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Hurrikan-Hilfsgüter sind auch in Honduras angekommen

In der Liste der 50 größten honduranischen Städte (siehe hier) gibt es keine einzige Stadt im Departement »Gracias a Dios«, dem flächenmäßig zweitgrößten, am weitesten östlich gelegenen Departement des Landes. In dieser extrem unterentwickelten Region ist die Brüdergemeine die größte evangelische Kirche: eine Kirche der Armen. Hier, abseits von anderen Krankenhäusern, befindet sich in der Siedlung Ahuas (etwa 8.000 Einwohner) auch die »Clinica Evangelica Morava«, die in diesen Tagen 75 Jahre alt wird. Endlich sind auch in Ahuas die dringend benötigten Hilfsgüter nach den beiden Hurrikans »Eta« und »Jota« vom November 2020 per Flugzeug eingetroffen. Ein 30-Sekunden-Video (siehe hier) zeigt die Verteilung der Hilfsgüter an die Gemeinden in den beiden Provinzen der Brüdergemeine in Honduras sowie die Übergabe der bestellten Medikamente an die Klinik. Ein Foto (siehe hier) dokumentiert den Bau von Zimmern für freiwillige Helferinnen und Helfer neben dem Labor der Klinik.

Moravian Merchandise Frühjahrsaktionen und Warenverfügbarkeiten

Mit großer Freude konnte in der vergangenen Woche endlich der Wareneingang von zwei beliebten Produkte aus Palästina verbucht werden. Ab sofort ist die Olivenseife und das Olivenöl in verschiedenen Abfüllungsmengen wieder über den Online-Shop erhältlich. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es leider zu erheblichen Verzögerungen bei der Lieferung der Produkte. Wir hoffen, dass wir in naher Zukunft auch wieder unseren Laden in Bad Boll öffnen können um die Produkte persönlich zu verkaufen. In diesem Zuge möchten wir auch auf zwei Rabattaktionen aufmerksam machen: Unser »Frühlingsangebot Nah-Ost« ist ab sofort erhältlich und beinhaltet eine Flasche Olivenöl (0,25l), ein Glas der Gewürzmischung Za'tar (50g), eine Olivenseife (jeweils aus Palästina) und eine Packung Aprikosennougat aus dem Libanon zum Gesamtpreis von 13,90 Euro (statt 15,80 Euro). Des Weiteren bieten wir eine Spar-Aktion für das Aprikosennougat an: Beim Kauf von drei Packungen reduziert sich der Preis von 14,70 Euro auf 12,90 Euro. Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen!

Nachrichten aus dem Krankenhaus in Mbozi

Seit knapp anderthalb Jahren arbeitet der deutsche Unfallchirurg Jens Marcus Albrecht nun schon im Auftrag der Herrnhuter Missionshilfe im Krankenhaus in Mbozi, Tansania. Regelmäßig berichtet er von seiner Arbeit und dem Leben mit seiner Familie vor Ort. Im aktuellen Rundbrief sind vor allem die Corona-Pandemie und die Lage am Mbozi Krankenhaus ein großes Thema. Leider gab es dort inzwischen erste Todesfälle innerhalb des Krankenhaus-Personals, die klar auf eine COVID-19-Erkrankung zurückzuführen sind. Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten, wie die erfolgreiche Operationen einen 5-jährigen Jungen sowie die Einstellung eines neuen OP-Pflegers. Die gesamte Rundbrief kann hier gelesen werden.

Schulbeginn der Herrnhuter Academy School auf Sansibar

Die Herrnhuter Academy School in Mwera, Sansibar konnte im Februar die Tore für die mittlerweile über 260 Schülerinnen und Schüler öffnen und das neue Schuljahr beginnen. Zwar gelten auch hier noch strenge Hygienevorschriften zum Schutz vor COVID-19, aber die Kinder sind froh, endlich wieder zur Schule gehen zu können. In seinem Jahresbericht für das Jahr 2020 berichtet Rev. Owden Ndile u.a. von den Erfolgserlebnissen der Schule. Letztes Schuljahr erreichte die Herrnhuter Academy School den sechsten (Klasse 4) und den neunten (Klasse 6) Platz in einem landesweiten Ranking aller 167 Schulen auf Sansibar der jedes Jahr durch das »Zanzibar Examination Council« vergeben wird. Rev. Ndile beendet seinen Bericht mit den Worten: »Wir werden weiter dafür kämpfen, dass unsere Schule mehr und mehr wächst und ein Zentrum für Kinder ist, die ihre Träume verwirklichen können«. Die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern die mithelfen, dieses Projekt auch weiter zu fördern und zu unterstützen.

