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| | | | Neues Trainingsjahr im Frauen Nähprojekt am Dzaleka Camp | | |
Das Women Empowerment Tailoring Project bietet benachteiligten Frauen aus dem Dzaleka Flüchtlingscamp und der umliegenden Gemeinschaft die Chance, eine Grund-Ausbildung in Schneiderei und Design zu erhalten. Aktuell nehmen wieder 24 Frauen teil – 12 erfahrene Näherinnen, die bereits im letzten Jahr ausgebildet wurden, und 12 neue Auszubildende. Gemeinsam fertigen sie Schuluniformen und andere Kleidungsstücke an, um für sich und ihre Familien eine wirtschaftliche Grundlage zu schaffen. Im vergangenen Jahr konnten mehr als 120 Uniformen an Schulkinder verteilt werden. Eine Herausforderung bleibt die steigende Inflation, die Material- und Maschinenkosten erheblich verteuert. Um das Projekt langfristig tragfähig zu gestalten, wird geprüft, ob Eltern einen kleinen Beitrag zu den Materialkosten leisten können. Zudem sollen künftig auch Absolventinnen unserer Berufsschule AWTC in die Ausbildung neuer Teilnehmerinnen eingebunden werden. |
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| | | | Mentale Gesundheit im Fokus – "Mental Health Training" am Walani Berufsschulzentrum | | |
In den vergangenen Wochen fanden am Walani Frauenzentrum mehrtägige Trainings zur Förderung der mentalen Gesundheit statt. Auszubildende und Mitarbeitende erlernten praxisnahe Strategien zur Stressbewältigung und Resilienz, um den oft turbulenten Alltag in Malawi besser zu meistern. Ein besonderer Fokus lag auf der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse, mit denen viele Geflüchtete leben müssen, sowie auf praktischen Ansätzen, um den Alltag besser zu bewältigen. Angesichts der herausfordernden Lebensumstände vor Ort ist es essenziell, dass die Auszubildenden auch seelisch stark bleiben – ein wichtiger Baustein für nachhaltigen Erfolg. |
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| | | | Abschluss einer großen Fördermaßnahme auf dem Sternberg | | |
Am Mittwoch, dem 26. Februar 2025, fand im Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina/Westjordanland) die Abschlussveranstaltung der über mehrere Monate hinweg durchgeführten Maßnahme "Förderung der Inklusivität in Gemeinden durch bürgerschaftliches Engagement" statt. Im Mittelpunkt der an vielen Orten rings um Ramallah durchgeführten Maßnahme standen öffentliche Schulen, Kinderclubs, Selbsthilfegruppen und kommunale Behörden, die sich jeweils auf unterschiedliche Weise um Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Familien kümmern. Diese erfuhren in Vorträgen und bei diversen Übungen Beratung, Anleitung, praktische Hilfe und Supervision. Für die Kinder und Jugend-lichen mit Beeinträchtigungen gab es medizinische Check-Ups sowie eine Reihe von Spiel-, Sport- und anderen Freizeitaktivitäten. Das Sternberg-Förderzentrum dankt allen, die zum Erfolg dieser Maßnahme beigetragen haben und dadurch eine inklusive Gesellschaft ermöglichen. 21 Bilder hier. |
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| | | | Das "Unity Women's Desk" stellt vor: Zilpa aus Tansania | | |
Das Unity Women's Desk mit Hauptsitz in Winston-Salem/NC postete auf Facebook am 3. März 2025 folgenden Text: "Im Jahre 2024 konnten wir in die weltweite Brüder-Unität Stipendien im Wert von über 73.000 US-Dollar ausreichen. Eine der jüngsten Stipendien-Empfängerinnen war Zilpa aus Tansania, die einen Master in Pädagogik an der Uganda Christian University erwarb. Wir wünschen Zilpa, dass sie einen Job in ihrem Beruf bekommt. Sie hat so hart für ihren Abschluss gearbeitet. Die von uns ausgereichten Universitätsstipendien sind derzeit auf 1.000 US-Dollar pro Jahr und Studentin begrenzt, was früher in vielen Provinzen die meisten Studienkosten