New: Unity Information Newsletter

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Nachrichten aus der weltweiten Unität in Englisch

Neuerlich gibt es einen Newsletter mit Nachrichten aus der weltweiten Brüder-Unität in englischer Sprache. Jørgen Bøytler (DK), der Geschäftsführer des Unitätsvorstandes, hat die erste Ausgabe dieses neuen Newsletters am 12. Februar 2019 herausgegeben. Siehe hier. Der Newsletter soll künftig ein- bis zweimal pro Monat mit etwa 15 Meldungen erscheinen. Jørgen Bøytler bittet darum, ihm ab sofort Nachrichten mit Relevanz für diesen Newsletter zeitnah zuzusenden. Er bittet weiter um Mitteilung, wer den Newsletter per E-Mail kostenfrei zugeschickt bekommen möchte: boytler@ebu.de. Dorothea Rohde, Pfarrerin der Brüdergemeine in Surinam, hat sich bereiterklärt, die von Jørgen Bøytler edierten Nachrichten, sofern sie in deutscher Sprache aus diesem Newsletter »Herrnhuter Mission Aktuell« stammen, ins Englische zu übersetzen. Danke allen Beteiligten!

Ausschreibung Estland-Lettland-Reise 2019

Endlich kann die schon im November 2018 angekündigte Begegnungsreise der Herrnhuter Missionshilfe nach Est-land (3 Tage) und Lettland (5 Tage) genau ausgeschrieben werden. Sie findet nunmehr statt vom 12. bis 19. Oktober 2019 unter Leitung von Andreas Tasche, Herrnhut, und Niels Gärtner, Bielefeld. Es gibt zwei Standard-Flughäfen, auf denen die Reise beginnt und endet: Berlin-Tegel und Düsseldorf. Ob die Reise (ohne Aufpreis) auch noch an einem anderen Flughafen - v. a. im Süden Deutschlands oder in der Schweiz – beginnen kann, muss im Einzelfall geprüft werden. Kosten: 1.200 Euro im DZ/VP (zwei individuelle Mahlzeiten in Tallinn und Riga) inkl. Reisebus, Reiseleitung, Führungen und Eintritte. EZ-Zuschlag: 200 Euro. Anmeldeschluss: 1. Mai 2019. Hier Ausschreibungstext und Anmeldeblatt sowie Programm-Entwurf.

Dokumentarfilm über Wupperthal nach dem Großfeuer

»Eine Oase in Schutt und Asche - der Tag, als das Feuer einen Ort verwüstete«, so ist ein Film (15 Min.) über-schrieben, den der südafrikanische TV-Sender »News24« produziert und am 13. Februar 2019 erstmals ausgestrahlt hat. In dem Film werden viele Einwohner von Wupperthal, die Opfer oder auch Augenzeugen des Großfeuers vom 30./31. Dezember 2018 wurden, interviewt. Der Film enthält erstmals Luftbilder von Wupperthal nach dem Abriss der 53 komplett zerstörten Häuser, die von einer Kamera-Drohne aufgenommen wurden. Er lässt den Betrachter bzw. die Betrachterin die große Leere im derzeitigen Wupperthal und die Erschütterung spüren, von der die Einwohner der einstmals blühenden Missionsstation betroffen waren und von der sie z. T. auch sechs Wochen nach der Katastrophe noch betroffen sind. Zum Englisch untertitelten Film hier. Alle Infos hier.

Erste große Apotheke in Mbozi

Am 12. Februar 2019 konnte im »Mbozi Mission Hospital« der Brüdergemeine in Tansania (erste Anfänge 1943, Aufbau 1960) eine Apotheke ihren Betrieb aufnehmen. Mit Unterstützung von »Mission 21«, der Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in der Schweiz, wurde ein altes Gebäude sorgfältig renoviert und ausgestattet. Es ist die erste Apotheke in Mbozi, die ein breites Angebot an wichtigen Arzneimitteln vorrätig hat. Eigentlich sollte der tansanische Staat die Medikamente zur Verfügung stellen. Da dies jedoch nicht funktioniert, war das Hospital gezwungen, eine eigene Apotheke aufzubauen und sich auf dem freien Markt mit diversen Pharmazeutika einzudecken. So haben die Ärztinnen und Ärzte nun unmittelbaren Zugang zu aller Art von Medikamenten und können die Kranken erheblich besser als bisher versorgen.

