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| | | | Workshop auf dem Sternberg zur psychologischen Ersten Hilfe | | |
Im Star Mountain Rehabiliatation Center SMRC bei Ramallah (Palästina, Westjordanland) fand am 16. September 2025 ein Workshop für die pädagogischen Mitarbeiterinnen statt. Bei diesem Workshop kooperierte der SMRC mit dem palästinensischen Ministerium für die Kommunalverwaltung und dem International Rescue Committee (IRC). Das 1933 auf Initiative von Albert Einstein gegründete IRC hilft politisch Verfolgten und Geflüchteten durch die Bereitstellung verschiedenartiger lebensrettender Hilfe. Das Komitee verfügt heute über etwa 24.000 Mitarbeitende in über 40 Ländern. Bei dem Workshop ging es um psychologische Erste Hilfe, die eine Gruppe von Familien benötigt, deren Kinder den SMRC besuchen. Inzwischen gibt es in Palästina kaum mehr eine Familie, die nicht persönlich betroffen ist von dem Krieg im Gaza-Streifen und von den Unruhen im Westjordenland. Drei Bilder hier. |
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| | | | Weitere Trainingseinheiten für das Ernährungsprojekt in Sambia | | |
In der Kazimva Clinic fand ein dreitägiges Training zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern (Infant and Young Child Feeding, IYCF) statt. Neun Community Volunteers der Moravian Church in Sambia nahmen teil, um ihr Wissen zu aktualisieren und ihre Beratungsfähigkeiten für die Arbeit in den Gemeinden zu stärken. Im Mittelpunkt standen zentrale Inhalte der frühkindlichen Ernährung: Unterstützung beim Stillbeginn, Förderung des ausschließlichen Stillens in den ersten Monaten, der schrittweise Einstieg in eine ausgewogene Beikost sowie bedarfsgerechtes Füttern. Besondere Aufmerksamkeit galt der Begleitung von Müttern in herausfordernden Situationen, etwa bei bestehender HIV-Exposition, sowie der hygienischen Zubereitung von Mahlzeiten und der sicheren Lagerung von Lebensmitteln. Ergänzend wurden Anzeichen von Wachstumsstörungen und Mangelernährung besprochen, um Kinder frühzeitig an die Gesundheitsdienste überweisen zu können. Die Schulung war praxisorientiert angelegt. Durch Rollenspiele, Fallbesprechungen und praktische Übungen trainierten die Teilnehmenden Gesprächsführung, aktives Zuhören und das strukturierte Beraten von Familien. So leistet das Training einen konkreten Beitrag dazu, die Gesundheit von Kindern in den betreuten Gemeinden nachhaltig zu verbessern. |
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| | | | Bau der Berufsschule in Kibaha gestartet | | |
Im September 2025 haben die Moravian Church in Tanzania (Ostprovinz) und Tanzania Mwangaza TAM den Bau eines neuen Vocational Training Centre VTC in Kibaha offiziell begonnen. Die Herrnhuter Missionshilfe unterstützt das Vorhaben finanziell und beratend; begleitet wird die Umsetzung vor Ort durch TAM. Ein besonderer Dank gilt der Wörwag Pharma GmbH & Co. KG für die maßgebliche finanzielle Unterstützung. Die Bauarbeiten sind auf drei Monate terminiert, sodass die Fertigstellung des Zentrums bis Dezember 2025 vorgesehen ist. Der Ausbildungsbetrieb soll im Januar 2026 mit den ersten Studierenden starten. Parallel zur Bauphase werden organisatorische Abläufe und Lehrangebote vorbereitet, damit der Übergang in den Regelbetrieb zügig gelingen kann. Mit dem neuen VTC entsteht ein Ort für praxisnahe berufliche Qualifizierung. Das Zentrum wird jungen Menschen Kompetenzen vermitteln, die ihre Chancen auf Beschäftigung und selbstständige Erwerbstätigkeit erhöhen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinschaft in Kibaha leisten. |