Jahresbericht 2020 AIDS-Waisenhilfe in Tansania

In seinem Jahresbericht 2020 berichtet der Dekan i.R. Dr. Jochen Tolk von seiner jahrelangen Arbeit in Tansania. Natürlich sind auch die AIDS-Waisenprojekte vor Ort sehr stark von der Corona-Pandemie betroffen. In dem Bericht (hier) berichtet Dr. Tolk von den Erfolgen innerhalb der Bereiche Schul- und Berufsschulausbildung, von der Unterstützung von Witwen, vom aktuellen Stipendienprogramm für Waisen sowie von den Errungenschaften der Schulen in Tansania. Trotz der Corona-Pandemie findet Dr. Tolk positive Worte für das Jahr 2020: »Obwohl 2020 in vieler Hinsicht ein schwieriges Jahr gewesen ist, konnte doch sehr viel erreicht werden. Unser Spendenkreis hat im Lauf des Jahres für die Projekte einen beachtlichen Betrag aufgebracht. Dafür bin ich sehr dankbar«. Auch die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich bei Dr. Tolk für sein jahrelanges und treues Engagement in den AIDS-Waisenprojekten.

Gedanken aus Isoko zum Weiß-sein

Was einem widerfährt, wenn man in einer ländlichen Region Tansanias als weißhäutige Person ein Büro oder einen kleinen Laden betritt, und was eine weißhäutige Person dabei potentiell denkt und fühlt, darüber reflektieren Luzia und Dirk Illiger, die seit wenigen Tagen im Auftrag der Herrnhuter Missionshilfe und von »Mission 21« (CH) im »Isoko Hospital« der Brüdergemeine in Tansania (Südprovinz) im Langzeit-Einsatz sind. In Ihrem Blog schreiben sie am 14. Februar 2021: »Woher kommt die Vorzugsbehandlung, die wir als weiße Menschen in Ämtern, Banken und dergleichen erfahren? Rührt sie daher, dass diese Institutionen von weißen Kolonialisten geschaffen wurden? Und sie daher (unbewusst) als weiße Orte wahrgenommen werden? Vieles wissen wir (noch) nicht und es braucht noch eine Menge Auseinandersetzung mit dem Weiß-sein. Für Denkanstöße, Ratschläge, eigene Gedanken sind wir dankbar«. Zum ganzen Blog-Eintrag hier.

»Mamas« unterstützen das »Elim Home« in Südafrika

Die südafrikanisch-niederländische Nichtregierungsorganisation »Mamas« (siehe hier) unterstützt seit geraumer Zeit auch das »Elim Home« der Brüdergemeine in Südafrika, eine 1963 gegründete Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit teilweise schweren Behinderungen. Vor etwa zwei Jahrzehnten hat die Einrichtung auch eine dezentrale Arbeit (»Day Care Center«) in der Umgebung des Heimes aufgebaut. Insgesamt gibt es Hilfe für etwa 80 Kinder und Jugendliche. Die NGO »Mamas« unterstützt gegenwärtig zehn Kinder in Tagesbetreuung im Bereich Bredasdorp/Gansbaai. In den Tagespflegezentren erhalten die Kinder nicht nur Unterstützung durch professionelle »Mamas«, zusätzlich werden hier die leiblichen Mütter der Kinder laufend geschult und sie erhalten Supervision. Zum Angebot der Einrichtung gehören nicht zuletzt Hausbesuche und gelegentliche Transportdienstleistungen zu externen Gesundheits- und Förderdiensten.

Aufruf zu einem »Tag des Gebens in der Brüdergemeine«

Die beiden Unitätsprovinzen in Nordamerika rufen dazu auf, den 16. Februar 2021 erstmals als einen »Moravian Day of Giving« (Tag des Gebens in der Brüdergemeine) zu begehen. Sie meinen, Christinnen und Christen stünde es gut an, den Faschings-Dienstag, der weltweit ein Tag des übermäßigen Konsums sei, zu einem Welt-Gebe-Tag zu machen. Sie erinnern u. a. an Bibelstellen wie Lukas 6,38 (»Gebt und Gott wird euch beschenken«) und Apg. 20,35 (»Geben ist seliger denn nehmen/konsumieren«). Der »Moravian Covenant for Christian Living« (etwa: Einvernehmliche Lebensregeln in der Brüdergemeine) beschreibe das Geben als Privileg, als Chance und als Wahrnehmung von Verantwortung. Das letzte Jahr sei hart gewesen. Viele hätten finanzielle Sorgen und seien nicht in der Lage zu geben. Aber vielleicht werde es letztlich doch möglich sein, Hilfsbedürftige mit dem Erlös des Tages des Gebens ein wenig zu unterstützen. Video-Aufrufe zweier Prominenter hier und hier.

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


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