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| | | | Schulbeginn an der "Herrnhuter Academy School" Sansibar | | |
Am 8. Januar 2024 hat das neue Schuljahr an der Herrnhuter Academy School (Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe und Berufsschule) in Mwera/Sansibar begonnen. Mehr als 620 Schülerinnen und Schüler, davon 120 Neuankömmlinge, besuchen in diesem Jahr die Schule. Langsam werden die Klassenzimmer knapp und die Suche nach weiteren Fördermitteln für einen neuen Klassenblock laufen. Es ist schön zu sehen, wie die Kinder und Lehrer harmonisch zusammen spielen, arbeiten und lernen, ganz unabhängig von ihrer Religion und Herkunft. Im Februar diesen Jahres startet bereits die 2. Runde der Hotelmanagement Kurse an der Berufsschule. Obwohl Sansibar zu 99% muslimisch ist, genießt die Herrnhuter Academy School ein hohes Ansehen bei der lokalen Regierung und Bevölkerung. |
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| | | | Kindergarten "Moravian Nursery" eröffnet auf Insel Pemba | | |
Am 20. Januar 2024 konnte nach einer kurzen, reibungslosen Bauzeit und trotz widrigen Wetterbedingungen der Kindergarten Moravian Nursery in Pemba, einer Nachbarinsel von Sansibar, eröffnet werden. Mit vielen Ehrengästen wie dem Bürgermeister, Regierungsbeamten, muslimischen und christlichen Kirchenführern, Mitgliedern der lokalen Moravian Church, Dr. Jørgen Bøytler (Unity Board Administrator), sowie Nachbarn, Eltern und Kindern wurde gefeiert, getanzt und gegessen. Es gab Vorführungen und viele Kinder haben sich gleich für den Besuch des Kindergartens registriert. Der Kindergarten hat Platz für ca. 80 Kinder und kann schon Ende Januar starten. Der Bedarf ist groß, denn es gibt nur wenig Bildungsangebote in Pemba für Kinder. Ein Spielplatz sowie Spiel-und Lernmaterialien werden allerdings noch dringend benötigt. “Es war ein großartiges und gelungenes Fest und ein großer Fortschritt für die Moravian Church in Sansibar, dass dieser Kindergarten auf der streng muslimischen Insel realisiert werden konnte”, berichten Bettina und Michael Nasgowitz, die vor Ort dabei sein konnten. |
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| | | | Schuh- und Sportspenden im Dzaleka Camp übergeben | | |
Vor Weihnachten startete die Herrnhuter Missionshilfe einen privaten Spendenaufruf in Nad Boll für Sportschuhe und -kleidung. Die Sachspenden waren für die Kinder und Jugendlichen in den Projekten Dzaleka Camp und Walani bestimmt. Gerade der Fußball hat in den Projekten einen großen Stellenwert, genügend Sportschuhe sind jedoch nicht verfügbar, weder für die männlichen und weiblichen Fußballmannschaften des Dzaleka Camps, noch für die Kinder und Jugendlichen in den Projekten. Nachdem eine überwältigende Anzahl an Schuhen zusammen kam (knapp 500), musste der Transport nach Malawi organisiert werden. Mit einigen Hindernissen und Hürden schafften es die 30 Pakete letztendlich nach Lilongwe und konnten während einer feierlichen Zeremonie in beiden Projekten den strahlenden Kindern und Jugendlichen übergeben werden. Die Freude war riesig und die Aktion erwies sich als voller Erfolg. Die (zusätzlichen) Anstrenungen des Teams der HMH haben sich gelohnt. Sogar die örtliche Tageszeitung verfasste einen großen Bericht über die Aktion, siehe hier. Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung! |
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| | | | Erstes offizieles Ausbildungsjahr im "Walani" Frauenprojekt hat begonnen | | |