deckte. Angesichts steigender Kosten überall auf der Welt werden wir diesen Betrag erhöhen müssen, damit die Mädchen und Frauen auch ohne familiäre Unterstützung studieren können. Wir vergeben auch Stipendien in die USA und in die Karibik, wo die Studiengebühren wesentlich höher sind. Wir danken allen unseren großzügigen Spenderinnen und Spendern, die dazu beitragen, dass das Leben unzähliger Menschen innerhalb und außerhalb der Brüdergemeine besser wird, indem die Frauen den Beruf der Lehrerin, Ärztin, Anwältin, Verwaltungsangestellten oder Pfarrerin erlernen." Ein Foto von Zilpa hier. |
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| | | | Die junge Freiwillige Hanna Isterheld aus Herrnhut grüßt aus Mamasa | | |
Die Jugendliche Hanna Isterheld aus Herrnhut verbringt derzeit mit dem Ökumenischen Freiwilligenprogramm der"Evangelischen Mission in Solidarität ein Freiwilligenjahr in einem Kindergarten in Mamasa, einer Kleinstadt umgeben von dichtbewaldeten hohen Bergen auf der indonesischen Insel Sulawesi. Am 20. Februar 2025 hat sie ihren dritten Rundbrief veröffentlicht. Siehe hier. Im Begleitschreiben heißt es: "In den letzten zwei Monaten habe ich die Zeit genutzt, das Land mit seinen vielen Inseln zu erkunden. Mal war ich allein unterwegs, mal mit meinen zwei Mitfreiwilligen und mal mit meinen neuen indonesischen Freunden aus Mamasa. Ich bin sehr dankbar, so viele gastfreundliche und hilfsbereite Leute um mich zu haben und könnte gerade nicht glücklicher sein. Zur Halbzeit meines Freiwilligendienstes fand ein Zwischenseminar in Kalimantan/Borneo zur Auswertung meines Einsatzes statt. In vier Monaten - im Juli - geht es zurück in die Heimat." |
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| | | | Das "Board of World Mission" und sein Säuglingsernährungsprogramm in Honduras | | |
Am 4. März 2025, dem diesjährigen Moravian Day of Giving, stellte das Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika das von ihm seit Anfang 2020 unterstützte Säuglingsernährungsprogramm in der unterentwickelten honduranischen Region La Mosquitia vor. Dieses Programm ist an drei Standorten angesiedelt: in Ahuas, in Krupunta und in Barra Patuca. Das Programm versorgt täglich zwischen 100 und 150 Säuglinge und Kleinkinder mit gesunder Nahrung. Zusätzlich werden, um das Problem der Unterer- und Fehlernährung anzugehen, von der Clinica Evangelica Morava in Ahuas im Rahmen der präventiven Gesundheitsarbeit wöchentliche Mütter- und Schwangeren-Beratungen angeboten. Darüber hinaus hat es sich die Klinik zur Aufgabe gemacht, in abgelegenen Dörfern Hebammen weiterzubilden, Schulen zu besuchen und an einigen Orten ganztägige Gesundheitskurse abzuhalten. Es kostet etwa einen US-Dollar pro Tag, einen Säugling oder ein Kleinkind im Südosten von Honduras vollwertig zu ernähren. Ein Zweieinhalb-Minuten-Video zum Programm hier. |
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| | | | Daniël Claas vorgestellt, ein Mitarbeiter der Zeister Missionsgesellschaft | | |
Die Zeister Zendingsgenootschap, die Missionsgesellschaft der Brüdergemeine in den Niederlanden, hat auf Facebook mit der Vorstellung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begonnen. Zunächst wurde am 27. Februar 2025 Daniël Claas vorgestellt, ein Journalist und Kommunikations-Spezialist. Siehe in Niederländisch hier. Er antwortet auf fünf Fragen: 1) Wer bist du und was ist deine Rolle in der Organisation? 2) Was gefällt dir am besten an deinem Job? (Geschichten zu erzählen von Menschen, die ganz weit weg sind) 3) Hast du während deines Dienstes einen besonderen oder auch lustigen Moment erlebt? (Bewunderung für arme Menschen, die ihre Kraft aus dem Glauben ziehen) 4) Wenn Du Deine Arbeit in drei Worten beschreiben müssten, wie lauteten diese? (Kein Tag ist wie der andere) Was machst du mit deiner Familie in der Freizeit? (Ich spiele Klavier, ich singe und ich schauspielere. Ich lese gern, ich schaue Serien und ich koche gern). |
