Neue Hilfsgüter-Lieferung für die "Clinica Evangelica Morava"

Anfang September 2025 traf in der Clinica Evangelica Morava in Ahuas, Honduras, eine sehnlich erwartete Lieferung medizinischer Geräte und Hilfsgüter ein. Den Container an seinen Bestimmungsort in der Mosquitia zu bringen, war keine leichte Aufgabe: vom Meer über die Lagune ins Innenland. Zu den gespenden Dingen gehörten Dutzende Krankenhausbetten als Ersatz für verrostete und abgenutzte Betten, Tausende Spritzen und andere wichtige Hilfsgüter. Die Klinik teilte mit: "Wir danken Gott, unseren Brüdern und Schwestern aus der Brüdergemeine sowie dem Board of World Mission in Bethlehem/Pa., das die Mosquitia so sehr liebt. Die Spende wird dazu beitragen, Leben zu retten und die Lage vieler Menschen in Not zu verbessern.“ Mitgeholfen haben bei diesem Hilfsgüter-Transport die Organisation Hospital Sisters und Rick Nelson, der einen Großteil der letzten 30 Jahre in der Klinik arbeitete. 20 eindrückliche Bilder vom schwierigen Transport hier.

Schüler lernen Verantwortung für die Natur und füreinander

"Am Mlimani Theological College der Brüdergemeine in Sumbawanga, Tansania (Rukwaprovinz), gehen Theologie und Nachhaltigkeit Hand in Hand. Wir haben hier ein gutes Miteinander, sowohl in der Schule als auch mit der Natur. Das bietet den Nährboden für ein friedliches Zusammenleben." Das meint der neue Leiter des Colleges, Emmanuel Adam Sikazwe. Zum Zusammenhang von Frieden und Naturschutz meint er: "Gott schuf alles, nicht nur den Menschen. Der Mensch ist dafür verantwortlich, dass es der Schöpfung gut geht, dass es Frieden, Zuwendung und Sicherheit auch für die Natur gibt. Deshalb müssen wir, die wir hier am College lernen, die Umwelt schützen. Ohne Bewahrung der Schöpfung gibt es keinen Frieden. Am College lernen die Schüler deshalb auch, ihr eigenes Gemüse nachhaltig anzubauen. Das hat eine tiefere Bedeutung." Am College lernen derzeit 26 Männer und sieben Frauen. Es gibt drei Ausbildungsgänge: Evangelist, Theologie in zwei Jahren (Zertifikat) und Theologie in drei Jahren (Diplom). Aus einem Beitrag von Svend Løbner von BDM in Dänemark. Siehe hier.

Acht Monate nach dem Neustart der Nähschule in Sumbawanga

16 junge Frauen aus der Rukwa- und der Lake-Tanganyika-Provinz der Brüdergemeine in Tansania haben im Februar 2025 eine zweijährige Ausbildung zur Näherin/Schneiderin an der wiedereröffneten Nähschule in Sumbawanga begonnen. Corona-bedingt hatte die Schule 2021 schließen müssen. Zwei Bilder hier. In diesen Regionen haben nur wenige junge Frauen Zugang zu einer Berufsausbildung. Die Frauen lernen das Nähen und die Schneiderei sowie die Grundsätze des Unternehmertums. Außerdem üben sie zusammenzuleben, da sie auf einem Ausbildungs-Campus leben, den Alltag miteinander zu teilen und auch zusammen zu beten und Gottesdienst zu feiern. Nach zwei Jahren erhalten die Frauen eine eigene Nähmaschine, damit sie ein kleines Unternehmen gründen und ein eigenständiges Einkommen erzielen können. Damit schaffen sie nicht nur eine bessere Zukunft für sich selbst, sondern auch für ihre zukünftigen Familien. Leiterin dieses Ausbildungszweiges ist die Schneiderin und Lehrerin Tukulamba Mwakaniemba. Siehe einen Beitrag der Zeister Missionsgesellschaft ZZg hier.

