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| | | | Große Freude im neuen Kindergarten in Karonga | | |
Mitte Juli war Felix Rapp, der gemeinsam mit Edgar Teacher und dem Team von Tanzania Mwangaza (TAM) in Sansibar und Tansania tätig ist, zu Besuch in Malawi. Dabei führte ihn seine Reise auch in den neu eröffneten Kindergarten in Karonga. Schon beim Ankommen war zu spüren, wie sehr sich die Kinder über ihren neuen Kindergarten freuen. Mit großer Begeisterung zeigten sie Felix ihre Räume, spielten, lachten und genossen die gemeinsame Zeit. Die Fotos, die dabei entstanden sind, geben diese besondere Stimmung wunderbar wieder. Der Besuch hat einmal mehr gezeigt, welche Bedeutung ein solcher Ort für die Kinder und ihre Familien hat. Ein Kindergarten ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein Platz, an dem Kinder spielen, lernen und einfach Kind sein dürfen. Wir freuen uns sehr über diese schönen Eindrücke aus Karonga und sind dankbar, dass der Kindergarten inzwischen mit so viel Leben erfüllt ist. |
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| | | | Ausführlich vorgestellt: Ranya Karam | | |
In ihrer kleinen Sommerserie 2026 stellt die Brødremenighedens Danske Mission Ranya Karam vor, die Leiterin des Star Mountain Rehabilitation Center bei Ramallah in Palästina (Westbank). Sie erzählt, die Arbeit auf dem Sternberg habe sie interessiert, weil sie ihre Erfahrungen und Führungsqualitäten an einem Ort einbringen wollte, an dem Finanzmittel sorgfältig verwendet werden und wo zugunsten von solchen Menschen gearbeitet wird, die oft übersehen werden und die nach Hoffnung dürsten. Sie hat ein Herz für die Schwachen und steht dabei 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor, sowohl Muslimen als auch Christen, die 90 Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen vom Kindergarten- bis zum Erwachsenenalter dabei helten, später einmal ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. In Palästina fehlt es noch immer an Organisationen, die im Bereich der Behindertenhilfe arbeiten. Der ganze Beitrag von Svend Løbner in Dänisch hier. |
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| | | | Ausführlich vorgestellt: Dena Fortuzi aus Tirana | | |
In einer Sommerserie stellt die Brødremenighedens Danske Mission, die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in Dänemark, Personen vor, mit denen sie weltweit zusammenarbeitet. Als Erste ist Dena Fortuzi aus Albanien an der Reihe. Unter ihrem Mädchennamen Grillo war sie als Zwölfjährige 1995 eines der ersten Kinder, das in Tirana einen der neu gegründeten Herrnhuter Kinder-Clubs besuchte, die der unvergessene Pionier-Missionar Ankjær Poulsen zusammen mit einheimischen Christinnen da und dort im Lande gegründet hatte. Heute ist Dena die erste und bislang einzige Person der Brüdergemeine in Albanien, die Theologie studiert hat und zu einer Pfarrerin ordiniert wurde. Von ihrer spannenden und wendungsreichen Bekehrungs- und Berufungsgeschichte, die sie für mehrere Jahre nach Dänemark, Italien und in die USA führte, erzählt ein ausführlicher Bericht. Siehe hier. Den Podcast hören hier. Bevor Dena als Pfarrerin für die Brüdergemeine arbeitete, war sie für das albanische Olympische Kommitee, das albanische Bildungsministerium, für UNICEF, die OSZE und als Übersetzerin an einer albanischen Universität tätig. |
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| | | | Anosisye Mwaikole aus Sumbawanga zur afrikanischen Kontexttheologie | | |
