|
|
|
Wenn der Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.
|
|
| | | Download der PDF Version des Newsletters hier. |
| | |
| | | | Baumpflanzprojekt in Sumbawanga | | |
Vor drei Jahren hat die Brüdergemeine in Sumbawanga (Rukwaprovinz, Tansania) mit Unterstützung der Herrnhuter Missionshilfe ein ökologisches Langzeitprojekt gestartet. Dieses Programm wird nun weiter ausgebaut. Mehr als 50.000 Setzlinge, die in einer regionalen Baumschule gekauft wurden, sollen nun durch eine große Anzahl an Gemeindegliedern eingepflanzt werden. Insgesamt sollen bis zu 5 verschiedene Baumarten gesetzt werden. Ein Teil der geernteten Früchte wird inzwischen auf regionalen Märkten verkauft und trägt zur Einkommensgenerierung der Gemeinde bei. Gerade in den Zeiten des Klimawandels haben solche Projekte einen sehr hohen Stellenwert. Letztendlich geht es um das große Ziel die Natur und die Umwelt zu beschützen und Alternativen zu herkömmlichen Lebensformen zu finden. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir gezielt darauf hin, immer mehr Umweltprojekte zu fördern und nachhaltig zu unterstützen. Mehr zum Projekt hier. |
| | |
| | | | Ehepaar Illiger ab sofort im Auslandseinsatz in Isoko | | |
Das deutsche Ehepaar Luzia und Dirk Illiger konnten nun am 27.01.2021 endlich die Ausreise nach Isoko in Tansania antreten. Da die Reise immer wieder durch die Corona-Pandemie verhindert wurde, sind nun alle sehr froh darüber, dass es endlich geklappt hat. Die Frauenärztin und der Sozialpädagoge werden von nun an für 3 Jahre in Isoko leben und dort im Auftrag der Herrnhuter Missionshilfe und Mission 21 sowie der Unterstützung von Brot für die Welt im Krankenhaus und dem dort angeschlossenen Waisenprojekt in Isoko arbeiten. Über ihre Tätigkeiten vor Ort und über das Leben in Isoko werden die beiden immer mal wieder auf ihrem eigenen Blog »Eindrücke aus Isoko« berichten. Die Herrnhuter Missionshilfe wünscht Luzia und Dirk Illiger Gottes Segen, viel Erfolg und gutes Gelingen für ihre Arbeit in Tansania. |
| | |
| | | | Erfolgreicher Abschluß an der Herrnhuter Academy School auf Sansibar | | |
Abdallah Shaaban, ein 14jähriger Schüler der Herrnhuter Academy School in Mwera, Sansibar hat Ende des letzten Jahres erfolgreich seine Schulausbildung beendet. Er besuchte die Schule der Moravian Church von 2015 bis 2020 und wurde dabei vom Waisenprogramm der Herrnhuter Missionshilfe unterstützt. Nun hat er zu seinem erfolgreichen Abschluss auch diverse Auszeichnungen erhalten (bester Schüler in den Bereichen Disziplin, Sauberkeit und Sport). Er lebt zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester in ärmlichen Verhältnissen und ohne Elektrizität. Schlafen muss die Familie auf alten Matratzen auf dem Boden. Ab Februar will Abdallah eine weiterführende Schule besuchen. Dafür benötigt er Schulmaterialien, Kleidung und vor allem ein Umfeld, in dem er auch von zuhause aus lernen kann. Sein Ziel ist es, einen guten Beruf zu erlernen, um so seine Familie finanziell unterstützen zu können. Weitere Informationen zu unserem Waisenprogramm und die Möglichkeit zu spenden, finden Sie hier und hier. |
| | |
| | | | Erfolgreicher Wideraufbau der Kirche in Chipoma/Sambia | | |
Im März letzten Jahres wurde die Region in und um Chipoma in Sambia von einem mehrtägigen, heftigen Unwetter überrascht. Die Folgen des Sturms waren auch für die dort ansässige Moravian Church spürbar. Das komplette Kirchengebäude wurde zerstört und musste von den Grundmauern wiederaufgebaut werden. Die Herrnhuter Missionshilfe steuerte von deren Nothilfefonds Unterstützung bei, die für die Beschaffung von Baumaterialien verwendet wurde. Damit konnte das Gebäude wieder komplett errichtet werden. John Sichilima, der Vize-Präsident der Moravian Church in Sambia, bedankt sich im Namen aller Gemeindeglieder für die Unterstützung. Alle sind froh, dass nun zeitnah wieder Gottesdienste stattfinden können. |
| | |
| | | | Auszahlung der Spendenmittel »Aktion Ausbildungshilfe in Übersee« | | |
Zu Beginn des neuen Jahres konnten wieder die Gelder der »Aktion Ausbildungshilfe in Übersee« an unsere Projektpartner in Malawi, Tansania, Sambia, Nikaragua und Honduras ausbezahlt werden. Diese Aktion wird von der Ökumenischen Pfarrerinnen- und Pfarrerhilfe gGmbH geleitet und verwaltet. Dabei sollen vor allem die Kinder der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinder der örtlichen Pfarrfamilien gefördert und unterstützt werden und so einen gesicherten Zugang zu Bildung erhalten. Insgesamt kommen so jedes Jahr 63.500 Euro zusammen, die unter den Projektländern aufgeteilt werden. Mehrere hundert Kinder profitieren von dieser Unterstützung. Die Herrnhuter Missionshilfe bedankt sich im Namen aller Familien ganz herzlich bei der Ökumenischen Pfarrerinnen- und Pfarrerhilfe gGmbH für die großzügige Unterstützung seit vielen Jahren. |
| | |
| | | | Samen der Hoffnung für Hurrikan-Opfer in Nikaragua | | |