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| | | | Mission 21, HMH und Tanzania Mwangaza stärken Berufsbildung in Tansania | | |
Vom 3. bis 5. September 2025 fand in Mbeya eine dreitägige Schulung für Lehrkräfte aus insgesamt elf brüderischen Berufsbildungszentren (VTCs) statt. Ziel der Veranstaltung war es, die fachlichen und organisatorischen Fähigkeiten der Lehrer und Lehrerinnen zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Zentren weiter auszubauen. Unter der Leitung von Experten der Organisation KiTech konnten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse in der Projekt- und Antragserstellung vertiefen, neue Methoden des Erfahrungsaustauschs kennenlernen und sich intensiver mit dem Thema Schutz vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und Belästigung (PSEAH) auseinandersetzen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Viele Lehrkräfte betonten, dass sie nicht nur ihr Wissen erweitern konnten, sondern auch mit einem neuen Gemeinschaftsgefühl in ihre Einrichtungen zurückkehren. Damit trägt die Partnerschaft von Mission 21, HMH und Tanzania Mwangaza dazu bei, die Qualität und Nachhaltigkeit der Berufsbildung in Tansania weiter zu sichern – ein wichtiger Schritt für junge Menschen, die auf eine starke und zukunftsfähige Ausbildung angewiesen sind. |
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| | | | Stimmen aus Malawi zur Wahl 2025 | | |
Die laufenden Wahlen in Malawi sind für viele Menschen im Land ein Moment großer Hoffnung. Die Herrnhuter Missionshilfe hat sich mit dem Team von MoHDevs und mit Schülerinnen der Atsikana Walani Berufsschule für Frauen über das Thema ausgetauscht. Oft genannt wurde der Wunsch nach besserer Bildung und Gesundheitsversorgung, mehr Arbeitsmöglichkeiten sowie eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Besonders die Jugend, die den größten Teil der Bevölkerung stellt, gilt als treibende Kraft für Veränderung – verstärkt durch die wachsende Zahl junger Kandidaten. Auch die Rolle der Frauen steht im Fokus: Mehr weibliche Führungspersönlichkeiten sollen Gleichheit fördern und neue Perspektiven in die Politik bringen. Gleichzeitig gibt es Sorgen über eine niedrige Wahlbeteiligung, mangelnde Information und mögliche Konflikte über die Ergebnisse. Trotz dieser Herausforderungen überwiegt der Wunsch nach einem geeinten Malawi, das seine Zukunftschancen nutzt und das Wohl der Menschen über parteipolitische Interessen stellt. |
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| | | | Drei Waisen aus Sumbawanga machen sich selbständig | | |
Knudi, Hakimu und Peter, drei junge Männer, aus der Waiseneinrichtung der Brüdergemeine in Sumbawanga, Tansania (Rukwaprovinz), standen kürzlich im Mittelpunkt einer kleinen Zeremonie. Sie verlassen jetzt die Einrichtung und machen sich selbständig. Alle drei stammen aus schwierigen sozialen Verhältnissen und durften jahrelang von der Schulausbildung und beruflichen Förderung der Brüdergemeine im Peter’s House profitieren. Siehe hier. Knudi und Hakimu werden künftig als Schmiede tätig sein und Peter als Elektriker. Die Abschiedszeremonie war berührend: eine Stunde voller Freude und Dankbarkeit, voller guter Wünsche und Tanz. Peter redete für alle drei jungen Männer, wenn er sprach: "Das Peter‘s House ändert Lebensgeschichten. Es bildet aus und schafft die Basis für Unabhängigkeit. Ich lade alle diejenigen, die uns unterstützt haben, ein, hierher nach Sumbawanga zu kommen, denn ohne sie hätten wir es nicht geschafft." Einige Bilder hier. |
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| | | | Für die "Moravian Mission" 1.360 Meilen mit dem Rad unterwegs | | |
