Frauenpower am Atsikana Walani Technical College

Aktuell ist Ruth Upie Chirwa zu Gast am Atsikana Walani Technical College AWTC. Die junge Malawierin ist Modedesignerin, Para-Athletin und engagierte Aktivistin für Inklusion und Barrierefreiheit. Trotz großer Hürden – insbesondere als Frau im Rollstuhl in einem Land, in dem Barrierefreiheit noch keine Selbstverständlichkeit ist – hat sie sich ihren eigenen Weg aufgebaut und präsentiert ihre Designs heute auch international. Während ihres Aufenthalts spricht Ruth mit den Auszubildenden über ihren Lebensweg, über Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen – in einem Umfeld, in dem Armut und schwierige Startbedingungen Realität sind. Das AWTC bietet auch jungen Frauen mit Einschränkungen einen barrierefreien Lernort und steht für Teilhabe, Respekt und echte Zukunftschancen. Der Besuch von Ruth Upie Chirwa macht deutlich, wie wichtig Vorbilder für Empowerment und Perspektivenbildung sind.

Sternberg nicht betroffen von Siedlergewalt im Westjordanland

Immer wieder wird in den Medien über die zunehmende Gewalt von jüdischen Siedlern gegen Palästinenser im Westjordanland berichtet. Gärten und Häuser werden zerstört, Autos angezündet, Vieh gestohlen - oftmals unter dem Schutz von israelischen Soldaten. Eine rechtliche Verfolgung dieser Taten gibt es nicht. Diese Gewalttaten finden zumeist in ländlichen Regionen unweit von Siedlungen und Außenposten statt. Da der Sternberg, Star Mountain Rehabilitation Center SMRC, in der dicht besiedelten A-Zone zwischen Ramallah und Birzeit liegt, ist er selbst von diesen Gewalttaten nicht betroffen. "Wir können jeden Tag aus Kobar auf den Sternberg fahren" erzählt Lehrerin Jihan, "auch der Weg nach Ramallah ist ganz normal und die Taxis aus Birzeit kommen hier in großer Zahl vorbei. Schwieriger wird es für Kinder, die aus Dörfern weiter weg kommen. Dort gibt es Gewalterfahrungen und Kontrollen, so dass sie manchmal nicht kommen können". Die Situation in der Westbank ist also ziemlich unterschiedlich. "Wir können dankbar sein, dass der Sternberg gerade in dieser relativ ruhigen Zone der Westbank liegt" fasst HMH-Referent Niels Gärtner zusammen nach seinem Besuch des SMRC in dieser Woche.

Bischofseinsegnung in Jerusalem unter Herrnhuter Stern

Am 11. Januar 2026 wurde in der Jerusalemer Erlöserkirche Dr. Imad Haddad als neuer Bischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Joradien und dem Heiligen ELCJHL in sein Amt eingeführt. Der Gottesdienst wurde von sehr vielen ökumenischen Gästen aus dem In- und Ausland besucht. Würdenträger der Kirchen in Jerusalem, aber auch der internationalen Koopertionspartner nahmen teil. Die Einsegnung fand unter dem großen Herrnhuter Stern in der Kirche statt. Der Stern wird dort als ein Zeichen der Hoffnung verstanden, der seit dem 7. Oktober 2023 ständig hängen bleibt. Er symbolisiert Hoffnung, Frieden und Gottes Zugewandheit. Somit ist auch die Bischofseinsegnung ein Zeichen der Hoffnung. Imad Haddad hat viele Jahre in Ramallah gearbeitet und während dieser Zeit auch den Sternberg SMRC begleitet an den christlichen Festtagen. An der Bischofseinsegnung nahm für die Moravian Church HMH-Referent Niels Gärtner teil.

Podcast von der Begegnung Jørgen Bøytlers mit Papst Leo XIV.

