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| | | Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters der Herrnhuter Missionshilfe, ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken, dass Sie uns im zuendegehenden Jahr die Treue gehalten und den Newsletter abonniert und gelesen haben. Vielen Dank dafür! Wir berichten im Laufe eines Jahres über viele Menschen und Regionen, die sonst oftmals im Abseits stehen und wenig Beachtung finden. Danke, dass Sie sich dafür interessieren und den Menschen damit Wertschätzung und Würde geben. Wir konnten über viele schöne Dinge berichten wie die Eröffnung der Berufsschule für Tourismus auf Sansibar und die Einweihung des Frauen-Bildungszentrums Walani in Malawi. Vielen jungen Menschen wird hier die Hoffnung auf ein gutes und selbstbestimmtes Leben gegeben. Aber gleichzeitig mussten wir auch über Naturkatastrophen berichten, die Menschen die Lebensgrundlage entzogen haben, oder natürlich die gewaltvolle und hoffnungslose Situation in Palästina rund um den Sternberg. Es ist gut, wenn wir Freud und Leid gemeinsam tragen. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einige ruhige und besinnliche Tage. Bitten wir Gott, dass wir 2024 über mehr Hoffnung, Freude und Zuversicht berichten können als dieses Jahr. Der nächste Newsletter erscheint im neuen Jahr am 11. Januar. Niels Gärtner |
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| | | | Werden Sie Pate im "Walani"-Projekt | | |
Das Atsikana Walani Technical College in Malawi bietet jungen Frauen einen geschützen Lebensraum und die Möglichkeit für eine Berufsausbildung. Viele der Auszubildenden kommen aus dem UNHCR Flüchtlingscamp Dzaleka. Mit einer Patenschaft ermöglichen Sie einem Mädchen aus dem Dzaleka Camp oder den umliegenden Dörfern eine Berufsausbildung am Walani College. Sie umfasst die Kosten für Ausbildung, Übernachtung, Verpflegung, medizinische Grundversorgung, Schulmaterial und den Zugang zu sauberem Wasser. Unsere lokalen Partner betreuen die Frauen während ihrer 12monatigen Ausbildung. Als Pate begleiten Sie eine junge Frau während dieser Zeit und erhalten Briefe und Fotos. Die Kosten für eine Patenschaft betragen 60 Euro pro Monat. Aber auch kleinere Beträge helfen bereits. Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne markus.kuhn@ebu.de |
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| | | | Weihnachten auf dem Sternberg | | |
Dieses Jahr wird Weihnachten auf dem Sternberg anders als sonst sein. Viele Kirchen Palästinas haben große Events in Verbindung mit Weihnachten wie beispielsweise Basare abgesagt. Man kann nicht feiern, wenn in der Umgebung, in Gaza, Menschen leiden und sterben. Wahrscheinlich würde es uns auch so gehen. Auch auf dem Sternberg wird dieses Jahr Weihnachten kleiner gefeiert. Ob die Krippe so prächtig wie 2019 aufgebaut wird? Der lutherische Pfarrer aus Ramallah Rodny Said kam wie gewohnt in der Adventszeit, um ein wenig zu feiern und an Weihnachten zu erinnern. Gerade in dieser Zeit der Hoffnungslosigkeit, des Bangens um Verwandten und Freunde und der Aussichtslosigkeit, wie es wirtschaftlich und gesellschaftlich weitergehen soll, brauchen die Menschen auf dem Sternberg dringend Weihnachten: Gott kommt in unsere Welt und stellt sich an die Seite der Armen, Ausgegrenzten und Hoffnungslosen. Denken wir in unseren Weihnachtsgebeten in diesem Jahr besonders an die Menschen auf dem Sternberg, die sich täglich für ein friedliches und würdevolle Miteinander einsetzen! |
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| | | | Isaac Ononga aus Uvira besucht jetzt die Universität | | |
Eine besondere Erfolgsgeschichte erzählt die Brødremenighedens Dansk Mission BDM in Dänemark: Die Geschichte von Isaac Ononga aus der D.R. Kongo. Isaac kam als 15-Jähriger in das Knudsen Center, das Waisenhaus der Brüdergemeine in Unvira in der D.R. Kongo (50 Plätze). Hier begann er, der eine Körperbehinderung aufweist, mit einer physischen und psychischen Rehabilitation. Als Kind hatte er seinen Vater im Bürgerkrieg verloren; dieser hinterließ eine Mutter mit sieben Kindern. Die Mutter hatte nicht die Möglichkeit, für alle sieben Kinder zu sorgen und deren Schulausbildung zu bezahlen. Hier kam das Knudsen Center ins Spiel. Das Waisenhaus bot Isaac die materielle Unterstützung und Förderung, die er dringend brauchte. Kürzlich erhielt Isaac sein Diplom. Er ist nun der erste Schüler des Waisenhauses, der für ein Universitätsstudium in Uvira zugelassen wurde. Er möchte einmal Arzt werden und anderen Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen helfen. Die ganze Sonnenscheingeschichte in Dänisch hier. |
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| | | | Seit 40 Jahren in Betrieb: "BDM Butikken" in Christiansfeld | | |
Am 3. Dezember 1983 – vor genau 40 Jahren – eröffnete die Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark ihren ersten Laden, BDM Butikken genannt. Das wurde am 3. Dezember 2023 in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Christiansfeld gebührend gefeiert. Siehe hier. Dabei wurden auch die zahlreichen Ehrenamtlichen gewürdigt, die sich – zum Teil seit Jahrzehnten – für den Handel mit Gebrauchtwaren und Fair-Trade-Produkten (viele aus der weltweiten Brüder-Unität) engagieren, beginnend mit Einkauf, Reinigung, Auspreisung und Präsentation der Waren und endend mit Verkauf und Buchhaltung. Der Laden am Prætoriustorvet gilt als sauber und gemütlich. Sein Umsatz betrug in guten Jahren zwischen 800.000 und 1 Million Dänische Kronen (1 DKK = 0,13 EUR), von denen bis zu einer halben Million Kronen der Missionsarbeit zugutekamen. Die Besucherinnen und Besucher loben den guten Geist, der in dem etwa 100 Quadratmeter großen Fair-Trade- und Gebrauchtwaren-Laden im Stadtzentrum herrscht.