Vorstellung von vier Studierenden am "Mlimani Theological College"

Svend Løbner von der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark BDM stellt in einem Online-Beitrag vier Studierende am Mlimani Theological College im tansanischen Sumbawanga (Rukwaprovinz) vor. Siehe hier. Sarah Mwimanze (23) besucht seit neun Monaten den Kurs für Evangelisten. Sie meint: »Ich habe jetzt mehr Selbstvertrauen und den Mut, vor Publikum zu sprechen. Ja, es ist üblich, dass Frauen Kinder unterrichten, aber jetzt kann ich auch Erwachsene unterrichten, auch Männer.« Pasko Kalunga (37) studiert seit sechs Monaten Theologie: »Ich möchte durch meine pfarramtliche Tätigkeit lokale Gemeinschaften verändern, damit die Menschen nicht nur das tun, was sie gewohnt sind, sondern sich weiterentwickeln.« George Sikara (46) ist schon seit sieben Jahren Pfarrer, möchte nun aber Theologie studieren, um seine Gemeinde besser leiten zu können. Seine These lautet: »Gute Theologie schafft gesunde Gemeinden.« Emmanuel Mkwizo (27) studiert Theologie im Studiengang Diplom. Er möchte in die Fußtapfen seines Vaters treten, der Evangelist war.

Vom Missionsfest 2025 der Brüdergemeine in den Niederlanden

Das alljährliche zentrale Missionsfest der Brüdergemeine in den Niederlanden am 20. September 2025 auf dem Schwesternplatz in Zeist war trotz Regens wieder ein wichtiges Treffen vor allem von Menschen mit surinamischem Hintergrund. Das Thema lautete: Überall leben, nirgendwo zu Hause. Schwestern und Brüder, Gruppen aus der Diaspora und viele ökumenische Gäste waren anwesend. Jung und alt genoss die Gottesdienste, den Gesang, den Basar, das Jugendprogramm und das leckere surinamische Essen. In einer Talkshow mit Moderator Daniël Claas und seinen Tischgästen Hesli Pansa und Henna van Hell wurde darüber gesprochen, was der Begriff Diaspora eigentlich bedeutet. Video hier. Man konnte sich mit seinen Fragen in die Talkshow einbringen. In einer Speakers' Corner mit Johan Herbert und Renée Wezel wurden viele Geschichten vom Zuhause fühlen geteilt. Viele Bilder und einige Videos vom Missionsfest hier und hier.

Kinder in Suriname lernen den Unterschied zwischen Necken und Mobbing

In den Schulen der Brüdergemeine in Suriname fragen sich Schüler und Lehrkräfte regelmäßig: Ist das noch Necken oder schon Mobbing? Beide sind gar nicht so leicht zu unterscheiden. Deshalb hilft der Schulstiftung der Brüdergemeine (Stichting Onderweijs der EBGS) eine Studie von Nathalie Hoekstra, an Hand deren mehrere Poster für Schüler, Lehrkräfte und Praktikantenbetreuer gestaltet wurden, die den Unterschied zwischen harmlosem Necken und gefährlichem Mobbing altersgerecht erklären. Es wurden drei Poster entwickelt für die Klassen 1 bis 3, die Klassen 4 bis 6 und die Klassen 7 bis zur weiterführenden Schule. In den Schulen gab es bei der Vorstellung der Poster eine Woche gegen Mobbing. Hier geht es zum Aufsatz von Nathalie Hoekstra in Niederländisch. Und hier ist der Link zur kostenlosen Materialmappe der "Wir-lernen-Akademie", unter dem die Poster kostenlos in guter Auflösung heruntergeladen werden können.

