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»Isokobund« unterstützt Veronika Mwambashi

Die 15jährige Veronika Mwambashi besucht derzeit die Sekundarschule in Itumba im Südwesten Tansanians. Vor zwei Jahren stellten Ärzte bei einer Routine-Untersuchung einen Tumor in ihrer rechten Brust fest. Mit dieser schockierenden Diagnose wandte sich Veronika an Enea Kajange, die Leiterin des Waisenprogramms der Moravian Church in Isoko. Ein Jahr später, im Herbst 2020, vergrößerte sich der Tumor auf eine beachtliche Größe. Der Zustand der jungen Frau war bedenklich und Enea verbreitete die Krankengeschichte über diverse Kanäle. So erfuhren Dr. Bruno Runge und der Spenderkreis »Isokobund« von Veronika's Schicksal. Durch die Sammlung von Spendenmittel und einer besonderen Fügung konnte die Operation von einem sehr qualifizierten Chirurgen-Team, dass zeitgleich im 250 km entfernten Krankenhaus in Ilembula zur Verfügung stand, sehr erfolgreich durchgeführt werden. Veronika ist wohl auf und konnte dank der Unterstützung des »Isokobund« den Transport nach Ilembula und die OP Kosten finanzieren. Wir bedanken uns auch im Namen von Veronika ganz herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern dieser außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte.  

Bauforschritt an der Berufsschule in Sumbawanga, Tansania

Der Bau der Berufsschule in Sumbawanga, im Südwesten von Tansania schreitet weiter voran. Die Gebäude sind inzwischen komplett fertiggestellt. Der nächste Schritt ist nun die Beschaffung der Möbel und Betten in den Schlafhäusern sowie die Ausstattung der Klassenzimmer. Die Auswahl der Lehrkräfte für die geplanten Kurse in den Bereichen Elektrik und Sanitär soll bis Ende September diesen Jahres abgeschlossen sein. Die Schule wird auf dem Gelände der Sekundarschule »African Rainbow School« errichtet und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen Beruf in der direkten Umgebung und innerhalb des gewohnten Umfelds zu erlernen. Finanziert wurde der Bau der Berufsschule von der Fa. Wörwag Pharma GmbH & Co. KG. Die Jugendlichen freuen sich sehr auf die anstehende Schuleröffnung zum neuen Schuljahr und bedanken sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern.

Fortschritte an der Berufsschule in Ileje, Tansania

Das Mailing der Herrnhuter Missionshilfe im Herbst letzten Jahres beschäftigte sich mit der Berufsausbildung an der Schule im tansanischen Ileje. Inzwischen wurden vor Ort die Renovierungsarbeiten an den Klassenzimmern und den Toiletten abgeschlossen. Edger Teacher, Projektleiter der Moravian Church Tanzania Südprovinz (MCTSP), der die Renovierungsarbeiten betreut und beaufsichtigt, berichtet: »Vor der Renovierung war das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand und deshalb konnten die Schülerinnen und Schüler nicht konzentriert und sicher lernen. Jetzt, wo die Wände und Decken neu verputzt und gestrichen sind, konnten wir eine angenehme Lernumgebung und ein sicheres Umfeld schaffen. Ich möchte mich bei allen Spenderinnen und Spendern für die Mittel zur Renovierung bedanken; sie hat unsere Schule zu neuem Glanz verholfen. Vielen Dank!!!!«. In einer 2. Projektphase konnte eine neue Küche gebaut und weitere Sanitärräume geschaffen werden. Auch die dringend renovierungsbedürftigen Schlafräume wurden saniert und neu ausgestattet. Die Ausrüstung mit wichtigen Lernmaterialien und der Bau eines Brunnens samt Wassertank sind ebenfalls angelaufen. So können auch zukünftig noch viele weitere Jugendliche einen fachgerechten Ausbildungsberuf an der Schule erlernen. Ein genehmigter Projektantrag bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie verschiedenen Geberorganisationen und viele weitere Spenderinnen und Spendern haben dies ermöglicht.

COVID-19 Unterstützungsprogramme im Dzaleka Flüchtlingscamp

Gemeinsam mit dem Evangelischer Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg konnte in Flüchtlingscamp Dzaleka in Malawi ein großer Schritt in der Bekämpfung des Corona-Virus getan werden. Dank den Spendenmitteln war es möglich, 170 der bedürftigsten Familien im Camp und in den Dörfern in der Umgebung für 3 Monate mit Essenspaketen zu versorgen. Diese wurden von der Kirchenleitung der Moravian Church übergeben. Außerdem wurden Hygienestationen zur Desinfektion verteilt und aufgestellt, wichtige Medikamente und Hygieneartikel wurden besorgt und Aufklärungskurse im Umgang mit Corona fanden statt. Ein Gremium, bestehend aus 17 Gebietsleitern und Mitarbeitenden des UNHCR, ist für die Auswahl der Zielgruppen zuständig. Besonders ältere Menschen, die von Covid 19 betroffen sind, sowie Witwen und Waisen werden bei der Auswahl berücksichtigt. Wir bedanken uns bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie bei vielen weiteren Spenderinnen und Spendern die dieses wichtige Projekt unterstützt haben und weiter unterstützen werden.

