Tourismus als Zukunftsperspektive: Schulwettbewerb auf Sansibar

Im April 2025 veranstaltete die lokale NGO Tanzania Mwangaza auf Sansibar einen Aufsatzwettbewerb zum Thema Tourismus. Ziel war es, Jugendliche für das Potenzial des Tourismussektors zu sensibilisieren und ihr Interesse an dieser wichtigen Zukunftsbranche zu fördern. Schülerinnen und Schüler aus 16 weiterführenden Schulen nahmen teil und präsentierten in ihren Beiträgen kreative Ideen und fundiertes Wissen rund um Sansibars Tourismuswirtschaft. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Bildung sowie weiteren Aktivitäten zur Stärkung der Jugendbeteiligung. Besonders gelungene Beiträge wurden ausgezeichnet – sowohl auf Schüler- als auch auf Schulebene. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit des stellvertretenden Staatssekretärs im Tourismusministerium statt und wurde unterstützt von der Moravian Church Zanzibar sowie zahlreichen weiteren Partnern, darunter auch unsere Herrnhuter Missionshilfe.

Bau eines Brunnens an der Light of Hope School: Zugang zu sauberem Wasser im Dzaleka Camp

Im Dzaleka-Flüchtlingscamp in Malawi entsteht derzeit ein tief gebohrter Brunnen mit solarbetriebener Wasserpumpe – ein dringendes Projekt angesichts der dramatischen Versorgungslage vor Ort. Das Camp, ursprünglich für 10.000 Menschen angelegt, zählt inzwischen über 60.000 Bewohnerinnen und Bewohner. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal, die vorhandene Wasserversorgung völlig unzureichend. Hinzu kommt, dass Malawi zu den Ländern gehört, die besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Wiederkehrende Dürren verschärfen die ohnehin bestehende Wasserknappheit massiv – vor allem für Kinder und Frauen, die häufig für das Beschaffen von Wasser verantwortlich sind, ist die Lage extrem belastend. Der neue Brunnen wird auf dem Gelände der von der Moravian Church betriebenen Light of Hope School errichtet. Mit großen Speichertanks, zehn Wasserentnahmestellen, einer Sickergrube und einem geschulten lokalen Managementteam soll er künftig zuverlässig sauberes Trinkwasser für viele Familien im Camp bereitstellen – auch während der zunehmend häufigen Trockenzeiten.

Tagung des "Unity Mission & Development Board" 2025 in Dar es Salaam

Am 3. und 4. Juni 2025 kamen in Dar es Salam, Tansania. Vertreterinnen und Vertreter von Provinzen und Missionswerken der weltweiten Brüder-Unität zu einer weiteren Tagung des Unity Mission and Development Board zusammen. Die Herrnhuter Missionshilfe vertrat Bettina Nasgowitz aus Bad Boll. Die Tagung bot Raum für Gottesdienste, Reflexion und Diskussionen über die gemeinsame Mission der weltweiten Brüder-Unität. Es ging z. B. um die landwirtschaftliche Entwicklung in Tobago, die theologische Ausbil-dung in Südasien, die Flüchtlingsarbeit in Malawi und die Kirchenerneuerung in Europa. Die Teilnehmenden diskutierten weiterhin, wie man am besten auf den Verlust externer Mittel von Förderorganisationen und Regierungen reagieren und wie die Einheit gestärlt werden kann und über die Bedeutung theologischer Texte im Dienst der Kirche bzw. im Einsatz für Gerechtigkeit und Versöhnung. Ein Artikel hier. Ein Gruppenbild auch hier.

Aus Stipendiatinnen wenden Unterstützerinnen

Das Unity Women’s Desk mit Sitz in Winston-Salem/NC schrieb am 6. Juni 2025 auf Facebook: "1.000 US-Dollar ermöglichen ein einjähriges Universitätsstipendium; 500 US-Dollar ermöglichen ein einjähriges Sekundarschulstipendium. In einigen Ländern deckt dieser Betrag die meisten persönlichen Ausgaben im Jahr ab. Im Jahre 2024 haben 33 unserer Stipendiatinnen das Studium mit ihrer Graduation erfolgreich abgeschlossen! Eine von ihnen ist Nicole Lerians aus Honduras. Siehe hier. Herzlichen Glückwunsch, Schwester, und all den anderen Schwestern von North Carolina bis Südafrika, von Nepal bis Honduras." Das Unity Women’s Desk weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass seine ehemaligen Stipendiatinnen sich verpflichtet haben, nach Beendigung ihres Studiums jährlich mindestens zehn Stunden unentgeltlich für andere junge Schwestern zu arbeiten, indem sie Nachhilfe-Unterricht erteilen, bei der Berufsorientierung oder bei Bewerbungen helfen usw. Vier solcher graduierten Volontärinnen sind hier zu sehen.