Im Dezember 2025 blickt die Brødremenighedens Danske Mission (BDM), die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe im dänischen Christiansfeld bei Kolding, auf die Höhepunkte des zu Ende gehenden Jahres zurück. Ein Höhepunkt war der Besuch des Vorsitzenden dieser Organisation, Pfarrer Jørgen Bøytler, am 8. Mai 2025 beim neuen Papst Leo XIV. aus Anlass von dessen Amtseinführung im Vatikan. Der Papst empfing dabei nicht nur die Segenswünsche eines ehemaligen Missionars der Brüdergemeine in Tansania, sondern auch die Segenswünsche des Unity Board Administrators UBA, dem Generalsekretär des höchsten Gremiums der weltweiten Brüder-Unität zwischen den Unitätssynoden. Im Nachgang zu dieser Begegnung produzierte BDM einen Podcast mit Jørgen Bøytler, worin dieser von seiner Reise nach Rom erzählt. Höre hier. In dem Podcast geht es aber auch allgemein um Ökumene und die Begegnung bzw. den Dialog der Kirchen und Religionen.

Videobericht von Dan Miller von der "Moravian Disaster Response"

Zum Jahresende 2025 dankt das Board of World Mission BWM der Brüdergemeine in Nordamerika seinen Freundinnen und Freunden sowie allen, die für die Arbeit der Organisation gespendet und gebetet haben. Zugleich verweist das BWM auf die jüngsten Schwerpunkte seiner Arbeit: "Mission in Aktion: Ein Jahr des Dienstes, des Glaubens und der Gemeinschaft. Wir erlebten, wie Glaube praktisch wird: Jugendliche fanden ihren Platz in der weltweiten brüderischen Gemeinschaft, Freiwillige halfen nach Katastrophen, Gemeinden beschritten mutig neue Wege im Missionsdienst. In unseren weltweiten Partnerschaften wirkt der Heilige Geist kraftvoll." Weiterhin verschickte das BWM den Link zu einem Vier-Minuten-Video, in dem von der zuletzt geleisteten Katastrophenhilfe (Moravian Disaster Response) in Alaska, auf Jamaika und auf Kuba die Rede ist. Dan Miller, der BWM-Director of Mission Service, erwähnt darin wichtige und zugleich erschütternde Zahlen und Fakten. Das komplette Video in Englisch hier.

Leitung der Unitätsprovinz Westindien-Ost bittet um weitere Hilfe für Jamaika

In einem Schreiben der Leitung der Unitätsprovinz Westindien-Ost wird zu weiterer Hilfe für die Nachbarprovinz Jamaika nach dem Hurrikan Melissa aufgerufen: "Seit der Hurrikan Melissa Jamaika schwer getroffen hat, sind mehrere Wochen vergangen. Seine Auswirkungen sind in unseren dortigen Gemeinden aber noch immer deutlich spürbar. An viele Orten hat der lange Prozess des Wiederaufbaus der Häuser, Gemeinderäume und des Gemeindelebens begonnen. Die Provinzleitung hat Pfarrer Neilson Waithe beauftragt, den Betroffenen beizustehen und sie zu begleiten. Wir stehen in engem Kontakt zueinander und suchen aktiv nach weiteren Unterstützungsmöglichkeiten in dieser schweren Zeit. Während wir noch immer auf genaue Informationen zu den konkreten Hilfebedarfen warten, ist finanzielle Unterstützung die wirkungsvollste Möglichkeit zu helfen. Wer sich berufen fühlt, spende über seine Gemeinde. Alle Spenden gehen direkt nach Jamaika, um den Wiederaufbau zu fördern. Jede Spende – egal wie klein – erinnert die Geschwister auf Jamaika daran, dass sie nicht allein sind." Mehr hier.

Das Ergebnis der Bischofs- und Kirchenleitungswahlen in Mbozi

Schon im Oktober 2025 fand in der einstigen Missionssstation Mbozi in der gleichnamigen Unitätsprovinz eine Synode statt, bei der auch eine Bischofswahl sowie Wahlen für die Kirchenleitung durchgeführt wurden. Zu einem Bischof der Brüder-Unität wurde am 8. Oktober 2025 der Pfarrer Julius Sikana gewählt. Ein Foto hier. Die Bischofsweihe von Julius Sikana soll am 10. Mai 2026 in Mbozi stattfinden. Die neue Kirchenleitung ist wie folgt zusammengesetzt. Vorsitz: Pfarrer Lawrence Nzowa; Stellvertreter: Pfarrer Ryson Kibona; Generalsekretär: Pfarrer Japhet Nyangwa. Einige Fotos hier. Mbozi ist erst seit 2021 eine eigenverantwortliche Unitätsprovinz. Es handelt sich um eine Ausgliederung aus der zu groß gewordenen Südwest-Provinz der Brüdergemeine in Tansania. Zur Unitätsprovinz Mbozi gehörten 2024 in 141 Gemeinden etwa 100.200 Gemeindeglieder. Aktuelle Unitätsstatistik hier