Von den "Tagen für Lehrkräfte" der Brüdergemeine in Suriname 2025/26

Am Beginn jedes Unterrichtsjahres veranstaltet die Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname sogenannte MTD‘s (Moravian Teacher's Days). Im Unterrichtsjahr 2025/26 finden die MTD‘s nicht - wie zuletzt - an einem zentralen Ort statt, sondern in vier Regionen. Damit soll den Lehrkräften, die es mitunter schwer haben, aus dem weitläufigen, zum Teil schwer zugänglichen tropischen Binnenland für zwei Tage in die Landeshauptstadt Paramaribo zu reisen, im wahrsten Sinne des Wortes entgegengekommen werden. Daher wurden die Lehrkräfte seitens der Schulstiftung für den 24. und 25. September 2025 in die vier Schul-Cluster Brokopondo, Obere Suriname, Obere Marowijne und Obere Saramacca eingeladen. Insgesamt arbeiten an den 65 Schulen der Brüdergemeine in Suriname gegenwärtig 1.397 Lehrkräfte, die etwa 13.000 Kinder und Jugendliche unterrichten. Ein paar Impressionen vom Beginn der MTD’s am 24. September 2025 hier.

Aufruf zu einem Jugend-Zeichenwettbewerb in Suriname

Die surinamische Organisation Wt tru Sranan (Wir sind Suriname) verfolgt das Ziel, Aktivitäten im Lande im Zusammenhang mit der Definition, Förderung und Vermittlung kollektiver Werte und Normen durchzuführen und zu fördern. Sie hat sich ein besseres Suriname auf ihre Fahnen geschrieben. In Verfolgung dieses Zwecks rief sie anlässlich des am 16. Oktober 2025 bevorstehenden Welttags der Werte (World Values Day) zu einem nationalen Jugend-Zeichenwettbewerb auf. Die Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname (Stichting Onderweijs der EBGS) schloss sich diesem Aufruf an. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 25 Jahren können an diesem Wettbewerb mit dem Thema Werte und Normen in unserer Gesellschaft teilnehmen. Einsendungen werden möglichst zahlreich erwartet bis spätestens 10. Oktober 2025 an folgende E-Mail-Adresse: witrusranan2021@gmail.com. Mehr Informationen auf einem Plakat. Siehe hier.

Hilfen für Schulanfänger aus der Brüdergemeine in Burundi

Spes Inamukozi, der Leiter der Bildungsabteilung der Brüdergemeine in Burundi, überreichte im September 2025 in zahlreichen Gemeinden an die jeweiligen Schulanfänger Hefte, Stifte, Taschen und andere nützliche Dinge. In Gitega, Karusi, Buhumuza, Mukoni, Muyinga, Nyarunazi und Giteranyi ermahnte er die Kinder zu richtigem Verhalten in der Schule. Die Eltern erinnerte er an die Pflicht zur christlichen Erziehung ihrer Kinder. Außerdem wurden von Spes Inamukozi diejenigen Kinder ausgezeichnet, die bei den Prüfungen nach der 9. Klasse (Zulassung zur Sekundarschule) bzw. nach der Sekundarschule (Zulassung zum Studium) besonders erfolgreich waren. Waisenkinder und anderweitig benachteiligte Kinder erhielten von der Kirchenleitung zum Weiterlernen ein Stipendium. Die Kinder zeigten sich entschlossen, fleißig zu lernen, um gute Ergebnisse zu erzielen. Emmanuel Girukwishaka, der Pfarrer der Gemeinde in Mukoni, dankte stellvertretend für die erhaltene Unterstützung. Bilder hier.

Abendschul-Kurse am "Bethlehem Moravian College"

Das Bethlehem Moravian College (BMC) in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika, eine Berufsschule, die aus einem 1861 gegründeten Lehrerinnenseminar der brüderischen Mission hervorgegangen ist, bietet auch 2025/2026 wieder eine Fülle von Abendschul-Kursen in zwei Kategorien an. Siehe hier. In der Kategorie CAPE (Caribbean Advanced Proficiency Examination), ein Sekundarschulabschlussprogramm, das die Vorbereitung auf weiterführende Studien an einer Universität oder auf die Berufswelt ermöglicht, können die folgenden Qualifikationen erworben werden: Caribbean Studies, Communication Studies, Management of Business, Entrepreneurship, Sociology, Tourism. In der Kategorie CSEC (Caribbean Secondary Education Certificate) kann der Sekundarschulabschluss in den Fächern IT, Biology, Geography, Chemistry, Physics, Mathematics, English A, Social Studies, History, POB (Principles of Business), POA (Principles of Accounts) nachgeholt werden.