In ihrer kleinen Sommerserie lässt die Brødremenighedens Danske Mission in Christiansfeld den tansanischen Kirchenpräsidenten Anosisye Mwaikole zu Wort kommen. Er äußert sich zur Geschichte und Gegenwart der missionarischen Verkündigung in der Rukwaprovinz. Dabei meint er u. a.: "Die ersten Herrnhuter Missionare erlaubten keinen Tanz in der Kirche. Das ist jetzt anders. Die Brüdergemeine in Tansania ist afrikanisch geworden. Sie ist eine Kirche, die den Übergang von der Kultur der Missionare zu einer eigenständigen afrikanischen Kultur hinter sich hat. Zur Brüdergemeine in der Rukwaprovinz gehören über 76.000 Mitglieder, die in 330 Gemeinden leben. Es geht darum, den Inhalt von der Form zu unterscheiden. Die Afrikaner hatten einige Vorstellungen von Gott, als die Missionare kamen. Aber die Missionare lehnten diese Vorstellungen ab und ersetzten sie durch ein westlich geprägtes Christentum." Mehr in der deutschen Übersetzung eines dänischen Artikels von Svend Løbner hier. |
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| | | | Dankbarkeit nach Abschluss des Jugend-Sommerlagers in Pogradec | | |
Die Brüdergemeine in Albanien schrieb kürzlich auf Facebook: "Wir beendeten am Sonntag, dem 12. Juli 2026, für dieses Jahr unser viertägiges Jugend-Sommerlager auf dem Campingplatz in Pogradec-Buçimas mit dankbaren Herzen. Wir studierten Tag für Tag die Bibel und genossen dabei Gottes Segnungen. Wir danken allen Jugendlichen und allen Verantwortlichen, die Teil dieser schönen Reise waren. Wir danken insbesondere für den Gottesdienst von Daniel und Edward sowie für die Taufe unserer Schwester Drita. In einer unruhigen Welt, in der es immer weniger Frieden gibt, wollen wir uns entscheiden, im Frieden Jesu zu leben und diesen Frieden mit anderen zu teilen. Gott ist immer gut. Die Ehre gehört allein ihm!" 20 Bilder hier. Das Sommerlager stand unter dem Bibelwort Philipper 4,7: "Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewah-re eure Herzen und Sinne in Christus Jesus." |
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| | | | Vorgestellt: Produkte aus der Nähstube in Burrel | | |
Unter der Überschrift Liebe, die Gestalt annimmt zeigt die Brüdergemeine in Albanien eine Nähstube, in der mittels elektrischer Nähmschinen Umhängetaschen, Einkaufsbeutel und andere Stoffbehälter aus verschiedenen Materialen entstehen, teils mit aufgenähten Knöpfen und Applikationen. Siehe hier. Die Nähstube befindet sich in der Kleinstadt Buttel im mittelalbanischen Bergland. Sie hilft den darin arbeitenden Frauen, ein eigenes Einkommen zu generieren. In einem zugehörigen Facebook-Beitrag hieß es am 3. Juli 2026: "Unsere Schwestern in Burrell haben goldene Hände." In der Tat zeugen die hergestellten Produkte vom künstlerischen Geschmack und auch vom Nähgeschick der albanischen Frauen und Mädchen, die in Burrel von Shpresa Gjestila betreut werden. Burrell gehört zu den allerersten Stützpunkten der Brüdergemeine in Albanien in der zweiten Hälfte der 1990 Jahre. In der Stadt, die seit jeher vom Bergbau (Chromerz-Förderung und -Verhüttung) geprägt ist, herrschte nach dem Sturz der kommunistischen Diktatur große soziale Not. |
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| | | | Schule im Museum – Reispflanzung im Monsun – Dichterehrung | | |
Die Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu, Nepal, berichtete kürzlich auf Facebook: "10. Juli 2026: Unsere 5. und 10. Klasse hatte heute einen erfüllenden Besuch im Naturhistorischen Museum. Die Kinder sahen faszinierende Ausstellungen über Wild-und Meerestiere, Insekten und Mineralien sowie über die natürliche Welt. Bilder hier. 11. Juli 2026: Der Aasar ist in Nepal der Monat, in dem die Felder zu neuem Leben erwachen. Während der Monsunregen die Erde feuchtet, beginnen die Bauern mit dem Reisbau. Unsere kleinen Klassen 1 bis 5 machten mit und betraten die schlammigen Felder, dankbar für die nährende Natur. Bilder hier. 13. Juli 2026: Heute ehrten wir unseren großen Dichter Bhanubhakta Jayanti. Viele talentierte Kinder rezitierten stolz selbst geschriebene Gedichte. Ihre Kreativität und ihr Selbstvertrauen machten die Feier unvergesslich. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Schreibt und träumt weiter!" Bilder hier. |
