Neues Gartenbauprojekt für Frauen in Mzuzu

Seit Februar verstärkt Lilian Nyirenda das Team des Women Training Centers in Mzuzu. In ihrer neuen Rolle koordiniert sie unter anderem einkommensschaffende Maßnahmen für Frauen. In dieser Woche hat sie ein erstes Treffen mit fünf Teilnehmerinnen organisiert, um ein neues Gartenbauprojekt auf den Weg zu bringen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Anbau und der Verarbeitung von Tomaten. Ziel des Projekts ist es, eine langfristige Einkommensquelle für die beteiligten Frauen zu schaffen. Weitere Interessentinnen haben bereits ihre Teilnahme signalisiert. Auch infrastrukturelle Herausforderungen werden adressiert: Da die bisherige Wasserversorgung nicht ausreicht, wird das vorhandene Bohrloch aktuell um drei Meter vertieft. So soll künftig genügend Wasser für den landwirtschaftlichen Betrieb zur Verfügung stehen. Das Projekt ist ein weiterer Schritt im Ausbau praktischer Ausbildungs- und Einkommensmöglichkeiten für Frauen in der Region.

Handgemachte Buchhüllen aus dem AWTC

Mit großer Sorgfalt und viel Liebe zum Detail fertigen die Auszubildenden des Ausbildungszentrums AWTC in Malawi stilvolle Buchhüllen für Notizbücher – jedes Stück ein Unikat. Die handgenähten Hüllen sind nicht nur ein schönes Accessoire, sondern auch Teil einer einkommensgenerierenden Maßnahme, die zur finanziellen Unabhängigkeit der jungen Frauen beiträgt. Für eine Spende von etwa 8 Euro (inklusive Versand) kann eine Buchhülle – zusammen mit einem passenden Notizbuch und einer liebevoll gestalteten Postkarte – erworben werden. Auch am Stand der Herrnhuter Miisonshilfe auf dem Kirchentag werden die Hüllen erhältlich sein. Mit dem Erwerb unterstützen Sie nicht nur die kreative Ausbildung, sondern fördern ganz konkret Bildung, Eigenständigkeit und nachhaltige Entwicklung vor Ort. Bei Interesse freuen wir uns über eine Nachricht an: markus.kuhn@ebu.de

Partnerschaft zwischen dem BWM und der Unitätsprovinz Sambia offiziell besiegelt

Am 13. April 2025 unterzeichnete das Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika (BWM) eine Partnerschafts-Vereinbarung mit der Unitätsprovinz Sambia und machte sie damit auch offiziell zu einem ihrer globalen Partner. In ihrer Eröffnungsrede erklärte die BWM-Direktorin für Mission Engagement, Dr. Amy Gohdes-Luhman, dass man Bündnisbeziehungen eingehe, um zu zeigen, wie Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft von Gott in Einheit zusammengehalten werden können. Pfarrer John Sichilima, der Chairman der Brüdergemeine in Sambia, betonte seinerseits die Bedeutung der Vereinbarung: "Heute ist für die gesamte Brüdergemeine in Sambia ein Freudentag. Unser Bund wird die Menschen in Sambia und die einzelnen Brüdergemeinen zu größeren Werken im Glauben, in der Verkündigung der Frohen Botschaft und in der Entwicklung inspirieren." Die Unterzeichnung der Partnerschafts-Vereinbarung fand per Zoom statt. Vier Bilder hier.

