herrnhuter Missionshilfe, der 2019 in den Ruhestand trat, publizierte soeben eine Arbeit zur Missionsgeschichte und Missionstheologie der Herrnhuter Brüdergemeine mit dem Titel »Durchdringt die Welt mit meiner Liebe. Wie die Herrnhuter Mission den ›Missionsbefehl Jesu‹ verstanden hat und ihm nachgekommen ist. Ein Studien- und Lesebuch«. Das Buch ist als Beiheft Nr. 34 der wissenschaftlichen Reihe UNITAS FRATRUM im Herrnhuter Verlag erschienen, hat 180 Seiten und kostet 12,00 Euro. ISBN: 978-3-931956-61-5. Mehr hier. Es ist die erste zusammenfassende Studie zur Herrnhuter Mission nach der 1981 erschienen Gesamtdarstellung von Hartmut Beck »Brüder unter vielen Völkern«. Es beschreibt die theologische Verortung der Mission bei N. L. von Zinzendorf und erörtert die heutigen Fragen an die Mission in einem »Kleinen ABC der Herrnhuter Missionspraxis«. Daneben ermöglichen 24 Exkurse zu einzelnen Personen und Geschehnissen bzw. zu wichtigen Themen die Reflexion dessen, was war, im Lichte dessen, was wurde und was ist.

Über das schwere Leben der Inuit auf Labrador

Die »Neue Züricher Zeitung« hat am 4. Dezember 2021 einen Artikel über die harte Lebenswirklichkeit der Inuit auf Labrador veröffentlicht. Download hier. Vor denselben Problemen stehen auch die Inuit in den weiter südlich gelegenen Brüdergemeinen auf Labrador. Der Artikel mit der Überschrift »Cornflakes für 17 Dollar, Orangensaft für 26 Dollar – weshalb Kanadas Inuit Hunger leiden« ist eine Reaktion auf ein binnen 18 Stunden 300.000 Mal angeklicktes 22-Sekunden-Video der jungen Inuk Kyra Flaherty aus dem 8.000-Einwohner-Städtchen Iqaluit. In dem Video zeigt Kyra Flaherty lediglich verschiedene Produkte aus dem Supermarkt in Iqaluit, für die die Inuit horrende Preise bezahlen müssen. Die extreme Abgelegenheit von Iqaluit ist der Hauptgrund für die sehr hohen Preise. Alle Nahrungsmittel (außer Fisch und Robbenfleisch) müssen eingeflogen oder während des kurzen Sommers, wenn die Meere eisfrei sind, verschifft werden. Ihrer jahrhundertelangen natürlichen Lebens- und Ernährungsweise können die Inuit nicht mehr nachgehen.

Aus der Brüdergemeine auf Jamaika

Die »Four Paths Moravian Church« unter Leitung von Pfr. Shantol Davy in Clarendon auf Jamaika ist eine lebendige, in der nationalen Kultur verwurzelte Kirche, die nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Jugendliche anzieht. Zur Finanzierung eines Kirchenneubaus veranstaltet sie ein Weihnachtskonzert am 17. Dezember 2021, das auch online verfolgt werden kann. Ein paar (ungewohnte) Weihnachtsklänge hier. Infos und Zugangsdaten hier. Der November gilt u. a. auf Jamaika jeweils als der »Diabetes Awareness Month«. Daher bot das »Bethlehem Moravian College«, eine renommierte Berufsschule der Brüdergemeine in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika, in der auch Abschlüsse für das Gesundheitswesen erworben werden können, eine Veranstaltungsreihe vom 22. bis 26. November 2021 an. Darin enthalten: Blutzuckertests, Gewichts- und Ernährungsberatung, sportliche Aktivitäten und anderes. Siehe hier.

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
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