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| | | | Ihre Meinung hilft uns weiter – Social Media bei der Herrnhuter Missionshilfe | | |
Immer mehr Menschen informieren sich heute über soziale Medien über Projekte und Entwicklungen weltweit. Auch die Herrnhuter Missionshilfe nutzt Plattformen wie Instagram oder Facebook, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben und den Kontakt zu Unterstützerinnen und Unterstützern zu pflegen. Damit wir unsere Beiträge künftig noch besser gestalten können, möchten wir gerne wissen, wie Sie soziale Medien nutzen und was Sie sich von uns wünschen. Dafür haben wir eine kurze Umfrage vorbereitet. Die Teilnahme ist anonym und dauert höchstens fünf Minuten, hilft uns aber sehr dabei, unsere Arbeit in den sozialen Medien weiterzuentwickeln. Hier können Sie direkt teilnehmen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
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| | | | Einladung zur HMH Jahrestagung 2026 | | |
Auch dieses Jahr lädt die Herrnhuter Missionshilfe e.V. wieder zur Jahrestagung ein. Sie findet 26.-28. Juni 2026 auf dem Herrnhaag (Büdingen, bei Frankfurt) statt. Dabei stehen wie immer Begegnung und Information im Vordergrund. Dieses Jahr stehen das Land Suriname und das EMS-Freiwilligenprogramm im Mittelpunkt. Es gibt aber wie gewöhnlich auch einen Überblick über die Arbeit und Projekte der HMH. In die Jahrestagung integriert ist die Mitgliederversammlung. Alle intererssierten Personen sind herzlich willkommen! Die Einladung ist hier, das Programm hier und die Anmeldung hier. |
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| | | | Austausch, Vernetzung und Stärkung beruflicher Bildung in Sansibar | | |
Vom 11. bis 13. Februar fand an der Herrnhuter Academy in Sansibar ein intensives Seminar mit zwölf Schulleiterinnen und Schulleitern der Moravian Vocational Centers VTC (Berufsschulen) aus Sansibar und Tansania statt. Drei Tage lang standen zentrale Themen für eine zukunftsfähige Bildungsarbeit im Fokus: Inklusion und Geschlechtersensibilität (Disability Inclusion & Gender Sensitivity), Projektmanagement und Berichterstattung, Schutz vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und Belästigung (PSEAH) sowie Monitoring und Evaluation. Neben fachlichen Impulsen bot das Seminar vor allem Raum für persönlichen Austausch, Vernetzung und gegenseitige Ermutigung. Die enge Zusammenarbeit der Schulleitungen ist ein entscheidender Schlüssel, um langfristig qualitativ hochwertigen und professionellen Unterricht zu sichern und weiterzuentwickeln. Als Gast nahm Bettina Nasgowitz, Referentin für Finanzen und Projekte der Herrnhuter Missionshilfe, teil. In zahlreichen Gesprächen konnte sie wertvolle Einblicke in die aktuelle Situation der VTCs gewinnen, die seit vielen Jahren von der Herrnhuter Missionshilfe begleitet und unterstützt werden. |
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| | | | Hohe Gäste im "Star Mountain Rehabilitation Center" SMRC in Palästina | | |
Im Star Mountain Rehabilitation Center SMRC der Moravian Church bei Ramallah (Palästina/ Westbank) weilte am 21. Februar 2026 eine Delegation des United Nations Development Programme UNDP unter Leitung von Alexander De Croo, dem ehemaligen Premierminister Belgiens, sowie eine Delegation des Ministeriums für Soziale Entwicklung in Palästina unter Leitung von Dr. Samah Abu Oun, Ministerin für Soziale Entwicklung. Ziel des Besuches war die Überprüfung der vom UNDP mit Unterstützung der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau - Entwicklungsbank (KfW) durchgeführten Infrastrukturprojekte. Die Führung der hohen Gäste übernahm Ranya Karam, Direktorin des SMRCs. Sie gab den Delegationen einen umfassenden Überblick über das Zentrum, seine Geschichte und seine langjährigen Erfahrungen in der Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. Sie stellte außerdem die wichtigsten Programme und Projekte des Zentrums vor. Sie sprach auch von dem derzeit im Bau befindlichen Schutzhaus für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen mit Behinderungen. Elf Bilder hier. |
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| | | | Gäste von der deutschen KfW und des UNDP im "Star Mountain Rehabilitation Center" SMRC | | |
Das Star Mountain Rehabilitation Center SMRC der Moravian Church bei Ramallah (Palästina/Westjordanland) empfing am 12. Februar 2026 eine Delegation von Projektverantwortlichen der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des United Nations Development Programme UNDP. Die Mitarbeitenden des Zentrums, die Mädchen und Jungen sowie die Frauen und Männer mit Behinderungen freuten sich über mannigfaltige Begegnungen. Während des Besuches wurden den Gästen die Projektziele, die Einrichtungen sowie die vier Förderprogramme (Förderschule; integrativer Kindergarten; Berufsbildungszentrum und Integration) erläutert. Auch Vertretungspersonen des Palästinensischen Ministeriums für Soziale Entwicklung und des Ministeriums für Frauenangelegenheiten sowie Vertretungspersonen aus den benachbarten Kommunen nahmen an der Begegnung teil. Die Anwesenden bestaunten die auf im SMRC geleistete Förderarbeit. Bilder hier. |
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| | | | Nach Überschwemmungen erste Hilfsgüter in Albanien verteilt | | |
Starke Regenfälle und nachfolgende Überschwemmungen haben im Januar 2026 große Teile Albaniens getroffen. Ein Video hier. Besonders in den Städten Lezha, Pogradec und Burrel ist der Bedarf an Hilfe hoch. Viele Familien haben keinen sicheren Wohnraum, keine Ersparnisse und momentan auch kein Einkommen. Dank der Unterstützung aus dem Nothilfefonds der Herrnhuter Missionshilfe konnten in den vergangenen Tagen bereits 80 Pakete vor allem mit Lebensmitteln an Mitglieder der Moravian Church und ihre Nachbarn in Lezha und Pogradec verteilt werden. Die nächsten 30 Lebensmittelpakete sind für Empfängerinnen und Empfänger in Burrel bestimmt. Bilder von der schon erfolgten Hilfsgüterverteilung hier. Ein Bericht von Gazeta Express aus mehreren Regionen Albaniens von Mitte Januar 2026 hier. Die durch das Unwetter am stärksten betroffene Stadt in Albanien war Durrës. In vielen Stadtvierteln waren die Straßen nahezu unpassierbar. |
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| | | | Portrait von Elona Mandro aus Albanien | | |
Die Brødremenighedens Danske Mission BDM veröffentlichte in ihrem Magazin BDMnyt (Nr. 1-2026) ein Portrait von Elona Mandro aus Albanien. Siehe hier, Seite 5. Darin heißt es: "Elona arbeitet eng mit der Pfarrerin Dena Fortuzi zusammen. Sie ist sowohl die Administratorin der Brüdergemeine in Albanien als auch die verantwortliche Kinder- und Jugendleiterin. Sie kam 2004 zur Brüdergemeine und wusste sofort: Hier bleibe ich. Ihre Mitarbeit ist sehr wertvoll für die Leitung und beim Management der Kirche. Sie ist kreativ, dynamisch, zuverlässig und einfühlsam. Elona besitzt eine richtige Leidenschaft für administrative und organisatorische Aufgaben. Sie denkt praktisch und hat eine Gabe dafür, mit den Kirchenmitgliedern zu kommunizieren. Jemand meinte über Elona: ›Es genügt ein Blick, und man versteht sich mit ihr.‹ Oft reist Elona mit Dena Fortuzi zu den Gruppen der Brüdergemeine in Tirana, Lezhë, Burrel, Bathore, Elbasan und Pogradec." |
