Frauenprojekt "Walani" jetzt auch bei Instagram

„Empowering Women, Creating Tomorrow“ - So lautet das Motto des Frauenprojekts Walani in Malawi. Gemeinsam mit dem Projektpartner MOHDEVS und den Auszubildenden startete am 01.06.2024 ein neuer Instagram-Account. Die Inhalte kommen direkt von einem neu gegründeten Social-Media-Team an der Schule und sollen den Alltag der Mädchen während der Schulzeit aber auch in der Freizeit zeigen. Ebenso wird der Kanal Projektinfos und Fakten zu Malawi liefern. Ausserdem wurde für das Projekt ein eigenes Logo entworfen. Die jungen Frauen sind hochmotiviert und freuen sich gemeinsam mit der Moravian Church in Malawi und der Herrnhuter Missionshilfe über jeden neuen Follower. Zum Instgram Kanal hier.

Japanischer Besuch auf dem Sternberg

Das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina/Westbank) empfing am Montag, dem 27. Mai 2024, mehrere Mitarbeitende der japanischen Stiftung Kinder ohne Grenzen. In deren Schlepptau waren Jugendliche aus den etwa 1.000 Meter tiefer gelegenen Arbeitsregionen Jericho und Jordantal. Die Gäste informierten sich bei einem Vortrag und bei einem Rundgang über das weitläufige Gelände über die Arbeit des 1980 gegründeten Förderzentrums. Sie nahmen auch an einem von Abeer Hamad geleiteten Workshop teil, bei dem es um den richtigen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen sowie um deren unveräußerlichen Rechte ging. Bei ihrem Rundgang kamen die Gäste auch in einen direkten Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen, die in dem inklusiven Kindergarten, der Förderschule, der Berufsförderung sowie in diversen Sonder-Programmen (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Kunsttherapie, Sporttherapie, Akrobatik, traditioneller Tanz Dabkeh, Theater, psychosoziale Betreuung) bestmöglich gefördert werden. Ein Foto hier.

ÖRK-Bücherspende für die TEKU in Tansania

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) spendete kürzlich viele Bücher für Theologiestudierende an der Teofilo Kisanji University (TEKU) der Brüdergemeine in Tansania. Die Universität befindet sich in der Stadt Mbeya, wurde 2006 gegründet und hat etwa 2.000 Studierende, davon 60 im Fach Theologie. Die Brüdergemeine in der Schweiz wird den Versand der Bücher nach Tansania finanzieren. Pfarrer Volker Schulz, ein Bischof der weltweiten Brüder-Unität, sprach dem ÖRK seinen tief empfundenen Dank aus. Frieder Vollprecht, Pfarrer der Brüdergemeine in Basel und Bern, brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Bücher "für die Studierenden einen guten Dienst leisten" und nicht nur Bildung, sondern auch "einen breiteren Blick auf die ökumenische Welt" vermitteln. Pfarrer Dr. Mikie Roberts, Genf, ÖRK-Programmleiter für spirituelles Leben und ebenfalls Pfarrer der Brüdergemeine, sieht in der Bücherspende einen Beitrag zum derzeitigen ökumenischen Pilgerweg. Mehr in deutscher Übersetzung hier.

Von der Synode in Labrador

In der Missionsprovinz Labrador der weltweiten Brüder-Unität fand kürzlich die Synode 2024 statt. Die Synodalen versammelten sich in Happy Valley-Goose Bay. Trotz eines verspäteten Beginns der Synode aufgrund von schlechten Wetters an der Küste und trotz gestrichener Flugvervindungen konnten die Synodalen ihre Arbeit am 25. Mai 2024 wie geplant beenden. Sarah Jensen wurde als Vorsitzende der Kirchenleitung wiedergewählt. Das Board of World Mission war auf der Synode durch Chris Giesler, dem Direktor für prakttische Missionseinsätze, vertreten. Dieser leitete Workshops zur Geschichte der Brüdergemeine und zum Moravian Guide for Biblical Interpretation. Zur Missionsprovinz Labrador gehören gegenwärtig nur noch (von Nord nach Süd) die vier kleinen, überwiegend sehr abgelegenen Gemeinden Nain, Hopedale, Makkovik und Happy Valley-Goose Bay. Zwei Bilder von der Synode hier.