Erfolgreiches Trinkwasserprojekt in Honduras wird fortgesetzt

Gleich vier Organisationen kooperieren derzeit, um ein erfolgreiches Trinkwasserprojekt im Südosten von Honduras (Blessings Flow Project) fortzusetzen: die lokale Brüdergemeine, das Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika, die auf Trinkwasser-Projekte spezialisierte kalifornische Hilfsorganisation One ATTA Time und jetzt auch die Missionsorganisation der Brüdergemeine in den Niederlanden. Die wichtigste Arbeit in Honduras (die Verteilung der einfachen Wasserfilter-Anlagen und die entsprechende Schulung der Menschen vor Ort) wird von Freiwilligen der Brüdergemeine getan, u. a. von Schwester Carmen James und Bruder Morlin Perez. Mit der Ausgabe von bisher 900 Filteranlagen konnten schon viele schwerwiegende gesundheitliche Probleme verhindert werden, z. B. Wurminfektionen bei Kindern. Viele Menschen in der honduranischen Region La Mos-quitia schöpfen ihr Trinkwasser immer noch aus unsauberen Flüssen und Lagunen. Mehr hier.

Vatertags-Glückwünsche aus den USA und aus der Karibik

Seit 1972 ist der dritte Sonntag im Juni in den USA und in einigen Teilen der Karibik ein offiziell anerkannter Feiertag; gefeiert wurde er aber schon seit 1910. Zur Geschichte des Feiertages im Einzelnen hier. Das Unity Women’s Desk beglückwünschte an diesem Tag alle Väter ebenso wie in ihren Gottesdiensten die Bethabara Moravian Church in Manchester auf Jamaika und die Sharon Moravian Church auf Bunker‘s Hill auf St. Thomas. Siehe hier und hier und hier. Auf den Webseiten der New Beulah Moravian Church in Mandeville auf Jamaica war vorab zu lesen: "Hey Freunde! Lasst uns den Vatertag 2025 zu etwas Besonderem machen! Kommt zu uns in die New Beulah Moravian Church zu einem Gottesdienst, bei dem wir ganz speziell die Väter feiern." Im Gottesdienst der Friedberg Moravian Church in Winston-Salem/NC wurde ein eigens produziertes fünfminütiges Vatertags-Video gezeigt. Siehe hier.

Noch mehr Kinderbibeln für das Trio-Volk in Suriname und Nord-Brasilien

Die Zeister Missionsgesellschaft, die niederländische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, meldete am 4. Juni 2025: "Die nachgedruckten 400 Kinderbibeln in der Sprache des Trio-Volkes sind jetzt in Suriname angekommen und werden in das Dorf Sipaliwini transportiert. Von dort gelangen sie mit dem Kanu und zu Fuß zu den isolierten Gemeinschaften der Trio im tropischen Regenwald im Grenzgebiet zwischen Suriname und Brasilien. Bei den Trio werden Kinderbibeln nicht nur von Kindern gelesen, sondern auch von Erwachsene, die nie zur Schule gingen. Ende 2025 sollen alle Trio-Kinder Zugang zum Evangelium haben. Die Trio veranstalten jedes Jahr eine Bibelkonferenz, auf der Indigene aus vielen Dörfern zusammenkommen. Während einer Woche finden dann täglich Gottesdienste statt mit für Musik, Tanz und Begegnungenen. Im August 2025 ist wieder eine Bibelkonferenz geplant." Ein Blick in die Kinderbibel hier. Ein Video von einem Trio-Gottesdienst hier.