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| | | | Dekanats-Frauentreffen in der "Kanisa la Moravian Itili" | | |
Erneut haben sich Dimchui und Dimjeng Rongmei aus der Südwestprovinz der Brüdergemeine in Tansania gemeldet. Das Ehepaar stammt aus der Brüdergemeine in Nordost-Indien, aus Manipur an der Grenze zu Myanmar. Es arbeitet aber schon seit Anfang März 2026 zwecks Erfahrungsgewinn in der tansanischen Südwestprovinz. Diesmal schickte Dimeng Rongmei einige Bilder und Informationen aus der Kanisa la Moravian Itili, eine von vielen Brüdergemeinen in der Großstadt Mbeya (Volkszählung 2022 = 541.000 Einwohner), in der sich auch das Hauptquartier der Brüdergemeine in Südwest-Tansania befindet. Die Gemeine Itili richtete am Sonnabend, dem 18. Juli 2026, ein Dekanats-Frauentreffen der Brüdergemeine aus. Mit dem Treffen verbunden war auf dem großen, komplett ummauerten Kirchengelände ein Markt bzw. eine Ausstellung mit Teppichen und Handarbeiten und weiterem Kunsthandwerk sowie mit kulinarischen Spezialitäten. Zu den Bildern hier (bitte weit nach unten scrollen). |
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| | | | Umwelt-Unterricht in der Grundschule in Pikin Saron | | |
Zwei Mitarbeiterinnen der Organisation Plastic Footprint Suriname, die mit finanzieller und logistischer Unterstützung von UNICEF arbeitet, hatten Mitte Juni 2026 Kontakt mit der Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname (Stichting Onderweijs der EBGS) aufgenommen. In ihrem Kampf gegen Wegwerfplastik sind sich die noch junge NGO und die Brüdergemeine in Suriname einig. In der Grundschule der Brüdergemeine in Pikin Saron, einem Dorf des indigenen Kalina-Volkes im Süden des Distriktes Para, waren die Mitarbeiterinnen von Plastic Footprint Suriname sehr willkommen. Schautafeln, die in einem Klassenzimmer aufgebaut waren, zeigten, wie sich der Verbrauch von Einwegkunststoffen mit einfachen Mitteln reduzieren lässt. Siehe hier. Die Schulstiftung schrieb an Plastic Footprint Suriname wie folgt: "Vielen Dank für Euren wertvollen Beitrag in Pikin Saron. Wir schätzen die Kooperation mit Euch und freuen uns auf künftige gemeinsame Aktionen zum Wohle der Umwelt." |
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| | | | "Kinderhaus Saron" in Paramaribo bekommt 31.000-Euro-Beihilfe | | |
Seit 1910 bietet das Kinderhaus Saron der Brüdergemeine in Suriname solchen Kindern, die in prekären Verhältnissen leben oder vorübergehend Hilfe benötigen, einen guten Ort. Um die Einrichtung dauerhaft zu erhalten, überweist die Zeister Zendigsgenootschap, die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in den Niederlanden, eine Beihilfe in Höhe von 31.000 Euro zur Renovierung der Hauptküche und des Büros. Seit 1913 trägt eine kirchennahe Stiftung dieses Haus. Dort haben Kinder die Möglichkeit, sich auf einer christlichen Basis zu eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Derzeit stammen die meisten Kinder aus Maroon-Dörfern. Ihre Eltern arbeiten dauerhaft im Binnenland von Suriname. Die regulären Einnahmen des Kinderhauses reichen aus, um die laufenden Kosten zu decken, sie lassen aber wenig Raum für Investitionen. Dank vieler Eigenleistungen und Dank der Hilfe anderer Organisationen wurden in der Vergangenheit schon einige Verbesserungen realisiert: z. B. neue Elektrizitäts- und Sanitäranlagen, neue Matratzen und Schränke. Mehr in Niederländisch hier. |
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| | | | Paul Silwamba in Newport auf Jamaika heimgegangen | | |
