Dringende Hilfe für Myanmar nach verheerendem Erdbeben

Myanmar wurde kürzlich von einem schweren Erdbeben erschüttert, das erhebliche Zerstörungen verursachte. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren, und viele Familien sind obdachlos, ohne Zugang zu wichtigen Lebensmitteln, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung. Bruder Tin Aungshwe, Mitglied der Moravian Church in Yangon, bittet dringend um Unterstützung für die betroffenen Gemeinden. Um sofortige Hilfe zu leisten und den Wiederaufbau zu fördern, werden mindestens 20.000 USD benötigt. Diese Mittel sind entscheidend, um Unterkünfte bereitzustellen, medizinische Versorgung sicherzustellen und grundlegende Hilfsgüter wie Nahrungsmittel und Wasser zu verteilen. Jede Spende wird unmittelbar für diese Nothilfe verwendet und trägt dazu bei, das Leben der betroffenen Menschen zu retten und den Wiederaufbau zu unterstützen. Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe und Unterstützung in dieser schweren Zeit. Spenden bitte an Herrnhuter Missionshilfe e.V., DE25 5206 0410 0000 4151 03, Stichwort "Nothilfe Myanmar"

Ausbildungs-Patenschaften: Zukunft gestalten durch Unterstützung

Ausbildungs-Patenschaften sind ein wichtiger Teil des Engagements am Walani Berufsschulzentrum. Unterstützende, die sich für eine Patenschaft entscheiden, übernehmen die Finanzierung von Schulgebühren, Unterkunft, Verpflegung, Lernmaterialien und medizinischer Grundversorgung – grundlegende Voraussetzungen, damit die Auszubildenden sich ungestört und konzentriert ihrer Ausbildung widmen können. Bildung in Malawi ist weit mehr als nur ein Grundbedürfnis – sie ist der Schlüssel zu Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Transformation. Durch den Erwerb fachlicher Kompetenzen und die Förderung der persönlichen Entwicklung ebnen diese Patenschaften den Weg in eine eigenständige und erfolgreiche Zukunft. Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie benachteiligten jungen Frauen, ihre Träume zu verwirklichen und langfristig positive Impulse in ihrer Gemeinschaft zu setzen. Jede Ausbildungs-Patenschaft ist somit ein wertvoller Baustein für eine nachhaltige Zukunft für die junge Generation und für das gesamte Land Malawi. Sie wollen helfen? Weitere Informationen zur Ausbildungs-Patenschaft erhalten Sie bei markus.kuhn@ebu.de.

Awareness Raising Projekt der Herrnhuter Academy School

Das Team der Berufsschule Herrnhuter Academy für Hotelmanagement in Sansibar hat mit Unterstützung der Bauder Stiftung im letzten Jahr ein „Awareness Raising“ Projekt gestartet. Hier geht es um Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit einer Berufsausbildung. Diese Initiative wurde als Reaktion auf die alarmierende Jugendarbeitslosigkeit ins Leben gerufen, davon betroffen sind insbesondere junge Frauen und Mädchen, deren Ausbildung vernachlässigt wird. Kulturelle und gesellschaftliche Barrieren hindern Frauen und junge Mädchen, eine berufliche Laufbahn einzuschlagen Sie werden oft zu frühen Eheschließungen gezwungen und bekommen keine Chance auf eine Berufsausbildung. Das Lehrerteam der Herrnhuter Academy vermittelt in Unterrichtseinheiten an den weiterführenden Schulen Kenntnisse und Möglichkeiten und klärt über die Bedeutung einer qualitativ hochwertige Berufsausbildung auf. Mit verschiedenen Aktivitäten wie Workshops in den Dörfern, Aufbau von Partnerschaften mit lokalen Unternehmen, Wettbewerbe mit den Schulen, Messeveranstaltungen und Informationskampagnen, Tag der offenen Tür an der Schule und Veröffentlichungen in Social Media und andere Medien wird auch die Gesellschaft mit einbezogen, um somit gesellschaftliche und kulturelle Barrieren zu überwinden