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| | | | Zur Lage des "Sikonge Hospitals" in Tansania | | |
Herausforderungen fördern die Kreativität, so ist ein Bericht der Brødremenighedens Danske Mission BDM in Christiansfeld, Dänemark, über das Krankenhaus der Brüdergemeine in Sikonge, Moravian Church in Tanzania, Western Province, überschrieben. Siehe in Dänisch hier. Der Bericht entstand nach einem Beratungsbesuch von Mia Toldam Korsgård vor Ort, bei dem es vor allem um ökonomische und administrative Angelegenheiten des 1923 gegründeten Missionskrankenhauses ging. In dem Bericht heißt es: "Es gibt wirklich ein gutes Management-Team im Sikonge Hospital. Das Team legt gute Ideen auf dem Tisch. Alle beteiligen sich an den Problemelösungen. In diesem Jahr hat das Krankenhaus weniger Geld zur Verfügung als im Vorjahr, also müssen Prioritäten gesetzt werden. Es gilt sicherzustellen, dass wir ausreichend Mittel haben für Strom, Gehälter und Medikamente. Mit Chefarzt Peter Songoro und Generalsekretär Wilson Nkumba wurde u. a. das Notfallprogramm evaluiert. Wichtig ist auch, dass bedürftige Patientinnen und Patienten eine kostenlose Behandlung erhalten können. Auch alle Gebärenden sollen eine kostenlose Hilfe bekommen." |
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| | | | Aufruf zur Intensivierung der Aktion "Thursdays in Black" | | |
Das Unity Women’s Desk UWD fordert alle Frauen in der Moravian Church weltweiten erneut auf: "Tragt donnerstags Schwarz! Macht mit! Am 12. Februar 2026 habt Ihr nach der 5. Unity Women’s Consultation zum ersten Mal die Gelegenheit, Euch der Thursdays in Black-Bewegung anzuschließen. An die Teilnehmerinnen der Konsultation: Tragt Euer schwarzes Consultation-T-Shirt und den Stoppt die Gewalt-Anstecker! Wir wollen unsere Worte in Taten umsetzen! An alle anderen Frauen: Tragt donnerstags schwarze Kleidung und sagt uns, wenn Ihr einen Thursdays in Black-Anstecker dazu tragen möchtet. Schaut Euch dieses Video an: Siehe hier. Unterstützt uns auf dem Weg zu einer Welt ohne Vergewaltigung und Gewalt. Von links nach rechts im Bild: Schwester Bupe Kabigi (Dodoma), Schwester Mary Kategile (Mbeya) und Schwester Everliny Kiondoko (TZ, Nordprovinz) in Schwarz während der ›5. Unity Women’s Consultation‹ in Arusha, Tansania. Siehe hier. Und siehe auch hier. |
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| | | | Infos und Bilder im Nachgang zur "5th Unity Women’s Consultation" | | |
Eine große Konferenz kann nur dann gelingen, wenn neben den offiziellen Delegierten auch viele Menschen im Hintergrund für den Konferenz-Erfolg arbeiten. Daran erinnerte das Unity Women’s Desk (UWD) im Nachgang zur 5th Unity Women’s Consultation im nordtansanischen Arusha und präsentierte am 17. Februar 2026 einen Teil der jungen Freiwilligen, die mit Hingabe als Dolmetscherinnen sowie als Service-Kräfte für die Delegierten gearbeitet haben. Siehe hier. Drei der abwechselnd diensthabenden Krankenschwestern bei der Konferenz sind Stipendiatinnen des UWD, ebenso drei Swahili-Englisch-Dolmetscherinnen und zwei der drei Spanisch-Englisch-Dolmetscherinnen. Hier noch einmal ein Video von einem Tanz bei der Eröffnung der 5th Unity Women’s Consultation. Eine Möglichkeit, für das UWD und sein Stipendienprohgramm anlässlich des "Moravian Day of Giving" am 17. Februar 2026 zu spenden, gibt es hier. |