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| | | | Fürbitt-Anligen aus der Unitätsprovinz Nordtansania | | |
Erst seit knapp 20 Jahren gibt es die Unitätsprovonz Nordtansania mit ihrem Verwaltungszentrum in Arusha. Die Provinz ist partnerschaftlich besonders verbunden mit der Brüdergemeine in Nordamerika. Deren Board of World Mission hat am 6. März 2025 folgende Fürbitt-Anliegen aus Arusha übermittelt: "1. Betet für die Evangelisierungsarbeit, die in unserer Provinz im großen Stile geleistet wird. 2. Betet für die ökonomische Stabilisierung unserer Provinz, die eine große Herausforderung darstellt. 3. Betet für die Einheit innerhalb unserer Provinz. 4. Betet für die Überarbeitung unserer Kirchenordnung, die wir uns für November 2025 vorgenommen haben. 5. Es ist in unserer Provinz nicht gelungen, im November 2023 einen Bischof mit der erforderlichen Mehrheit zu wählen. Fehlende Mittel für ein neue Synode mit einem neuerlichen Wahlversuch stellen eine Herausforderung dar. Betet für uns, dass wir das Problem lösen können." Siehe hier. |
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| | | | Studientag "Landwirtschaft in Tansania" an drei Orten und online | | |
Zu einem Studientag Landwirtschaft in Tansania am Sonnabend, dem 5. April 2025, vom 10 Uhr bis 16.30 Uhr – veranstaltet vom Tanzania Network e. V. – können sich Interessierte hier anmelden. Eine Teilnahme ist online möglich. Man kann aber auch physisch teilnehmen: entweder in München, in Köln oder in Leipzig. Mehr Informationen zum Studientag hier (in Deutsch) und hier (in Englisch). Im Einladungs-Flyer heißt es: "Der landwirtschaftliche Sektor ist in Tansania wirtschaftlich und sozial von zentraler Bedeutung: Er macht 28 Prozent des BIP aus und beschäftigt etwa 60 Prozent der tansanischen Bevölkerung. Doch der Klimawandel gefährdet die Lebensgrundlage der Bäuer:innen und die Ernährungssicherheit des Landes. In dieser Veranstaltung werfen wir einen Blick auf die Themenbereiche Kleinbäuerliche Landwirtschaft und Großprojekte, beleuchten die Agrarpolitik der letzten zwei Jahrzehnte und stellen tansanische Lösungsansätze vor." |
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| | | | Vor 250 Jahren: Bau des Kirchensaales in Bambey, Suriname, am 12. Februar 1775 | | |
Am 12. Februar 2025 war es 250 Jahre her, dass tief im surinamischen Regenwald von Suriname in der Marrons-Siedlung Bambey der erste Kirchensaal der Brüdergemeine eingeweiht wurde. Diese Siedlung beschreibt der aus dem Flecken Wespen bei Gnadau stammende Missionar Johann Andreas Riemer (1750–1786) in seinem Tagebuch und seinem 1801 gedruckten Reisebericht. Siehe in Niederländisch hier. Maroons waren im Urwald lebende afrikanisch-stämmige Sklaven, die von den weiter nördlich gelegenen Plantagen geflohen waren und sich mit der indigenen Bevölkerung arrangiert hatten. Unter sogenannten Granmans (Großen Männern, Chiefs) hatten sie sich bewaffnet, den niederländischen Kolonialherren erfolgreich Widerstand geleistet und diesen 1760 einen Friedensvertrag abgerungen. Anführer der Saramacca-Marrons war der berühmte Chief Johannes Arabini, auch Alabi (1743–1820), der Erstgetaufte der Herrnhuter Mission in Suriname am 6. Januar 1771. Über Johannes Arabini, der dem Volk der Yoruba in Westafrika angehörte, gibt es eine umfangreiche Studie (450 Seiten): Alabi’s World. Siehe hier. |
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| | | | Zwei Schulwettbewerbe in Suriname von der Landeszentralbank ausgeschrieben | | |