Ein Neuanfang dank Nähmaschine: Silvias Weg in die Selbstständigkeit

Silvia M. wuchs in Ndola in Sambia, auf. In einer Familie mit acht Geschwistern war der Alltag oft von Herausforderungen geprägt. Doch Silvia hatte einen Traum: Sie wollte lernen, sich weiterentwickeln und ihrer Familie eine bessere Zukunft ermöglichen. Doch das Schicksal meinte es nicht leicht mit ihr. Nach dem frühen Tod ihres Vaters musste Silvia bereits in der dritten Klasse die Schule abbrechen – die Familie konnte sich das Schulgeld nicht leisten. Obwohl sie sich immer wieder um Stipendien bemühte, blieben ihre Hoffnungen unerfüllt. Stattdessen arbeitete sie auf Feldern, half ihrer Mutter und kümmerte sich um ihre jüngeren Geschwister. Silvias Weg führte sie durch viele Höhen und Tiefen, doch eines blieb: ihr Wunsch nach Bildung und einer Perspektive. Als sie 2023 von einem Nähprogramm an der Berufsschule der Moravian Church  in Ndola hörte, ergriff sie die Gelegenheit. Dort lernte sie das Schneiderhandwerk. Dank der Unterstützung  der Herrnhuter Missionshilfe erhielt Silvia eine eigene Nähmaschine sowie Startmaterial. Nun kann sie sich ihren Traum von der Selbstständigkeit erfüllen! Mit viel Engagement arbeitet sie daran, ein kleines Nähgeschäft aufzubauen – nicht nur für sich, sondern auch, um anderen Frauen in ihrer Gemeinde eine Perspektive zu geben.

Einladung zum Gemeindewebinar "Moravian Church today"

Am Freitag, den 11. April 2025 um 19:00 Uhr findet ein Gemeindewebinar der Brüdergemeine NRW statt. Thema des Abends ist die weltweite Brüder-Unität im Jahr 2025. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und Information zur aktuellen Situation und Entwicklung der Moravian Church weltweit. Das Webinar wird als Videokonferenz über die Plattform BigBlueButton durchgeführt. Referent ist Raimund Hertzsch aus Bad Boll, die Moderation übernimmt Christian Flöter aus Krefeld. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Hier der Zugangslink zur Videokonferenz und zur Einladung.

Neue Partnerschaft "Sambia - Nordamerika" besiegelt

Das Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika schrieb am 26. März 2025 auf Facebook: "Wir freuen uns, Euch bekanntgeben zu können, dass die "Moravian Church in Sambia" nun unser neuer globaler Partner ist. Mit diesem Bündnis wollen wir die in Sambia bereits geschehende Arbeit unterstützen und weiteres Wachstum emöglichen. Wir haben in Sambia schon mehrere Einzelprojekte unterstützt, z. B. den Bau eines Berufsbildungszentrums und einer Solaranlage für einen Kindergarten sowie den Bau einer Kirche. Im Blick auf die Zukunft freuen wir uns darauf, bei theologischen Bildungsinitiativen mitzuarbeiten, um Führungskräfte für den kirchlichen Dienst weiter zu qualifizieren. Wir laden Euch ein, gemeinsam mit uns für die Brüdergemeine in Sambia und für ihre Leitung zu beten, insbesondere für Pfarrer John Sichilima. Betet, dass die Kirche weiter stark ist und in ihren Gemeinden Dienst tun kann. Im August dieses Jahres soll eine Synode stattfinden. Einige Bilder hier.

Suriname-Konsultation 2025 in Zeist

Etwa 50 Prozent der Mitglieder der Brüdergemeine in Europa sind Surinamer oder haben ihre Wurzeln in Suriname. Das ist Grund genug, dass sich die Leitung der Brüdergemeine in Kontinental-Europa, die Leitung der Zeister Missionsgesellschaft in den Niederlanden und die Leitung der Unitätsprovinz Suriname alle zwei Jahre zu einer  Konsultation treffen, um das Verhältnis untereinander zu stärken, um voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte zu verabreden. Solch eine Konsultation gab es in der 14. Kalenderwoche 2025 in Zeist. Spezielle Themen der Konsultation waren die theologische Bildung, die Jugendarbeit, die heutige Bedeutung von Mission und die Aufarbeitung der Sklaverei-Vergangenheit der Brüdergemeine. In einer Pause bestand die Möglichkeit, die Comenius-Ausstellung im nahen Museum Het Hernhutter Huis zu besuchen. Die Gäste aus Suriname blieben noch anschließend zu Gemeinde-Besuchen in den Niederlanden. Einige Bilder von der Konsultation hier.