Zwei Nachrichten aus dem "Moravian Institute" in Rajpur
  • Am 23. September 2025 war in einem Facebook-Post aus dem Moravian Institute in Rajpur, Nordindien, zu lesen: "Heute traten unsere Junioren-Fußballer im Endspiel gegen die Mannschaft aus der ›Cambrian Hall School‹ (gegründet 1948) an. Das geschah im Rahmen des Junioren-Fußballturniers der Dehradun District Public Schools Association (DDPSA). Das Moravian Institute (gegründet 1963 als Schule für tibetische Flüchtlingskinder) besiegte die Cambrian Hall School mit einem klaren 5:0 und holte sich den Pokal. Jordan Gengmei erzielte drei und Nikhil Rawat zwei Tore. Das DDPSA-Junioren-Fußballturnier wurde vom Moravian Institute damit zum 14. Mal gewonnen: von 1988 bis 1998, dann 2013, 2024 und 2025." Bilder hier. Video von einem Elfmeter hier.
  • Drei Tage zuvor war ein heftiger Monsunregen über den Campus des Moravian Institutes hinweggezogen, ohne dass größere Schäden zu beklagen gewesen wären. Bilder hier.
Viertes Eheseminar in der Rukwaprovinz: "Es war, als wären wir in einer Eheklinik"

In einem Bericht von Svend Løbner von der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark BDM vom 26. September 2025 geht es um das letzte von vier Paar-Seminaren in der tansanischen Rukwaprovinz. Siehe in Dänisch hier. Erzählt wird zunächst von Agatha und Ibrahim, die vor sieben Jahren heirateten und schon zwei gemeinsame Kinder haben. Sie besuchten das Seminar, um sich im verflixten siebenten Ehejahr gegen eventuelle Krisen zu wappnen, und sie erlebten bei den Seminar-Einheiten eine gute Zeit. Das Seminar Nr. 4 endete mit einem großen Fest: Elf Paare, die bisher ohne Trauschein zusammengelebt hatten, beschlossen, nunmehr offiziell zu heiraten. Es gab eine wunderbare Hochzeitsfeier. Es sei gut, wenn man sich zu Krisen in der Partnerschaft bekenne und daran arbeite, in behutsamer Weise mit Streitigkeiten umzugehen, meinte einer der Teilnehmer: "Es war, als wären wir in einer Eheklinik. Diese Woche hat unsere Ehe geheilt."

Chortreffen der Gemeinden an der südlichen Karibikküste in Bluefields

Das Festival de Coros Moravos 2025 fand am Wochenende 30./31. August 2025 in der karibischsten aller Städte in Nikaragua, in Bluefields, statt. Die folgenden Gemeinde-Chöre nahmen an dem Treffen teil: Iglesia Morava Zinzendorf Bluefields, Iglesia Morava Casa Belén-Santa Rosa, Iglesia Morava del Barrio Punta Fría, Iglesia Morava de Old Bank, Iglesia Morava Unitas Fratrum, Iglesia Morava Puerto El Bluff, Iglesia Morava Rama Cay und Iglesia Morava Central (Creol) Bluefields-Anfitriones. Der Chor der Iglesia Morava Cotton Tree del Barrio Punta Fría hatte kurzfristig absagen müssen. Viele Bilder hier. Ein Video hier. Das Tragen einheitlicher Chorkleidung ist in der Brüdergemeine in Nikaragua seit Jahrzehnten verbindlich. In den Chören singen Männer und Frauen und auch jüngere Menschen mit. Es werden Lieder in kreolischer (stark vom Englischen beeinflusst) und in spanischer Sprache gesungen, vor allem aber Lieder in Miskito.