Die Unitätsprovinzen Jamaika und Sambia melden den Heimgang von Pfarrer Paul Silwamba. Sein Begräbnis fand am Montag, dem 20. Juli 2026, in Newport/Manchester statt. Der Heimgegangene stammte aus Lusaka, Sambia, wo er Theologie studierte und im Dienst der Moravian Church in Sambia stand. 2018 vereinbarten die Unitätsprovinzen Sambia und die Nordprovinz der Brüdergemeine in Nordamerika, dass er zu einem theologischen Masterstudium an das Moravian Theological Seminary in Bethlehem/PA gehen sollte. Nach erfolgreichem Abschluss im Jahre 2020 diente er sechs Jahre in einem anderen kulturellen Kontext, und zwar in der "Bethabara Moravian Church" in Newport/Manchester (mit den Predigtstätten Bethabara, Sharon und Patrick Town) und in der New Beulah Moravian Church in Mandeville. Er war dort sehr beliebt. Seine Masterarbeit trug den Titel: Die Bibel im Kampf gegen den Hunger in afrikanischen Haushalten. Siehe u. a. hier. |
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| | | | Zwei Nachrichten von der Ärztlichen Mission in Suriname | | |
- Die Ärztliche Mission in Suriname (Medische Zending – Primary Health Care Suriname) erinnert daran, dass sie schon seit 2019 über ein Beschwerdemanagement verfügt. Sie schreibt auf Facebook: "Sie sind unzufrieden mit unserem Service oder dem Verhalten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Nutzen Sie unser Reklamationssystem! Damit stellen wir sicher, dass jede Beschwerde sorgfältig und vertraulich behandelt wird. Schauen Sie sich das Info-Video an und erkunden Sie, wie Sie eine Beschwerde einreichen können. Siehe hier. Ihre Meinung ist uns wichtig. Wir wollen unseren Service kontinuierlich verbessern."
- Die Ärztliche Mission in Suriname setzt ihre Aufklärungs-Aktion zur Zahngesundheit fort. Am 6. Juli 2026 weilte eine Mitarbeiterin der Organisation in der Grundschule in Aporea am Corantijn River ganz im Westen von Suriname, tief im tropischen Regenwald. In lehrreichen, interaktiven und auch lustigen Lerneinheiten ging es um Mundhygiene und eine gesunde Ernährung. Viele Bilder hier.
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| | | | Elisha Ullith Hodgson aus Bluefields ist jetzt FIBA-Schiedsrichterin | | |
Vom 12. bis 18 Juli 2026 veranstaltete die Internationalen Basketball-Föderation (FIBA) in Managua ein Qualifikationsturnier für die Mittelamerika-Meisterschaft im Basketball im Sommer 2017. Es nahmen Mannschaften aus Puerto Rico, Mexiko, der Dominikanischen Republik, den Bahamas, den Virgin Islands, El Salvador, Guyana und Nikaragua teil. Dabei wurde als erste aus Nikaragua stammende FIBA-Schiedsrichterin Elisha Ullith Hodgson eingesetzt, eine Schülerin der Moravian High School in Bluefields. Die Schule schreibt auf Facebook: "Voller Stolz gratulieren wir dir zu diesem wichtigen Meilenstein in deiner Karriere als FIBA-Schiedsrichterin. Einsatz, Disziplin, Ausdauer und Leidenschaft für Basketball haben dich zu einem Ziel geführt, das eine ganze Generation inspiriert. Möge jedes Spiel, das du künftig leitest, dir die Möglichkeit geben, weiter zu wachsen. Wir wünschen dir Weisheit, Kraft und Erfolg bei allen anstehenden Herausforderungen." Einige Bilder hier. |
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| | | | Autorin Lucia Wijnker-Gangadin besuchte die Potribo-School | | |
Nach 54 Jahren kehrte in Suriname die ehemalige Schülerin Lucia Wijnker-Gangadin am 7. Juli 2026 für einen Tag an die Schule zurück, an der sie als Kind lernte: an die Potribo-Schule in Siparipabo im Distrikt Commewijne. Die neugierigen Kinder ließen sich von der Direktorin Brigita Djojoleksono-Hu-A-Ng sowie von Sandra Panka-Bijlhout, einer Mitarbeiterin der Schulstiftung der Brüdergemeine aus Paramaribo, erklären, dass es sich bei der Besucherin um eine bekannte Autorin und Religionswissenschaftlerin handelt. Lucia Wijnker-Gangadin war aber nicht nur gekommen, um Erinnerungen wachzurufen, sondern auch um den Kindern ein Geschenk zu machen. Sie spendete Geld, das für einen gemeinsamen Schulausflug sowie für anstehende Renovierungsarbeiten verwendet werden wird. Der Ausflug wird vermutlich nach Paramaribo führen in das Freilichtmuseum Fort Nieuw-Amsterdam oder auch einen Naturpark in Commewijne. Einige Bilder hier. |