Weihnachtsgeschenk-Aktion 2024 der ZZg war ein Erfolg

Die Weihnachtsgeschenk-Aktion 2024 der Zeister Missionsgesellschaft (ZZg) in den Niederlanden war ein großer Erfolg. Für Weihnachtsfreuden für hilfsbedürftige Seniorinnen und Senioren, für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder sowie für Kinder in den Waisenhäusern Leliëndaal und Sukh Dhaam und im Rebecca-Scheltz-Mädcheninternat wurden insgesamt 18.000 Euro gespendet. Davon konnte für 500 Personen ein Weihnachtsgeschenk und ein Lebensmittelpaket gekauft und einer stimmungsvolle Weihnachtsfeier ausgerichtet werden. Auch die alten Menschen im Huize Albertine, im Huize Francis, im Huize Wisma Asih en De Unit sowie einige alte Menschen, die zu Hause leben, wurden beschenkt. Alle Gaben wurden von Freiwilligen mit Sorgfalt und Liebe verpackt. Natürlich fehlte auch ein gemeinsames festliches Essen nicht. Darüber wurde ein Weihnachtskonzert in der Großen Stadtkirche in Paramaribo unter Mitwirkung des "Rein Rier Orchesters" organisiert. Siehe hier, S. 8.

Der Weltgebetstag am 7. März 2025 in Mzuzu, Malawi

Auch in Malawi fanden am 7. März 2025 in ökumenischer Gemeinschaft an vielen Orten Versammlungen zum Weltgebetstag (WGT) statt, bei denen es um das Leben der Menschen auf den Cook-Inseln inmitten des Pazifiks ging. Die folgenden Bilder zeigen eine WGT-Versammlung im Fußballstadion von Mzuzu, Malawi, mit Beteiligung der Brüdergemeine, aber auch mit Teilnahme von Monica Chakwera, der First Lady von Malawi, die meinte, der WGT sei eine "eindringliche Erinnerung an die transformative Wirkung gemeinsamen Gebets und Handelns“ und verkörpere gleichzeitig Werte wie Mitgefühl, Empathie und Einheit. Auch die Regierungschefin Malawis, Coleen Zamba, und die WGT-Präsidentin Malawis, Esther Sandra Grant, waren im Stadion dabei. Viele malawische Frauen hatten sich in spezielle WGT-Tücher gehüllt. Die Teilnehmerinnen beschrieben die festlich-fröhliche Versammlung als Demonstration gemeinsamen Handelns und der Solidarität von Frauen über Konfessionsgrenzen hinweg. Mehr bei AfrikaBrief - Telling the Whole Storyhier.

"Unity Women's Consultation" in den USA muss wegen Visa- und Einreise-Problemen ausfallen

Die Politik der US-Administration von Präsident Donald Trump hat dafür gesorgt, dass die für Juni 2025 in North Carolina geplante fünfte Unity Women's Consultation bereits am 31. März 2025 abgesagt werden musste. Das Unity Women’s Desk schrieb auf Facebook – siehe hier: "Mit großer Traurigkeit geben wir die zeitliche Verschiebung und räumliche Verlegung der geplanten Konsultation bekannt. Eine Absage der Konsultation ist das freilich nicht. Die aktuellen Schwierigkeiten bei der Erlangung von Visa zur Einreise in die USA bzw. zur Teilnahme an der Konsultation sowie die Schwierigkeiten, von denen die Inhaberinnen von US-Visa an US-Flughäfen aktuell berichten, zwangen uns zur Verschiebung der Konsultation. Wir hoffen, dass wir Euch bald unsere neuen Pläne bekannt geben können. Wir freuen uns weiterhin darauf, mit Schwestern aus der weltweiten Brüder-Unität zusammenzukommen und Gott "Mit Herz, Hand und Stimme" – so das Thema der Konsultation – zu danken."