Am Sonntag, dem 7. September 2025, waren zwölf haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Board of World Mission (BWM) der Brüdergemeine in Nordamerika, der Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, auf Strecken von 30, 50, 70 oder 100 Meilen insgesamt 1.360 Meilen mit ihren Fahrrädern unterwegs, um bei der Door County Century Ride möglichst viel Geld einzusammeln. Jede Mitarbeiterin und jede Mitarbeiter hatte Sponsoren um sich versammelt, die für jede geradelte Meile einen vorab festgelegten Betrag spendeten. Die Strecken für die ca. 3.000 Radler befanden sich alle im US-Bundesstaat Wisconsin, und zwar auf der großen, landschaftlich reizvollen Halbinsel Door am Ostufer des Lake Michigan. Infos zur Tour hier. Zahlreiche Bilder vom BWM-Radler-Team hier. Das Team versprach, die eingesammelten Missionsspenden so einzusetzen, dass sie auch in 100 Jahren noch Nutzen bringen. PS: Eine US-Meile ist 1.609,344 Meter lang. Insgesamt wurden vom BWM-Team also knapp 2.200 Kilometer zurückgelegt. |
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| | | | Kirchliche Informationen von den Unruhen in Nepal von Shanti Kumar Pradhan | | |
Die von jungen Menschen angeführte Generation-Z-Bewegung hat am 13. September 2025 die Regierung Nepals gestürzt. Mehrere Parlamentsgebäude in Kathmandu brannten bei gewaltsamen Demonstrationen ab; Privat- und Regierungsresidenzen im ganzen Land sind auch zerstört. Es gab mindestens 22 Tote. Das Parlament wurde vom Präsidenten aufgelöst; Neuwahlen wurde für März 2026 angesetzt. Wegen der sehr unruhigen Lage hat, Pfr. Shanti Kumar Pradhan, der Leiter der Brüdergemeine in Nepal, am 9. und 12. September 2025 jeweils ein Update verfasst. Siehe die Anlage hier. In Update 1 heißt es: "Gewalt und Vandalismus breiten sich wie ein Lauffeuer aus. Die Polizei ist überfordert. Politische Führer sind ins Ausland geflohen, Hunderte von Gefangenen sind aus den Gefängnissen ausgebrochen. Alle Mitglieder der Brüdergemeine sind durch Gottes Gnade in Sicherheit. Die Schulen sind geschlossen. Es gibt nur Online-Unterricht. Um Fürbitte wird gebeten." |
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| | | | Schulanfang in der "Shristi Academy" in Kathmandu | | |
Wenige Tage bevor in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal, schwere Unruhen mit 19 Toten ausbrachen, weil die Regierung verschiedene Social Media blockiert hatte, wurde an der International Kindergarten & Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneshwor der Schulanfang 2025 gefeiert. Die Erstklässler machten sich am 3. September 2025 – mitten in der ersten Schulwoche – in das Kinderland Dirty Duck auf, wo sie in die Natur eintauchen und sich mit verschiedenen Haustieren vertrautmachen konnten, was bei den Kleinen auf große Begeisterung stieß. 20 Bilder hier. Für die Kinder aus der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt Kathmandu ist der Kontakt mit Haustieren durchaus etwas Besonderes. Die Schule veröffentlichte auf Facebook auch noch zahlreiche Bilder von der kürzlichen Einweihung des Futsal-Platzes sowie der Eröffnung der Taekwondo- und der Futsal-Akademie mit prominenten Sportlern. Siehe hier und hier. |
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| | | | Fußballer vom "Moravian Institute" sind Turniersieger | | |