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| | | | Förderung von Gesundheitsassistentinnen in Suriname | | |
Von den 21 Jugendlichen, die 2023 die Ausbildung zu einer Gesundheitsassistentin bei der Ärztlichen Mission in Suriname begonnen hatten, sind nur noch elf Jugendliche übriggeblieben. Der Rest gab auf, nicht weil die Ausbildung zu anspruchsvoll gewesen wäre, sondern weil Armut, lange Reisen und schwierige persönliche Umstände sie zum Aufhören zwangen. Klaus aus Nieuw Aurora und Itana aus Apetina zählen zu denen, die weiterlernen. Sie folgen weiter der Berufung, nach dem Ende ihrer Ausbildung im tropischen Binnenland von Surianme tätig zu werden und damit erste Kontaktperson für die medizinische Versorgung in den Gemeinde zu sein. Sie meinen: "Das Binnenland braucht uns. Wir lernen, um in unsere Gemeinden zurückzukehren." Mit knappen Ressourcen, aber mit Hingabe bemüht sich die Ärztliche Mission um weitere Gesundheitsassistentinnen. Die Geschichte von Klaus und Itana sowie der Ausbildungskoordinatorin Julie Small gibt es hier. |
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| | | | Neuer niederländischer Dokumentarfilm "Mutter Suriname“ | | |
Auf der niederländischen Plattform NPO-Start (Stichting Nederlandse Publieke Omroep) kann nach der Erstausstrahlung am 1. Juli 2026, dem 163. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei in den niederländischen Kolonien, noch bis auf weiteres die 70-minütige Dokumentation von Pieter van Huystee mit dem Titel "Moeder Suriname" (Mutter Suriname) angeschaut werden. Zu sehen ist u. a. Material aus dem Archiv der Missionsgesellschaft der Brüdergemeine in den Niederlanden in Zeist. Der Film erzählt die Geschichte Surinames auf ganz besondere Weise, nach eigenen Angaben "auf eine Weise, wie wir sie noch nie gesehen haben". Anhand von wertvollem, koloriertem Filmmaterial, darunter Filmaufnahmen von Paramaribo aus dem Jahre 1915 und weitere alte Filmaufnahmen, erzählt Tessa Leuwsha die Lebenseschichte einer surinamischen Wäscherin, basierend auf dem Leben ihrer Großmutter Fansi. Diese war ein "Bastard", das Kind eines schwarzen Vaters und einer weißen Mutter, weshalb das Kind mit seinem Vater von der Mutter getrennt wurde. Der ganze, eindrückliche Film in niederländischer Sprache hier. |
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| | | | Zwei Nachrichten aus Suriname | | |
Das surinamische Nachrichtenportal GFC Nieuws Suriname berichtete am 21. Juli 2026 auf Facebook: "Das 2002 gegründete surinamische Bergbau-Unternehmen Rosebel Gold Mines gehört jetzt zu einem chinesischen Konzern und ist in den Binnenland-Distrikten Brokopondo und Sipaliwini aktiv. Von 2004 bis 2021 förderte das Unternehmen insgesamt 5,65 Millionen Unzen Gold (rund 176 Tonnen). Es erklärte sich bereit, neue Häuser für Lehrkräfte an zwei Schulen der Brüdergemeine zu bauen: in den Dörfern Brownsweg und Klaaskreek. Ein Bild von der Haus-Übergabe hier. Etwas später meldete GFC Nieuws Suriname, dass die Scouts prominenter niederländischer Fußballclubs auch Suriname im Blick haben. In den verschiedenen Regionen des Landes gibt es bisweilen talenierte Nachwuchsfußballer. Siehe hier. In einem Bericht hieß es: "Fußballtalente entwickeln sich nicht von selbst. Gute Trainer, professionelle Beratung und starke Jugendwettbewerbe sind zur Förderung der Jugendlichen erforderlich." |
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| | | | Vom Einsatz der Sommerpraktikanten des "Board of World Mission" | | |