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| | | | Zinzendorf-Herberge in Suriname bekommt Hilfe | | |
Aufgrund einer langandauernden Wirtschaftskrise bekommt die Zinzendorf-Herberge im surinamischen Paramaribo, das Übernachtungsheim der Brüdergemeine für Personen aus dem Binnenland, die medizinische Unterstützung in der Hauptstadt suchen, nicht die nötigen Zuschüsse aus dem staatlichen Gesundheits-Fonds. Die Einrichtung kann aber nicht geschlossen werden, da Frauen aus dem Binnenland mit Risikoschwangerschaften hochgradig gefährdet wären, wenn sie keine gute fachärztliche Versorgung in der Landeshauptstadt bekämen. So ist ein Zuschuss der Zeister Zendingsgenootschap ZZg in den Niederlanden in Höhe von 20.000 Euro sehr willkommen. Der Zuschuss reicht für die Betreuung und ggf. die Pflege von ungefähr 20 schwangeren Frauen bzw. jungen Müttern, außerdem für deren Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Bisweilen sind auch Dolmetscherdienste nötig, weil manche Frauen aus dem Binnenland kein Niederländisch, sondern nur ihre Muttersprache Sranan sprechen. Siehe hier. |
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| | | | Medische Zending in Suriname erhielt in Coeroeni eine neue Ambulanz | | |
Die Gesundheitsversorgung tief im Südwesten Surinams ist ein Stück besser geworden. Am 1. Februar 2026 fand in Coeroeni die Eröffnung der neuen Ambulanz der Medischen Zending (ärzliche Mission) statt. Damit wurde eine moderne Einrichtung in Betrieb genommen, die auch dem chronischen Medikamentenmangel in der abgelegenen Region entgegenwirkt. Die surinamischen Gesundheitspolitiker André Misiekaba und Rakesh Gajadhar Sukul meinten, die Ambulanz werde dank eines Abkommens mit der Krankenversicherung jetzt ausreichend versorgt sein. In Anwesenheit des Granman von Sipaliwini und lokaler Beamter betonte der Gesundheitsminister, die Versorgung im Landesinneren habe für die Regierung höchste Priorität. Der Minister gab den lokalen Führungskräften seine Rufnummer, so dass diese bei Problemen einen direkten Draht zu ihm haben. Herman Jintie, Direktor der Medischen Zending, dankte. Der ganze Artikel aus dem Suriname Herald hier. |
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| | | | Vorlesetag an der "Gerhardtschool" in Hamilton, Coronie | | |
Die Kinder aus der Gerhardtschool, einer vor 95 Jahren gegründeten Grundschule der Brüdergemeine in Hamilton, Coronie, mit nur 40 Kindern, freuten sich am 20. Februar 2026 über einen Vorlesetag mit Missi Marina, einer landesweit bekannten Kulturbotschafterin und Influencerin. Über diesen Besuch hieß es auf Facebook: "Es war ein wunderbares Treffen mit den Kindern. Missi Marina fühlte sich wie zu Hause, nicht zuletzt deshalb, weil sie auf der Plantage ihrer Vorfahren weilte. Die Kinder hörten bei ihrem Vorlesen aufmerksam zu. Und wo Missi Marina ist, dort ist das Lachen nicht fern. Und wer mit ihr zu tun hat, der wird stets klüger und empfängt so etwas wie Erleuchtung. Zum Schluss wurde ihr ein Geschenk-Boxen mit Produkten aus der Region Coronie überreicht. Misi Marina erklärte, dass sie sich über diese Geste sehr freue. Sie sei richtig glücklich gewesen über diesen Tag der Gemeinschaft, der Wertschätzung der surinamischen Kultur und der Bildung." 18 Fotos hier. |
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| | | | Zur Unitätskollekte am 1. März 2026 | | |