Die "Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname" hat die in ihrer Trägerschaft befindlichen Grund- und weiterführenden Schulen aufgerufen, sich an zwei Wettbewerben für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren zu beteiligen, zu denen die Centrale Bank van Suriname in der Global Money Week vom 17. bis 23. März 2025 aufgerufen hat. Mit der Woche soll weltweit auf die Bedeutung von finanzieller Bildung für junge Menschen aufmerksam gemacht werden. Für die Träger des 1., 2. und 3. Preises wurden von der Bank Geldsummen in Höhe von 7.500, 6.500 und 5.500 Suriname-Dollar (200, 175 und 150 Euro) ausgelobt. Alle Schülerinnen und Schüler, die sich am Wettbewerb beteiligen, sollten entweder einen Aufsatz mit 1.500 Wörtern schreiben zum Thema: Think before you follow – wise money tomorrow (Denke nach, bevor du jemandes Rat folgst – morgen klug Geld ausgeben) oder sie sollen zu vorgenanntem Thema ein digitales A3-Poster erstellen. Zu den genauen Bedingungen hier und hier. |
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| | | | Von der ersten "Power Hour" im Jahre 2025 in Paramaribo | | |
Am Sonnabend, dem 1. März 2025, begann um 18.30 Uhr in Paramaribo, Suriname, die erste Power Hour im Jahre 2025, eine Jugendveranstaltung der Brüdergemeine mit Lobpreis- und Einkehr-Charakter. Viele Bilder hier. Der Abend stand unter dem Leitwort: Back to the heart of God. In einem Kurzbericht auf Facebook heißt es: "Der Abend war anders als die vorherigen Abende. Er war persönlich und voller Tiefe. Junge Menschen gingen in kleinen Gruppen an verschiedenen Stationen im Raum zur geistlichen Arbeit. Dort lernten sie, auf Gottes Stimme zu hören, zu beten, für andere zu beten oder Briefe zu schreiben. Die angenehme Ausgestaltung der Noorderstadskerkerk in Paramaribo und die in der Kirche herrschende intime Atmosphäre machten den Kirchenraum zu einem Ort, an dem sich alle zu Hause fühlten. Die Jugend ist dankbar für diesen besonderen Abend der Verbundenheit und des Glaubens!" |
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| | | | Brüdergemeine unterzeichnet "Aschermittwochs-Erklärung" | | |
Die Provinzialältestenkonferenzen (Kirchenleitungen) der Unitätsprovinzen Nordamerika-Nord und Nordamerika-Süd haben am 4. März 2025 eine Ökumenische Aschermittwochs-Erklärung des Church World Service (CWS) unterzeichnet. Die Erklärung trägt den Titel: Defending Refuge (Deutsch etwa: Hände weg von den Zufluchtsstätten!). Mit der Unterzeichnung der Erklärung verpflichten sich religiöse Führer und Organisationen, sich gegen eine Politik zu stellen, die Flüchtlinge und Einwanderer gefährdet. In einer Zeit, in der die USA vor wichtigen Entscheidungen bezüglich ihres Umgangs mit Vertriebenen und Verfolgten stehen, ist die Erklärung ein kraftvolles, kollektives Votum für Gerechtigkeit. Alle gläubigen Menschen werden aufgerufen, sich an der Heiligen Schrift zu orientieren und daran zu denken, dass die Identität der USA historisch untrennbar mit ihrer Einwanderungsgeschichte verbunden ist. Pressemeldung hier. Die Erklärung im Wortlaut (inklusive der bisherigen Unterzeichner-Organisationen) hier. |
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| | | | Nachdenken über synodalen Versöhnungsbeschluss hat begonnen | | |