Große Gefahr: Eine Feuerfront bedroht noch immer Elim

Die 1824 als Missionsstation gegründete heutige Brüdergemeine Elim ganz in der Nähe des Nadelkaps, der Südspitze des Kontinents Afrika, wird seit dem 4. Januar 2026 von einer großen Feuerfront bedroht, der die Rettungskräfte bisher noch nicht vollständig Einhalt gebieten konnten. Zwar rast das Feuer seit der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 2025 nicht mehr auf den Ort zu, aber es gibt überall noch gefährliche Glutnester, die beobachtet werden müssen. Von Brandschutzkräften werden Maßnahmen getroffen, um Wassertanks bereitzustellen und Häuser zu befeuchten und anderweitig vor dem Feuer zu schützen. Die südafrikanischen Medien berichten laufend in Wort und Bild und mit Videos. Siehe z. B. hier und hier und hier und hier. Der letztere TV-Bericht ist überschrieben mit "Western Cape municipalities team up to contain Elim blaze". Er enthält auch Interviews mit besorgten Einwohnern von Elim und mit dort eingesetzten Feuerwehrleuten.

Paul Swart berichtet aus Elim von abgewendeter Feuergefahr

"Die Bewohner arbeiteten unermüdlich, sie befeuchteten Dächer, sie schützten die Häuser durch Beseitigung von Brennbarem und sie kümmerten sich umeinander. Obwohl unsere Wasserressourcen knapp wurden und durch das Wasser Kontaminationen drohten, gab die Gemeinschaft nicht auf. Freitagnachmittag versammelten sich dann viele unserer Leute in der Kirche der Brüdergemeine in Elim zu einem Gebet, und später am Abend nahm ich um 19.30 Uhr erneut an einem Gebetstreffen teil." Das berichtet Paul Swart auf seinem Social-Media-Kanal nach dem gefährlichen Flächenbrand, der sich am 7/.8. Januar 2026 der Brüdergemeine Elim genähert hatte. "Wir haben gemeinsam gebetet, im Glauben an die Kraft des Gebets und daran, dass wir einem lebendigen Gott dienen. Heute Morgen gebührt dem Herrn alle Ehre und Dank. Obwohl es noch vereinzelt brennt, ist das Feuer nun unter Kontrolle. Unser Dorf ist verschont geblieben", meint nun Paul Swart. Siehe hier.

Vom Bürgerkrieg im Osten der D. R. Kongo

Im Osten der D. R. Kongo herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. In der Region Süd Kivu, die Tansania, Burundi und Ruanda gegenüberliegt und wo es die meisten Mitglieder der Brüdergemeine gibt, leiden die Menschen Hunger und sie haben Angst. Davon war am 10. Januar 2025 in einem Bericht der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark BDM die Rede. Siehe in Dänisch hier. Über das Knudsen House der Brüdergemeine bei Uvira erzählt Jacques Bya’unda, der Kirchenpräsident, der derzeit in Burundi lebt: "In den Familiengruppen der Waiseneinrichtung haben die Kinder große Angst, besonders wenn keine Männer da sind, die sie beschützen. Leider ist es unmöglich, sie in Burundi in der Stadt Bujumbura in Sicherheit zu bringen, weil die Grenze zwischen der D. R. Kongo und Burundi geschlossen ist. Es fällt uns schwer, genug zu essen zu bekommen; unser Budget reicht nicht aus. Deshalb bitten wir Euch um Hilfe. Im Moment gibt es Verhandlungen mit den Amerikanern, dass die M23-Rebellen Uvira verlassen."