Das Moravian Institute, eine renommierte Internatsschule der Brüdergemeine für Jungen und für Mädchen im nordindischen Rajpur bei Dehradun, meldete kürzlich auf Facebook: "Die Dominanz unserer Schule im Fußball hält an! Unsere älteren Jungen spielten am 28. August 2025 ihr letztes Spiel gegen die Cambrian Hall School in Dehradun (700.000 Einwohner) beim 25. Colonel Shashi Shamsher Invitational Football tournament, das von der Cambrian Hall School organisiert wurde. In einem spannenden Spiel, das schließlich erst in der Verlängerung entschieden wurde, erzielte Samyi Rongmei im letzten Moment das entscheidende Tor und sicherte uns den Sieg. Jaujianlong Gengmei wurde anschließend als bester Verteidiger des Turniers ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch an unsere Jungen, an den Trainer und an alle Mitarbeiter zum Turniersieg!" 20 Bilder vom Endspiel hier. 20 Bilder von der Siegerehrung hier. |
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| | | | Wer rezitiert am schönsten? Wer argumentiert am besten? | | |
Wieder einmal übten die Schülerinnen und Schüler am Moravian Institute in Rajpur bei Dehradun, Nordindien, ihre rezitatorischen und rhetorischen Fähigkeiten. Wettbewerbe zwischen den gemischtklassigen Häusern auf dem Campus haben an der Internatsschule Tradition. Zunächst fand eine hausübergreifende Hindi-Debatte in den Klassen 9 bis 12 sowie eine Hindi-Gedicht-Rezitation in den Klassen 1 bis 8 statt. Die Bewohner der Häuser stellten ihre Fähigkeiten unter Beweis und präsentierten gut durchdachte Argumente und Gegenargumente zu vorgegeben Themen. Das Haus Phuntsog gewann, das Haus Tharchin belegte den zweiten und das Haus Gergan den dritten Platz. Etwas später folgte noch ein Englisch-Debattierwettbewerb. Hier gewann erneut das Haus Phuntsog vor dem Haus Gergan und dem Haus Tharchin. Solche Wettbewerbe stärken das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler. Bilder hier und hier. |
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| | | | Dreistündiger ökumenischer Gottesdienst in Delhi | | |
Die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen in Nordindien wird immer wichtiger und intensiver. Die Brüdergemeine im Lande freut sich über diesen Prozess und beteiligt sich an ihm. So lud die Delhi Moravian Fellowship zur Beteiligung an einem großen ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, dem 14. September 2025, um 14 Uhr in die römisch-katholische St.-Martins-Kirche in Delhi ein. Vorbereitet und durchgeführt wurde dieser Gottesdienst vom Ecumenical Koinonia Churches Forum Delhi. Bilder hier und hier. In einem Facebook-Post der Brüdergemeine heißt es: "Gläubige aus verschiedenen Kirchen aus der gesamten Region Delhi kamen im Geiste der Einheit und Gemeinschaft zusammen, um zu beten, zu feiern und sich gegenseitig den Glauben zu stärken. Die Veranstaltung war geprägt von inspirierender Anbetung, kraftvollen Predigten und herzlicher Gemeinschaft. Sie spiegelte das wahre Wesen der Koinonia wider." |
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| | | | Einladung zur nächsten "European Women's Conference" | | |
Die Schwestern aus der Brüdergemeine in Europa sind herzlich eingeladen zur nächsten European Women's Conference! Diese findet statt vom 14. bis 18. Mai 2026 im High Leigh Christian Conference Centre in Hoddesdon, Hertfordshire, Großbritannien, nördlich von London. Es stehen insgesamt 60 Plätze zur Verfügung. Die Kosten für die gesamte Konferenz - ohne Reisekosten betragen 484 Pfund (ca. 560 Euro). Jede Schwester erhält ein Einzelzimmer. Es können Doppelzimmer gebucht werden, der Preis bleibt jedoch unverändert, da es sich um einen Personentarif handelt, der Verpflegung und Unterkunft beinhaltet. Rhoinde Doth, die neue Bischöfin aus den Niederlanden, wird die Hauptrednerin auf der Konferenz sein. Das Thema der Konferenz lautet: Jesus, der Geschichtenerzähler". Zur Anmeldung: Diese erfolgt über einen speziellen Link. Wer den Link zugeschickt bekommen möchten, schreibe bitte eine E-Mail an: jane.carter@moravian.org.uk. Das Planungsteam besteht aus Jane Carter, Nadra Echteld und Susanne Gärtner. |