Katie Owens, Tennessee Derenne und Wilberth White, letzterer gebürtig in Nikaragua, so heißen die drei diesjährigen Sommerpraktikanten des Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika. Unter Anleitung von Dr. theol. Amy Gohdes-Luhman, Director of Mission Engagement, waren bzw. sind sie an mehreren Einsatzorten tätig: im Laurel Ridge Mission Camp in den Blue Ridge Mountains (North Carolina), im Mt. Morris Camp & Retreat Center in Wautoma (Wisconsin) und im Camp Hope Service Camp in Blairstown (New Jersey). Auch bei den zwei diesjährigen Synoden der Brüdergemeine in North Carolina (Südprovinz) und Minnesota (Nordprovinz) sowie beim Chetek Senior High Camp waren sie als Freiwillige im Einsatz. Dann reisten sie nach Peru zu einer Retrait der Mitarbeiter der Brüdergemeine im peruanischen Amazonasgebiet. Zwischen all diesen Veranstaltungen arbeiten sie am PC bzw. hinter den Kulissen in den Bereichen Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Siehe hier. |
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| | | | Ausführlich vorgestellt: Edouard A. Nsengiyumva aus Bujumbura | | |
Als Teil II einer kleinen Sommerserie portraitierte Arngeir Langås von der Brødremenighedens Danske Mission am 30. Juni 2026 Edouard A. Nsengiyumva, den Vorsitzenden der Brüdergemeine in Burundi. Siehe hier. Wegen des Bürgerkrieges flüchtete er 1972 aus Burundi nach Tansania, wo er Asyl erhielt und sich zum Lehrer und später zum Leiter einer High School fortbildete. Er sperrte er sich lange gegen seine innere Berufung, in den Dienst der Gottes zu treten. Ein Vagabund am Weg nach Kigoma, mit dem er ins Gespräch kam, lehrte ihn den Gehorsam. Die Brüdergemeine lernte er in Mayengo kennen und sieß sich bald von ihr für verschiedene Dienste einsetzen. 2023 wählte ihn schließlich eine Synode in das Amt des Vorsitzenden der Kirchenleitung an der Seite von Bischof Pascal Benimana. In einem Gespräch meinte er: "Ich bin sehr dankbar für meinen bisherigen Weg. Ich hoffe in Gottes Dienst zu bleiben, bis er mich zu sich nach Hause ruft." |
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| | | | Raylene Williams-Cornelius in Südafrika zur Pfarrerin ordiniert | | |
Stolz berichtete die Moravian Brass Band Union of South Africa (BBSA) kürzlich auf ihren Facebook-Seiten: "Mit Raylene Cornelius erreichte die BBSA einen neuen Meilenstein. Mit dieser jungen Theologin aus Humansdorp wurde im Mai 2026 ein weiteres BBSA-Mitglied zum geistlichen Amt ordiniert. Wir wünschen Raylene viel Segen für ihren Start auf diesem neuen Lebensweg und für ihr gesamtes Wirken als Dienerin Gottes. Die BBSA ist dankbar für dich und staunt, zu welcher Führungspersönlichkeit du dich entwickelt hast – und das gerade in dem Jahr, in dem die BBSA ihren 75. Gründungstag feiert. ›Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er wird dich mit seinen Flügeln bedecken‹ (Psalm 23,1). Möge dieses schöne Bibelwort dich in deiner Berufung leiten, stärken und stützen. Herzlichen Glückwunsch!" Fotomontage hier. Unter ihrem Mädchennamen Williams absolvierte Raylene Cormelius 2016 ein längeres Praktikum bei der Herrnhuter Diakonie in Herrnhut. |
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| | | | Geschichte der Herrnhuter Mission auf Jamaika jetzt online zugänglich | | |
In englischer Sprache online zugänglich sind jetzt weite Passagen einer modern anmutenden Schrift des Herrnhuter Missionars Johann Heinrich Buchner von 1854 mit dem Titel The Moravians in Jamaica – History Of The Mission Of The United Brethren's Church To The Negroes In The Island Of Jamaica From The Year 1754 To 1854. Der Autor sieht die Sklaverei überaus kritisch: "Es lässt sich kein System ersinnen, das der Ausbreitung des Evangeliums wirksamer entgegensteht und sie stärker behindert als die Sklaverei. Die Sklaven hatten keine Zeit, das Wort zu hören, außer wenn sie durch ihre grausame Knechtschaft an Leib und Seele erschöpft waren. Zudem waren ihre Seelen durch ein System geschädigt, das alle Moral umstürzt und den klarsten Geboten der Schrift Hohn spricht. Wie soll man einem erniedrigten, unwissenden Heiden die Gottesfurcht und die Abscheulichkeit der Sünde vermitteln, wenn er feststellt, dass gerade jene, die sich als seine Vorgesetzten ausgeben, Opfer böser Leidenschaften und schamloser Unmoral sind, und wenn er sieht, wie seine Schicksalsgenossen wie die Tiere auf dem Feld behandelt werden?" Siehe hier. |