Ulrich Epperlein grüßt zu Ostern aus Honduras

Der badische Pfarrer Ulrich Epperlein, der mehrere Jahre für die Herrnhuter Missionshilfe in Mittelamerika gearbeitet hat und darüber hinaus den größten Teil seines Berufslebens für verschiedene NGO’s in Costa Rica, Honduras und Nikaragua tätig war, grüßt zum Osterfest 2025 zusammen mit seiner Ehefrau Olga Susanna, einer Miskita. Er tut das aus dem Dorf Potrerillos hoch über der Kleinstadt Siguatepeque im zentral-hunduranischen Departement Comayagua. Hier hat das Ehepaar aus familiären wie politischen Gründen eine zweite Heimat gefunden, nachdem es die ersten acht Jahre des Ruhestandes von Ulrich meist in Musawas am Rio Waspuk in Nikaragua verbrachte und dabei die Brüdergemeine im Lande vielfältig unterstützte. Das rustikal gebaute Haus (55 qm Wohnfläche), das sich zuvor im Besitz von Olga Susannas Bruder befand, ist baufällig und ohne Bequemlichkeit, sodass es repariert und modernisiert werden muss. Das einen Hektar große Grundstück liegt idyllisch in den Bergen mitten im Wald und biete gute Voraussetzung für eine Gartenwirtschaft zur Selbstversorgung.

Besuch aus Schweden in der "Christian-David-Schule"

Die Schulgemeinschaft in der Christian-David-Schule bei Barkava in Lettland bekam in den Tagen vor und nach dem Palmsonntag 2025 Besuch von acht Jugendlichen aus Schweden, die zu der Organisation JMEM (Jugend mit einer Mission) gehören. In einem Bildbericht hieß es am 16. April 2025: "Die engagierten jungen Leute legten Zeugnis ab, spielten mit uns und hingen einfach mit uns herum. Bei einem Bibliodrama-Tag spielten wir mehrere Bibelgeschichten nach: z. B. den Gang des barmherzigen Samariters mit dem Esel und dem Opfer; die Begegnung Jesu mit Zachäus und den Kampf Davids gegen Goliath. Ein Match Unihockey in der kleinen Schulturnhalle endete mit einem 6:6-Unentschieden. Beim Gruppieren für das Abschiedsfoto stellten wir bewegt fest: Wir sind uns in kurzer Zeit sehr nahe gekommen." Zum Gruppenbild mit den acht Gästen hier. Zum Betrachten weiterer Fotos bitte nach links und rechts klicken.

Gebetsanliegen der Brüdergemeine auf Kuba

Die Brüdergemeine auf Kuba übermittelte am 17. April 2025 ihren Partnerinnen und Partnern in Nordamerika folgende aktuelle Gebetsanliegen: "Bitte betet a) für die rechtmäßige Übertragung des Grundbesitzes der Brüdergemeine Guantánamo ins nationale Grundstücksregister; b) für den Bau einer Kirche der Gemeinde Arroyo Hondo auf einem schon vorhandenen Grunsdtück; c) für den Kauf von Tanks, um Trinkwasser-Ffilteranlagen in Betrieb zu nehmen; d) für die Gemeindeleiter in Guantánamo, die bald ihr Studium beginnen; e) für die Mitglieder der Brüdergemeine auf Kuba und auch im Ausland – für ihre Familien, ihre Arbeitsplätze, ihre Ausbildung und ihre Projekte; f) für alle unsere Kranken; g) dafür, dass es in jedem Gemeindebezirk einen Pfarrer bzw. Pfarrerin und eine Leitungsperson gibt; h) für den Frieden. i) für den Kauf eines Grundstücks in Alt-Havanna, da die dortige Gemeinde derzeit keinen Versammlungsraum hat; j) für die Einheit unserer Kirche; k) für einen Dienstwagen." Noch einige weitere Gebetsanliegen in Englisch hier.

"Institute for Moravian World Heritage and History" gegründet

Die Moravian University in Bethlehem/PA gab kürzlich die Gründung des Institutes for Moravian World Heritage and History bekannt. Damit wolle man die globale Bedeutung des Herrnhuter Erbes betonen. Das Institut wolle das Wissen über die Geschichte und Kultur der Brüdergemeine durch gründliche wissenschaftliche Forschung, Bildungsarbeit und öffentlichkeitsarbeit fördern. Es werde mit anderen Organisationen zusammenarbeiten, die Gebäude, Dokumente, Kunstwerke, Musikinstrumente und andere Artefakte der Brüdergemeine bewahren, schützen und interpretieren. Der Schwerpunkt des Institutes werde auf der wissenschaftlichen Arbeit zum Welterbe der Brüdergemeine liegen, einschließlich der Unterstützung der lokalen Welterbestätte Bethlehem. Die Gründung des Instituts folgt auf die Aufnahme der Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine in Bethlehem (USA), Herrnhut (D) und Gracehill (Nordirland/GB) in die Welterbeliste im Juli 2024. Mehr hier.

