Sternberg: mit neuem Fußball-Angebot zu Selbstbestimmung und Inklusion

Im Rahmen einer neuen, bislang einzigartigen und wegweisenden Initiative sowie als Teil beständiger Bemühungen hat das Star Mountain Rehabilitation Center bei Ramallah, Palästina/Westbank, in Kooperation mit dem Zentrum Al-Karama sowie mit Unterstützung der Stiftung "Khatwat" und nach Absprache mit den Eltern eine Fußball-Trainingsgruppe ins Leben gerufen, der Jungen und Mädchen mit geistigen Behinderungen angehören. Im Zentrum der Initiative steht zwar der Sport, aber die Initiative zielt auch darauf ab, Lebenskompetenzen zu entwickeln, den Teamgeist und das Selbstvertrauen zu stärken sowie sichere Räume für Spiel und Lebensfreude zu schaffen. Fußball ist nicht nur ein Spiel, sondern ein hervorragendes Mittel zur Stärkung und Integration der Sternberg-Kinder. Diese haben - wie alle Kinder - das Recht, zu spielen und dabei zu glänzen. Das Förderzentrum ist stolz auf jeden Schritt der Kinder in Richtung Zukunft. Bilder hier.

Vier neue Freiwillige beginnen Einsatz in Tansania

Vier junge Frauen aus Dänemark – alle 20 Jahre alt – machten sich am 11. August 2026 auf dem Weg nach Sumbananga in Westtansania, um in der Waiseneinrichtung der Moravian Church in der Rukwaprovinz namens Peter‘s House zu arbeiten. Die vier Frauen sind Tabita Ulkjær aus Stubbekøbing, Victoria Holst Bendfeldt von Juelsminde sowie Emma Hougaard Andersen und Lea Nygård Mejer Kristensen, beide aus Herning. Das Peter‘s House ist schon seit 20 Jahren eine beliebte Einsatzstelle für Freiwillige aus Dänemark. In der Einrichtung spielen die Freiwilligen mit den Kindern, sie treiben Sport mit ihnen, helfen ihnen bei den Hausaufgaben und erledigen praktische Arbeiten in den Häusern und auf dem Gelände. Der ehrenamtliche Einsatz der Freiwilligen dauert – ohne die Vorbereitungszeiten in Dänemark – vier Monate. Ein Foto vor der Ausreise hier. Informationen zum Freiwilligenprogramm der Brødremenighedens Danske Mission BDM hier.

Neues Spotlight aus der "Clinica Evangelica Morava" in Ahuas

Mitte August 2026 erschien das Sommer-Spotlight aus der Clinica Evangelica Morava im honduranischen Ahuas. Siehe hier. Das in der strukturschwachen Mosquitia – nicht weit entfernt vom Atlantik – gelegene Krankenhaus hat wie immer spannende Geschichten parat. Da ist zunächst die 65-jährige Clarisa Esteban, der aufgrund ihres Diabetes Typ 2 eigentlich ein Fuß amputiert werden musste, denn ihre Zehenknochen lagen bereits frei, der dann aber doch ohne Amputation geholfen werden konnte. Weil es im Krankenhaus weder einen Podologen noch einen Internisten noch einen Endokrinologen gibt, nahm die Behandlung ein Gynäkologe vor. Da ist weiterhin ein Bericht über den 80. Geburtstag des Krankenhauses am 16. Juni 2026. Und da sind drittens kurze Berichte über einen Gesundheitstag in Krupunta, über die Notwendigkeit von mehr Solarenergie, über den Sachstand beim Bau einer neuen Arztwohnung, über Volontäreinsätze und Wetterfragen.