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| | | | Fürst Otto Victor I. von Schönburg-Waldenburg, ein Unterstützer der Herrnhuter Mission | | |
Die Herrnhuter Mission lebte einerseits von der Einsatzfreude und Opferbereitschaft ihrer Mitglieder, andererseits aber auch von größeren Zuwendungen begüterter Adliger. Das macht ein neuer Aufsatz von Michael Wetzel über das Wirken von Fürst Otto Victor I. von Schönburg-Waldenburg (1785-1859) deutlich. Dieser verfolgte nicht nur auf seinen großen, früh industriealisierten Ländereien in Sachsen, sondern auch außenpolitisch - in Übersee - neue Ansätze. Im letzten Lebensdrittel spendete er 20.000 Taler für den Ausbau der Missionsstation Genadendal in Südafrika zu einer indigenen Modell- und vor allem Bildungsgemeinde und außerdem 4.000 Taler für den 1849 erfolgten Beginn der Herrnhuter Mission unter den Miskitos an der Ostküste Nikaraguas. Freilich war der Fürst in Nikaragua auch noch politisch interessiert; er wollte dabei mitwirken, die Miskito-Küste zu einer deutschen Kolonie zu machen. Der Aufsatz Michael Wetzels hat den Titel: Die Auslandsprojekte des Fürsten Otto Victor I. von Schönburg-Waldenburg im 19. Jahrhundert, in: Sächsische Heimatblätter Nr. 72, Heft 1/2026, Niederjahna 2026. Siehe hier. |
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| | | - Einen englischsprachigen Beicht von Mary Holmes, Fulneck/GB, über die 14. Europäische Schwesternkonferenz vom 14. bis 18. Mai 2026 im High Light Conference Center in Hoddesdon, Hertfordshire, unter dem Thema Jesus the Storyteller gibt es im Moravian Messenger, Heft 7-2026, Seite 80. Siehe hier. Der Bericht trägt den Titel: From Albania to Estonia.
- Sarah Groves, Bischöfin der Brüder-Unität aus Gracehill/Nordirland, weist mit einer Privataktion öffentlich auf das Urban-Farming-Projekt von Christian Aid hin. Sie züchtet in umfunktionierten Abfallbehältern (z. B. leeren Milchkartons und Konservendosen) Tomaten- und Bohnenpflanzen und zeigt damit, wie unterernährten Menschen in Millionenstädten wie z. B. Nairobi geholfen werden kann. Auch wer über keinen Garten oder Acker verfügt, kann mittels Urban Farming auf Vordächern, vertikal an Wänden sowie auf jeder anderen verfügbaren kleinen Fläche etwas anbauen, was der eigenen Ernährung dient.
- Im Vorfeld der Provinzialsynode der Brüdergemeine in Burundi, die am 17./18. Juli 2026 stattfinden soll, ruft der einheimische Bischof Pascal Benimana nochmals zu einem dreitägigen Gebet sowie zum Fasten auf. Zum Bischofsbrief hier. Beim Beten soll nicht nur an die Synode gedacht werden, sondern auch an die vorab noch anstehenden Ordinationen. Der Bischof erinnert an Jeremia 33,3, wo es von Gott heißt: "Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt."
- Das Missionsmuseum der Brüdergemeine in Genadendal, Südafrika, präsentiert ein neues Ausstellungsstück: ein Miniaturbuch, das kleiner ist als eine Fingerkuppe. Das Buch enthält den Text des Vaterunsers in sieben verschriedenen Sprachen. Siehe hier.
- Im Rahmen ihrer Feierlichkeiten zum 260-jährigen Bestehen der Brüdergemeine auf Barbados schlossen sich die Gemeinden auf der Insel am 28. Juni 2026 dem Prostate Cancer Walk durch die Hauptstadt Bridgetown an. Viele Bilder hier. Mit der von der Barbados Cancer Society angeregten Aktion soll mehr Aufmerksamkeit für die Prortata-Krebsvorsorge generiert werden.