Weihnachtsgrüße und Weihnachtsbotschaften aus der weltweiten Brüder-Unität
  • Eine fünfminütige Video-Weihnachtsbotschaft von Edwin Quildan von der Leitung der britischen Unitätsprovinz gibt es hier.
  • Mit einer Fotomontage grüßen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Board of World Mission BWM der Brüdergemeine in Nordamerika zum Weihnachtsfest. Siehe hier.
  • Mit einem Weihnachtsbekenntnis und einem Weihnachtssegen grüßen die Verantwortlichen der Brüdergemeine in Albanien. Siehe samt 20 Bildern hier.
  • Die Brüdergemeine in Lettland grüßt zu Weihnachten mit dem Foto einer typisch lettischen Winterlandschaft. Siehe hier.
  • Das Team der Armando Rusindo Mission Foundation, der Kuba-Stiftung der Brüdergemeine, ist auf einem Weihnachtsgruß aus der nordamerikanischen Südprovinz zu sehen. Siehe hier.
  • Vier Kinder aus der Brüdergemeine Kreuz der Hoffnung in der Stadt Chiclayo tanzen im Weihnachtsgruß der Brüdergemeine in Peru. Siehe hier.
  • Einen Weihnachtsbaum der besonderen Art zeigt das Leitungsteam der Medische Zending in Suriname in seinem Weihnachtsgruß. Siehe hier.
  • Eine einminütige Teilnahme an der Weihnachtsfeier der International Kindergarten & Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneshwor, Nepal, ist per Video hier möglich.
  • Stille Nacht, heilige Nacht wird in einem stimmungsvollen Weihnachtsgruß aus dem beleuchteten Campus des Missionsmuseums der Brüdergemeine in Genadendal, Südafrika, gesungen. Siehe hier.
  • Zu Weihnachten sang der Efatha-Chor der Uhuru-Brüdergemeine in Dar es Salaam, Tansania. Siehe hier.
  • Ganz europäisch mutet der Weihnachtsgruß der Moravian High School (früher: Colegio Moravo) in Blueflieds ganz im Südosten von Nikaragua an. Siehe hier. Die Vereinigung der ehemaligen Schülerinnen und Schüler dieser Einrichtung postet ein Video von der Montage eines riesigen Herrnhuter Sterns auf einem Krankenhaus-Dach. Siehe hier.
Advent in der Brüdergemeine in Lateinamerika

Gottes Liebe ist wunderbar. Ganz herzliche Grüße an alle Brüder und Schwestern in Christus in der weltweiten Brüder-Unität aus Peru. Diese Nachricht postete kürzlich die Brüdergemeine Cruz de la Esperanza (Kreuz der Hoffnung) in der Großstadt Chiclayo im Nordwesten von Peru, am Pazifik gelegen. Im Video zu sehen waren dann singende und tanzende Kindern der Gemeinde. Die Rede war von der Vorfreude der Kinder auf das anstehende Weihnachtsfest. Siehe hier. Ein anderes Video ist in der Brüdergemeine auf Kuba aufgenommen. Es zeigt, wie die Pfarrerin Tania Sanches ein betagtes Gemeindeglied im Gottesdienst segnet. Siehe hier. Ein drittes Video schließlich beweist, dass auch in der Brüdergemeine auf Kuba im Advent jeden Sonntag eine weitere Kerze angezündet wird. In der Iglesia Morava Belen (Bethlehem) in Havanna, wo die Brüdergemeine auf Kuba ihren Verwaltungssitz hat, sind die Kerzen neben dem Weihnachtsbaum verschiedenfarbig. Viele Bilder hier.

Weihnachtsbräuche in der Brüdergemeine in Südafrika

In der Brüdergemeine in Südafrika sind Advent und Weihnachten wie in Deutschland geprägt von fröhlichem Gesang, von viel Musik und Gemeinschaft, jedoch alles in der warmen Sommerzeit. Am ersten Adventssonntag werden in den Gemeinden Klokkies (Glöckchen) gesungen – einfache Kinder- und Volkslieder wie in Deutschland Kling, Glöckchen, klingelingeling, oft begleitet von Bläserchören – und es erklingt das beliebte Hosianna von Christian Gregor. Heiligabend wird mit einem Gottesdienst bei Kerzenschein gefeiert, bei dem Kinder – nicht nur der Brüdergemeine, sondern auch Kinder aus der Umgebung – Süßigkeitenpakete erhalten. Weil es Hochsommer ist, gehen die Weihnachtsfeiern oft über den Gottesdienst hinaus und münden in ein Familientreffen, in einen Braai (Grillfest) sowie in Zeit am Strand. Man isst gern ein Pfefferminz-Crisp-Törtchen, ohne das Weihnachten nicht komplett wäre. Ein Törtchen-Bild hier.