Am 1. März eines jeden Jahres, dem Erinnerungstag an die Gründung der Alten Brüder-Unität im Jahre 1457 in Kunvald, wird in der weltweiten Moravian Church das Unity Prayer Day Offering erbeten. Diese Kollekte kommt 2026 der Kulturerbe-Stiftung der Brüder-Unität zugute (Moravian Unity Cultural Heritage Foundation MUCHF), mit deren Hilfe historische Siedlungen und Gebäude der weltweiten Moravian Church bestmöglich erhalten werden sollen. Unitätsprovinzen und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen bei der Restaurierung, Instandhaltung und Revitalisierung historischer Bausubstanz. Neben Finanzmitteln und öffentlichen Zugängen fehlt es mancherorts auch an architektonischer Expertise bzw. an Kenntnissen betreffs historischer Handwerkskunst und Konservierungsprinzipien. Zu beachten sind oft komplexe nationale Denkmalschutzgesetze. Weiterhin soll mit der Kollekte ein Register sämtlicher Kulturerbestätten der Moravian Church erstellt werden, und es soll zwischen den Unitätsprovinzen einen Austausch von Restaurierungserfahrungen geben. Der 1. März ist stets auch ein Gebetstag für die Moravian Church. Gebetsanliegen in englischer Sprache hier. |
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| | | | Besonderes Konzert-Erlebnis im "Moravian Institute" in Rajpur | | |
Am Nachmittag des 10. Februar 2026 erklang wunderschöne, fremdartige Musik von der Hauptbühne des Moravian Institute, einer Internatsschule der Moravian Church im nordindischen Raipur bei Dehradun. Die von der Tender Roots Academy im Rahmen der Initiative A Taste of World Music organisierte musikalische Darbietung präsentierte zwei außergewöhnliche Künstler, die den mehr als 400 Schülerinnen und Schülern ein faszinierendes Erlebnis boten. Die brasilianische Singer-Songwriterin Taïs Reganelli verzauberte das Publikum mit ihrer samtweichen Stimme und mit ihren Liedern. Anschließend spielte Yip Hei Man aus Hongkong mit anmutiger Virtuosität die Guzheng (eine 21-saitige Wölbbrett-Zither) und führte das Publikum in die Welt dieses traditionellen chinesischen Instruments aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. ein. Lehrende und Lernende genossen die Aufführung in vollen Zügen und machten sie zu einem unvergesslichen und einzigartigen Erlebnis. Bilder und Videos hier. |
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| | | | Entwicklungshilfe nicht zum eigenen Vorteil, sondern weil es das Richtige ist | | |
Svend Løbner von der Brødremenighedens Danske Mission BDM in Christiansfeld bei Kolding schreibt in einem Online-Beitrag über die Wichtigkeit von Nothilfe bzw. Entwicklungshilfe gerade jetzt, wo die USA ihre diesbezüglichen Gelder dramatisch gekürzt haben. Siehe in Dänisch hier. Am Anfang seines Artikels heißt es: "Menschen in Not zu helfen, führt zu einer stabileren Welt und kommt daher auch uns selbst zugute. Aber der Eigennutz darf nicht unser Ansatz sein. Wir müssen bedürftigen Menschen helfen, weil es das Richtige, das Gebotene ist." Er äußert sich auch zur Flüchtlingshilfe: "Junge Menschen, die infolge von Kriegen, Krisen und Klimaveränderungen flüchten, haben viele gute Ideen, die unsere Unterstützung brauchen, damit sie realisiert werden können." Schließlich meint er: "Wir leben in einer von Globalisierung geprägten Welt. Wir interagieren zwangsläufig mit anderen Ländern und Kulturen. Die Art und Weise, wie wir uns gegenüber Menschen aus anderen Ländern und Kulturen verhalten, wird am Ende auf uns zurückwirken." |
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| | | | Ermutigender Gottesdienst in Jagüey Grande | | |