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| | | | Teile der honduranischen Mosquitia wieder überschwemmt | | |
Viele Regionen auf der Welt leiden unter dem Klimawandel und den damit verbundenen sozio-ökonomischen Veränderungen deutlich mehr als Europa. Weil staatliches Handeln und Versicherungen oft fehlen, sind die Menschen in vielen Weltregionen von wiederkehrenden Naturkatastrohen unmittelbarer und totalitärer betroffen als in der westlichen Welt. Rekord-Regenmengen und lang andauernde Überschwemmungen gehören in Mittelamerika mittlerweile fast schon zum Alltag. Infolgedessen hat die Wasserqualität auch in der honduranischen Mosqitia in den letzten Jahren stark abgenommen: Hurrikans, moderne Landwirtschaft und das Fällen von alten Regenwald-Bäumen verursachen schwere Boden-Erosionen. Auch im November 2023 standen weite Teile der honduranischen und nikaraguanischen Mosquitia wieder unter Wasser und wurden mit Schadstoffen verseucht. Die Gewinnung von trinkbarem, gesunden Wasser wird zunehmend zum Problem. Das Trinkwasser muss gefiltert werden. Siehe hier. |
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| | | | Anglikanische Kirche in Kanada will von der Brüdergemeine lernen | | |
"In der Anglikanischen Kirche haben wir viele schöne Worte und Liturgien, tun aber nicht viel, um unsere Zusammengehörigkeit sichtbar zu machen … Die Brüdergemeine kommt auf eine physische, greifbare Weise zusammen, um Gemeinschaft zu erfahren." Das meinte die anglikanische Pfarrerin Danielle Key, nachdem sie bereits im Sommer 2023 an einem ökumenischen Workshop teilgenommen hatte. Sie fuhr fort: "Die Anglikanische Kirche kann von der Brüdergemeine viel darüber lernen, was es bedeutet, tatsächlich Gemeinschaft zu schaffen und nicht bloß über Gemeinschaft zu reden." Insbesondere das brüderische Liebesmahl hatte es der anglikanischen Pfarrerin angetan. Über den Willen zu verstärkter Zusammenarbeit zwischen der Anglikanischen Kirche, der Brüdergemeine und der Lutherischen Kirche in Kanada beim Gemeindeaufbau und bei der Mission berichtete Matthew Puddister im Anglican Journal. Siehe in Englisch hier.
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| | | | Einladung zu einem gemeinschaftlichen Gebetstag am 6. Januar 2024 | | |
Angesichts der gegenwärtigen, krisenhaften Weltlage und unter Bezug auf die Gebetswacht, die am 27. August 1727 im alten Herrnhut entstand, hat die Brüdergemeine in Großbritannien dazu aufgerufen, den 6. Januar 2024 zu einem zusätzlichen Unitätsgebetstag zu machen. Aufruf in Englisch und allerlei praktische Anregungen hier. Liturgie-Elemente aus der Epiphanias- und Missionsliturgie hier. In dem Aufruf heißt es: "Wir wollen uns bewusst unter Gottes Herrschaft stellen. Wir wollen mit unseren Gebeten die derzeitige Kirche erfrischen, stärken und beleben, damit wir im 21. Jahrhundert eine nachhaltige Kirche sein können ... Der Tag sei ein Tag der gemeinschaftlichen Begegnung mit Gott und des Kennenlernens seiner Sicht auf unsere Realität und Probleme. Es geht darum – in dieser Reihenfolge, Gott zuzuhören und von Gott gehört zu werden. Es geht darum, Gott zu erlauben, unsere Perspektive und die Größe unseres Herzens (our heart’s capacity) zu verändern." |
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