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| | | | Iringa war Gastgeber-Stadt für Schwesternkonferenz | | |
Am Wochenende 12. bis 14. September 2025 fand in Iringa in Zentral-Tansania eine Schwesternkonferenz der Brüdergemeine statt. Frauen aus acht Provinzen, darunter aus den zwei neuen Missionsprovinzen Ruvuma und Iringa, nahmen an diesem Event teil. Mit Fotos von der Konferenz grüßen Bischof Robert Pangani, dessen Frau, die Pfarrerin Bahati, sowie dessen Tochter Demetria. Siehe hier. Schon am 18. Juli 2025 konnte in Iringa die Moravian Mwangaza Academy stimmungsvoll eröffnet werden. Robert Pangani würdigte dieses Ereignis. Die deutsche Familie Göbel, die das Projekt über die Stiftung Fly and Help unterstützte, war ebenfalls zugegen. Die Akademie ist ein wichtiger Schritt, um seitens der Kirche in der Region eine qualitativ hochwertige Bildung anbieten zu können. Das Projekt wird neben der Herrnhuter Missionshilfe von Tanzania Mwangaza betreut, einer lokalen NGO, die sich für ganzheitliche Bildung und Entwicklung einsetzt. Siehe hier und hier. |
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| | | | Ein Portrait von Nivard Gaudence, Chaffeur der Missionsstation Kipili | | |
Die Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark BDM portraitierte kürzlich Nivard Gaudence, Chaffeur der Missionsstation Kipili in der Rukwaprovinz der Brüdergemeine in Tansania. In dem Beitrag von Svend Løbner heißt es: "Nivard ist die rechte Hand der Missionare. Knud Elmo Knudsen meinte von ihm: ›Der treueste Mitarbeiter, den ich je hatte!‹ Er ist ein Missionar, wenn er fährt, er koordiniert die Arbeiten und füllt die Lücken, wenn es Probleme gibt. Als er die 7. Klasse beendete, konnte die Mutter das Schulgeld nicht mehr bezahlen. Als diese krank wurde, zog er zu seiner Großmutter. Die Krankheit der Mutter wurde schlimmer, schließlich starb sie. So kam Nivard in die vom Missionar Knud Elmo Knudsen eingerichtete Tischlerschule in Kipili und bald in die Zimmererschule in Kilangala. Später arbeitete Nivard, inzwischen Ehemann und vierfacher Vater, als Hilfslehrer und als ›Mädchen für alles‹ für die Mission. Auch um die jungen Freiwilligen aus Dänemark kümmerte er sich." Mehr in Dänisch hier. |
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| | | | Allmähliches Wachstum der Brüdergemeine in Kenia | | |
Im Onward, dem Missionsmagazin der nordamerikanischen Südprovinz Nr. 3-2025), berichtet der Missionar Michael Tesh vom allmählichen Wachstum und der Konsolidierung der Brüdergemeine in Kenia. Unter anderem schreibt er: "Im Juli 2025 verbrachten Pastor Samuel und ich zwei Wochen in Ikutha, um eine neue Gemeinde zu gründen. Durch Gottes Gnade durften wir in zwölf verschiedenen Häusern dienen, und zwei Familien gehören nun zu der neuen Gemeinde. Es war körperlich anstrengend wegen der weiten Wege, aber das Wetter war kühler als beim letzten Mal. Wir hielten auch zwei Filmveranstaltungen in Ikutha ab. Am ersten Samstag zeigten wir den Jesus-Film und am zweiten Samstag den Film von Moses und dem Schilfmeer. Jede Veranstaltung zog etwa 100 Menschen an, und vor den Filmvorführungen teilten wir das Wort des Herrn. Wir besuchten auch zwei Schulen. Dort erzählten wir einmal von David und Goliath und sagten den Kindern, dass Gott ihnen hilft, Herausforderungen und Ängste zu überwinden. Das andere Mal erzählten wir die Geschichte von Jona und lehrten die Kinder, auf Gottes Stimme zu hören und seinem Ruf zu folgen." |
