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Gutes neues Jahr

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem ersten Newsletter im Jahr 2021 grüße ich Sie ganz herzlich und wünsche uns allen ein gesegnetes Jahr. Nach den vielen unvorstellbaren Erlebnissen im Corona-Jahr 2020 stellt sich die Frage intensiver als gewöhnlich: Was bringt uns das Jahr 2021? Wird es wieder ein Jahr mit vielen leidvollen Erfahrungen? Wird uns der Corona-Virus oder seine Mutationen weiter so in Atem halten? Oder gibt es auch Hoffnungszeichen für 2021? Wie schnell werden die Impfungen vorankommen, nicht nur bei uns, sondern weltweit? Wann sind wieder persönliche Begegnungen möglich? Mit dem neuen US-Präsidenten kann die internationale Politik wieder friedvoller und berechenbarer werden. Ich wünsche uns allen, dass wir 2021 wieder mehr über hoffnungsvolle Ereignisse berichten können als über Verzweiflungstaten; dass Frieden, Verständigung und Gerechtigkeit die Welt bestimmen; dass wir den Klimawandel nicht aus den Augen verlieren.

Ihr Niels Gärtner

Moravian Merchandise startet in das neue Jahr

Der Verkauf von unseren fair gehandelten Produkten aus unseren Partnerregionen in Palästina, Südafrika, Tansania, dem Libanon und Sansibar hat im letzten Jahr ebenfalls sehr unter der Corona-Pandemie gelitten. Viele Waren konnten zum Jahresende nicht mehr geliefert werden. Weder Gewürze aus Sansibar, die im Normalfall frisch von unseren Reisen mitgebracht wurden, noch die Näharbeiten aus Tansania oder die Kosmetikprodukte aus Südafrika kamen rechtzeitig an. Und trotzdem erlebte Moravian Merchandise einen nie dagewesenen Eingang an Bestellungen. Viele Menschen wollten mit dem Kauf der Produkte unsere Partner in den Projekten in diesen Zeiten unterstützen. Nachdem wir kurz vor Weihnachten unseren Laden und Online-Shop Corona-bedingt schließen mussten, sind wir ab sofort zumindest online wieder für Sie da und haben inzwischen auch Nachschub aus Südafrika erhalten. Das Olivenöl und die Seifen aus Palästina sollten spätestens Anfang Februar in Bad Boll eintreffen. Wir freuen uns, wenn Sie sich unseren aktuellen Produkt-Flyer anschauen. Seit dem 11.01.2021 sind kontaktlose Abholungen nach telefonischer Bestellung auch in unserem Laden in Bad Boll wieder möglich.

Nikaragua nach den Hurrikans: Hilfsmaßnahmen haben begonnen

Aufgrund der großflächigen und zwei Wochen langanhaltenden Überschwemmungen nach den beiden Hurrikans »Eta« und »Jota« im November 2020 sind in Nikaragua große Mengen Schmutzwasser in die Brunnen gelaufen, aus denen in vielen Dörfern an der Ostküste das Trinkwasser gefördert wird. In der Folge dieser Kontaminierung sind nun - zusätzlich zu dem Covid-19-Virus - mehrere Infektionskrankheiten auf dem Vormarsch. Mit dem Geld, das u. a. aus dem Katastrophenfonds der Herrnhuter Missionshilfe und der Evangelischen Brüder-Unität stammt, pumpen Fachleute jetzt das Brachwasser aus den Brunnen, desinfiziert die Brunnenwände und spülen diese, so dass das nachdrängende Grundwasser wieder sauber ist und von den Menschen getrunken werden kann. Die übermittelten Bilder (siehe hier) stammen aus dem Dorf Lamlaya außerhalb der Regionalhauptstadt Bilwi (Puerto Cabezas). Die Geschwister in Nikaragua danken herzlich für die empfangene Unterstützung.

Baufortschritt an der Berufsschule in Sumbawanga

Der Kirchenleiter der Rukwa-Provinz in Tansania, Rev. Erord Simae, berichtet vom aktuellen Baufortschritt der Berufsschule in Sumbawanga die von der Firma Wörwag finanziert wurde: »Die Deckenverkleidung und die Malerarbeiten in den Klassenräumen gehen sehr gut voran. Das Fundament für das Lehrerhaus wurde Ende Dezember 2020 fertiggestellt. Anfang Januar können wir mit den Deckenplatten und mit dem Verputzen des Schlafsaals beginnen. Die Türen und Fenster werden nächste Woche angebracht. Die Reparaturen des Wassersystems und der Gasanlage gehen ebenfalls sehr gut voran. Wir sind sehr optimistisch, dass wir alle noch anstehenden Arbeiten in der vorgegebenen Zeit fertigstellen können und die Schule wie geplant eröffnet werden kann. Wir alle danken Ihnen für Ihre großartige Unterstützung.«

Lehrer Exkursion der Lutengano Secondary School

Das Lehrerkollegium der Lutengano Secondary School unternahm Ende Dezember eine gemeinsame Exkursion die u.a. einen Aufenthalt bei dem regionalen Radiosender Kyela FM beinhaltete. Dort konnten die Lehrerinnen und Lehrer den Zuhörern von der Entstehung der Schule bis hin zur Entwicklung der unterschiedlichen Ausbildungsfächer berichten. Außerdem hatten interessierte Eltern die Möglichkeit, sich über die Schulen zu informieren und live Fragen zu stellen. Später fanden noch zwei Sitzungen statt, bei denen es vor allem darum ging, das bisherige Schuljahr zu bewerten und die Ziele und Projekte für das kommende Jahr zu besprechen. Zwischendurch gab es eine längere Pause am Strand von Matema am Malawisee. Viele der Lehrerinnen und Lehrer waren zuvor noch nie an diesem Ort und waren sehr erfreut über die Möglichkeit, diesen Tag zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen erleben zu dürfen.