"Unity Women’s Desk" veröffentlicht Poster zur Gender-Gerechtigkeit

Das Unity Women’s Desk mit Hauptsitz in Winston-Salem/NC wies am 3. April 2025 auf Facebook mit einem Poster auf noch immer fehlende Gender-Gererchtigkeit in modernen Gesallschaften hin. Auf dem Poster ist in deutscher Übersetzung das Folgende zu lesen – siehe hier: "Die fehlende Berücksichtigung unbezahlter und häuslicher Arbeit bei der Ermittlung des staatlichen Brutto-Inlandsproduktes ist ein Beweis dafür, dass Frauen im modernen Wirtschaftssystem übersehen und unterbewertet werden. Das Problem wird noch verstärkt, wenn neue Policies formuliert und implementiert werden, die alle diejenigen missachten, die solche "unsichtbaren" Leistungen erbringen. Es ist jedoch feministischen Ökonominnen zu verdanken, dass die Frauen-zentrierte Perspektive in den Wirtschaftswissenschaften nicht mehr gänzlich fehlt." Die Veröffentlichung des Posters erfolgte an einem Donnerstag im Zusammenhang mit der 1988 gegründeten ökumenischen Gender-Kampagne Thursday‘s in Black.

Von einer Missionskonferenz in North Carolina

Einige Bilder von einer Konferenz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika im Laurel Ridge Camp - Conference & Retreat Center (NC) gibt es hier. Die Konferenz fand schon Mitte März 2025 statt. Die Versammelten sprachen über die Rolle von Missionsreisen bei der Förderung und Entwicklung globaler Beziehungen, sie bekräftigten eine neue Partnerschaft mit der Brüdergemeine in Sambia, verabschiedeten eine Richtlinie zur Partnerschaftsbewertung, erhielten ein Update von Chris Spaugh, dem Präsidenten der Moravian Ministries Foundation und probierten einen neuen Bibelkurs aus, der für die Gemeinden weltweit entwickelt wurde. Neben der Bearbeitung der üblichen Geschäftsdinge freuten sich die Versammelten über den Besuch von Mauricio Melo, dem Pfarrer der ältesten Brüdergemeine in Brasilien. Er berichtete über das Wachstum der Gemeinde sowohl zahlenmäßig als auch in Bezug auf die Gemeinde-Wirkung nach außen.

Diskussion um Kolonial- und Sklaverei-Vergangenheit in Dänemark

In Dänemark wird derzeit viel dafür getan, die Verwicklung des Landes in das Kolonialsystem aufzuarbeiten und dabei die Verbrechen im Zeitalter der Sklaverei ans Tageslicht zu bringen. Sein Aufblühen als Nationalstaat und sein wirtschaftliches Prosperieren im 18. Jahrhundert hat Dänemark zu großen Teilen dem Kolonialismus zu verdanken. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt DR sendete schon mehrere Dokumentarfilme über Dänemarks Vergangenheit als globale Kolonialmacht. Angesichts dieser Tatsache betonte Jørgen Bøytler aus Christiansfeld, der Unity Board Administrator, in einem von Svend Løbner moderierten und von Michala Linn produzierten Podcast (höre in Dänisch hier), dass die Unitätssynode schon im September 2023 eine Resolution verabschiedete, in der von Europäern verursachte Missstände anerkannt werden und die Bitte um Vergebung ausgesprochen wird. Zwar habe die Brüdergemeine bisweilen Sklaven freigekauft und Sklaven überall mit grundlegenden Bildungsgütern versorgt, aber sie habe zeitweise auch selbst Sklaven besessen.