- Mit einem kurzen Video wirbt der Global Market (Eine-Welt-Laden) in Winston-Salem. Ortsteil Old Salem, für sein Angebot. Der Landen, betrieben vom Unity Women’s Desk, ist am Freitag, am Sonnabend und am Sonntag geöffnet. Erhältlich sind u. a. Schmuck aus Guatemala, geschnitzte und bemalte Holztiere aus Tansania, genähte Taschen aus Kuba und handgefertigte Grußkarten aus Nepal. Siehe hier.
- Die Moravian High School in Bluefields ganz im Südosten von Nikaragua (früher: Colegio Moravo) beteiligte sich Ende Juni 2026 an der Kunstgala Bluefields. Sie stand unter dem Motto: Die Farben meines Volkes, Resilienz und karibische Identität. Gefeiert wurde die Vielfalt als eine der größten Stärken der Republik Nikaragua. Mit Materei, bildender Kunst, Musik und anderen kulturellen Ausdrucksformen gaben Protagonisten Einblicke in Geschichte, Wissen und Traditionen der Völker an der bunten Karibikküste Nikaraguas. 73 Bilder hier.
- In den Versammlungen der Fries Memorial Moravian Church in Winston-Salem/NC gibt es regelmäßig die Mission Minute. Innerhalb ungefähr einer Minute können der Gemeinde bestimmte Missionsprojekte bzw. Missionsanliegen vorgestellt werden. Am Sonntag, dem 12. Juli 2026, wurde diese Minute genutzt, um die Kuba-Stiftung der Brüdergemeine in Nordamerika (Armando Rusindo Mission Foundation) bekannt zu machen. Siehe hier.
- Die Brüdergemeine in den Niederlanden erinnert noch einmal an ihr Missionsfest am Samstag, dem 12. September 2026, in Zeist, an einen Tag der Begegnung, Vertiefung und des Kirche-Seins. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto: "Brunnen des Lebens – das Teilen desses, was fließt". Sämtliche Einnahmen beim Missionsfest werden für ein Projekt verwendet, das mit dem Thema zu tun hat: das Blessings Flow Project, bei dem Wasserfilter – und damit sauberes Wasser – ein Segen für indigene Gemeinschaften in Honduras ist. Ein Video zur Projekt-Vorstellung hier.
- Für den Abend des 22. August 2026 hat die Kuba-Stiftung der Brüdergemeine in Nordamerika ein Benefizessen Illuminate Cuba! (etwa: Alle Blick auf Cuba!) anberaumt. Das Event wird im großen Masonic Center in Winston-Salem/NC stattfinden. Siehe hier. Die Stiftung schreibt: "Wir freuen uns auf viele Gäste und auf einen gemeinsamen unvergesslichen Abend, der dazu beitragen soll, die lebensverändernde Arbeit der Armando Rusindo Mission Foundation auf zu unterstützen."
- Dank vieler Unterstützer-Organisationen verfügt das beliebte Jugendzentrum der Brüdergemeine im Stadtzentrum von Paramaribo, Suriname, jetzt wieder über eine moderne, sichere, gut ausgestattete und beleuchtete Sport- und Veranstaltungshalle. Die Brüdergemeine in Suriname schreibt auf einem Info-Poster – siehe hier: "Habt herzlichen Dank für Euer Vertrauen und für alle Eure finanziellen Beiträge!"
- Die Ärztliche Mission in Suriname erhielt kürzlich von der PAHO (Pan American Health Organisation) fünf Mikroskope und 22 Boxen mit HIV/Syphilis-Schnelltests. Durch diese Spende wird die Möglichkeit zur Früherkennung von Malaria sowie von HIV und Syphilis gestärkt. Die Mikroskope gehen in den Polikliniken in Brownsweg, Pelele Tepu, Gonini, Apoera und Laduani. Bilder hier.
- Schüler der Anton R. Leeuwin-Schule der Brüdergemeine in Paramaribo besuchten am 15. Juli 2026 die Nationalversammlung der Republik Suriname. Ihnen wurde u. a. die Bibliothek, die Fotogalerie und ein Begegnungsraum gezeigt. Im letzterem Raum war eine Präsentation zu sehen. Das offizielle Gruppenfoto hier.
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