In vielen weißen und farbigen Gemeinen der Unitätsprovinz Nordamerika-Nord, aber auch in den Provinzen Alaska, Labrador und Nordamerika-Süd (einschließlich der Immigranten-Gemeinden) wird derzeit über die Realisierung eines Beschlusses nachgedacht, den die Synode der Unitätsprovinz Nordamerika-Nord schon 2023 gefasst hat: Repudiation of the Doctrine of Discovery and Terra Nullius and Initial Steps Towards Reconciliation and Healing of the Church’s Relationships with Indigenous Peoples (Ablehnung der Doktrin der Entdeckung und des Niemandslandes und erste Schritte in Richtung Versöhnung und Heilung der Beziehungen der Brüdergemeine in Nordamerika zu den indigenen Völkern). PDF mit dem Beschlusstext in Englisch hier. Drei ZOOM-Vorlesungen vom Dezember 2024 zum Thema hier. Die marginalisierten indigenen Mitglieder der Brüdergemeine in Nordamerika warten schon lange auf zeichenhafte Gesten der weißen Amerikaner, auf geschwisterliche Brückenschläge und auch auf materielle Wiedergutmachung in der Vergangenheit erlittenen Unrechts. |
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| | | | Anerkennung für die Fußballer des "Bethlehem Moravian College" | | |
Obwohl die Fußballmanschaft des Bethlehem Moravian College (BMC) in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika bei den nationalen College-Meisterschaften 2024 leer ausging, wurde den 20 Spielern im Internet Respekt gezollt. Auf den Webseiten des BMC heißt es: "Unsere Fußballmannschaft hat in der letzten Saison alles gegeben und auf dem Feld unglaubliche Hingabe, Teamwork und Belastbarkeit gezeigt. Auch wenn wir die Meisterschaft nicht gewinnen konnten, sind wir stolz auf jeden Moment, auf jedes Tor und auf jede Trainingseinheit, bei der wir etwas gelernt haben. Ein großes Dankeschön an unsere Spieler und Trainer und an alle Fans, die uns in jedem Spiel zur Seite standen. Das ist erst der Anfang. Wir werden 2025 stärker zurückkommen!" Ein etwa 20-minütiges Werbevideo des BMC, das den großen Campus und seine Gebäude, aber auch einige Lehrkräfte und Auszubildende des Colleges zeigt, hier.
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| | | | Vikariat für Dr. Devandré Boonzaaier hat begonnen | | |
Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde in der Brüdergemeine in Südafrika ein Absolvent des Moravian Theological Center in Kapstadt-Heideveld als Vikar (Student Minister) in den Gemeindienst übernommen. Dr. Devandré Boonzaaier ist ab Februar 2025 in der Kuils River Moravian Church im Osten von Kapstadt tätig. Als sein Vikariatsleiter fungiert Martin Abrahams, vormals Präsident der Brüdergemeine in Südafrika. Dieser löste Bischof Jerome Slamat ab, der zuvor in der Kuils River Moravian Church gedient hatte. Alle diese Wechsel erfolgten im Gottesdienst am 9. Februar 2025, in dem Devandré Boonzaaier seine erste Predigt über den Text Markus 4,35-41 ("Die Sturmstillung") hielt. Der Vikar wurde an diesem besonderen Tag begleitet von seiner Familie sowie vom Bläserchor der Gemeine. Auf Facebook hieß es: "Wir sehen Gottes Treue darin, dass der Brüdergemeine kontinuierlich neue Pfarrer zuströmen. Möge Gott Devandré Boonzaaier weiterhin in seinem Weinberg zu seiner Ehre einsetzen." Acht Bilder hier. |
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| | | | Beitrag von Lorraine Shorten zum Thema "Racial Justice" | | |
Lorraine Shorten ist Pfarrerin der Brüdergemeine in der Britischen Unitätsprovinz, wo sie in zwei Gemeinden Dienst tut: in der Großstadt Bath und in der Region Somerset. Darüber hinaus ist sie Ökumene-Beauftragte der Provinz und Mitglied der Arbeitsgruppe Racial Justice der Organisation Churchtes together in England (CTE). In einem von CTE herausgegebenen Magazin zum Racial Justice Sunday, der am 9. Februar 2025 in ganz England begangen wurde, hat Lorraine Shorten einen Beitrag zum Thema "Eine feministische Perspektive bei der Erforschung des zentralen Themas Rassengerechtigkeit" verfasst. Siehe in Englisch hier (S. 54-56). Im Schlussteil des 82-seitigen Magazins unter dem Titel Ein Mantel in vielen Farben gibt es Literaturhinweise und Hinweise auf weitere Ressourcen zum Thema Racial Justice. Einen Sonntag zur Rassengerechtigkeit gibt es in England seit 1995, als ein rassistischen Mord an einem schwarzen Teenager geschah. |
