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Nähprojekt in Malawi trägt erste Früchte

Das erst Mitte Februar diesen Jahres gestartete Frauen-Nähprojekt »Light of Hope Tailoring Shop« im Dzaleka Camp in Malawi hat bereits erste Erfolge zu vermelden. Die mittlerweile über 10 Frauen präsentierten nun voller Stolz die ersten Schuluniformen für Mädchen und Jungen der »Light of Hope« Grundschule, die in Handarbeit hergestellt wurden und zeitnah zum Einsatz kommen werden. Die Kinder freuen sich sehr auf ihre Schulkleidung. Für die geflüchteten Frauen aus dem Camp dient dieses Projekt zur Einkommensgenerierung und soll den Weg in eine aussichtsreichere Zukunft ebnen. In der eigenen Werkstatt sollen nun noch viele weitere Uniformen genäht werden, denn der Bedarf ist groß. Wir freuen uns mit den Schülerinnen und Schülern über den überaus erfolgreichen Start dieses nachhaltigen und gewinnbringenden Projekts.

DIFÄM Projekt »Home Based Care« startet in Malawi

In Zusammenarbeit mit dem »Deutschen Institut für Ärztliche Mission e. V.« (Difäm) startete Mitte März das »Home Based Care« Projekt im Dzaleka Camp in Malawi. Dieses Programm dient der schnellen pflegerischen Grundqualifizierung medizinischer Laien, um in akuten Notsituationen Entlastung im pflegerischen Bereich zu ermöglichen. Kranke, die mangels ausreichender Plätze nicht in einer medizinischen Station des UNHCR oder kleinen Krankenstationen in der Umgebung versorgt werden können, sollen in ihrer Unterkunft von diesen neu geschulten Hilfskräften so gut es geht betreut werden. »Die Corona Zahlen in Malawi sind in den letzten Wochen und Monaten dramatisch gestiegen. Die Regierung hat deshalb den nationalen Notstand ausgerufen. Wir sind sehr froh, dass wir dieses Projekt nun starten konnten. Wir bedanken uns bei Difäm und bei allen Spenderinnen und Spendern der Herrnhuter Missionshilfe.« berichtet Jonah Sinyangwe, der Leiter von »Moravian Humanitarian & Development Services« (MoHDevS) in Lilongwe.

Bericht aus den Kindergärten in Albanien

Elona Mandro, eine der Leiterinnen der Kindergärten der Moravian Church in Albanien, berichtet von einen schweren Corona-Jahr 2020: »Die Arbeit und die Herausforderungen in den Kindergärten in Burrel, Pogradec und Elbasan waren im vergangen Jahr deutlich schwieriger zu bewältigen als sonst. Doch trotzdem sind wir stolz auf die Kinder, die beispielsweise in Pogradec hervorragende Ergebnisse im ersten Schuljahr nach ihrer Kindergartenzeit erzielen konnten. Die Nachfrage für weitere Kindergartenplätze in Elbasan steigt deutlich an. Leider können wir die dort angebotene, individuelle Betreuung der Kinder in diesen Zeiten nicht weiter ausweiten. Die Region um Burrel leidet sehr unter der Corona-Krise und die Arbeitslosenzahlen steigen. Daher konnten wir hier keine Anstiege bei den Neuanmeldungen verzeichnen. Wir hoffen sehr auf eine Entspannung der Lage und auf eine Rückkehr zu einem normalen Alltag für die Kinder und deren Familien.«

Desiré Peerwijk wirbt in Surinam für Impfen gegen Covid-19

»Wenn wir in die Bibel schauen, dann lesen wir, dass wir unseren Nächsten lieben sollen. Insofern können wir das Impfen gegen Covid-19 als ein Zeichen der Liebe sehen«. Das meinte Desiré Peerwijk, der Präses der Brüdergemeine in Surinam, am 12. März 2021 gegenüber der großen surinamischen Tageszeitung »De Ware Tijd«. Desiré Peerwijk ist zugleich Mitglied des »Interreligiösen Rates von Surinam«, der sich tags zuvor in einem Krankenhaus in der Landeshauptstadt Paramaribo gegen Covid-19 impfen ließ. Mit diesem Schritt hofft die religionsübergreifende Organisation, dass möglichst viele Menschen dazu motiviert werden, sich impfen zu lassen. Noch einmal Desiré Peerwijk: »Die Menschen sehen zu ihrem Pfarrer auf. Es ist deshalb gut, wenn der Leiter einer Kirche mit seiner Impfung anderen Menschen ein Beispiel gibt«. Bei Impfen der Mitglieder des Religionsrates wurde auch der 96-jährige André Tjon A Pauw, einer der ältesten Bürger des Landes, geimpft. Der ganze Artikel in Niederländisch hier.