Hilfe für das Diakonissenkrankenhaus in Paramaribo

Das Diakonissenkrankenhaus in Paramaribo gehört zu den wichtigsten medizinischen Einrichtungen in der Republik Suriname. Gegründet vor mehr als 60 Jahren unter Federführung der Brüdergemeine und ihrer Mission, verfügt die Einrichtung heute über 210 Betten. Zur aktuellen wirtschaftlichen Lage schreibt die Krankenhausleitung: "Die Wirtschaftskrise und der Ausbruch der Covid-19-Pandemie wirkten sich negativ auf die finanzielle Situation unseres Hauses aus. Wir haben keine Reserven mehr, um sowohl größere Wartungs- als auch notwendige (Ersatz-)Investitionen durchzuführen." Die Zeister Missionsgesellschaft, die niederländische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, will in dieser schwierigen Lage helfen. Eines ihrer Projekte sieht von, die Lüftungs- und Klimaanlage in zwei Operationsaälen zu erneuern. Nur so kann die Sicherheit von Patienten, Ärzten und Pflegekräften gewährleistet werden. 5.000 Euro möchte die Zeister Missionsgesellschaft in eine gute Krankenpflege in Suriname investieren. Sie bittet um Spenden. Siehe hier.

Ärztliche Mission in Suriname noch immer in schwieriger Lage

Gleich in zwei Artikeln befasste sich der Suriname Herald mit der kritischen Lage der Ärztlichen Mission in Suriname (Medische Zending"). Am 22. Mai 2025 standen die noch immer ausbleibenden Staatsleistungen an die Hilfsorganisation im Mittelpunkt. Siehe hier. Der Staat schuldet der Organisation die Anpassung seiner Zahlungen an die Lohnerhöhungen für Juli bis Dezember 2024 sowie die zugesagte Inflations-Kompensation für April und Mai 2025. Am 29. Mai 2025 ging es in der Zeitung um die mangelhafte Versorgung des strukturschwachen tropischen Binnenlandes mit Medikamenten. Siehe hier. Vielerorts sind nicht einmal das Allernötigste vorhanden. "Es gibt eine Liste mit wichtigen Medikamenten, die in jeder Ambulanz vorhanden sein müssen, sowie medizinisches Standardmaterial. Aber wir haben nicht genug davon. Dieses Problem ist nach wie vor nicht gelöst", meinte Maureen Wijngaarde-van Dijk, die Leiterin der Organisation.

"Friedrich Staehelin Schule" in Paramaribo hat neuen Anstrich bekommen

Der Paramaribo Central Lions Club hat schon mehrfach Projekte der Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname unterstützt. Jetzt – vor den Sommerferien ­– wurde mit Spendengeldern des Clubs am 16. Juni 2025 ein neuerliches Projekt zugunsten der Friedrich Staehelin Schule, einer Grundschule, im Zentrum von Paramaribo realisiert: der Neuanstrich der kompletten Außenhaut der Schule. Auf den Treppen der Schule versammelte sich ein Teil der Schülerschaft. Siehe hier. Auf Fracebook hieß es anschließend: "Wir, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die und Schülerinnen und Schüler der Friedrich Staehelin Schule bedanken uns recht herzlich für den wunderbaren Neuanstrich der Schule. Es war schön, dass uns das fertige Projekt heute übergeben werden konnte. Wir wünschen dem Club viel Glück bei der Realisierung der nächsten Projekte. Dazu Gottes Segen!" Ein Kurzvideo hier.

Auf drei Rädern kommt das Evangelium in den Norden von Tansania

Das Evangelium rollt jetzt auf drei Rädern rings um die Großstadt Mwanza in der Nordprovinz der Brüdergemeine inTansania." Das schreibt die dänische Missionarin Bettina Poulsen über das Lasten-Motorrad, das mit dem Jesus-Film und der zugehörigen Bild-,  Ton- und Bühnentechnik in mehrere Dörfer fährt. Im Mai 2025, als es einen Filmabend in einer anderen Region gab, klappte alles hervorragend. Am Anreisetag, der eigentlich nur dazu diente, die Technik zu testen, versammelten sich spontan etwa 60 Menschen. Sie hörten auf die Musik und sahen zu, wie die Leinwand aufgebaut wurde. Später versammelten sich in den Dördern an drei vorab angekündigten Abenden unter dem Thema Gospel on Wheels zwischen 150 und 200 Menschen. Vor den Filmvorführungen gibt es stets Chorgesang und Tanz von den Christen vor Ort, um Aufmerksamkeit zu erregen und eine fröhlich-einladende Atmosphäre zu schaffen." Mehr in einer Meldung der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark hier.

