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| | | | Melania Mrema-Kyando heimgegangen | | |
Von einem großen Verlust wurde die Brüdergemeine in Tansania betroffen. Am 23. Juli 2021 wurde die Pfarrerin Melania Mrema-Kyando von Gott heimgerufen. Sie starb im Alter von 59 Jahren nach längerer Krankheit und großer Schwäche im Krankenhaus Igogwe. Als Leiterin der Frauenarbeit motivierte und bestärkte sie tausende Frauen, ihre Stärken zu entdecken und einzusetzen. Fast 20 Jahre lang lebte sie mit HIV, erst im Verborgenen, ab 2007 dann ganz öffentlich. Sie wurde eine wichtige Aufklärerin, die erheblich dazu beitrug, das Stigma von Erkrankten zu nehmen. Mit viel Charisma, aber auch schonungsloser Offenheit und Humor ermutigte sie Menschen, sich testen zu lassen und Medikamente zu nehmen. In den vergangenen Jahren entstanden unter ihrer Leitung zahlreiche Selbsthilfegruppen, unter anderem auch eine große Gruppe mit HIV infizierten Kindern in Rungwe. Zwei Filme über sie und ihre Arbeit hier und hier. Anbei ein Lebenslauf von Melania Mrema-Kyando. |
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| | | | Claudia Zeising: »Ein etwas anderer Rundbrief« | | |
Den größten Teil ihres Lebens war sie für Afrika tätig. Die letzten 15 Jahre arbeitete sie – oft auch im Auftrag der Herrnhuter Missionshilfe – in verschiedenen Funktionen für die Brüdergemeine in Tansania und Malawi. Jetzt ist sie im Norden Deutschlands dauerhaft zur Ruhe gekommen: die Landwirtschaftsexpertin und Frauenberaterin Claudia Zeising. In einem langen Rundbrief (Download hier) erzählt sie von ihrem Ankommen in Deutschland, vom Erleben der Corona-Zeit, vom Nachwirken ihrer Erinnerungen an Afrika und schließlich von der Betroffenheit, die sie befiel, als sie kürzlich die Nachricht vom Heimgang ihrer langjährigen Freundin und Weggefährtin, der tansanischen Pfarrerin Melania Mrema-Kyando, erhielt. Von ihrem Ruhestandssitz in Grömitz aus durfte Claudia Zeising noch maßgeblich beteiligt sein an der Zurüstung einer ihrer Nachfolgerinnen, die jetzt den Frauen in Malawi zur Seite steht. |
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| | | | Einladung zur »Internationalen Online Summer School« von Mission 21 | | |
Zwei prominente Frauen aus der Brüdergemeine sind bei einer ZOOM-Veranstaltung von »Mission 21«, der Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in der Schweiz, dabei: Mary Kategile aus Tansania und Elise Theunissen aus Südafrika. Das Format, bei dem die beiden Schwestern getroffen werden können, ist die diesjährige »Internationale Online Summer School«. Sie steht unter dem Thema: »Christliche Missionen und Kirchen - Zwischen Rassismus und Respekt«. Die Veranstaltung findet statt am 11. September 2021 (9-12:30 MESZ), am 14. September 2021 (17-20:30 MESZ) und am 17. September 2021 (13-16:30 MESZ). Bitte Registrierung vorab hier. Das vorläufige Programm mit Menschen aus der ganzen Welt hier. Ziel der Veranstaltung ist es, das sehr ambivalente Erbe der weltweiten europäischen Missionstätigkeit zwischen respektvoller Begegnung und westlicher Arroganz und Rassismus zu diskutieren. |
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| | | | Das »Elim Home« zu Corona-Zeiten | | |
Das »Elim Home« der Brüdergemeine an der Südspitze Afrikas ist kein Förderzentrum wie jedes andere. Es befindet sich in Elim (1.400 Einwohnerinnen), einer der bekanntesten und ältesten Missionsstationen in Südafrika, gegründet 1824 vom Herrnhuter Missionar Hans Peter Hallbeck. Die Gegend um das 200 km von Kapstadt entfernte Dorf mit seinen Bergen ist schön; hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Viele Häuser sind im klassischen Stil errichtet, fast alle zeigen sich im »Herrnhuter-Weiß«. Hier gibt es das einzige Denkmal in Südafrika, das an die 1834 erfolgte Sklavenbefreiung erinnert. Hier gibt es vor allem das 1963 errichtete »Elim Home«, ein Zentrum für 50 Kinder und Jugendliche mit Mehrfachbehinderung, geleitet von Lesinda Cunningham. Von der Schwere, den Besonderheiten und Erfolgen der Förderarbeit ist im jüngsten Newsletter der »Zeister Missionsgesellschaft« die Rede. Download hier (Seiten 2+3). |
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| | | | Aus der Schule der Brüdergemeine in Kathmandu | | |