Weihnachts-Spotlight aus Südafrika

Chrislyn Edson aus Südafrika schrieb am 31. Dezember 2025: "Dieses Jahr war besonders bedeutsam, da ich in einer neuen Gemeinde heimisch wurde und an deren Traditionen teilnehmen konnte. Am 3. Advent wurde unser Gottesdienst zu einem Dankfest umgestaltet. Anstelle von Kirchenbänken mit Blick auf die Kanzel war die Kirche mit Tischen für ein gemeinsames Mahl ausgestattet. Alle brachten ihr Lieblingsgericht mit, Familien saßen beisammen, wir teilten das Mahl und empfanden innig Gemeinschaft. Weihnachtszeit in Südafrika, besonders in Kapstadt, ist etwas ganz Besonderes. In dieser Zeit spürt man stark die Zusammengehörigkeit. In unseren bunten Nachbarschaften und Familien verbringen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensrichtung gemeinsam die Feiertage. Im Kern verkörpert Weihnachten die Werte, die uns besonders wichtig sind: Liebe, Familie, Wohltätigkeit und das miteinander Teilen."

Zu Besuch bei der Brüdergemeine in Uganda

Mit dem Ehepaar Livingstone und Jean-Marie Thompson weilten zwei Geschwister aus Nordirland vom 1. bis 11. November 2025 erstmals zu Besuch bei der Brüdergemeine in Uganda. Ersterer ist Pfarrer der Brüdergemeinen in Belfast und Hillsborough und Mitglied der Kirchenleitung der britischen Unitätsprovinz. Letztere schrieb für den Moravian Messenger (Januar 2025) einen Bericht. Siehe in deutscher Übersetzung hier. In dem Bericht heißt es u. a.: "Wir wurden von Esther, Morgan, Trinity und Sande von Tine on the Mountain Ministries (einer NGO) empfangen. Es war eine riesige Freude, endlich die Menschen, mit denen wir sieben Jahre lang aus der Ferne kommuniziert hatten, persönlich kennenzulernen. Was für ein Segen, gemeinsam zu essen und zu erfahren, dass Morgan an diesem Tag Geburtstag feierte! Sofort entstand eine tiefe Verbundenheit. Unser Programm umfasste Besuche, gemeinsame Aktivitäten und Gespräche."

Bericht über die Frauenarbeit der Brüdergemeine im Nordosten von Indien

Das British Mission Board BMB, eine Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, hat Anfang Januar 2025 einen Artikel von Jane Carter, der Leiterin, veröffentlicht. Darin geht es um die Frauenarbeit der Brüdergemeine im Nordosten von Indien. Siehe hier (Seite 6+7). Aus Binnakandi wird u. a. berichtet: "Die Frauen fasteten einmal im Monat und beteten für den Dienst und das Wachstum der Kirche. Bei wöchentliche Treffen praktizieren sie das Priestertum aller Gläubigen. Sie gewinnen auch jüngere Frauen für den Dienst für den Herrn. Am Sonntagnachmittag treffen sie sich, um Familien zu besuchen und mit ihnen zu beten, insbesondere für diejenigen in Not und Krisen. Sie beschränkten sich bei ihrem Engagement aber nicht nur auf die Sonntage, sondern sie sind aktiv, wann immer sie gebraucht wurden. Die Frauen halten jährlich eine Generalversammlung ab. Weil für jede Arbeit Geld gebraucht wird, engagieren sich die Frauen schließlich auch bei der Mittelbeschaffung.