Tüchtige Schwestern in der "Ebenhaeser Moravian Church"

Die Ebenhaeser Moravian Church in Gqeberha-Bethelsdorp (bis 2021 Port Elizabeth, Südafrika) meldet stolz die Wahl und Weihe der ersten weiblichen Akoluthin, die von Pfarrer P. Simon schon im März 2025 vollzogen wurde. Einige Bilder hier. In zwei Facebook-Posts heißt es: In der Ebenhaeser Moravian Church wurde Geschichte geschrieben: "Wir haben jetzt die erste Akoluthin. Gott segne sie! Er führe sie und erfülle ihr Herz mit seiner Liebe." Darunter schrieb eine Leserin: "Gestattet mir, kurz mit Ebenhaeser zu prahlen. Wir sind zwar eine kleine Gemeinde, aber wir sind ein echter Knaller (we are dynamite), wenn es darum geht, dass Schwestern männlich dominierte Positionen in der Kirche erreichen. Ester Newfeldt ist unsere erste Akoluthin. Felicia Lawack-Lambert war vorher schon die erste Bläserchor-Dirigentin in der BBSA (Moravian Brass Band Union of South Africa) und Kayla Hendricks war die erste Komponistin der BBSA, um nur einige weibliche Pioniere zu nennen."

Alte und junge Schülerinnen und Schüler in der "Memorial Moravian Church"

Am Gottesdienst der Memorial Moravian Church in Charlotte Amalie auf der Insel St. Thomas nahmen kürzlich einige besondere, ältere Gäste teil: Männer und Frauen, die im Jahre 1970 zum Abschlussjahrgang der Charlotte Amalie High School gehörten. Im Anschluss an den Gottesdienst stellten sich diejenigen, die ihr 55. Klassentreffen feierten, zu einem Gruppenfoto auf. Siehe hier. Pfarrer Dr. Cortroy Jarvis rief den Brüdern und Schwestern hinterher: "Schön, dass Ihr aus verschiedenen Regionen der Unitätsprovinz Westindien-Ost hierher gekommen seid. Gott segne Euch, und sein Heiliger Geist gebe Euch auch weiterhin seine Kraft. Alles Gute!". Wenig später waren in der Kirche einige Kinder aus dem kirchlichen Kindergarten anwesend, und zwar die, die demnächst in die 1. Klasse der Memorial Moravian School in Charlotte Amalie in der Norre Gade – ganz dicht an der Küste – eintreten werden. Gruppenfoto hier.

"Unity Creed" - ein neues Frauenbekenntnis der Brüdergemeine vorgestellt

Ein als Glaubensbekenntnis bezeichnetes Unity Creed wurde von zwei Pfarrerinnen der Brüdergemeine auf Kuba in Spanisch verfasst und für die Veröffentlichung in acht weitere Sprachen übersetzt. Mit seiner Focussierung auf den Umgang Jesu mit Frauen sowie auf die weiblichen Merkmale Gottes wurde das Unity Creed von den Autorinnen als ein Frauenbekenntnis bezeichnet. Der Publikation der 14 Verse des Bekenntnisses wurden Bilder von Gail Morris (USA) und eine kurze Information über die Mitwirkenden hinzugefügt. Hauptmotiv für die Abfassung des Unity Creed war es, häusliche Gewalt zu bekämpfen und den Opfern solcher Gewalt Kraft zu geben. Das Unity Creed ist bewusst kurz gehalten, damit die Betroffenen sich den Inhalt gut einprägen können. Eine gedruckte Fassung des Unity Creed, eines kraftvollen und eindrücklichen literarischen Werkes, das sich gegen eine falsche Interpretation der Bibel richtet, gibt es beim Unity Women’s Desk in Winston-Salem. Siehe auf Facebook hier.

Mission der Brüdergemeine in Dänemark mit breitem Vortragsangebot

Die Missionorganisation der Brüdergemeine in Dänemark geht mit einem breiten Vortragsangebot auf die Gemeinden zu. Sie schreibt: "Wir haben den Kreis derjenigen erweitert, die bereit sind, inspirierende Geschichten über den Glauben, die Gemeinschaft und die Praxis unserer Missionsarbeit zu teilen. Wir bieten Besuche in Gemeinden, Schulen und Projektgruppen an, die eine Präsentation der Arbeit unserer Organisation wünschen. Es ist spannend zu hören, wie die christliche Botschaft in die Welt getragen wird und das Leben von Menschen verändert. Sie können jetzt buchen: Arngeir Langes (unseren Generalsekretär), Janna Rabjerg Barrit (unsere Projektleiterin), Marie Louise Rahbek Christiansen (unsere Ökonomin), Lars Mollerup-Degn (unsere Finanzbuchhalterin), außerdem unsere Jugendsekretäre und unsere jungen Freiwilligen sowie unsere Tansania-Missionare Mads und Janice Refshauge Jakobsen (nur im Januar 2026)." Mehr hier und hier.