Überarbeitete Ausstellung in Jerusalem zum Wirken der Herrnhuter

Das Lepra-Hospital »Jesushilfe«, gebaut 1886/87 vom renommierten damaligen deutschen Architekten Conrad Schick im heutigen Westjerusalem, war die erste, moderne Lepraeinrichtung der Stadt, geplant für 60 Patientinnen und Patienten samt Pflegepersonal. Die »Jesushilfe«, ein zweistöckiger, quadratischer, monumentaler Steinbau mit Gartenanlage, noch heute eines der schönsten alten Häuser in Jerusalem, war die Nachfolgeeinrichtung einer ersten, kleinen »Jesushilfe« von 1867 in der Nähe des Jaffa-Tores. In der »Jesushilfe« arbeiteten Diakonissen der Brüdergemeine unter Leitung von deutschen Hauseltern und britischen Ärzten. Schon bald übernahmen deutsche und dänische Oberschwestern die Leitung der Einrichtung. Nach Gründung des Staates Israel verkaufte die Brüdergemeine 1950 das Haus an den "Jüdischen Nationalfonds", der es dem Gesundheitsministerium übergab und ihm den Namen »Hansen Hospital« verlieh. Im Jahre 2000 verließen die letzten vier Patienten das Haus. Nach einem Leerstand übernahm die Stadt Jerusalem den Gebäudekomplex. Es wurde renoviert und zu einem städtischen Kunst- und Kulturzentrum umgebaut für Bewohner beider Stadtteile (West- und Ostjerusalem). Die seit dem bestehende Ausstellung wurde (vor allem auf Betreiben von Ruth Wexler) überarbeitet. Im September 2019 fand die Wiedereröffnung in Anwesenheit von Herrnhuter Vertretern statt. Nun gibt es auch einen virtuellen Zugang zur Ausstellung (hier).

Orgelsanierung in Bad Boll dank digitalem Herrnhuter Sponsorenlauf »Berta läuft!«

Die Herrnhuter christliche Philanthropie der Evangelischen Brüder-Unität und Herrnhuter Missionshilfe veranstaltete im Zuge des »Berta-Tags« in Bad Boll im letzten Jahr einen digitalen Sponsorenlauf. Viele Sponsorinnen und Sponsoren unterstützten Menschen, die für den guten Zweck eine frei wählbare Laufstrecke absolvierten. Ein Teil der Erlöse ging auch an die evangelische Kirchengemeinde in Bad Boll, in der nun die Orgelsanierung in der Stiftskirche vollzogen wurde. Der Organist Michael Vollmer und Pfarrer Tobias Schart freuten sich sehr über die Unterstützung und bedanken sich bei den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern. Weitere Spendenanteile kamen dem Nothilfefonds der Evangelischen Brüder-Unität und der Herrnhuter Missionshilfe zugute. Auch die Bad Boller Einrichtung »Haus der Mitte« erhielt einen Zuschuss, der für einen neuen Schulbus verwendet wurde.

Zweimal Hilfe für werdende Mütter und Babies

Mit 17.500 Euro unterstützt die »Zeister Zendingsgenootschap« (ZZg), die Missionsorganisation der Brüdergemeine in den Niederlanden, ein Durchgangsheim der Unitätsprovinz Surinam für werdende Mütter. Dieses befindet sich in der Landeshauptstadt Paramaribo. Es dient vor allem denjenigen werdenden Müttern, die im weitläufigen, schwer zugänglichen Binnenland leben und bei denen sich eine komplizierte Schwangerschaft bzw. riskante Geburt abzeichnet. Das Projekt wird - neben vielen anderen Projekten - im Newsletter »ZZg Nieuws« (Frühjahr 2021) vorgestellt. Siehe hier (Seite 4). Über die Hilfe von medizinischen Freiwilligen aus Krankenhäusern in Sturgeon Bay und Green Bay (USA/Wisconsin) für Schwangere und Gebärende in der »Clinica Evangelica Morava« in Ahuas an der strukturschwachen Moskitoküste von Honduras berichtet ein eindrückliches Acht-Minuten-Video. Download hier.

Online-Veranstaltung: »Unterwegs mit dem UWD«

Das »Unity Women’s Desk« (UWD, Unitätsfrauenbüro) mit Hauptsitz in Winston-Salem/NC in den USA hat in den vergangenen Jahren ständig an Bekanntheit gewonnen und seine Aktivitäten erheblich ausgeweitet. Doch die Verantwortlichen geben sich mit dem Erreichten nicht zufrieden. Sie wünschen sich, dass das UWD mit seinem weltweiten Netzwerk, das bis in kleine Dörfer z. B. in Tansania hineinreicht, Unterstützung von möglichst vielen Einzelpersonen, Gruppen und Gemeinden erfährt. Deshalb laden sie für Donnerstag, den 17. Juni 2021, zu einer 90minütigen Online-Veranstaltung ein, an der jeder Mann und jede Frau teilnehmen kann. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung, zu denen auch das Herstellen kleiner Filme gehört, laufen schon. Eine Online-Diskussionsrunde ist nicht vorgesehen. In seiner Einladung schreibt das UWD, worum es ihm in der Hauptsache geht: »Um die Befähigung von Frauen in der weltweiten Brüder-Unität für den globalen Wandel«. Mehr hier. Anmeldung zwecks Zusendung eines Links an: jultomberlin(at)gmail.com.

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Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
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