Voller Vorfreude bezogen in der ersten Januarwoche 80 Mädchen und junge Frauen ihre Unterkunft im Walani Frauen Berufsbildungszentrum AWTC in Malawi. Viele der jungen Frauen kommen aus dem UNHCR Flüchtlingscamp Dzaleka und können nun für ein Ausbildungsjahr in den neuen Schlafsälen auf dem Berufsschulgelände wohnen und leben. Für viele die erste unbeschwerte Zeit, in der sie sich auf eine Ausbildung konzentrieren können und sich auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde vorbereiten. Ausgebildet werden sie in zwei Ausbildungsgängen: Solar/Elektrik und Schneiderei/Design, die jeweils von Lehrerinnen geleitet werden. In zwei Klassen werden die Mädchen im neuen Schulgebäude unterrichtet und man spürt die Begeisterung, wenn sie in den Werkstatträumen dann auch praxisnah erste einfache Kleidungsstücke nähen oder den Aufbau eines Solarmoduls erforschen. Für viele ist es eine einmalige Chance einen Beruf zu erlernen, denn in Malawi ist es nicht selbstverständlich dass Mädchen und Frauen Zugang zu Berufsbildung haben. Das Team der Herrnhuter Missionshilfe hat bei der letzten Projektreise viele der jungen Frauen während eines „Ausbildungs-Probelaufs“ persönlich kennengelernt und ist überzeugt: "Sie werden ihre Chance nutzen!" Leider kommen viele der Mädchen aus sehr ärmlichen Verhältnissen und können keine Schulgebühr oder einen Beitrag für Unterkunft und Verpflegung leisten. Sie sind daher auf Unterstützung durch die HMH angewiesen. Gerne können Sie einem Mädchen eine Berufsausbildung mit einer Patenschaft ermöglichen oder das Walani-Projekt unterstützen. |
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| | | | Von der konstituierenden Synode der neuen »Missionsprovinz Südasien« | | |
Joachim Kreusel (Großbritannien), Bischof der Brüder-Unität und Pfarrer der Ockbrook Moravian Church und der Leicester Moravian Church, hat in einem Newsletter vom 21. Januar 2024 einen Bildbericht von seinem kürzlichen Besuch in der neuen Missionsprovinz Südasien der Brüder-Unität veröffentlicht, in der – auf Beschluss der Unitätssynode 2023 – Gemeinden in Nordindien und Nepal vereinigt sind. Bei seinem Besuch erlebte Joachim Kreusel die konstituierende Synode der Missionsprovinz Südasien, die Wahl einer ersten Kirchenleitung sowie die erstmalige Ordination einer Frau zu einer Pfarrerin der Brüdergemeine in Asien, die Ordination von Suaihiamlu Pamei aus Binnakandi im indischen Bundesstaat Assam. Außerdem machte Joachim Kreusel Gemeindebesuche. Zum ersten Präsidenten der Missionsprovinz Südasien wurde Shanti Pradhan (Kathmandu) gewählt. Als dessen Stellvertreterin amtiert ab sofort Kameleshwori Pradhan. Zum Bildbericht hier. |
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| | | | Interview mit Hyacinth Christian im "Moravian Messenger" | | |
Die Brüdergemeine in Großbritannien, die 2021 über 971 Mitglieder verfügte, besteht zu einem erheblichen Teil aus schwarzen und farbigen Menschen, die oder deren Eltern aus früheren britischen Kolonien nach Europa zugewandert sind. Eines dieser 1956 aus Antigua zugewanderten Mitglieder ist Hyacinth Christian, die sich jüngst vom Moravian Messenger interviewen ließ. Siehe in Englisch hier (Seite 7). Nach ihren größten Freuden befragt, meinte sie: das Singen im Kirchenchor und in einem ökumenischen Karibik-Chor, die Besuche bei älteren Menschen, die Leitung von Gottesdiensten und die Mitarbeit im britischen Weltgebetstags-Komitee. Als besondere Herausforderungen, die sie bewältigen musste, nannte sie: "Ich kannte die Geschichte der Brüdergemeine nicht. Ich nahm an einem Laienkurs teil trotz meiner begrenzten brüderischen Kenntnisse. Auf Vorschlag von Rev. Smith und Schw. Olive Linyard wurde ich ausgesucht, als Repräsentantin der Moravian Church im nationalen Weltgebetstags-Komitee mitzuarbeiten. |
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| | | | Kurzbericht: "Herrnhuter Gemeine wächst in Kuba" | | |