Im Mittelpunkt der Gottesdienste auf Kuba: das Gotteslob

Im Mittelpunkt der Gottesdienste, die in der Brüdergemeine auf Kuba gefeiert werden, steht trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Landes stets das Gotteslob. Davon war die Rede in einem Facebook-Post der Brüdergemeine Ebenezer (hebräisch für Stein der Hilfe) in der Stadt Santa Clara. Ein Video von dem Lied "Gott, Ich gebe dir mein Leben und mein Lob", das im Gottesdienst am 28. September 2025 gesungen wurde, gibt es hier. In der Gemeinde in Santa Clara gibt es ebenso wie in der Gemeinde in der Hauptstadt Havanna (Congregación Belén de la Iglesia Morava en Cuba) im Gottesdienst regelmäßig eine Zeit der Übergabe bzw. der Hingabe an Christus, den "König der Könige und Herrn der Herren", wie es in der Liturgie heißt. Siehe hier. Ihre Erfahrungen fassten die Geschwister in Havanna so zusammen: "Wir beten, loben, begegnen dem Wort Gottes und erfahren eine starke Manifestation des Heiligen Geistes."

Vom südafrikanischen "Heritage Day" am 24. September 2025 in Genadendal

Der südafrikanische Tag des Kulturerbes wurde stolz im Zentrum von Genadendal mit der Veranstaltung Roots in the Valley of Grace gefeiert. Bei einem leckeren Potjiekos-Wettbewerb (afrikanischer Schichteintopf mit Rindfleisch) konnte man seine Geschmacksnerven testen, auf einem Pop-up-Markt konnte man schöne Dinge einkaufen, anschauen konnte man sich eine Heilpflanzen- und Kunstausstellung sowie den inspirierenden Film Riel. Auf Facebook hieß es anschließend: "Es war ein Tag der Kultur und der Geschichte. Gemeinsam mit Reweaver's Studios, dem Restaurant Rietdakkombuis, dem Verein der Freundinnen und Freunden des Missionsmuseums und mit Humane World for Animals feierten wir Geschichten, Aromen und Traditionen, die unser Tal lebendig halten. Dank allen, die dabei waren! Es war ein unvergesslicher Tag. Wo Jasmin ist, da ist Hoffnung. Wo Geschichte ist, da ist Heilung. Dabei muss nicht jede Geschichte erzählt werden. In unserem Tal erblüht die Stille lauter als Worte." Viele Bilder hier.

Nachrichten aus Nunatsiavut, früher Labrador
  • Jan Dicker aus Nain und Jacob Dyson aus Makkovik waren Teil des Volleyballteams aus der Region Neufundland/Labrador. Sie genossen es, den Norden von Labrador mit dem Flugzeug zu verlassen, um nach St. John’s zu reisen, wo im August die Canada Summer Games 2025 stattfanden. Ein längerer Artikel der CBC, der von der Qualifikation für diese Meisterschaften erzählt und die Trainingsmühen beschreibt, hier. Von 80 Volleyballern aus der Region schafften es nur zwölf in die Games-Auswahl. 
  • Damit die Region um Nain, Labrador, bald vom Diesel loskommt, wurde im Juli 2025 nach zweijährigen Planungen der Grundstein für zwei große Windkraftanlagen und für ein Batteriespeichersystem gelegt. Zum Nain Wind Micro-Grid Project hier. Überhaupt setzen sich die Inuit in Nunatsiavut, so der neue Name für Teile von Labrador, sehr für den Naturschutz und den Kampf gegen den Klimawandel ein. Dazu und zum hochrdamatischen Klimawandel in dieser Region in einem Zeitungsartikel von The Indipendent hier.
Vom 99. Jahresfest des zweiten Betsaals in Nabala

Beim 99. Jahresfest des neuen Betsaales der estnischen Brüdergemeine Nabala am Sonntag, dem 14. September 2025, war sogar das lokale Fernsehen dabei. Bilder hier. Erst kurz vor dem Jahresfest konnten die Bauarbeiten im Außenbereich abgeschlossen werden. Auf Facebook war folgender Bericht zu lesen: "Die Bibelstunde hielt Tanel Ots, der lutherische Pfarrer der Gemeinde Jüri. Für die Musik sorgten das Ensemble der Gemeinde Jüri sowie Tõnis Tulp aus Viljandi. Neben den Vertretern anderer Brüdergemeinen in Estland sprachen auch Mitarbeiter der Estnischen Bibelgesellschaft zu den Anwesenden. Sie hatten einige Ausstellungsstücke mitgebracht. Aber auch Vertreter der politischen Gemeinde Kiili begrüßten die Anwesenden. Ihnen wurde für die Unterstützung für die Bauarbeiten im Außenbereich gedankt. Dank allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben. Und Gott sei Dank für einen gesegneten Tag!"