Aus der Schule der Brüdergemeine in Kathmandu, Nepal: »Ein Silberstreif im Corona-Chaos darf nicht übersehen werden: Gottes Treue. Eine kleine Institution wie die unsere lebt noch. Wir haben neun Monate virtuellen Unterricht mit 99% Anwesenheit hinter uns. Das ist ein Wunder für uns. Viele Privatschulen in Nepal haben Probleme: kein Internetzugang, keine IT-Geräten, keine Mittel, um die Mieten und das Gehalt des Personals zu bezahlen. Andere Herausforderungen waren: Unfähigkeit des Personals, sich abzustimmen und richtig zu planen, Eltern, die keine Schulgebühren bezahlten, Vermieter, die nicht bereit waren, die hohen Mieten zu mindern. Das alles haben wir bewältigt. Die Eltern erklärten sich bereit, 75% des Schulgeldes zu zahlen. In den neun Jahren ihres Bestehens wuchs die Schülerzahl von 49 auf 145, die Mitarbeiterzahl von 13 auf 40, statt in einem Gebäude lehren wir jetzt in drei Gebäuden«. |
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| | | | Jahresbericht 2020 des »Board of World Mission« | | |
Eine Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, das »Board of World Mission« (BWM) der Brüdergemeine in Nordamerika, hat kürzlich seinen Jahresbericht 2020 veröffentlicht. Dieser steht unter der Überschrift »Pause and Reflect« (Innehalten und nachdenken). Der komplette Bericht hier (ab Seite 11). Zu Wort kommen der Vorstandsvorsitzende Thomas Baucom und der Exekutiv-Direktor Justin Rabbach. Dann geht es um die Schwerpunkte der Arbeit des BWM: die Unterstützung der Brüdergemeine in Costa Rica, Westindien-Ost, Guyana, Honduras, Nikaragua, Tansania (Westprovinz), Kuba, Labrador, Peru und Sierra Leone. Einen eigenen Abschnitt gibt es über die 75 Jahre, die die »Clinica Evangelica Morava« in Ahuas (Honduras) arbeitet, sowie über die vom BWM geleistete Nothilfe in mehreren Ländern. Auch zwei historische Seiten finden sich im Bericht. Den Schluss bildet der Finanzbericht 2020. |
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| | | | »Unity Women’s Voices« für Juli 2021 | | |
Kürzlich veröffentlichte Julie Tomberlin, die Leiterin des Unitätsfrauenbüros, die Juli-2021-Ausgabe der »Unity Women’s Voices«. Download hier. Der Newsletter enthält im Wesentlichen einen Bericht von der Online-Konsultation der Frauen aus verschiedenen Brüdergemeinen in der »Unitätsregion Region Karibik & Lateinamerika«, die bereits am 25./26. Juni 2021 stattfand. Diese Konsultation stand unter dem Thema: »Wir blühen dort, wohin wir gepflanzt sind«. Der Bericht enthält u. a. folgendes (gekürztes) Gebet: »Guter Gärtner, wir danken dir, dass Du uns in den wunderschönen Garten deines Dienstes gesetzt hast und uns mit dem Duft deiner Gnade ernährst und es uns ermöglichst, für dein Königreich zu blühen und Früchte zu tragen. Danke, dass wir deine exotischen Pflanzen sind, die in verschiedenen Gärten in der Karibik, Lateinamerika und Nordamerika gepflanzt wurden. Danke für die IT-Technologie, die unser heutiges Treffen ermöglicht. Erfrische uns mit Wasser. Beschneide unsere Triebe. Ernähre uns, o Gott, damit wir fähig sind, andere mit Sanftmut und Liebe zum Blühen zu bringen. Amen«. |
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| | | | In Sikonge soll wieder Regenwasser »geerntet« werden | | |
Die »Brødremenighedens Danske Mission« (BDM), die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in Dänemark, ruft zur Unterstützung der Arbeit der Brüdergemeine in Sikonge (Tansania, Westprovinz) auf. Aus einer Missionsstation heraus ist dort binnen 100 Jahren u. a. eine Bibelschule, ein Förderzentrum für Lepra-Kranke und ein Distriktkrankenhaus entstanden. In dem Aufruf heißt es: »Stellen Sie sich vor, Sie gebären in einem Krankenhaus oder müssen dort operiert werden und das Wasser fehlt! Der Wassertank im »Sikonge Hospital« ist leck und die Rinnen, die das Regenwasser in den Tank abführen, sind kaputt. Das bedeutet, das Hospital, das ohnehin finanziell angeschlagen ist, muss noch viel Geld für den Kauf von Wasser aus der öffentlicher Versorgung ausgeben, die manchmal ausfällt. Ein Techniker aus Dänemark weilt z. Zt. in Tansania, um die Sanierung des Wassersystems zu planen. Wasser soll wieder selbst ›geerntet‹ werden, wie es in Tansania so schön heißt«. |
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Herrnhuter Missionshilfe
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