Grußwort von Bischof Armando Rusindo aus Kuba

Am 25. Mai 2024, dem 27. Jahrestag der Gründung der Brüdergemeine auf Kuba im Jahre 1997, hat Armando Rusindo, der erste aus Kuba stammende Bischof der weltweiten Brüder-Unität, ein Grußwort an die Mitglieder der Brüdergemeine auf Kuba gerichtet. Siehe in Englisch hier. In dem Grußwort erinnert er an die Kleinheit der Brüdergemeine auf Kuba in den Anfangsjahren und an die Herausforderungen, die es beim Aufbau der Kirche zu bewältigen galt. Dann schreibt er: "Wir konnten wichtige Erfolge erzielt und unsere Ziele immer höher stecken. Jetzt gibt es eine richtige Brüdergemeine auf kubanischem Boden. Der Herr hat uns bis zu diesem Punkt geholfen. Wichtig waren aber auch die Leidenschaft und die Hingabe vieler Brüder und Schwestern, die ihre Talente, ihre Kräfte und auch ihre Opfergaben in den Dienst dieser Arbeit gestellt haben." Dann grüßt er alle, die sich seiner Kirche verbunden fühlen. Hier noch ein  Video und einige Bilder vom jüngsten Hilfsgüter-Versand per Großcontainer von den USA nach Kuba bzw. von der Verteilung der Hilfsgüter in den kubanischen Gemeinden ("We are not only addressing physical hunger but also spreading the love of Jesus").

Nothilfe für Kuba ist angekommen

Nachdem heftige Regenfälle und auch Hagelschauer am 22. März 2024 in Teilen Kubas erhebliche Zerstörungen mit nachfolgenden Ernteverlusten verursacht hatten, wurden vor allem in den USA mehrere Spendenaktionen gestartet. Nun informiert die Kuba-Stiftung der Brüdergemeine in Nordamerika (Armando Rusindo Mission Foundation) auf Facebook wie folgt: "Wir sind von Herzen dankbar für die andauernde finanzielle Unterstützung und für die Gebete, die Ihr uns im Zusammenhang mit dem Container of Hope Program habt zuteil werden lassen. Der erste Container, bestimmt für den Kubanischen Kirchenrat, ist bereits in Havanna eingetroffen. Die darin befindlichen Lebensmittel und weitere Hilfsgüter sind inzwischen verteilt worden." Inhalt des Containers: 20.000 Pfund Reis, Bohnen und Haferflocken; Kleidung; Medizinische Hilfsgüter; Rollstühle; Landwirtschaftsbedarf; drei Wasseraufbereitungssysteme. Der nächste Container mit Hilfsgütern (Wert: 25.000 bis 40.000 US-Dollar) soll bald folgen. Weitere Spenden sind erwünscht und notwendig. Mehr auf Facebook hier.

Dritter Rundbrief von Lydia Hans aus Tansania

In ihrem dritten Rundbrief aus Chimala-Brandt im Südwesten von Tansania berichtet Lydia Hans, eine junge Freiwillige, von ihrem Alltag in Schule und Kindergarten, aber auch von Highlights wie einem Zwischenseminar gemeinsam mit vielen anderen Freiwilligen aus Tansania und Ostafrika, von einem Oster-Jugendtreffen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden sowie vom Besuch von Familienangehörigen und Freundinnen. Sie schreibt, dass sie bei ihrer Arbeit in der lutherischen Missionsstation der Schwesternschaft Ushirika wa Upendo (Gemeinschaft der Liebe) schon viel allgemeine Sicherheit und sprachliche Kompetenz erworben und sich kürzlich auch zwei Hunde-Babies und ein Gemüsefeld zugelegt hat. Lydia Hans erzählt von Ausflügen in die schöne Natur, vom ersten Posaunespiel nach vielen Monaten, von ihren pädagogischen Experimenten im Unterricht (auch Deutsch) und von ihrem Bemühen, mit Unterstützung der Leitungspersonen mehr ökologisches Denken in die Station zu bringen. Zum kompletten Rundbrief hier.

Vertreter vom BWM auf Sondertagung des "Church World Service"

Justin Rabbach und Chris Giesler vom Board of World Mission BWM sowie Betsy Miller, Ökumenebeauftragte der nordamerikanischen Nordprovinz, nahmen kürzlich an einer Mitgliederversammlung des "Church World Service" (CWS) in Chicago teil. Dies war eine Sonderversammlung der Mitgliedsorganisationen des CWS, auf der über Änderungen des Mitgliedschaftsmodells abgestimmt wurde. Mit dem neuen Modell, das von den Anwesenden einstimmig angenommen wurde, eröffnen sich für den CWS neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des öffentlichen Handelns vor allem auf dem Feld der globalen Entwicklungsförderung. Die Brüdergemeine ist dankbar für die Ressourcen, die der CWS seinen Mitgliedsorganisationen zur Verfügung stellt, damit diese in konkrete Weise sich um zeitgemäße Mission bemühen und dabei optimal kooperieren können. Einige Bilder aus Chicago hier

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