Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Sternberg,

der Förderverein Sternberg e.V. fördert die Arbeit des Sternberg, der Rehabilitationseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen bei Ramallah in Palästina, besonders die dortige Förderschule.  Um Sie aktuell zu informieren, sammeln wir die Nachrichten zum Sternberg aus dem Newsletter der Herrnhuter Missionshilfe. Damit haben Sie immer im Blick, was auf dem Sternberg passiert!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Niels Gärtner

Pfingsten - Gott schickt seinen Geist

Pfingsten ist das Fest der Geistgabe Gottes. Für viele Menschen ist dieses Fest schwer verständlich, ist doch der Geist schwer zu fassen. Aber wir Menschen kommen oft an unsere Grenzen, gedanklich und emotional. Wir sehen keine Lösung, keinen Weg. Mir geht es auch manchmal so, wenn ich nach Nahost blicke und auf den Sternberg. Wie soll es da friedlich weitergehen?
Wo Menschen keine Zuversicht haben, kann Gott seinen Geist schicken. Er begabt Personen alte Muster aufzusprengen, neue Wege zu gehen und unerwartet Versöhnung und Frieden zu bringen. Diese Hoffnung auf den Geist feiern wir Pfingsten. Und diese Hoffnung stärkt mich auch bei der Arbeit für den Sternbergverein.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein hoffnungsvolles Pfingstfest

Niels Gärtner

Sternbergverein News
  • Seit ein paar Tagen ist es möglich, über das Portal KD-Onlinespenden für den Sternbergverein zu spenden. Die KD-Bank bietet diese Möglichkeit ihren Kunden kostenlos an. Wir wollen die Möglichkeit nun nutzen. Wir sind zu finden unter www.kd-onlinespende.de Stichwort "Sternberg" oder direkt hier. Probiert es doch einmal aus!
  • Die Mitgliederversammlung des Sternbergvereins wird digital am Montag, den 21. September 2026 um 18.30 Uhr stattfinden. Dabei wird es auch Wahlen für den Vorstand geben. Bittet haltet euch den Termin frei.
Helfen Sie uns!

Spendenkonto

Förderverein Sternberg e.V.
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Weitere Nachrichten vom Sternberg
Eine weitere Erfolgsgeschichte von Sternberg

Das Star Mountain Rehabilitation Center SMRC der weltweiten Brüder-Unität bei Ramallah (Palästina/Westbank) erzählt die Erfolgsgeschichte von Yazed, geboren 2023. Seine Geschichte ist bemerkenswert. Er lebt mit seiner Mutter und seinem Bruder zusammen. Sein Vater arbeitet im Ausland und kann die Familie nur gelegentlich besuchen. Bei ihm wurden Achondroplasie und Makrozephalie diagnostiziert. 2025 kam er in das Kindergartenprogramm auf dem Sternberg. Das markierte den Beginn einer hoffnungsvollen Reise. Anfangs weinte oft, wehrte sich gegen Therapien und hatte Schwierigkeiten mit fremden Menschen. Sowohl verbale als auch nonverbale Kommunikation war kaum möglich. Er reagierte nur minimal auf Anweisungen und interagierte kaum mit seiner Umgebung. Zudem litt er unter Muskelschwäche, hatte nur wenig Kontrolle über seinen Kopf. Aber dann machte er mit verschiedenen Therapien binnen zwölf Monaten - zur eigenen Freude und zur Freude seiner Familie - große Fortschritte, wie vier Videos zeigen, und ist Gott dankbar dafür. Siehe hier und hier und hier und hier.