Die Hurrikans »Eta« und »Jota« haben im November 2020 weiten Teilen von Nikaragua binnen zwei Wochen Riesenmengen von Regen und anschließend großflächige Überschwemmungen in hunderten von Dörfern beschert. Unzählige Bauernhöfe wurden zerstört, unzählige Felder waren lange mit Schlamm und Abfällen bedeckt. Spenden aus aller Welt und auch aus Deutschland haben es ab Dezember 2020 ermöglicht, Nahrungsmittel als Nothilfe zu kaufen. Die langfristige Ernährungssicherheit der Menschen in Nikaragua kann freilich nur hergestellt werden, wenn es bald zu einer Neubestellung der Felder kommt. In Abstimmung mit den Verantwortlichen der Brüdergemeine in Nikaragua kümmert sich das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika um den Kauf von Saatgut. Ein Sack Bohnen zur Aussaat kostet 60 US-Dollar (etwa 49 Euro), was eine ausreichende Ernte für bis zu drei Familien erwarten lässt. Spenden hier. |
| | |
| | | | Zwei Schwestern erwarben theologischen Bachelor | | |
Delia Suarez aus Honduras erwarb am 15. Dezember 2020 am pfingstlich geprägten »Instituto Teológico Berea Internacional« einen Abschluss als Bachelor der Theologie. Sie, die zunächst als ausgebildete Sekundarschullehrerin tätig war, ist schon geraume Zeit als Pfarrerin der Brüdergemeine in Tocoa Colán tätig. Ihr liegt die christliche Bildungsarbeit am Herzen und sie bietet in der Unitätsprovinz Honduras Workshops für Frauen an. Willy Codrington verteidigte am 18. Dezember 2020 vor dem dreiköpfigen Prüfungsausschuss des »Theologischen Seminars der Brüdergemeine in Surinam« in Paramaribo ihre theologische Bachelor-Arbeit. Diese widmet sich einem seelsorgerlichen Thema und trägt den Titel: »Ist es anzustreben, dass die Evangelische Brüdergemeine in Surinam sich im Kontext ihrer gesellschaftlichen Verantwortung der Seelsorge in Gefängnissen widmet?« Bilder von der Verteidigung hier. Ein Video hier. |
| | |
| | | | Post vom Dalai Lama für »Mission21« | | |
»Mission 21« mit Sitz in Basel hat am Jahresanfang 2021 sehr interessante Post erhalten. Diese kam aus dem indischen Dharamsala, dem Sitz des 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso. In dem Schreiben wird die Arbeit von »Mission 21«, zu deren Trägerorganisationen auch die »Herrnhuter Mission in der Schweiz« gehört, in allen ihren Themenfeldern gewürdigt, insbesondere der Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit, Versöhnung und Bildung. Auch auf den Kampf der christlichen Mission gegen Armut und Krankheit geht der Dalai Lama ein. Mehr in Deutsch hier. Die Brüdergemeine arbeitet seit 1853 - ungeplant - im heutigen Nordindien. Eigentlich wollten die Herrnhuter in die innere Mongolei, was ihnen aus politischen Gründen jedoch verwehrt war. Zu den kulturellen Leistungen der Herrnhuter Mission im buddhistischen Himalaya siehe den Aufsatz von John Bray: »Sacred Words and Earthly Powers - Christian Missionary Engagement with Tibet«, vor allem den Abschnitt »Moravians in the Indian Himalaya«. |
| | |
| | | | Buchhinweis: Afrika im Mittelalter – ein unterschätzter Kontinent | | |
Der bisherige Mittelalter-Begriff sei veraltet, meint der renommierte französische Historiker François-Xavier Fauvelle, der am »Collège de France« in Paris lehrt. Er fordert in seinem neuen Buch, das den Titel »Das goldene Rhinozeros« trägt: »Der Mittelalter-Begriff muss globalisiert, gewissermaßen ›ent-europäisiert‹ werden« und fährt fort: »Genau das versuche ich zu machen, indem ich Afrika mit einbeziehe«. Nur weil es aufgrund kolonialer Verwüstungen so gut wie keine vorkolonialen schriftlichen Quellen aus Afrika mehr gäbe, dürfe nicht davon ausgegangen werden, dass Afrika im Mittelalter schriftlos und geschichtslos gewesen sei. Außerdem solle man nicht - im Singular - von afrikanischer Geschichte, sondern - im Plural - von afrikanischen Geschichten sprechen, weil diese je nach Region sehr unterschiedlich seien. Auch befände sich die Schrift Afrikas in vielen Epochen auf Textilien, auf der menschlichen und tierischen Haut, auf Werken der bildenden Kunst, in Tänzen und anderen Ritualen sowie in der Architektur. Mehr hier und hier. |
| | |
|
|
Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.
Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden mit Hilfe unseres Service-Dienstleisters ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mail-Adressen findet nicht statt.
All submitted personal data will be used exclusively for sending the newsletter. There will be no disclosure to third parties or selling of e-mail addresses.
|
|
|
|
|
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
If your e-mail program does not display it correctly, you can view this newsletter in your browser..
Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich beim Newsletter-Service auf unserer Website www.herrnhuter-missionshilfe.de mit %PERS_EMAIL% am %PERS_DATE% %PERS_TIME% angemeldet haben bzw. eine Anmeldung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Wege veranlasst haben.
You are receiving this newsletter because you have registered with the Newsletter-Service on our website www.herrnhuter-missionshilfe.de using %PERS_EMAIL% on %PERS_DATE% %PERS_TIME%.
Wenn Sie den "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen.
If you wish to unsubscribe from the "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter click the following link: Unsubscribe newsletter.
|
|
|
|
|
|