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| | | | TV-Interview mit Marcel Leune vom "Kinderhaus Saron" | | |
Das Kinderhaus Saron der Brüdergemeine in Paramaribo, Suriname, darf am 27. September 2025 seinen 115. Gründungstag feiern. Dieses Ereignis nahm der surinamische TV-Sender "STVS – De Nationale Zender" zum Anlass, den Stiftungsleiter Marcel Leune elf Minuten ausführlich zu interviewen. Zum Video in niederländischer Sprache hier. Marcel Leune erzählt, dass die Feiern, darunter ein Gottesdienst auf dem Kinderheim-Gelände, ein Ehemaligentreffen sowie ein Kinder- und Sportfest, sich über genau zwei Wochen hinziehen. Das Kinderhaus Saron an der Schlangenhautstraße im Zentrum der Landeshauptstadt (nur etwa einen Kilimeter entfernt vom Suriname River), eine Gründung der brüderischen Mission, verfügt über 40 Plätze für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren, die kein stabiles Elternhaus haben. Im Interview ist vom guten Miteinander der Kinder und Jugendlichen sowie der Erziehungskräfte die Rede, vom christlichen Charakter des Hauses und von vielen schönen Bildungserfolgen. |
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| | | | Aus den "ZZg Nieuws", dem Newsletter der Zeister Zendingsgenootpschap in den Niederlanden | | |
Die brüderische Missionsorganisation in den Niederlanden ZZg informiert in ihrem Newsletter ZZg Nieuws (Ausgabe 03-2025; Download hier) u. a. über Projekte in Suriname und Malawi. Das Mädcheninternat Siswa Tama der Brüdergemeine in Paramaribo, Suriname, benötigt dringend neue Sanitäranlagen. Wegen finanzieller Engpässe wurden nötige Wartungsarbeiten lange aufgeschoben. Toiletten, Waschbecken, Wasserhähne, Leitungen und Türen sind abgenutzt oder kaputt. Das Internat beherbergt 65 Mädchen im Teenageralter, meist aus dem Binnenland, die nun eine weiterführende Schule in der Landeshauptstadt besuchen. Die ZZg fördert die Arbeiten mit 8.900 Euro. Aufgerufen wird in den Niederlanden zur Unterstützung von Kindern in der Light of Hope School im riesigen Dzaleka Refugee Camp des UNHCR in Malawi. 85 Euro finanzieren einem Kind alles, was es für den Schulalltag benötigt: 70 Euro sind erforderlich für eine Schuluniform inklusive Schuhen, Socken, Pullover und Schultasche, 15 Euro kosten die wichtigsten Schulmaterialien. |
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| | | | Zwei besondere Sonntage in der Brüdergemeine auf Tortola | | |
Die Insel Tortola ist eine der kleineren Inseln in der Karibik. Politisch gehört sie zu den britischen Jungferninseln. Was die Brüdergemeine anbetrifft, so gehört sie zur Unitätsprovinz Westindien-Ost. Auf der 19 x 5 Kilometer großen Insel gibt es nur eine Brüdergemeine, und zwar die Trinity Moravian Church in der schönen Region Baugher's Bay. Die Gemeinde entstand erst ab 1990 bzw. ab 1993 (erster eigener Gottesdienst) durch private Kontakte zur Brüdergemeine auf den Nachbarinseln. Siehe hier. Am 7. September 2025 gedachte die Gemeinde im Gottesdienst derjenigen ihrer Mitglieder, die ganz neu in die Schule eintreten oder demnächst mit einem Studium oder einer Ausbildung beginnen werden. Pfarrerin Athena Maduro betete für die Schul- und Studienanfänger und segnete sie. Einige Bilder hier. Zwei Wochen zuvor präsentierten sich einige Schwestern aus der Gemeinde, deren Vorfahren aus Afrika verschleppte Sklavinnen und Sklaven waren, stolz in ihrer afrikanischen Nationaltracht. Siehe hier. |
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| | | | Aus dem Rundbrief der "Christian-David-Schule" für Herbst 2025 | | |