Kurzmitteilungen
  1. Das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina/Westjordanland) schrieb am 16. September 2025 auf Facebook: "Wir suchen Freiwillige, die in den Bereichen Inklusiver Kindergarten, Förderschule und Berufsausbildungsprogramm mithelfen. Die Einsätze finden während der Öffnungszeiten des Zentrums (montags bis donnerstags und samstags) statt und dienen der Unterstützung des Rehabilitations- und Lehrpersonals. Wenn Sie sich freiwillig engagieren möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte." 
  2. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Brüdergemeine auf den Virgin Islands trafen sich am 16. September 2025 in der Memorial Moravian Church auf St. Thomas zum sogenannten Bundeskelch, einer nicht-sakramentalen Stunde geistlicher Stärkung und gegenseitiger Verbundenheit. Dabei sangen sie u. a. das Zinzendorf-Lied von 1723 Herz und Herz vereint zusammen. Video hier. Die Anwesenden schrieben: "Es war eine wundervolle gemeinsame Zeit. Gott ist ein guter Gott." Der 16. September 1741 ist derjenige Tag, an dem die Brüdergemeine auf einer Synode in London per Los die Zusage erhielt, dass Jesus Christus ihr Generalältester sein wollte.
  3. Die Christian-David-Schule bei Barkava in Lettland schrieb kürzlich auf Facebook: "Der Sommer 2025 war reich an Gästen und Mithelfenden aus verschiedenen Orten und Ländern: aus Deutschland, Finnland, Kolumbien, Lettland, Litauen, Neuseeland, Kolumbien, Schweden/Eritrea, Spanien und den USA, Grüße an alle!" Bilder hier.
  4. Auch das Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika hatte im Sommer 2025 Einsatzmöglichkeiten für zwei Praktikantinnen (Büroarbeiten, Mitwirkung bei Freizeiten) angeboten. Zu den Berichten von Emmaleigh Rein and Hilda Cieza Regalado siehe in Englisch hier.
  5. Die Iglesia Morava Ebeneze" in Santa Clara auf Kuba wurde durch die Erfahrungen, die viele Jugendliche im Sommercamp 2025 machten, dazu animiert, eine Academía de Música zu gründen. Geleitet wird die Musikschule von den Liedermachern Any und Adrianis sowie dem Musiklehrer Paulo, alle aus Havanna. Bilder und Videos hier. Auf Facebook heißt es: "Jungen Menschen von heute machen bei Lobpreis und Anbetung in diesem wunderschönen Werk des Herrn gewaltige Fortschritte."
  6. Im Betsaal der Brüdergemeine in Riņģi unweit der Stadt Smiltene, Lettland, wird am 4. Oktober 2025 um 12 Uhr das Erntedankfest mit einem Gottesdienst und froher Gemeinschaft gefeiert. Siehe die Einladung hier.
  7. Viele Bilder vom herzerwärmenden Großelterntag an der International Kindergarten & Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneshwor am 26. September 2025 gibt es hier. Auf Facebook war zu lesen: "Die Weisheit und Liebe der Großeltern inspirieren uns jeden Tag neu."
  8. An einer Hauswand in der Brüdergemeine Genadendal, Südafrika, haben die Künstler Keegan Loff, Uri Vilander, Ferdie Cloete, Marti Lund und Dimitri Selibas kürzlich ein buntes, buntes Gemälde angebracht, einen Liebesbrief an das Land Südafrika. Auf Facebook meinte das Missionsmuseum im Ort: "Gemalt mit der Weisheit unserer Vorfahren und mit der Neugier unserer Kinder feiert das Bild die Pflanzen, die Geschichten und das indigene Wissen, die Genadendal seit Jahrhunderten am Leben erhalten. Jedes Detail erzählt von Überleben, von Heilung und Verbundenheit." Einige Bilder hier.

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