Waisenkinder aus der D. R. Kong werden bald in ihr Haus in Uvira zurückkehren

Am 18. Februar 2025 musste Heimleiter Modeste Abangwa infolge des in der D. R. Kongo tobenden Bürgerkrieges die Waisenkinder aus dem Knudsen House in Kakuzi außerhalb von Uvira im Osten der Demokratischen Republik Kongo evakuieren. Rebellen der Terror-Organisation M23 (Mouvement du 23-Mars) hatten sich dem Dorf genähert und das Feuer eröffnet. Sie plünderten das Haus; einige Dachbleche des Hauses wurden von ihren Kugeln durchlöchert. Die Kinder und auch mehrere Christinnen und Christen aus der Gemeinde wurden vorübergehend in die Kirche der Brüdergemeine gebracht. Jetzt ist die Lage rings um Uvira sicherer, die Rebellen haben sich 70 km nach Norden zurückgezogen. "Wir planen, die Kinder schnellstmöglich ins Knudsen House im ländlichen Kakuzi zurückzubringen", meinte Modeste Abangwa, "aber wir müssen noch etwas warten und die materiellen Schäden im Haus und in der Umgebung beseitigen." Mehr in einem Bericht von Svend Løbner vom 31. März 2025 in Dänisch hier.

Viele Aktivitäten an der "Moravian High School" in Bluefields

Das traditionsreiche Collegio Moravo im karibisch-englisch geprägten Bluefields an der südlichen Atlantikküste von Nikaragua (gegründet 1921) trägt jetzt den Namen "Moravian High School". Im März 2025 war an der weiterführenden Schule viel los. Natürlich wurde an den Internationalen Frauentag am 8. März gedacht, u. a. mit einer Festversammlung in der großen Schulturnhalle tags zuvor (Bilder hier) und mit Wandzeitungen (Bilder hier). Am 18. März gab es einen Wissenschafts- bzw. Experimente-Tag (kurzes Video hier; Bilder hier). Am 20. März wurde auf die Netflix-Serie "Adolescentia" (Erwachsen-Werden) hingewiesen (Poster hier). Am 21. März gedachte man mit besonderen Informationen und mit einem Aufruf des "Welt-Down-Syndrom-Tages". Der Aufruf lautete: "Bitte zieht ungleiche Socken an!" (30 Bilder hier). Und der "Carneval vocational" am 24./25. März diente der Befassung mit verschiedenen Berufsbildern (kurzes Video hier).

Kurzzeit-Beschäftigte im Missionsmuseum in Genadendal

Auf den Facebook-Seiten des Missionsmuseums der Brüdergemeine in Genadendal hieß es am 24. März 2025 – siehe hier: "Es gibt spannende Neuigkeiten von unserem Museum! Wir freuen uns, Euch Andrea Hendricks und Marcel Goussard aus Deutschland vorstellen zu können, zwei leidenschaftliche Forscher, die uns bei der Digitalisierung unserer historischen Manuskripte und anderer Schriften helfen. Ihr Engagement wird dazu beitragen, neue Einblicke in die reiche Geschichte Genadendals zu gewinnen und sicherzustellen, dass unsere wertvolle Vergangenheit für künftige Generationen lebendig bleibt. Erfahrt mehr über ihre Arbeit und über das spannende Projekt ›Moravian Knowledge Network‹ – hier und hier." Bei der Digitalisierungsarbeit kommt das Programm "ImagoFolioPlus" zum Einsatz. Das Projekt ist an der "TU Dresden" angesiedelt, vernetzt mit dem Africa Open Institute for Music, Research and Innovation (Südafrika), dem Moravian Theological Centre (Südafrika), der Bucknell University (USA), Moravian Lives (USA) und der "Sächsischen Landesbibliothek" in Dresden.

Marek Rootsi ist kommissarischer Hauptältester der Brüdergemeine in Estland

Am Sonntag, dem 5. April 2025, fand im Gemeindehaus und Hauptquartier der Brüdergemeine in Estland in der Endla-Straße in Tallinn eine Sondersynode der Brüdergemeine in Estland statt. Die anwesenden Synodalen waren im Hören auf Gottes Wort und im gemeinsamen Gebet vereint. Sie blickten mittels Berichten und Bildern aus den Gemeinden auf das vergangene Jahr zurück und schmiedeten Pläne für die Zukunft. Man gedachte des Nestors der Kirche, Eenok Haamer, des langjährigen Hauptältesten der Brüdergemeine in Estland, den Gott am 27. Februar 2025 in die Ewigkeit abgerufen hatte und der in Mustvee sein Grab fand. Bruder Marek Rootsi wurde vom Präsidium der Synode als kommissarischer neuer Hauptältester vorgeschlagen und daraufhin von den Synodalen gewählt. Er wird bis zur regulären Wahl des Hauptältesten im Frühjahr 2026 im Amt bleiben. Einige Bilder von der Sondersynode und auch von Marek Rootsi hier und hier.