Vor 75 Jahren ging die "Jesushilfe" in Jerusalem an den Staat Israel über

Am 1. April 1951 – vor 75 Jahren – ging das Aussätzigen-Asyl Jesushilfe in Westjerusalem in den Besitz des jungen Staates Israel über. Die Brüdergemeine hatte sich dort mehr als 60 Jahre um Menschen gekümmert, die an Lepra erkrankt waren. Zunächst entstand 1867 westlich der Stadtmauer des alten Jerusalem die sehr bescheidene erste Jesushilfe. Von 1885 bis 1887 wurde dann - nach den damals modernsten medizinischen Standards - die Neue Jesushilfe errichtet, ein zweistöckiger Gebäudekomplex mit vierseitigem Innenhof, umgeben von einem großen Garten. Das Pflegepersonal und die Hauseltern stellte die Brüdergemeine; Diakonissen aus Niesky leisteten die schwere Pflegearbeit. Das Asyl hatte 60 Betten, belegt vor allem von Muslimen und nur von wenigen Christen und Juden. Als das Haus 1951 an den neu gegründeten Staat Israel ging, wurde es umbenannt in Hansen House. Heute ist das Haus ein öffentlichen Kulturzentrum. Siehe hier und hier und hier. Die Lepra-Arbeit in Westjerusalem wurde von der Brüdergemeine ab 1960 im Westjordanland auf dem Sternberg fortgeführt. 1980 wurde die Lepraarbeit aufgegeben und der neue Arbeitsschwerpunkt Arbeit mit Menschen mit Behinderungen gesetzt. Das bestätigte auch die Unitäts-Synode von 1981.

Zur Osterzeit 2026 auf dem Sternberg

Zum zweiten Mal bekam das das Star Mountain Rehabilitation Center SMRC der weltweiten Brüder-Unität bei Ramallah im palästinensischen Westjordanland Besuch von Jugendlichen der Young Life Organization, einem Kooperationspartner. Die Freiwilligen der Organisation nahmen den Ostermontag zum Anlass, mit den Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung in den Innenräumen des Zentrums, aber auch im schönen Außenbereich eine Reihe von Freizeit- und Inklusions-Aktivitäten durchzuführen. Neun Bilder hier. Ein paar Tage zuvor hatte das Zentrum für seinen inklusiven, internationalen und interreligiösen Kindergarten geworben. Siehe hier. Es hieß: "Momente voller Freude und des gemeinsamen Lernens gibt es für unsere Kinder täglich im inklusiven Kindergarten. Gemeinsam und unter qualifizierter Anleitung verbessern die Kinder ihre Fähigkeiten und entwickeln sehr bald einen Geist des Interagierens. Kontaktieren Sie uns bitte!"

Jahresbericht 2025 zur Ergotherapie im Star Mountain Rehabilitation Center

Auf den Webseiten des Board of World Mission BWM der Moravian Church America North wurde jetzt der Occupational Therapy Report 2025 des Star Mountain Rehabilitation Centers SMRC der weltweiten Brüder-Unität bei Ramallah, Palästina (Westbank) veröffentlicht. Siehe in Englisch hier: Darin heißt es: "Die Ergotherapeutin führte wöchentlich ungefähr 40 Einzel- und fünf Gruppensitzungen (je 40 Minuten) für 34 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung (24 Männer und zehn Frauen) durch. Im Durchschnitt fanden täglich neun ergotherapeutische Sitzungen statt. Im Berichtsjahr konzentrierten sich die ergotherapeutischen Interventionen vor allem auf die Entwicklung von Alltagsfertigkeiten, Feinmotorik, kognitiven Fähigkeiten, sensorischer Integration und sozialen Kompetenzen. Die Feinmotorik wurde durch die Förderung von Handkraft, Koordination und funktionellem Handgebrauch gestärkt, um die Selbstständigkeit im Alltag zu unterstützen. Alle Sitzungen fanden im Sinnesraum des Förderzentrums statt."

Neue Olivenölseife – Handmade for Hope

Diese liebevoll hergestellte Olivenölseife verbindet Pflege, Fairness und Hoffnung. Das bekannte und hochwertige Olivenöl stammt aus traditionellen Olivenhainen in Palästina und wird von der Seifenmanufaktur Lagerhaus GmbH auf der Schwäbischen Alb verarbeitet. Mit jedem Stück unterstützen Sie das Förderzentrum Sternberg, das seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen begleitet und fördert. Die Olivenölseife ist ein Produkt von Moravian Merchandise, dem fairen Handel der Herrnhuter Missionshilfe e.V., und steht für Qualität, Transparenz und Solidarität. Erhältlich ist sie zu folgenden Staffelpreisen: 1St. → 4,90 €/St., 10St. → 4,70 €/St. 100St. → 4,40 € / St. Besonders attraktiv ist die Seife auch als nachhaltige Geschenkidee für Firmen, Vereine oder Gruppen – etwa zu Weihnachten, Jubiläen oder als Dankeschön. Mit diesem kleinen, hochwertigen Produkt schenken Sie nicht nur Pflege, sondern auch Zukunft und Unterstützung für die Arbeit des Sternbergs. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter www.moravian-merchandise.org.

In eigener Sache

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