Von der "Winter fair" an der "Shristi Academy" in Kathmandu

Eine Winter fair, einen kreativ-vergnüglichen Tag auf dem Schulgelände, zu dem auch die Angehörigen der Schulkinder eingeladen waren, gab es am 26. Dezember 2025 in der International Kindergarten & Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneshwor. Siehe hier. Von den größeren Kindern wurden Musikstücke aufgeführt. Es waren bunte Bilder und Plakate zu sehen, die im Kunstunterricht entstanden waren. Es fand eine Verlosung von nützlichen Dingen statt, wobei die Einnahmen der Schulkasse zugute kam. Es wurde gespielt und es wurden schmackhafte Dinge gegessen und getrunken. Und es konnten kleine Sketche angeschaut werden. Auch schon zu Weihnachten war auf dem Schulcampus viel los. Ein kurzes Video von einem weihnachtlichen Bühnenstück mit fröhlichen Gesangseinlagen sowie mit Tanz und Rezitationen von kostümierten Kindergartenkindern gibt es hier.

Vom Wintercamp 2026 an der "International Kindergarten & Shristi Academy"

Aus der im Jahre 2010 ganz klein gegründeten und dann allmählich gewachsenen International Kindergarten & Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneshwor, Nepal, wurde am 12. Januar 2026 auf Facebook berichtet: "Vielen Dank an alle Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern, die unser Wintercamp unter der Überschrift ›Entdecken‹ zu einem Erfolg gemacht haben! Von Spielen und Gruppenaktivitäten bis hin zu kreativen Projekten – unsere Teilnehmer haben bei alledem Gemeinschaftsgefühl entwickelt, Selbstvertrauen und neue Fähigkeiten gewonnen. Wir sind stolz auf unsere Schülerschaft und dankbar für unser engagiertes Team." 80 Bilder hier. Die International Kindergarten & Shristi Academy wird von einigen Brüdergemeinen in den USA unterstützt, eine Folge dessen, dass das nepalesische Leiter-Ehepaar Vani und Shanti Pradham bis 2009 in Bethlehem/PA ein Studium absolvieren konnte.

Viel Jugend im Neujahrsgottesdienst der "Holy Cross Moravian Church"

Der gut einstündige New Year Sunday am 4. Januar 2025 wurde von der Holy Cross Moravian Church in Santa Cruz/St. Elizabeth auf Jamaika wurde live im Internet übertragen. Siehe hier. Im Gottesdienst wurde zu individuellen Segnungen von Erwachsenen und Kindern nach vorn gerufen. Eine besondere Rolle spielten die Jugendlichen der Gemeinde, die einen neuen Liedtext auf eine bekannte Melodie vortrugen. Anschließend wurden die Jugendlichen von einer Jugendleiterin öffentlich interviewt (siehe Min. 17.20). Zum Beispiel wurden sie befragt, was für Begabungen sie hätten und welche dieser Begabungen sie in den Dienst der Gemeinde stellen könnten. Am Schluss wurden einzelne Gruppen bzw. Dienstgruppen aus der Gemeinde vorgestellt und für sie gebetet. Holy Cross Moravian Church auf Jamaika gehört zu den wenigen Gemeinden, auf deren Grundstücken der Hurrikan Melissa im Oktober 2025 kaum Schäden anrichtete.

Medische Zending in Suriname mit zwei Warnhinweisen

Auf Facebook warnte am Jahresanfang 2025 die Medische Zending in Suriname vor zwei Phänomenen. Zunächst – gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium – vor einer starken Grippewelle. Siehe hier. Und dann hieß es: "Die steigende HIV-Rate ist besorgniserregend. Es sind Maßnahmen erforderlich! In Suriname sehen wir einen Anstieg der HIV-Fälle, und zwar besonders bei jungen Menschen bis 25 Jahren und bei Erwachsenen zwischen 35 und 45 Jahren. Schätzungsweise 8.000 Menschen leben mit HIV, aber etwa die Hälfte weiß nicht, dass sie infiziert ist. Und das trägt zu einer weiteren Ausbreitung bei. Das macht es wichtiger denn je: a) sich regelmäßig testen zu lassen, b) den Sex sicherer zu machen mit Kondomen, c) offen über sexuelle Gesundheit zu sprechen, d) die Stigmatisierung von HIV/Aids zu brechen, damit alle sich trauen, Hilfe zu suchen. Wenn mehr Menschen ihren HIV-Status kennen und behandelt werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass HIV weitergegeben wird. Gemeinsam können wir diesen Trend stoppen und Leben schützen." Video hier.