Die Christian-David-Schule bei Barkava, die erste nicht-staatliche Schule nach Überwindung des Kommunismus im freien Lettland, ist eine Internatsschule, in der die Kinder nicht nur lernen, sondern auf den land- und forstwirtschaftlichen Flächen der Schule bisweilen auch praktisch arbeiten. Im Rundbrief der Schule vom September 2025 ist u. a. vom Arbeiten im Freien die Rede: "Der Sommer ist vorbei. Im Feld und Garten war die Arbeit schwer. Es gab zu viel Regen. Das Heumachen war das größte Problem. Trotzdem konnten wir in drei Tagen 2.000 Heuballen zusammenbinden. Uns halfen auch fünf ehemalige Schüler. Mit den Kartoffeln und dem Gemüse war es nicht so schlimm. Drei Monate Sommerferien (Anfang Juni bis Ende August) sind zu viel. Unsere Kinder waren deshalb jeden Monat eine Woche lang zu Unternehmungen (Ethnographisches Freilichtmuseum, Burg Turaide, Beräumung eines zuvor überfluteten Flussbettes von Baumstämmen, Workshop zur Kerzen-Herstellung) in der Schule. |
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| | | | Brüdergemeine Nabala saniert ihren Betsaal | | |
Am Sonntag, dem 14. September 2025, dem 99. Jahresfest des Betsaales der Brüdergemeine in Nabala, Estland (20 Kilometer südlich von Tallinn), sollen sie abgeschlossen sein: die Außenarbeiten rings um den hölzernen Saal. Zum Ende des Sommers laufen die Aktivitäten auf Hochtouren. Erneuert wird derzeit der Zaun, der das Grundstück umgibt, und die Zufahrt. Dann muss noch das Fundament des 1936 errichteten Anbaus verstärkt und Wandstücke müssen neu verputzt werden. Die Gemeindeglieder danken der politische Gemeinde Kiili für die zugesagte finanzielle Unterstützung! Sie danken auch den Spenderinnen und Spendern und denen, die bei den Baumaßnahmen mitgeholfen haben. Der Betsaal in Nabala wurde auf dem Grundstück des Bauernhofs Miku errichtet. Der damalige Besitzer des Hofes, Juhan Härma, regte den Neubau an, weil ein älterer Betsaal, über den nichts bekannt ist, baufällig geworden war. Bilder hier. |
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| | | - Das Jugendcamp der Brüdergemeine auf Kuba im Sommer 2025, unterstützt vor allem von der Südprovinz der Brüdergemeine in Nordamerika, liegt schon einige Wochen zurück. Einen bebilderten Bericht von Karen Hill, Cynthia Redwine, Molly Williams und Will Cuthbert, der Freiwilligen aus den USA und aus Costa Rica, gibt es hier (Seiten 4 und 5).
- Erneut war die Gemeinde Bethlehem in Havanna, eine der Gemeinden der Iglesia Morava en Cuba, sozial-diakonisch aktiv. Nach dem Gottesdienst am 1. September 2025 wurden an bedürftige Gemeindeglieder Grundnahrungsmittel verteilt, z. B. Reis, Mehl und Speiseöl. Einige Bilder hier.
- Die Brüdergemeine in Albanien schrieb kürzlich auf Facebook: "Ihr Lieben! Wir sammeln für unsere pädagogische Arbeit Kinderbücher: Bücher, die Ihr nicht mehr benötigt und spenden wollt. Diese Bücher sollen dem Aufbau von Kinderbliotheken in unseren Gemeinden dienen. Jedes Buch, das gespendet wird, öffnet die Tür zu einem gelingenden Leben eines Kindes. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Siehe hier.
- Die Beschäftigten der Ärztlichen Mission in Suriname (Medische Zending), die im Sommer 2025 für Lohnerhöhungen in den Streik getreten waren, haben ihre Arbeit im August 2025 wieder aufgenommen. Laut Agnita Damburg, der Sekretärin der Medical Mission Employee Organization geschah das in der Erwartung, dass die zugesagten Zahlungen umgehend erfolgen werden. Die Lohnerhöhung beinhaltet eine Zahlung von 15 Prozent rückwirkend für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2024 und einen Inflationsausgleich für 2025. Siehe hier.
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