Pfingsten 2025 in der Brüdergemeine in Lettland

Genau an der Stelle, an der sich ab 1739 am Rande von Wolmar am linken Ufer der Gauja die Brüdergemeine Jērakalns (Lammsberg) befand, die älteste Brüdergemeine nach Herrnhut, aufgebaut u. a. von Christian David, feierte die Brüdergemeine in Lettland am 8. Juni 2025 das diesjährige Pfingstfest. Bilder hier. Auf Facebook hieß es: "Die Gnades Gottes, des Allmächtigen, war über uns allen, während wir gemeinsam einen Mittsommertag in Jērakalns bei Valmiera feierten! Gott schuf zu dieser Stunde nicht nur einen klaren Himmel, obwohl die Meteorologen von ganztägigen Schauern gesprochen hatte, er vereinte uns auch ökumenisch mit den Christen von Valmiera, um gemeinsam und kraftvoll den Erlöser der Welt zu loben, den Herrn Jesus! Ehre sei Gott!" Ein alter Bericht spricht davon, dass "zu Pfingsten 1739 sich Tausende Letten in Jērkalns versammelten, viele von ihnen erlebten eine spirituelle Berührung, die ihr Leben und ihr Werte drastisch veränderte. Tränen der Reue über die Zeit, die sie ohne die Liebe Christi verbracht hatten, wurden vergossen. Feuer fiel vom Himmel, Herzen brannten, als ihnen das Kreuz Jesu gepredigt wurde. Es war eine große Erweckung."

Vorgestellt: die multi-nationale "Geneva Moravian Fellowship"

Viele Brüdergemeinen auf der Welt sind infolge von Flucht- und Migrationsbewegungen multi-nationale Gemeinden. Die Geneva Moravian Fellowship in der Schweiz ist vermutlich diejenige Gemeinde, die bezüglich ihrer Internationalität den Rekord aufstellt. Sie besteht erst seit 2020 und wird von Winelle Kirton-Roberts aus der Unitätsprovinz Westindien-Ost geleitet. Den 5. Geburtstag der Geneva Moravian Fellowship nahm die Brüdergemeine in der Schweiz zum Anlass, dieser Fellowship mehrere Beiträge in ihrem Magazin Herrnhuter (Nr. 29) zu widmen. Die Beiträge dokumentieren das erstaunliche innere und äußere Wachstum der Fellowship, deren englischsprachigen Angebote in Genf und Umgebung aufgrund einer besonderen Spiritualität auf fruchtbaren Boden fallen. Die etwa 210.000 Einwohner von Genf verfügen mehrheitlich nicht über die Schweizer Staatsbürgerschaft. Bei Interesse an dem Magazin bitte an die Brüdergemeine in der Schweiz wenden. Siehe hier.

Ausstellung zu den Herrnhuter Inuit George und Mary im "Schloss Moritzburg"

Vom 21. Juni bis 2. November 2025 ist im Schloss Moritzburg bei Dresden eine neue Sonderausstellung zu sehen, die sich dem Besuch zweier Inuit aus Labrador widmet. Diese wurden von Herrnhuter Missionaren getauft und dann zur Teilnahme an einer Art Völkerschau angeworben. Die jungen George und Mary verließen Anfang der 1820er Jahre mit dem US-Kapitän Samuel Hadlock ihre Heimat und zogen mit einer Präsentation ihrer indigenen Lebensweise und Kultur durch Europa.1825 weilten sie auch in Dresden und in Moritzburg, wo George mit der Demonstration einer Kenterrolle in seinem Kajak auf dem Schlossteich den gesamten sächsischen Hof unterhielt. Die Ausstellung mit dem Titel Dünnes Eis – Inuit zur Schau gestellt rückt die abenteuerliche Reise und das Schicksal der zwei Inuit in den Fokus. Sie ermöglicht darüber hinaus einen Einblick in die heutigen Lebensumstände der Inuit in Labrador. Gegen den Rat der Missionare weilter später noch viele weitere Inuit mit Völkerschauen in Europa; die meisten von ihnen starben in der Fremde. Schon am 12. August 1747 hatte der Herrnhuter Inuk Simon Arbalik aus Grönland in der Brüdergemeine Zeist (NL) seine Künste auf dem Schlossgraben gezeigt.