Yolndac Brito Alvarez von der Iglesia Morava Erelio Martínez García in Jagüey Grande auf Kuba erzählt vom Gottesdienst am 15. Februar 2026, in dem es um Mattäus 17,1-9 ging: "Verklärung. Ein Licht ist gekommen. Ein Licht, das nie vergeht. Wir wurden Zeugen der Verklärung Jesu. Ich sah in die verklärten Gesichter von Keyla, Melisa und Kenia, von Yilian, Irma und María; von Hildeliza, Nery und Yayito, von Tahimy, Baldo und Cira und in die Gesichter der anderen. Sie sind mit Jesus auf dem Berg. Hand in Hand stiegen sie mit Jesus hinauf. Ich sehe Obed und Alay, die ihre Gesichter verbergen. Hier ist es gut. Hier wollen wir bleiben. Aber es ist Zeit, in der finsteren Gegenwart nach dem Licht zu suchen. So öffnen wir unsere Augen und sehen auf Jesus. Das Licht strahlt aus seinem Herzen. Nein, die Welt ist kein finsterer Ort. Mit Jesus sind wir nicht mehr im Schatten. Mit Jesus atmen wir einen anderen Duft. Herr, möge dein Licht auf dein Volk in Kuba scheinen." Bilder hier. |
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| | | | Moravian Church in the British Province wünscht "Happy Lunar New Year" | | |
Am 17. Februar 2026 begann für 1,75 Milliarden Menschen auf der Welt das neue Jahr, nämlich das Mondjahr. Das nahm die Moravian Church in the British Province zum Anlass, z. B. allen Menschen mit chinesischer Abstammung ein Happy Lunar New Year zu wünschen. Sie schrieb daher auf Facebook: "Viele denken sicher, dass unser eigenes Neujahr schon immer am 1. Januar begonnen hat. Aber diese Tradition ist noch nicht alt, sie stammt erst aus dem Jahre 1752, kurz bevor die Gemeinde in Ockbrook gegründet wurde. Bis dahin begann das neue Jahr in Großbritannien und Britisch-Nordamerika am 25. März eines jeden Jahres gemäß dem bis dahin benutzten ›Julianischen Kalender‹. Im Grunde ist es egal, wann das neue Jahr beginnt. Denn jedes neue Jahr will zu Erneuerung und zu neuem Engagement ermutigen. Wenn man es genau betrachtet (nach den christlichen Prinzipien), dann ist jeder Tag der Beginn eines neuen Jahres." Siehe hier. |
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| | | | "Genadendal-Niederländisch", eine Frühform von Afrikaans | | |
Anlässlich des von den Vereinten Nationen propagierten Tages der Muttersprache am 21. Februar 2026 erinnert das Missionsmuseum der Moravian Church South Africa MCSA daran, dass dort das Genadendal-Niederländisch gesprochen wurde, lange bevor es als Afrikaans Einzug in die Schulbücher hielt und im Parlament gesprochen wurde. Zwar ist Afrikaans eine Sprache, die in der germanischen Sprachfamilie wurzelt, aber seine Prägung erhielt es auf afrikanischem Boden. Am Kap vermischten sich Niederländisch und Englisch als die Sprachen der Kolonialmächte. In Genadendal erklangen die deutschen Hymnen der brüderischen Missionare; auch indonesische Wörter von Versklavten flossen ein, und sogar die marginalisierte Khoi-Sprache hinterließ unauslöschliche Spuren. In Genadendal wurden Sprachen nicht aufgezwungen, hier wurden sie ausgetauscht und vereint. Durch eine der ersten höheren Schulen Südafrikas und durch eine der ersten Druckereien am Kap wurde Plaats, ab 1816 als Genadendal-Niederländisch bezeichnet, schriftlich festgehalten. Mehr in Englisch hier. |
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| | | - Wie die meisten Schulen so hat auch die Förderschule im Star Mountain Rehabilitation Center der Brüdergemeine bei Ramallah in Palästina (Westbank) einen Elternrat, der mit dem Elternrat der Bildungsbehörde im nahen Bir Zait kooperiert. Foto hier. Der Elternrat überreichte dem Förderzentrum in Anerkennung von dessen Leistungen eine großzügige Spende.