Suriname: Start einer Bibellese-Challenge

Die Stadtmission der Brüdergemeine in Paramaribo, Suriname, startete am 3. Januar 2026 eine Challenge der besonderen Art. Auf Facebook schrieb die Behörde: Lies jeden Tag in deiner Bibel! Und bete jeden Tag! Bist du bereit für diese Challenge? Benutze den einen oder anderen Bibelleseplan, studiere den angegebenen Bibeltext und teile uns regelmäßig – wenn möglich täglich – mit, was du gelesen hast, was der Bibeltext dir bedeutet, wie er dir an diesem Tag (in dieser Woche oder in einer bestimmten Situation) geholfen hat, welche Erfahrungen sonst du mit diesem Text gemacht hast. So ermutigen und unterstützen wir uns gegenseitig beim Lesen und Verstehen von Gottes Wort. Lade so viele Menschen wie möglich ein, bei dieser Challenge mitzumachen. Wir brauchen Gott, wir brauchen ihn jeden Tag und jede Nacht. Gottes Wort ist nachts ein kleines Orientierungslämpchen für unsere Füße und am Tage ein helles Licht auf unserem Weg (Psalm 119,105)." Siehe hier.

"Montgomery Moravian Church" auf Tobago soll neu belebt werden

Unter dem Titel Die Montgomery Moravian Church auf Tobago neu beleben: Visionen und Strategien für das nächste Jahrzehnt hat Dr. Adrian Smith, stellvertretender Präses der Brüdergemeine in der Unitätsprovinz Westindien-Ost, im November 2025 im Provinz-Newsletter einen vierseitigen Aufsatz veröffentlicht. Siehe hier. Dieser beginnt so: "Die Montgomery Moravian Church auf Tobago, war ein Leuchtfeuer des Glaubens, des Mutes und des gesellschaftlichen Engagements. Als erste Brüdergemeine auf der Insel ist ihr Erbe tief in die spirituelle und soziale Landschaft Tobagos verwoben. Heute, mit Blick auf das kommende Jahrzehnt, steht die Kirche vor großen Herausforderungen. Sie bedarf einer neuen Vision, strategischen Handelns und eines verstärktes Engagements für Mission, wenn sie Identität zurückgewinnen und sich neu ausrichten will. Der Weg zur Erneuerung beginnt mit der Rückbesinnung auf Geschichte, die Wurzeln der Kirche."

Einladung zu einer Tansania-Tagung

Der Arbeitskreis Tansania der evangelischen Missionswerke in Deutschland lädt vom 13. zum 14. März 2026 zu einer Wochenend-Tagung ein. Bei der vom lutherischen Missionswerk Mission EineWelt veranstalteten Tagung geht es um das Thema Verhältnis von Kirche und Staat – politische Entwicklungen in Tansania und Deutschland. Ein Veranstaltungs-Flyer hier. Anmeldungen sind nur online möglich. Siehe hier. Veranstaltungsort ist das BegegnungsCentrum von Mission EineWelt, Johann-Flierl-Straße 22 in Neuendettelsau. In der Ausschreibung der Tagung heißt es: "Die jüngsten Wahlen in Tansania im Oktober 2025 haben eine Welle politischer Spannung und gesellschaftlicher Unruhe ausgelöst. Mit über 97 Prozent der Stimmen wurde die amtierende Präsidentin Samia Suluhu Hassan offiziell wiedergewählt, doch der Wahlkampf war umstritten. In Deutschland haben wir lange Erfahrungen mit wechselnden politischen Systemen."