Workshop im "Moravian Institute" zu den aktuellen "CISCE-Richtlinien"

Am Freitag, dem 4. April 2025, fand im Moravian Institute im nordindischen Rajpur bei Dehradun ein Orientierungs-Workshop für Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse und deren Eltern statt. Ziel des halbtägigen Workshops war es, Alt und Jung mit den Regularien des Moravian Institute im Blick auf die neuen CISCE-Richtlinien (Council for the Indian School Certificate Examinations) vertraut zu machen. Da das Moravian Institute jetzt auch das Fächer Robotik und Künstliche Intelligenz anbietet (erstmals gemäß den CISCE-Richtlinien möglich), befasste sich der Workshop auch damit, die Schülerschaft und die Eltern bei der optimalen Wahl der Prüfungsfächer zu unterstützen, damit die jungen Leuten nach der Schulzeit optimal Karriere machen können. Einige Bilder vom Workshop hier. Das Moravian Institute hat im April 2025 außerdem ein kurzes Video produziert, das einen atemberaubenden Blick auf die Einrichtung aus der Vogelperspektive ermöglicht. Siehe hier.

Österliches Bischofswort aus der Unitätsprovinz Guyana

From the Bishop's Desk, April 2025 Edition, so ist eine Betrachtung von Bischof Brinmore Phaul aus Queenstown in der Unitätsprovinz Guyana überschrieben. Der Bischof betont eingangs, dass wir Menschen immer wieder vor die Wahl gestellt sind zwischen gut und böse. Dann fährt er fort: "Wenn wir als das Volk Gottes leben wollen, dann ist es unerlässlich, dass wir das Gute suchen und tun, damit Leben Liebe, Freude, Frieden und Erfüllung es in unser Leben einziehen. Der Apostel Paulus stellt in seinem Brief an die Korinther eine gewisse Ähnlichkeit im Blick auf diese Wahl in der Auferstehung Jesu Christi fest, wenn er sagt: ›Wie durch einen Menschen (Adam) der Tod kam, so kam durch einen Menschen (Christus) auch die Auferstehung der Toten. Wie durch Adam alle sterben, so werden durch Christus alle lebendig gemacht werden‹ (1. Kor. 15,22). Wir sollten Gott beständig dankbar sein für sein Geschenk des ewigen Lebens durch Jesus Christus, unseren Herrn.“ Das ganze Bischofswort hier.

Erster Pietismus-Sammelband dreisprachig in Lettland erschienen

Pietismus, Mission und Macht - Halle MIT und GEGEN Herrnhut und Pietismus, Reisen und Weltwahrnehmung - lokal, regional, transkontinental, so sind zwei Artikel mit Relevanz für die Herrnhuter Mission überschrieben, die sich in einem 296seitigen Sammelband (in Deutsch, Englisch und Lettisch) finden, der am 14. April 2025 in der Lettischen Nationalbibliothek (LNB) in Riga präsentiert wird. Pressemeldug zu diesem Termin in Deutsch hier. Bei der Präsentation wird es Vorträge und eine Diskussion über die Bedeutung des Pietismus sowie der Herrnhuter Brüdergemeine in der Kulturgeschichte und in der Buchkunst Estlands und Lettlands geben. Der Sammelband, der 21 Euro kostet und als 13. Band der "Wissenschaftlichen Arbeiten der LNB" erschien, ist überschieben: Pietismus in der baltischen Geschichte – neue Fragestellungen und Fallstudien (17. bis 20. Jahrhundert). Herausgeberin der Sammelbandes ist Beata Paškevica, Spezialistin für das Herrnhuter Schrifttum in der LNB.