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| | | | Viele Diakonus- und Presbyter-Ordinationen in Honduras | | |
Außerordentlich feierlich ging es zu, als am Sonntag, dem 9. Februar 2025, in der Brüdergemeine in Honduras im Kirchensaal in Puerto Lempira zunächst sieben Männer und zwei Frauen zu einem Diakonus bzw. einer Diakona ordiniert und entsprechend eingekleidet wurden und anschließend vier Männer zu Presbytern eingesegnet wurden. Die Zeremonie wurde geleitet von Bischof Evelio Romero(Honduras) unter Mitwirkung der Bischöfe Sandoval Martinez (Honduras) und Rogelio Zacarias (Nikaragua) sowie zahlreicher Pfarrer der Brüdergemeine aus ganz Honduras. In einem Bericht war zu lesen: "Jesus Christus, der Generalälteste unserer Kirche, meint es gut mit uns nach so vielen Kämpfen und Prüfungen, die wir durchmachen mussten. Wie schön es doch war, die ›Iglesia Morava en Honduras‹ wieder vereint zu sehen. Das ist Gottes Wille. Möge ER die Kirche und ihre Bischöfe, die Presbyter und Diakoni segnen." Videos hier und hier. Bilder und weitere Videos hier. |
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| | | | In Valmiera wird der Verdienste der Brüdergemeine gedacht | | |
In Valmiera (deutsch: Wolmar) und im Gut Valmiermuiza (deutsch: Wolmarshof) stand die Wiege der Brüdergemeine in Lettland, der ersten Brüdergemeine außerhalb von Deutschland. Hierher kam Christian David schon 1729. Nur 13 Jahre später standen 15.000 Menschen im damaligen Russisch-Livland unter dem Einfluss der Herrnhuter. 1736/37 hatte man vor den Toren von Valmiera am linken Ufer der Gauja mit dem Bau der Brüdergemeine Jēra kalns (deutsch: Lammsberg) begonnen. Genau gegenüber dieser historischen Stätte findet am 18. März 2025 um 17.30 Uhr in der Integrētajā bibliotēkā von Valmiera ein öffentlichere Herrnhuter Abend statt unter dem Titel: "Von der Alphabetisierung der Bauern zum lettischen Staat". Mit dabei sind Gunadrs Ceipe, der Leiter der Brüdergemeine in Lettland, und die Schauspielerin Ilze Dauvarte, die Fotos aus dem Familienarchiv zeigt. Die grundbesitzende Familie von Ilze Dauvarte in Vecdaudži gehörte über Generationen hinweg zu den größten Unterstützern der Brüdergemeine in Lettland. Später hatte sie schwer unter den Verfolgungen in der Stalin-Zeit zu leiden. Zur Veranstaltung siehe hier. |
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| | | | Viele Konfirmationen in Rugombo und in Bujumbura | | |
Am Sonntag, dem 23. Februar 2025, gab es in der Brüdergemeine in Burundi gleich an zwei Orten Konfirmationen: am Vormittag in Rugombo (Bilder hier) und am Nachmittag in Bujumbura (Bilder hier). Beide Konfirmationen vollzog Bischof Pascal Benimana. In einem Kurzbericht über die Konfirmation in Rugombo heißt es: "Die Zahl der Konfirmandinnen und Konfirmanden lag bei 20. Der Festgottesdienst war für die Mitglieder der Gemeinde Rugombo von großer Freude geprägt. Sie bekamen erstmals Besuch vom Bischof und konnten ihm persönlich begegnen. Aus Dankbarkeit überreichten sie ihm Geschenke. Pascal Benimana ermutigte die Gemeinde zu weiteren Schritten beim Aufbau der Pfarrei Rugombo. Sie baten den Bischof, für sie zu beten, damit sie in der Stadt Rugombo bald ein Grundstück für eine eigene Kirche finden. Derzeit müssen alle Gottesdienste der Gemeinde noch in einer angemieteten Kirche stattfinden." In Bujumbura gab es an diesem Sonntag sechs Konfirmationen. |
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| | | - Am 23. Februar 2025, dem Tag der Republik Guyana, gratulierten der Pfarrer und die Mitglieder der Queenstown Moravian Church der Staatsführung und wünschten dem Land eine vielversprechende Zukunft. Man vertraue auf Gottes Führung und Barmherzigkeit und man bitte um Gottes Segen. Mehr hier.