Kurzmeldungen
  1. Das Board of World Mission BWM der Brüdergemeine in Nordamerika übermittelt adventliche Dankesgrüße aus Ngiehun in Sierra Leona und aus der Unitätsregion Lateinamerika: "In Ngiehun, dem Zentrum der Brüdergemeine in Sierra Leone, gab es lange keine Mädchenschule, weshalb die Mädchen ihr Dorf verlassen mussten, um zur Schule zu gehen. Fernab von zu Hause waren sie Missbrauch ausgesetzt. Mit der Gründung einer Herrnhuter Schule für Jungen und Mädchen können Kinder nun in ihrer Heimat lernen und sich gut entwickeln." Bild hier.
  2. Bei den gewaltsamen Übergriffen bewaffneter Organe in Tansania während und nach den jüngsten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen ist auch Kelvin Lameck Mwakangondya, ein junger, hoffnungsvoller Reporter eines Radiosenders der Brüdergemeine in Tansania, getötet worden. Er war bei den Demonstrationen als unbewaffneter Berichterstatter dabei.  Siehe den Bericht einer Journalisten-Vereinigung hier.
  3. Die Bethabara Moravian Church in Newport/Manchester auf Jamaica hatte am Sonnabend, dem 20. Dezember 2025, auf ihrem Gelände zu einem Christmas Wonderland für Jung und Alt eingeladen. Auf einem Poster ist zu sehen, welche Attraktionen geboten wurde. Siehe hier.
  4. "Hier sind herzliche Grüße und ein paar Eindrücke vom Weihnachtsfest in der Brüdergemeine in Nordindien, Missionsprobinz Südasien." Das schrieben die Geschwister aus Fernost an ihre Partnerinnen und Partner in der britischen Unitätsprovinz, und sie fügten Fotos sechs aus Delhi, Binnakandi, Lattingkhal und Sey bei. Siehe hier (bitte hinunterscrollen).
  5. Mit einer Fotomontage dankt die Armando Rusindo Mission Foundation, die Kuba-Stiftung der Brüdergemeine in Nordamerika, ihren Unterstützern und Unterstützerinnen und wünscht ihnen ein gesegnetes neues Jahr 2026. Die Montage ist überschrieben: "Gemeinsam bringen wir viel voran!" Siehe hier.
  6. Um den hohen Warenbestand vor der Inventur zu verringern, gab es in der Buchhandlung der Brüdergemeine im Gebäude der Stadtmission in Paramaribo vom 29. bis 31. Dezember 2025 einen Sonderverkauf von Büchern zu reduzierten Preisen. Ein Werbe-Video hier.
  7. Eine Neujahrsbotschaft von Pfr. Algernon Lewis, dem Präsidenten der Kirchenleitung der Unitätsprovinz Westindien-Ost, in englischer Sprache gibt es hier. Die Karibische Region ist nach der afrikanischen Region die mitgliederstärkste Region und die Region mit den zweitmeisten Gemeinden der weltweiten Brüder-Unität.
  8. Eine an deutschen Schulen in der Regel nicht gelehrte Sportart wird neuerdings an der International Kindergarten & Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneshwor betrieben: die Sportart Rugby. Eine ganz kurze Video-Sequenz hier. Rugby ist in Indien eine der beliebtesten Sportarten.
  9. Das von der Brüdergemeine in Dänemark schon vor gut sieben Jahren ausgesandte Missionars-Ehepaar Janice und Mads Jakobsen ist gegenwärtig zu einem Heimaturlaub in Europa. Sie werden vor allem durch Dänemark reisen und Vorträge halten über ihren Dienst in Kipili und Sumbawanga in Tansania. Siehe hier.
  10. Kürzlich war im Deutschlandfunk in der Rubrik Gesichter Europas die Wiederholung einer einer 55-minütigen Reportage vom 13. September 2025 von Andrea Rehmsmeier aus Albanien zu hören. Die Sendung trug den Titel Märtyrer, Derwische, Gottsucher – die Religionsvielfalt in Albanien. Siehe und höre hier. In sehr gründlicher Weise hat die Autorin die besonderen Bedingungen für das friedliche und sogar kooperative Miteinander der Religionen und Konfessionen in Albanien recherchiert, das vorbildlich ist für andere Weltgegenden. Die Brüdergemeine in Albanien profitiert von diesem friedlichen Miteinander.
  11. Viel los war am 9./10. Januar 2025 in der Mount Tabor Moravian Church in St. John/Bridgetown auf Barbados. Die Gemeinde postete viele Bilder von Lobpreisliedern (hier), vom Auftritt einer Senoiren-Band (hier), von Chorstücken (hier), von Zeugnissen (hier), von Schriftlesungen (hier), von der Predigt von Paul Gardner (hier), von der Kollekten-Übergabe (hier), von den Fürbitten (hier) und vom Orgelspiel (hier). Die Gemeinde ist im Vorjahr 200 Jahre alt geworden. Das engagierte Jubiläums-Komitee präsentiert sich hier.

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