- Die Moravian Church in North America und insbesondere deren Board of World Mission bereiten sich auf den nächsten Moravian Day of Giving am 17. Februar 2026 vor. Den Gemeinden werden viele Projekte und Initiativen zum Spenden angeboten. Siehe hier und hier.
- "Mitunter lernt man wichtige Dinge außerhalb des Klassenzimmers", meinte die Leitung der Shristy Academy der Brüdergemeine in Kathmandu, Nepal, und besuchte mit einigen Kindern die Senioren im Koinonia Martha Home, wo sie Zeit mit den Bewohnern verbrachten und gemeinsam spielten. Siehe hier.
- Im Dorf Sheshatshiu (Labrador) wurde nahe der früheren brüderischen Missionsstation Happy Valley/Goose Bay die römisch-katholische Kirche Our Lady of the Snows errichtet. Das helle Holzgebäude (ca. 400 m²) verbindet laut Architekturbüro Woodford-Sheppard Elemente der brüderischen Bauweise mit Inuit-Traditionen.Neben Gottesdiensten ist die minimalistische Kirche bewusst auch für ökumenische und nicht-religiöse Gemeindeveranstaltungen konzipiert. Fotos hier.
- Das Board of World Mission BWM der Moravian Church in Nordamerika hat am 16. Februar 2026 seinen Winter-Newsletter veröffentlicht. Siehe in Englisch hier. Am Beginn findet sich ein allgemeiner Rückblick auf das Jahr 2025. Dann ist von der Clinica Evangelica Morava in Ahuas, Honduras, sowie von der Katastrophenhilfe in Alaska und Jamaika die Rede. Und dann wird vorausgeblickt auf künftig anstehende Events der Organisation; siehe z. B. hier.
- Anlässlich des Moravian Day of Giving am 17. Februar 2026 veröffentlichte das Board of World Mission BWM der Moravian Church in Nordamerika einen Acht-Minuten-Film über die 75-jährige Geschichte der "Clinica Evangelica Morava" in Ahuas in der honduranischen Mosquitia. Siehe hier.
- Nach fünfjähriger Pause haben in Suriname wieder mehrere junge Frauen die vierjährige Ausbildung zum Gezondheidszorg-Assistenten mit einem kleinen Festakt abgeschlossen. Diese breit geschulten medizischen Kräfte spielen an der Seite von Ärztinnen und Ärzten sowie in deren Abwesenheit eine wichtige Rolle bei der Gesundheitsversorgung im weitläufigen, strukturschwachen, tropischen Binnenland von Suriname. Sie müssen oft selbständig über die richtige Behandlung von Patientinnen und Patienten entscheiden. Ein 90-Sekunden-Video von der feierlichen Übergabe der Diplom-Zertifikate durch die Ausbildungsverantwortlichen der Medischen Zending von Suriname am 17. Februar 2026 in Paramaribo hier.
- Vom 30. Juli bis 10. August 2026 gibt es in Herrnhaag bei Büdingen (Hessen) eine Young Adult Exchange Camping Opportunity. Siehe hier. Junge Mitglieder der Brüdergemeine aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Nordamerika werden eine Woche lang beieinandersein, um Gemeinschaft zu erleben, ihren Glauben zu vertiefen, sich kulturell auszutauschen und die Geschichte der Brüdergemeine in einem ihrer historischen Zentren zu entdecken. Die Lichtenburg (und die anderen 18 Gebäude) auf dem Herrnhaag bildeten vom 1744 bis 1750 das Zentrum der Moravian Church. Auf dem Gottesacker von Herrnhaag sind etliche Erste Früchte (erste Heimgegangene aus den Missionsgbieten) begraben.
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