- Das Gesundheits- und Hygieneprojekt der Brüdergemeine in der D. R. Kongo – unterstützt von der Brüdergemeine in Dänemark – geht jetzt in seine dritte Phase. Mehr Menschen als bisher sollen etwas lernen über Hygiene und Gesundheit; mehr Kinder als bisher sollen gute Chancen haben, mit den nicht einfachen Lebensbedingungen am Westufer des riesigen Tanganyikasees zurechtzukommen. Mehr zu dem Projekt in einem längeren Bericht von Svend L øbner, Christiansfeld, in Dänisch hier.
- Schon am Sonntag, dem 9. Februar 2025, wurde in der Brüdergemeine in Südafrika der Theologiestudent Richard de Doncker unter dem Bibelwort Philipper 1,6 eingeführt als Student Minister (eine Art Vikar) der Maitland Moravian Church, Westkap. Mit dabei waren Fiona de Doncer, die Ehefrau des Vikars, die Maitland Moravian Brass Band, der Kirchenchor, die Pfarrerinnen und Pfarrer Moselene Davids, Marika Abrahams, Judith Hansen und Dr. Jeremy Wyngaard, der Leiter des Moravian Theological Center in Kapstadt-Heideveld. 25 Bilder hier.
- Einige Bilder von einem Tag voller Aktivität und Kreativität am Sonnabend, dem 24. Februar 2025, im Beit Lequia Kinder Club, den mehrere Mitarbeiterinnen aus dem Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina/Westjordanland) gestalteten, gibt es hier.
- Die Kirchen in Estland ermuntern dazu, sich für einen Pilgerweg der Verfolgung vom 6. bis 14. Juni 2025 anzumelden. Ein Anmeldeformular, ein Video, der Preis und die Reiseroute sind hier zu finden. Es heißt: "Der estnische Pilgerweg der Verfolgung bietet die einzigartige Gelegenheit, Teil der Geschichte des spirituellen Widerstands, des unerschütterlichen Vertrauens auf Gott und des Leidens einer ganzen Nation zu werden. Die Teilnehmer am Pilgerweg werden unter anderem diejenigen Orte besuchen, an denen sich Eenok Haamer (89), ein Mitglied der Brüdergemeine, zu kommunistischer Zeit in einem unterirdischen Bunker vier Jahre lang versteckte." Damals war die Brüdergemeine in Estland verboten.
- Am Donnerstag, dem 27. Februar 2025, rief Gott in Tallinn Eenok Haamer, den langjährigen Hauptältesten der Brüdergemeine in Estland, aus der Zeit in die Ewigkeit. Er hätte im Mai 2025 seinen 90. Geburtstag gefeiert. Die Brüdergemeine in Estland blickt dankbar auf die Arbeit, die Eenok Haamer für das Reich Gottes tun durfte. Sein Begräbnis beginnt am 8. März 2025 um 12 Uhr in Mustvee am Peipussee, 50 km nördlich von Tartu. Zur Geschichte der Haamer-Familie hier.