Kurzmitteilungen
  1. In Tansania ist am 9. April 2025 - sechs Monate vor der nächsten Präsidentschaftswahl - der einflussreiche Oppositionspolitiker Tundu Lissu festgenommen worden. Das teilte dessen Partei CHADEMA ("Partei für Demokratie und Fortschritt") mit. Er und weitere Parteifunktionäre seien nach einem Wahlkampfauftritt in Ruvuma im Süden des Landes in Haft gekommen. Menschenrechtler werfen der tansanischen Regierung von Präsidentin Samia Suluhu Hassan von der konkurrierenden CCM ("Partei der Revolution") Angriffe auf politische Gegner im Vorfeld der für Ende Oktober 2025 angesetzten Wahlen vor. Die Regierung wies dies zurück. Tundu Lissu war bereits mehrfach festgenommen worden. 2017 überlebte er ein offenbar politisch motiviertes Attentat. Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=Y2BPWYuyMCk.
  2. Michael Newman, Pfarrer der beiden Londoner Brüdergemeinen Chelsea und Hornsey, ist neuer Ökumene-Beauftragter der Britischen Unitätsprovinz. Er vertritt die Brüdergemeine auch in dem Gremium Churches Together in England. Siehe hier.
  3. Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Stahelin-Schule der Brüdergemeine in Paramaribo, Suriname, sangen am 11. April 2025 – schon mit Blick auf das Osterfest – einige Lieder für die Seniorinnen und Senioren im Fatima Ressort in Paramaribo. Bilder von der wiederkehrenden Aktion Anitri Singi Prisirhier. Ein kurzes Video hier.
  4. An zwei Orten in Paramaribo, Suriname, findet vom 11. bis 13. April 2025 eine so groß wie nie zuvor angelegte Bildungs- und Berufsfindungs-Messe statt: im Dr. J.C. de Miranda Lyceum und in der Surinaams Technische School 1. Über 50 Schulen und Ausbildungsträger nehmen an der Messe teil. Informationen hier und hier. Die Brüdergemeine selbst hat keine Berufsschulen im Land.
  5. Die Brüdergemeine in Nordindien, Nepal und Myanmar, die als Missionsprovinz Südasien zur weltweiten Brüder-Unität gehört, hielt ihre zweite Synode vom vom 16. bis 20. Januar 2025 ab. Das Thema lautete: Für eine Zeit wie diese. Die Delegierten trafen sich im Park Village Hotel im Stadtbezirk Budhanilkantha in Kathmandu, Nepal. Einen Bericht über diese Synode in Englisch von Jane Carter, Leiterin des British Mission Board der Brüdergemeine, gibt es hier.
  6. Wie die drei Brüdergemeinen in Nepal alljährlich die Karwoche und das Osterfest begehen, davon erzählt in Englisch Shanti Pradhan, der Leiter der Brüdergemeine in Nepal, wohnhaft in Kathmandu. Siehe hier. Die Gemeinden feiern in der Karwoche das Abendmahl, gelegentlich gibt es auch Fußwaschungen. Das Osterfest wird ökumenisch begangen. Jedes Jahr ziehen die drei Gemeinden in einer stadtweiten Prozession mit Christen aus anderen Kirchen durch das Kathmandu-Tal.
  7. Auch im Jahre 2025 leisten Brüder-Unität (EBU) und Herrnhuter Missionshilfe (HMH) gemäß eines Synodenbeschlusses Ausgleichszhlungen für dienstliche Flüge ihren Mitarbeitenden. Von der EBU werden 646,99 Euro und von der HMH  577,99 Euro bezahlt. Das Geld wird in den Bau eines Permakultur-Gartens am Atsikana Walani Technical College in Malawi investiert, in dem vor allem Mädchen aus dem großen Dzaleka Refugee Camp des UNHCR unterrichtet werden. Malawi gehört zu denjenigen Ländern, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.
  8. Der Deutschlandfunk brachte am 16. April 2025 in seiner Sendung Aus Religion und Gesellschaft um 20.10 Uhr einen längeren Beitrag zur Herrnhuter Mission in mehreren Ländern. Er ist überschrieben: Herrnhuter Brüdergemeine: Ein postkolonialer Blick auf die Missionsgeschichte. Die Autoren der Sendung, Jane Tversted und Martin Zähringer, recherchierten kürzlich unter anderem in Herrnhut und Bad Boll. Der Beitrag hier.

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