Viele Informationen über Labrador/Nunatsiavut

Eine neue Website enthält eine Fülle von Informationen über die nördlichen Regionen Kanadas und über das Leben der dortigen indigenen Völker. Die Webseite trägt den Titel Indigenous Peoples Atlas of Canada, sie liefert auch Informationen über die Region Nunatsiavut, früher Labrador genannt. Siehe hier. Auf diesen Webseiten finden sich immer wieder Bezüge zur Herrnhuter Mission (historische und aktuelle Bilder, Karten), die schon 1771 in Nain begann. Wichtige Stichworte auf der Website sind u. a.: Early History, Colonialism, Family Structures, Adoption, Traditional Clothing, Housing, Urban Inuit, Health, Inuktut writing systems, Place Names, Wildlife, Permafrost, Sea Ice, Climate Change, Education, Inuit Games, Visual Arts und Performing Arts and Music. In Nunatsiavut gab es früher acht Missionsstationen der Brüdergemeine. Heute gibt es noch Versammlungen in Nain, Makkovik, Hopedale und Happy Valley (Goose Bay). Hinter der Website steht ein Buch, das für 99,99 US-Dollar erhältlich ist. Siehe hier.

Kurzmitteilungen
  1. Der Rotary Club Paramaribo hat am Sonnabend dem 22.. März 2025 nach einigen Vorbereitungen eine große Bücherspenden-Aktion gestartet. Auf Facebook hieß es: "Unsere Mitglieder haben ihre Hände gerührt, um Hunderte von Schulbüchern sowie Sach- und Erzählbüchern zu sortieren. Diese Bücher werden bald einen schönen Platz in den Schulbibliotheken und öffentlichen Bibliotheken haben. Ein Schritt zu mehr Lesevergnügen und zu besserer Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen." Einige Bilder hier.
  2. Die Zeister Missionsgesellschaft, die niederländische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, hat am 24. März 2025 ihren langjährigen Mitarbeiter Douwe van Barneveld verabschiedet. 40 Jahre lang war er für die Organisation tätig. Als er seinen Dienst begann, übernahm Michael Gorbatschow die Macht in der Sowjetunion und Boris Becker gewann als erster Deutscher das Tennisturnier in Wimbledon. Ein Abschiedsbild hier.
  3. Wie temperamentvoll es bisweilen in den Gottesdiensten der Brüdergemeine in Honduras zugeht, zeigt ein kurzes Video aus der Iglesia Evangélica Morava Wawina am Unterlauf des mäandrierenden Rio Patuca. Siehe hier.
  4. Auch in Deutschland ist es für Kinder immer ein besonderes Erlebnis, einmal im Kindergarten oder in der Schule im Klassenzimmer zu übernachten. Von einem Campout an der Shristi Academy der Brüdergemeine in Kathmandu-Baneswor, Nepal, wird wie folgt berichtet: " Wir hatten einen unvergesslichen Tag und eine unvergessliche Nacht! Das Campout der 3. Klasse war voller Lachen, Kreativität und Abenteuer. Hier könnt Ihr unser Vergnügen nacherleben."
  5. Mit Dr. Anja Schade (Professur für Politikdidaktik und Politische Bildung der Universität Hildesheim) weilt derzeit eine junge Wissenschafttlerin u. a. bei der Brüdergemeine in Südafrika, um vor Ort zu untersuchen, welche Unterstützung die Menschen in Südafrika in ihrem Kampf gegen die Apartheid von den Kirchen und Missionsgesellschaften in der BRD und der DDR erfuhren. Auch im Unitätsarchiv in Herrnhut hat Dr. Anja Schade diesbezüglich schon geforscht.