- Bilder von der Gebetsversammlung der Brüdergemeine in Agramonte bei Jagüey Grande auf Kuba am 26. Februar 2025 – geposted von der Kirchenpräsidentin Tania Sanches – gibt es hier. Ein Bild von der Jugendgruppe der Brüdergemeine Ebenezer in Santa Clara gibt es hier. Bilder vom Gottesdienst dieser Gemeinde am Sonntag, dem 23. Februar 2025, (mit Kirchenkaffee) gibt es hier.
- Das Missionsmuseum der Brüdergemeine in Genadendal informiert dankbar darüber, dass die Digitalisierung der ältesten handschriftlichen Diarien in Genadendal mit Hilfe des Moravian Knowledge Network kürzlich abgeschlossen werden konnte. Einige Bilder hier.
- Vom 24. bis 28. Februar 2025 fand in Bethel/AK eine Synode der Alaska Moravian Church statt. Der Sonntag vor der Synode wurde in Bethel/AK als Singspiration Sunday gefeiert.
- Das Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina/Westbank) teilt auf seinen Facebook-Seiten einen Post, in dem alle Organisationen aufgefordert werden, schwer verletzte und schwer erkrankte sowie chronisch kranke Menschen aus dem Gazastreifen zu evakuieren und ihnen ggf. irgendwo im Ausland eine Therapie anzubieten. Menschen mit Behinderungen sind unbedingt in diese Programme einzubeziehen. Siehe hier.
- Am 1. März 2025, dem Gedenktag an die Gründung der alten Böhmisch-Mährischen Brüder-Unität im Frühjahr 1457 – vor 568 Jahren – in Kunvald nordöstlich von Žamberk, veröffentlichte das Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika eine Weltkarte mit Auflistung der Provinzen. Siehe hier.
- Eine 50-minütige Präsentation von Dr. Claire Summers (GB) mit dem Titel "Gedanken zu einem Besuch im Sikonge-Hospital der Brüdergemeine in Tansania" hat das British Mission Board der Brüdergemeine hier online gestellt. Im November 2024 feierte das Hospital seinen 100. Gründungstag. Der Besuch von Dr. Claire Summers fand im Oktober 2023 statt, 41 Jahre nach ihrem ersten Aufenthalt als Medizinstudentin.
- Am 28. Februar 2025 starb mit Andris Vilks in Riga ein großer Freund der Brüdergemeine in Lettland im Alter von 67 Jahren. Er begann seine Karriere 1978 als leitender Bibliothekar in der Abteilung für seltene Bücher und Handschriften der Bibliothek der Lettischen Sozialistischen Sowjetrepublik, wurde später Abteilungsleiter und 1989 Direktor der gesamten Lettischen Nationalbibliothek (LNB); eine Position, die er bis 2024 innehatte. Die Organisation des "Schlosses des Lichts", des 2014 fertiggestellte avantgardistischen Neubaus der LNB, war sein Herzensanliegen.
- Bilder von einem Tag voller Freude und Geselligkeit im "Beitunia Kinderclub" westlich von Ramallah, ausgerichtet von der Mitarbeiterschaft der Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina/Westjordanland), am 4. März 2025 gibt es hier.
- Zwei Schulen der Brüdergemeine am Fuße des Himalaya werben derzeit mit Anzeigen um Anmeldungen für das Unterrichtsjahr 2025/26: das Moravian Institute in Rajpur bei Dehradun (am Fuße der legendären Old Mussoourie Road und die International Kindergarten & Shristi Acedemy in Kathmandu- Baneshwor, Nepal. Siehe hier und hier.
- Am 16. Februar 2025 hieß es im Gottesdienst der Calvary Moravian Church in Bridgetown, Barbados: "Herzlichen Glückwunsch an die neu ernannten Vorstandsmitglieder der Calvary Young People's Society. Pfarrer Dr. Adrian Smith führte die Jugendlichen in ihr Amt ein, indem er ihnen ein Kreuz auf die Stirn zeichnete. Bilder hier.
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