Trainingseinheit für Sternberg-Azubis

Die »Bir Zeit Women Society« aus der nahen Universitäts-stadt Bir Zeit hat am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, einigen Mitarbeitenden vom Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina), einigen Jugendlichen im Beruflichen Förderzentrum sowie einigen Angehörigen der Jugendlichen eine Trainingseinheit in ihren Räumlichkeiten angeboten. Mit diesem Angebot, das von Mitarbeitenden wie Auszubildenden sehr gern angenommen wurde, wollten die Frauen ihren aufrichtigen Dank für die Arbeit zum Ausdruck bringen, die seit fast 40 Jahren auf dem Sternberg zugunsten von Menschen mit geistigen Behinderungen geleistet wird. Bei der Trainingseinheit ging es um die fachgerechte Herstellung von traditionellen, palästinensischen Backwaren. Natürlich wurde bei der Arbeit ausgiebig gefachsimpelt.

Vicky Tatum traute 28 Paare gleichzeitig

Vicky Tatum, die Pfarrerin der Brüdergemeine in Puerto Cabezas (Nikaragua) das die Indigenen nur Bilwi nennen, traute im Rahmen eines großen, fröhlichen Festes auf dem Messegelände der Regionalhauptstadt 28 Paare gleichzeitig. Die lange vorbereitete Gemeinschafts-Zeremonie fand statt, weil viele Paare sich aus finanziellen Gründen eine eigene Hochzeit nicht leisten konnten. Unterstützt wurde das Fest, das vom 13. zum 14. Februar 2019 - also in den Valentinstag hinein - stattfand, von der öffentlichen Hand und privaten Sponsorinnen und Sponsoren. Crispin Ramnisin García und Laura Fernández Darte lebten bereits sagenhafte 56 Jahre zusammen, ehe sich ihnen die Möglichkeit einer amtlichen Eheschließung bot. Vicky Tatum ermahnte die Paare in ihrer Predigt, in ihrer Ehe einander zu respektieren und Gott die Ehre zu geben.

Wertvolle Manuskripte übergeben

Am 7. Februar 2019 erhielt die Lettische Nationalbibliothek ein besonderes Geschenk. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Lettland übergab 82 Manuskripte, die die Brüdergemeine in Lettland betreffen und deren Entstehung bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Die Übergabe erfolgte im 100. Jahr der Gründung der Lettischen Nationalbibliothek. Die Manuskripte berichten in einzigartiger Weise vom Herrnhutertum in Lande, dem tausende Männer und Frauen v. a. in Livland anhingen. Sie zeigen den Eifer der Menschen aus dem lettischen Volk im 18. und 19. Jahrhundert bei der Verkündigung und Bezeugung der Frohen Botschaft, dass Gott durch Jesus Christus Erlösung schenkt. Die Menschen hatten diese Texte selbst verfasst oder übersetzt und sie anschließend im Lande verteilt. PM in Deutsch hier, in Niederländisch hier. Zeitungsbericht hier.

Zur Lage in der D. R. Kongo

Die Brüdergemeine in der D. R. Kongo (Foto: Frauense-minar) ist mit betroffen von der dauerhaft schwelenden Krise und der immer wiederkehrenden Gewalt im Land. Das »Deutsche Institut für Ärztliche Mission«, eine Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, widmet dem Land in seinem Magazin »Gesundheit in der Einen Welt« gleich zwei längere Beiträge. Einer befasst sich unter der Überschrift »Rechtsfeier Raum im Herzen Afrikas« (S. 4/5) mit der großen Not, dem politischem Wirrwarr und der Problematik humanitärer Hilfe, ein anderer trägt die Überschrift »Ebola im Ostkongo - mehr als ein medizinisches Problem« (S. 8/9). Im ersten Beitrag wird darauf hingewiesen, dass die internationale Staatengemeinschaft kaum mehr als in der D. R. Kongo bei ihren vielen Interventionen schrecklich versagt hat. PDF mit dem Magazin hier.

Bischöfe laden zur Retraite nach Groningen ein

Unter Federführung einiger Bischöfe organisiert die Brüder-gemeine in Surinam eine Retraite für die Gemeindiener und Gemeindienerinnen der Provinz. Für das Wochenende vom 15. bis 17. Februar 2019 wurden alle im aktiven Dienst Stehenden nach Groningen eingeladen. Dort soll es unter anderem um die so genannten »Passionsbetrachtungen« gehen, die in den Gemeinden in der Passionszeit wöchentlich am Mittwochabend zu halten sind und die in der Brüdergemeine eine lange Tradition haben. Weil die Verkündigung der Brüdergemeine, basierend auf der Theologie des Grafen N. L. von Zinzendorf, stark christozentrisch geprägt ist, spielt das emotionale Nacherleben des Leidensweges Jesu in ihrer Frömmigkeit und Liturgie eine wichtige Rolle. Die Gemeinden wurden gebeten, die Retraite in ihre Fürbitte einzuschließen.