Die Kirchenzeitung Glaube und Heimat hat vor einigen Tagen einen Artikel des Journalisten Andreas Herrmann (Herrnhut) veröffentlicht. Dieser berichtet darin von seiner Reise im Vorjahr nach Kuba, bei der er auch die kleine, noch junge Brüdergemeine im Land besuchte. Der Bericht in der Rubrik Blickwechsel ist überschrieben "Herrnhuter Gemeine wächst in Kuba". Viele Mitglieder der Brüdergemeine auf Kuba leben von der Landwirtschaft. Auf einer Herrnhuter Farm in Guantanamo – ganz in der Nähe des Stützpunktes der US-Navy auf Kuba – werden Guayabas, Yuca, Süßkartoffeln und Okra-Schoten angebaut. In dem Bericht heißt es: "Vor allem das Bildungsideal der Herrnhuter ziehe viele an, meint Armando Rusindo, einer von zwei Bischöfen. Sein Amtskollege Obed Martinez, der am Theologischen Seminar der Moravos in Matanzas lehrt, weist aber auch auf eine Schwierigkeit hin, mit der er zu kämpfen hat: die Mangelwirtschaft." Zum kompletten Bericht hier. |
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| | | | Zwei Lese- bzw. Hörempfehlungen | | |
Zu einem 25-Minuten-Beitrag des Rundfunksenders Deutschlandfunk Kultur anlässlich des 250. Geburtstages von Johannes Evangelista Goßner (1773-1858), des Gründers der "Goßner Mission", die mit ihren Partnerinnen und Partnern in Indien, Nepal, Sambia und Uganda arbeitet, geht es hier. Der Beitrag ist überschrieben: "Für eine ganzheitliche Mission". Pfarrer Christoph Theilemann, der Leiter des "Berliner Missionswerkes", schaltet sich mit einem kurzen Beitrag auf "mission.de" in die aktuell neu Fahrt aufnehmende Debatte um die Abschaffung des Begriffes "Mission" ein. Siehe hier. Er möchte den Begriff nicht aufgeben und begründet dies unter Hinweis auf mehrere Aspekte. Unter anderem meint er unter drittens: "Das ist für mich ein entscheidendes Argument: Gerade bei unseren Geschwistern in den Partnerkirchen erlebe ich, dass dort der Begriff ›Mission‹ eine Hochschätzung erfährt, die wir in der deutschen/europäischen Debatte zu wenig wahrnehmen." |
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| | | - An die Jugend der weltweiten Brüder-Unität richtet William Sungura aus Tansania, afrikanischer Vertreter im Unity Youth Committee UYC, in englischer Sprache einen Gruß zu Weihnachten 2023 sowie zum neuen Jahr 2024. Siehe hier.
- In seiner Sendung Aus Religion und Gesellschaft brachte der Deutschlandfunk am 10. Januar 2023 einen gut fünfminütigen Beitrag zum Thema: "Die Herrnhuter Brüdergemeine arbeitet ihre koloniale Vergangenheit auf". Interviews wurden in Herrnhut und Amsterdam geführt. Siehe bzw. höre hier.
- Das Board of World Mission (BWM) der Brüdergemeine in Nordamerika würdigt in einem Beitrag das Leben und missionarische Wirken des kürzlich in Bethlehem/PA heimgegangenen Bischofs der Brüder-Unität, C. Hopeton Clennon. In dem Beitrag heißt es u. a.: "Bischof Clennon arbeitete eng mit dem BWM zusammen. Er koordinierte missionarische Einsätze an mehreren Orten, sehr oft in Jamaika." Mehr hier und hier.
- Die sechsminütige Neujahrsbotschaft von Algernon Lewis, Vorsitzender der Unitätsprovinz Westindien-Ost und Pfarrer der Spring Gardens Moravian Church auf Antigua, kann hier nachgehört werden.
- Mit einem humorvollen Kurzvideo – siehe hier – stellen sich die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Kooperations-Meeting des Board of World Mission BWM der Brüdergemeine in Nordamerika vor. Eingeladen nach Winston-Salem/NC waren Vertretungspersonen von der Commission on Congregational Development, von der Moravian Ministries Foundation, vom Interprovincial Board of Communication sowie von der Leitung der nordamerikanischen Nord- und der Südprovinz der Brüdergemeine.
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