  6. Schon mehrfach wurde im Newsletter der Herrnhuter Missionshilfe über die Medienagentur der Südprovinz der Brüdergemeine in Tansania berichtet. Diese Agentur namens Njiwa Media ist im wesentlichen eine Ein-Personen-Organisation in Gestalt des sehr engagierten Gwamaka Jongo, Enkel des ersten einheimischen Bischofs. Der Name der drei Jahre alten Organisation beinhaltet die Taube, was ein Bezug auf die Legende ist, eine Taube habe einst den ersten Herrnhuter Missionaren den Weg nach Rungwe gezeigt. Videos von Njiwa Media aus den vergangenen drei Wochen hier.
  7. Im tropischen Binnenland von Suriname fahren Gesundheitsassistentinnen (GZA) mit dem Korjaal auf den Flüssen zu abgelegenen Dörfern, für die sie von unschätzbarem Wert sind. Sie sind erste Anlaufstelle für medizinische Hilfe, unterstützen bei Geburten, verabreichen Medikamente und rufen bei Bedarf per Funk einen Arzt. 13 junge Leute, selbst ursprünglich aus dem Binnenland, befinden sich derzeit im zweiten Jahr ihrer vierjährigen Ausbildung zu einer GZA bei der Ärztlichen Mission in Suriname.
  8. Am Sonnabend, dem 29. April 2025, hat die Brüdergemeine in Riga ein Passionsandacht im Kuppelsaal der Lettischen Nationalbibliothek gehalten. Unter Leitung vom lutherischen Kirchenmusikdirektor Vilis Kolms wurden Passionslieder gesungen, und es wurden Texte aus der in der Brüdergemeine beleibten Leidensgeschichte Jesu – einer Evangelienharmonie schon aus der Zinzendorfzeit – gelesen. "Das war wunderschön, und tief bewegend; vielen Dank an alle Anwesenden; Dank auch für die Herzarbeit von Vilis Kolma", hieß es in einem Bericht auf Facebook. Siehe hier.
  9. Die Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark sucht einen Missionar oder eine Missionarin zwecks Aussendung zu einem Dienst in der Brüdergemeine in Tansania, Rukwaprovinz. Der Wohnort soll Kipili am Lake Tanganyika sein. Zur Stellenanzeige in Dänisch hier. Bewerbungen werden erbeten bis zum 23. April 2025 nach Christiansfeld/DK.
  10. Der internationale, integrative und interreligiöse Kindergerten auf dem Sternberg bei Ram-allah (Palästina/Westjordanland), der zum Star Mountain Rehabilitation Center der weltweiten Brüder-Unität gehört, präsentierte kürzlich auf Facebook ein paar altuelle Fotos. Siehe hier.
  11. Unter dem Motto Wer willst Du sein? durften die Kinder an der Christian-David-Schule bei Madona in Lettland am 1. April 2025 träumen. Sie lernten verschiedene Traumberufe kennen: Anwalt, Architekt, Tierpfleger, Flugzeugmechaniker, Flugbegleiter, aber auch Soldat. Einige Bilder hier.
  12. Von der Dankbarkeit, die die Verteilung von Hilfsgütern aus einem Großkontainer, der kürzlich von den USA nach Kuba verschifft worden war, bei Empfängerinnen und Empfängern in verschiedenen Teilen der Insel, wird hier berichtet. Sowohl um die Organisation des Hilfstransports in den USA als auch um die Verteilung der Hilfsgüter hatten sich Freiwillige aus der Brüdergemeine gekümmert.
  13. Auf den Facebook-Seiten der Christian-David-Schule bei Barkava in Lettland war am 8. April 2025 zu lesen. "Wir besuchten kürzlich mit einigen unserer Schülerinnen und Schüler die Berufsbildende Schule Makašany in der Nähe der Bezirkshauptstadt Rēzekne (27.000 Einwohner) in Lettgallen in Ost-Lettland. Diese Schule wäre bereit, im Herbst 2025 nach der sechsten Klasse einige Schülerinnen und Schüler aus Christian-David-Schule zu übernehmen." Einige Bilder hier.

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