Mitarbeiterinnen der Medischen Zending in Suriname viel im Binnenland unterwegs

Mitte August 2026 waren die Mitarbeiter der Medische Zending – Primary Health Care (Ärztlichen Mission) in Suriname viel unterwegs. Fast täglich wechselten die Teams ihre Einsatzorte. Geimpft wurde an der Johannes-Arabie-Schule in Nieuw Aurora im Gebiet Ober-Suriname. Siehe hier. Um eine gute Mund- und Körperhygiene ging es bei den Kindern im nahen Maroon-Dorf Goejaba. Siehe hier. Am Welt-Hepatitis-Tag gab es eine Info-Veranstaltung in der Pater-Voorbracht-Schule in Jawjaw im Distrikt Sipaliwini. Auch das Thema Sexuell übertragbare Krankheiten wurde dabei angesprochen. Siehe hier. Für Frauen und Mädchen in Pokigron südlich des Brokopondo-Stausees war eine Einheit zum Gebärmutterkrebs und zum Selbstabtasten der weiblichen Brust bestimmt. Siehe hier. Anlässlich des Welt-Still-Monats referierten die Mitarbeiterinnen der Poliklinik in Ladoani im Distrikt Sipaliwini vor Müttern und jungen Frauen unter anderem über die Notwendigkeit des Stillens. Siehe hier.

Zwei Schulmeldungen aus Suriname
  • Die Schülerin Magalie aus der William Severinus Richenel Ritfeld School im Zentrum von Paramaribo belegte am 17. August 2026 den 4. Platz bei der Mathematik-Olympiade in Suriname. "Wir sind sehr stolz auf dich. Du hast uns vier Jahre lang sehr gut vertreten. Wir wünschen dir alles Gute für dein weiteres Lernen." Das schrieben ihre Schulkameradinnen und Schulkameraden. Acht Bilder hier.
  • Bilder und Videos vom Kinderfest 2026 im Herrnhut-Monat August in der 120 Jahre alten Julius Theodor Wenzel School in Paramaribo, Suriname, gibt es hier. Im Rahmen der Festlichkeiten präsentierten einige Kinder von ihnen einstudierte Texte bzw. Stücke, und es wurden die besten Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. An der Schule lernten ursprünglich nur britisch-indische und indonesische Kinder von Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeitern, die von Hunderten Plantagenbesitzern aus ihrer Heimat über den Ozean nach Suriname verbracht wurden.
Lernen für das Leben in Kathmandu

Gemeinsames Lernen außerhalb von Schulmauern, das ist ein Markenzeichen der International Kindergarten & Shristi Acedemy der Moravian Church in Kathmandu-Baneshwor, Nepal. Deshalb begab sich eine Klasse in das A bis Z Pflanzenzentrum der Stadt und erlebte dort, wie es auf Facebook hieß, "eine eindrückliche pädagogische Führung für kleine Entdecker. Unsere Kinder erkundeten eine Vielzahl von Blumen, Nutzpflanzen, Obstbäumen und Kräutern und entdeckten dabei die Schönheit und Bedeutung der Natur. Am Schluss adoptierte jedes Kind eine Pflanze und nahm sie mit nach Hause." Bilder hier. Wenig später war ein Tag des Lernens auf dem Gemüse-Großmarkt von Kathmandu angesetzt. Die Kinder "lernten, verschiedene Gemüsesorten zu unterscheiden. Sie betrachteten das bunte, frische Angebot und erfuhren, woher gesunde Lebensmittel kommen." Bilder hier. Tags darauf präsentierten einige Kinder ihre für die Eltern bestimmten Lernerfolgs-Mappen. Bilder hier.

Bericht von der "International Association of Mission Studies" in Pretoria

Arngeir Langås, der Generalsekretär der Brødremenighedens Danske Mission BDM, nahm kürzlich zusammen mit 200 anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an einer Konferenz der International Association of Mission Studies (IAMS) in Pretoria, Südafrika, teil. Die Missionswissenschaft hat sich längst neben der Theologie und der Geschichtswissenschaft als eigenständige Wissenschaftsdisziplin etabliert. Das Tagesprogramm begann stets mit einer Andacht, die jeweils aus einem anderen Kontinent kam. Anschließend teilte das Plenum sich in neun Themengruppen auf. Dort waren Präsentationen zu Forschungsvorhaben auf verschiedenen Gebieten zu sehen. Arngeir Langås war bei 17 Präsentationen dabei. Außerdem gab es sechs Hauptvorträge, je einen von jedem Kontinent (Die IAMS von 1985 bis 2026, Poetische Öko-Missiologie im Zeitalter digitalen Götzendienstes, Wasserknappheit und Nachhaltigkeit in Subsahara-Afrika aus der Perspektive afrikanischer Frauentheologie, Künstliche Intelligenz, Technologie, missionarisches Zeugnis). Noch viel mehr hier.