Frauengruppe »Tabitha« feiert 90. Geburtstag

Die Frauengruppe »Tabitha« der Wanica-Kirche der Brüdergemeine in Paramaribo, Surinam, feiert gegenwärtig den 90. Jahrestag ihrer Gründung. Aus diesem Anlass lädt sie für den 19. Februar 2019 um 17 Uhr zu einem Vortrag mit dem spannenden Thema »Hochmut und Stolz« ein. Die gastgebenden Frauen möchten miteinander sowie mit anderen Frauen und Männern darüber ins Gespräch kommen, was die Bibel über diese negativen Eigenschaften und ihre erfolgreiche Bekämpfung sagt. Betrachtet werden dabei vor allem die Texte 1. Petrus 5,5 und Römer 11,20+21. Als Referent konnte Marcel Dirk van de L'Isle, ein prominenter Couch vom »Surinamischen Institut für Marketing« (SIM), gewonnen werden, der seine Ausführungen auch online anzubieten versprochen hat. Der Eintritt zu diesem Vortrag in der J. A. Pengelstraat ist frei.

Kurzbericht über die Arbeit des UWD

In einem Kurzbericht über die Arbeit des »Unity Women’s Desk« (Unitätsfrauenbüro, UDW) 2018 schreibt Erdmute Frank: »Wir haben uns in gewohnter Zusammensetzung sieben Mal per Skype getroffen ... Im internationalen Kontext haben wir mit dem Ziel „Gerechtigkeit für Frauen“ noch viel Arbeit. Umso wertvoller sind für uns die positiven Erfahrungen bei der Teilnahme an der Tagung des „Unity Mission and Development Board“ und am Treffen der (europäischen) Missionsorganisationen der Brüdergemeine … Gefördert haben wir 2018 Schwestern und Mädchen u. a. in Albanien, Honduras, Jamaika, Kenia, D. R. Kongo, Kuba, Nepal, Nikaragua, Peru, Sierra Leone, Südafrika, Tansania und Uganda … Dankbar sind wir für die verschiedenen Konferenzen, die Schwestern für Schwestern organisiert haben«. Mehr hier.

»Kunstkultur Königsfeld« hilft Brandopfern in Wupperthal

Mit einer Aktion am Sonnabend, dem 23. Februar 2019, möchte der gemeinnützige Verein »Kunstkultur Königsfeld e. V.« die Opfer einer Feuersbrunst in Wupperthal (Südafrika) unterstützen. Die Aktion trägt den Titel: »Mit Schirm, Charme und … «. Gleich zu Beginn um 15 Uhr gibt es eine Performance unter dem Motto »Kunst bewegt - Unmögliches«. Anschließend kann zum Preis von fünf Euro ein hochwertiger, weißen Automatik-Schirm mit Holzgriff erworben werden, den es zu einem persönlichen Kunstwerk umzugestalten gilt. Die Schirme können bemalt, beklebt, behängt oder als Skulptur verändert werden. Am 20. Juli 2019 um 16 Uhr steigt dann im Ort der »Tag der Schirme«, wenn die Kunstwerke öffentlich präsentiert und zugunsten der Notleidenden in den Zederbergen versteigert werden. Der »Schwarzwälder Bote« berichtete - siehe hier.

Zum Schluss einige Kurzmeldungen

Nach etwa einjährigen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen (Foto hier) kann am Sonntag, dem 24. Februar 2019, die Kirche der Elisabeth-Gemeinde in Paramaribo (Surinam) wieder in Betrieb genommen werden. Den Festgottesdienst werden Desiré Peerwijk, der Präses der Brüdergemeine in Surinam, und Bischof Renold Pansa halten. + + + In einer Lebens- und Glaubensgemeinschaft wie derjenigen, die an der »Christian-David-Schule« bei Barkava (Lettland) existiert, spielt der Valentinstag als Tag der gegenseitigen Zuneigung eine wichtige Rolle. Bilder von den Events an diesem Tag gibt es im Internet. Siehe hier. + + + Zum »Jamaika Day« am 22. Februar 2019 wollen alle Jugendlichen am »Bethlehem Moravian College« in Malvern/St. Elisabeth auf Jamaika in grün-gelb, den Nationalfarben, erscheinen. + + + Unter der Überschrift »Hilferuf aus Wupperthal« hat das Evangelische Posaunenwerk in Deutschland in seiner Quartals-Zeitschrift zu Spenden für die Beseitigung der Not nach der kürzlichen verheerenden Feuersbrunst in der einstigen Missionsstation aufgerufen. Bei dieser Katastrophe wurden u. a. sämtliche Instrumente des Bläserchores der örtlichen Brüdergemeine zerstört. Download des Aufrufes hier.

Der Newsletter als PDF-Datei

Der Text dieses Newsletters steht Ihnen - in Großschrift - auch als PDF-Datei zur Verfügung. Download hier.

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