Avocado-Projekt startet in Lutengano

Die Lutengano Secondary School startete Ende letzten Jahres ein Avocado Projekt. Bisher wurden über 400 Bäume gepflanzt, von denen sich der Schulleiter Israel Kabuka bis Ende 2024 eine Gesamternte von 25.000 kg verspricht. Durch den Verkauf der Avocados hätte die Schule ein Einkommen generierendes Projekt, das u.a. der kontinuierlichen Verbesserung der Lehrer-Gehälter, regelmäßiger Renovierungsmaßnahmen sowie Weiterbildung der Lehrkräfte zu Gute kommen würde. Die erste Ernte ist bereits für den kommenden Sommer geplant. Wir wünschen Israel Kabuka, seinen Kolleginnen und Kollegen sowie allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei diesem Projekt und werden mit Sicherheit in naher Zukunft wieder davon berichten.

Aufbruch in ein "Grünes Jahr" 2021

Die Jugend der Evangelischen Brüder-Unität (EBU) hat das Jahr 2021 zu einem »Grünen Jahr« erklärt und plant entsprechende Aktivitäten. Sie schreibt: »Wir als EBU-Jugend sehen uns in der Verantwortung, Klimagerechtigkeit und Umweltbewusstsein zu leben und Wege zu einer umweltfreundlichen Jugendarbeit aufzuzeigen. Wir möchten neue Perspektiven schaffen, um der weltweiten Klimakrise etwas entgegenzusetzen. Wir verstehen das Grüne Jahr 2021 als Aufbruch hin zu einer langfristig nachhaltigeren Gestaltung unserer Kirche. Es braucht schnelles und umfassendes Umdenken zur Wahrung der Schöpfung! Dazu können wir individuell, aber auch als Gemeinschaft beitragen«. Eine erste Aktivität der Jugend ist ein Brief an die Gemeinden (Download hier). Bereits seit einigen Monaten in Gebrauch ist eine »Checkliste für Nachhaltigkeit bei Freizeiten und weiteren Veranstaltungen der EBU-Jugend« (Download hier).

Schwangerenhilfe in Surinam braucht Spenden

Auf den Facebook-Seiten von Brüder-Unität und im aktuellen Mailing der Herrnhuter Missionshilfe hieß es am 17. Dezember 2020: »Medizinische Hilfe ist für uns gelebte Nächstenliebe. Wir möchten niemanden allein lassen, der Hilfe braucht, sei es in Deutschland, in Europa oder an ganz entlegenen Orten - wie in Surinam. Im Norden von Südamerika gelegen, weist das kleine Land viel Armut und eine große Arbeitslosigkeit auf. Die Schwachen trifft es am härtesten. Viele haben kaum Zugang zu ärztlicher Versorgung oder müssen dafür weite Wege zurücklegen. Schwangere Frauen sind besonders gefährdet. Die Brüdergemeine in Surinam möchte einen Beitrag zur Verbesserung ihrer medizinischen Versorgung leisten. Sie plant den Ausbau der Schwangerenhilfe, damit auch arme Frauen ihr Kind sicher unter ärztlicher Aufsicht bekommen können. Unsere Bitte: Helft den Frauen mit einer Spende. Die Frauen sind auf Unterstützung angewiesen«. Zur Onlinespende hier.     

Christliche Philanthropie – Jahresspiegel 2020

Gut ein Jahr nach Gründung eines neuen Arbeitszweiges der Herrnhuter Missionshilfe und der Evangelischen Brüder-Unität im Herbst 2019 legt die »Christliche Philanthropie« einen ersten »Jahresspiegel« vor (Download hier), mit dem die Mitarbeitenden in Bad Boll sich zugleich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken. Im heutigen Sprachgebrauch wird Philanthropie (griechisch: menschenfreundliches Denken und Verhalten) oft auf ihren materiellen Aspekt beschränkt und mit der Bereitstellung privater finanzieller Mittel für gemeinnützige Zwecke gleichgesetzt. Dabei denkt man in erster Linie an Großspenden und die Errichtung von Stiftungen. Im »Jahresspiegel« informiert Dr. Christine Moritz auf drei Seiten über Hilfsprojekte (»Sternberg-Förderzentrum« in Palästina und »Dzareka Refugee Camp« in Malawi) und gibt einen kleinen Ausblick auf die derzeitigen Planungen für das Jahr 2021. Zur Website »Herrnhuter Spenden« hier.

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


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