Gute Wünsche für drei junge Rednerinnen aus Genadendal

Drei Schülerinnen aus der Emil Weder High School in Genadendal, Südafrika, sprachen am 20. August 2026 bei einem regionalen Rhetorik-Wettbewerb über das besondere Profil des Missionsmuseums der Moravian Church in Genadendal: Cailey Fourie, Raywena Arnoldus und Rivonia Olivier. Siehe hier. Folgendes rief die Museumsleitung den Schülerinnen – seinen Botschafterinnen – zu: "Jede Generation trägt die Verantwortung, sich an die Geschichte zu erinnern, die die Gemeinschaft geprägt hat, diese Geschichte zu bewahren und weiterzugeben. Eure Stimmen schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dank eures Einsatzes und eures Mutes bleibt die Geschichte lebendig. Sprecht selbstbewusst. Erzählt mit Überzeugung. Inspiriert andere mit eurer Geschichte. Wir sind unglaublich stolz auf euch." Das Museum befindet sich in einem Gebäude aus dem Jahre 1838, in dem sich einst das erste, von brüderischen Missionaren gegründete Lehrerseminar für einheimische Jugendliche im gesamten südlichen Afrika befand.

Kurzmeldungen
  1. In der Bethabara Moravian Church in Newport/Manchester auf Jamaica fand vom 3. bis 7. August 2026 tagsüber eine Bibelfreizeit für Kinder (Vacation Bible School) statt. Das Thema lautete: "Eine Lebensreise: unterwegs mit Gott – eine Woche voller Glaube, Spaß und Erkundungen". Siehe hier.
  2. Die New Beulah Moravian Church in Mandeville auf Jamaica war am 6. August 2026 Gastgeberin für eine der vielen Feierlichkeiten zum 64. Unabhängigkeitstag der Republik Jamaica von Großbritannien. Custos Garfield S. Green verlas eine Festbotschaft des Generalgouverneurs. Siehe hier.
  3. Eine New Students Orientation gibt es in den Zeit vom 24. bis 28. August 2026 an der Berufsschule Bethlehem Moravian College in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika. In der Werbung für dieses Event heißt es u. a.: "Hier triffst Du die Menschen, die dir vom ersten Tag an dabei helfen, erfolgreich zu studieren. Bei einer Tour über den Campus kannst du mit Insidern sprechen. Hebe deine Zukunft auf das nächste Level." Siehe hier und hier.
  4. Die Moravian Church in Großbritannien erinnert daran, dass noch immer sehr viel Hilfe nötig ist für den Wiederaufbau der zahlreichen Kirchen und Gemeindehäuser der Moravian Church, die der Hurrikan Melissa im Oktober 2025 vor allem auf Jamaica zerstört oder schwer beschädigt hat. Siehe hier.
  5. Einen zusammenfassenden Bericht vom Ehepaar Dimchui und Dimjeng Rongmei aus der Moravian Church im Nordosten Indiens – für ein Jahr im Dienst für die Moravian Church im Südwesten von Tansania – gibt es im Moravian Messenger, Heft 8-2026. Siehe hier (Seite 87).
  6. Die International Kindergarten & Shristi Academy der Moravian Church in Kathmandu, Nepal, meldete am 9. August 2026: "Herzlichen Glückwunsch den großartigen jungen Champions aus unserer Schule, die den Staat Nepal beim Taekwondo Grand Slam Youth League Global Final in Nanjing, China, vertraten. Aadeesh Bista belegte einen 1. Platz (bis 60 kg), und Lochani Bhattarai belegte einen 2. Platz (bis 45 kg). Weiter so, Champions! Die gesamte Shristi-Familie feiert euch!" Bilder hier.
  7. Ein beeindruckendes Event war das große Fundraising-Essen mit vielen Informationen über die Arbeit der Moravian Church auf Cuba, das die Armando Rusindo Mission Foundation – die Cuba-Stiftung der Moravian Church – am 22. August 2026 in Winston-Salem/NC in Kooperation mit der Friedberg Moravian Church und der Friedland Moravian Church für mehr als 150 Personen ausgerichtet hatte. Viele Bilder hier.

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