Kurzmitteilungen
  1. Auf den Facebook-Seiten der Brüdergemeine Delhi, Indien, war zu lesen: "Der Nordwestindien-Distrikt der South Asia Moravian Church hielt am 31. Mai 2025 mit Erfolg seine erste Distriktskonferenz in den Räumen der Brüdergemeine Rajpur (bei Dehradun) ab. An der Synode nahmen elf ordentliche und acht beratende Mitglieder teil. Einige Bilder hier.
  2. Theia Shrestha, eine Schülerin aus der Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneswor, Napal, nahm an den von der Asian Tennis Federation ausgerichteten Südasiatischen Asien-Tennis-Jugendspielen in Sri Lanka vom 26. bis 30. Mai 2025 teil. Sie gewann die Bronzemedaille in der Kategorie U12. Auf den Facebook-Seiten ihrer Schule hieß es: "Theia, Du hast uns in Sri Lanka stolz gemacht! Strahle weiter mit Deinen Erfolgen und inspiriere andere mit deinem Tennis-Talent! Wer aus unserer Schülerschaft wird wohl der nächste junge Sportstar werden?" Bilder aus Sri Lanka hier.
  3. Seit 25 Jahren treffen sich jeden Freitag um 19 Uhr Männer, die Mitglieder oder Freunde der Brüdergemeine in Lettland sind, zu einem Bibel- und Gemeinschaftsabend in einem Saal im Dachgeschoss des Privathauses von Raitis Zarins im Cimza bei Rauna. Diese werden entweder vom Hausherrn, einem pensionierten Kfz-Mechaniker, oder von Pfarrer Edijs Kalniņš geleitet. Bilder hier.
  4. Das Bethlehem Moravian College, eine Berufsschule in Malvern/St. Elisabeth auf Jamaika, weist auf seine neuen Ausbildungsgänge hin: z. B. Criminal Justice und Robotics & Artifical Intelligence (BA). Siehe hier. Schon traditionell ist die Sekundarschul-Lehramtsausbildung English Language & Literacy (BA). Siehe hier.
  5. Bei einem kommunalen Rede-Wettbewerb in Bluefields, Nikaragua, erreichen zwei Schüler aus der Moravian High School den ersten Platz (Ingni Perez, Grad D) bzw. den dritten Platz (Isaac Aguilar, 8. Klasse). Siehe hier und hier.
  6. Am 13. Juni 2025 besuchte mit Albrecht und Erika Model ein Herrnhuter Ehepaar den hölzernen Betsaal der Brüdergemeine im lettischen Riņģi bei Blome, Kreis Smiltene. Außerdem zugegen: Juta Strazdiņa von der Christian-David-Schule bei Barkava. Siehe hier. Am 21. Juni 2025 feiert der Betsaal seinen 146. Jahrestag. Siehe hier.
  7. Im Moravian Theological Center in Kapstadt-Heideveld, Südafrika, fand am 14. Juni 2025 die Mid Year Graduation statt. Ein kurzes Video hier. Auf Facebook hieß es: "Herzliche Grüße an alle, die bei unserer Abschlussfeier dabei waren. Wir danken unserem barmherzigen Gott für die wachsende Zahl neuer Pfarrerinnen und Pfarrer, Jugendleiterinnen und Jugendleiter in der Brüdergemeine in Südafrika."
  8. Kennan Salim Panja, Bischof der Brüder-Unität aus der Südprovinz der Brüdergemeine in Tansania, hat am 14. Juni 2025 ein Seminar für etwa 25 Leitungskräfte aus seiner Provinz eröffnet. Ein kurzes Video hier. Unterstützt wurde das Seminar von Mission 21 in Basel, Schweiz, einer Partner-Organisation der Herrnhuter Missionshilfe.. Auch die Leiter der Berufsschulen waren bei dem Seminar zugegen.

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