Im Focus: Evangelisten-Ausbildung in Sumbawanga

Überall in der Brüdergemeine in Tansania arbeiten neben den Gemeindepfarrern noch Evangelistinnen und Evangelisten. Oft verfügen diese nur über wenig theologisches Wissen. Das möchte die »Brødremenighedens Danske Mission«, die dänische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, jetzt ändern. Sie investiert mit einem Projekt in der tansanischen Rukwaprovinz in die Fortbildung von Evangelisten am »Mlimani Theological College« der Brüdergemeine in Sumbawanga (80.000 DKK = 10.750 Euro). »Erst kürzlich haben 30 Studierende neu mit einer theologischen Ausbildung begonnen. Weitere elf Studierende werden demnächst noch erwartet«, berichtet Erord Rupia Simae, der Vorsitzender der Rukwaprovinz: »Der zweijährige Evangelistenkurs hat das Ziel, das allgemeine Bildungsniveau und speziell das Bibelwissen zu verbessern. Evangelisten kennen die Menschen vor Ort und die lokale Kultur sehr gut; sie haben alle schon Erfahrungen in der Gemeindearbeit gemacht und besitzen so das größte Potenzial, gute Lehrer zu sein«.

Bibeln und Gesangbücher für die Aguaruna-Region

Noch klein, aber in stetigem Wachstum begriffen ist die Arbeit der Brüdergemeine in Peru. Sie erfolgt momentan im Status eines Missionsgebietes der weltweiten Brüder-Unität. Es gibt auch im vermeintlich katholischen Peru noch viele Menschen ohne eine lebendige Verbindung mit Jesus Christus. Die Brüdergemeine in Peru bekommt gelegentlich Hilfe vom »Board of World Mission«, der Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in Nordamerika. Über diese Organisation traf in Deutschland ein kurzer Reisebericht von Pfarrer Joaquín Mur, Präsident der Brüdergemeine in Peru, ein. Dieser weilte unlängst in der wenig entwickelten Amazonas-Region von Peru, um die Geschwister in den dortigen Aguaruna-Gemeinden zu besuchen, die einen separaten Bezirk der Brüdergemeine in Peru bilden. Bald sollen Bibeln und Gesangbücher in der Muttersprache der Menschen in der Aguaruna-Region helfen, ihnen das Evangelium zu verkünden und verständlich zu machen.

Zu den Akten aus Labrador im Unitätsarchiv

Die Brüdergemeinen in Labrador sind Teil der kanadischen Provinz »Newfoundland and Labrador«. Obwohl der erste Missionsversuch schon 1752 von vier Herrnhuter Missionaren unternommen wurde, gab es erst ab 1771 eine dauerhafte Missionsarbeit u. a. in Nain (1771), in Okak (1776) in Hoffenthal (1782) und an einigen anderen Orten. Die auf die Mission in Labrador bezogenen Akten befinden sich für den Zeitraum 1750-1900 im Bestand des Missions-Departements der Unitäts-Ältestenkonferenz, für die folgenden Jahre bis 1931 im Bestand der Missionsdirektion. Akten zu den Finanzen der Mission lagern woanders. Neben einigen wenigen Dokumenten aus der Anfangszeit der Mission finden sich in den Beständen v. a. serielle Akten: Diarien, Protokolle, Korrespondenzen, Jahresberichte und finanzielle Unterlagen. Dazu gibt es viele interessante Ansichten und Pläne in der Topographischen Sammlung sowie in der großen Fotosammlung aus Labrador. Die Bestände im Unitätsarchiv in Herrnhut können online recherchiert werden.

Oikocredit - Gutes Geld trifft Kirchentag

Die Herrnhuter Missionshilfe ist Mitglied bei Oikocredit e.V. Von dort erhielten wir folgende Einladung: »Als offizieller Partner des Kirchentags lädt Oikocredit im Vorfeld von und zusammen mit dem Kirchentag am Freitag, 9. April 2021 von 18 bis 20 Uhr zu einer Online-Veranstaltung „Schaut hin! Gutes Geld trifft Kirchentag“ ein. Das virtuelle Erzählzelt, der Blick hinter die Kulissen des Kirchentags und vier Parallelsessions zu „Kirche-Geld-Wirtschaft“ sollen auf den digitalen Kirchentag vom 13. - 16. Mai 2021 einstimmen. Mehr Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie hier. Herzlich willkommen!«

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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
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