Ehemaliger tansanischer Kirchenpräsident Zakaria Sichone verstorben

Pfarrer i.R. Zacharia Sichone, in der Leitung der Südwestprovinz/Tansania von 2008 bis 2020 tätig, ist nach kurzer und schwerer Krankheit verstorben. Die Beisetzung fand am 19. August unter großer Anteilnahme in Mbeya/Tansania statt.

Von 1987 bis 1990 studierte er in Österreich Diakoniewissenschaften. Anschließend war er als Lehrer am Utengule Theological College tätig. In Sambia wirkte der Geistliche von 2000 bis 2004 als Vorsitzender der Missionsprovinz. Daran schloss sich 2005 bis 2007 ein Aufenthalt in Großbritannien an, bei dem er einen Master in Theologie erlangte. 2008 wurde Sichone als Leiter des Missionsgebiets der Südwestprovinz im Norden Tansanias in der Region Arusha berufen, zugleich wurde er stellvertretender Kirchenpräsident der Südwestprovinz. 2016 wählte ihn die Provinzialsynode zum Kirchenpräsidenten. Dieses Amt übte er bis Oktober 2020 aus, um anschließend in den Ruhestand zu treten.Die Africa Graduate University, Sambia ehrte im August 2020 Zakaria Sichone und sein vielfältiges Engagement in Tansania, in Afrika und weltweit mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde. Ein ausführlicher Nachruf zu Pfarrer Zakaria Sichone erscheint im nächsten Magazin Weltweit verbunden.

Neuer Rundbrief von Dr. Jochen Tolk

In seinem aktuellen Rundbrief berichtet der Dekan i.R. Dr. Jochen Tolk wieder von seiner Arbeit in Tansania. Darin schreibt er u.a. von seiner beschwerlichen Anreise nach Tansania, von der aktuellen Lage der Berufsschule in Ilindi, den Bauarbeiten an der Schule in Chunya und seinen Erlebnissen in Rungwe und Tenende. Dank den Waisenprojekten/Stipendien von Dr. Tolk konnten in den letzten Jahren unzählige bedürftige Menschen Begleitung, Hilfe und Bildung erfahren. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für die tatkräftige Unterstützung. Den kompletten Rundbrief finden Sie hier.

Unity Women's Desk startet Umfrage zu Frauenordination

Am 21. August 2023, am jährlichen Gedenktag an die Anfänge der Herrnhuter Mission im Jahre 1732, startete das Unity Women's Desk UWD eine Umfrage zur Frauenordination. Siehe in Englisch hier. Im Text heißt es: "Ihr Pastoren, Bischöfe und Laien, wir bitten euch, an dieser Umfrage teilnehmen. Schreibt uns eure Kommentare und Bedenken im Blick auf die Ordination von Frauen und zur Frage von Frauen in Führungspositionen der Brüdergemeine – und zwar vor Ort in euren Gemeinden und auch in der weltweiten Unität. Wir werden eure Antworten nutzen, um die schon erhaltenen Berichte zu dieser Frage aus den einzelnen Unitätsprovinzen zu ergänzen. Eure Namen werden wir bei der Auswertung der Umfrage nicht erwähnen. Wer seine Antworten unbedingt anonym abgeben möchte, wende sich bitte die Koordinatorin des Unity Women's Desk in seiner Provinz. Vielen Dank für eure Hilfe! Bei Fragen sendet bitte eine E-Mail an Julie Tomberlin: julie.unitywomen@gmail.com oder Telefon: +1 336 575-8577."

Unity Women's Desk wünscht sich "Allyship" in der Kirche

Das Unity Women's Desk UWD fragt: Was ist Allyship? Diese ist nicht nur in der Geschäftswelt wichtig, sondern auch in der Kirche! Hier werden sieben Wege gewiesen, neue Verbündete zu finden. Allyship ist ein permanenter Prozess, der im Aufbau von Strukturen besteht, mit denen unterrepräsentierte, marginalisierte und diskriminierte Personen bzw. Gruppen gefördert und unterstützt werden mit dem Ziel, diese voranzubringen. – Eine solche geförderte Person ist Ana Gabriela Vela Huaman aus Lima, Peru (im Foto links). Sie hat kürzlich einen Bachelor in Kommunikationswissenschaften erworben und sie engagiert sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit in ihrem Land. Ab Oktober 2023 wird sie an einer Schulung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf teilnehmen, um zu lernen, wie Frauen hinsichtlich der Menschenrechtsarbeit geschult werden können. Ihre Mutter (Foto rechts) wurde kürzlich zur ersten Pfarrerin der Brüdergemeine in Peru geweiht.

Partnerschaftsbesuch in Ibungu fast abgeschlossen

Die Gruppe, die zur Zeit für die Brüdergemeine Rhein-Main zu einem Besuch bei ihrer Partnergemeinde in Ibungu, Tansania, weilt, hat einen Zwischenbericht verfasst und einige Fotos geschickt. Siehe hier. Die Gruppe schreibt: "32 Jahre Partnerschaft zwischen der Moravian Church in Ibungu und der Brüdergemeine Rhein-Main! Das ist eine lange Geschichte, die 1991 begann und durch viele Besuche hin und her immer mehr gewachsen ist. Fünf junge Erwachsene und eine Gemeinhelferin haben diese Geschichte jetzt fortgeschrieben: Vom 4. August bis heute lebten wir in Ibungu im Südhochland von Tansania und seinen Teilgemeinden, in aller Einfachheit. Am schönsten war das gemeinsame Kochen und Spielen. In den täglichen Gottesdiensten haben wir uns auch zu biblischen Geschichten gemeinsam Gedanken gemacht. Das war etwas Besonderes. Wir sind beschenkt worden mit Früchten, Körben,Tüchern und der geteilten Zeit. Mit Taschen und mit Büchern voll Erinnerungen schauen wir nun schon auf das Jahr 2026, dann heißt es: Watu wanne karibuni ujerumani! - Herzlich willkommen in Deutschland!"

Es naht der "Moravian Day of Service" am 17. September 2023

Am 17. September 2023 begehen die beiden Unitätsprovinzen in Nordamerika gemeinsam mit ihrem  Board of World Mission BWM den diesjährigen Moravian Day of Service. Mit diesem Tag soll in den Gemeinden das Bewusstsein für die Bedeutung der Missionsarbeit wachgehalten und möglichst noch verstärkt werden. Die Gemeinden sollen darüber nachdenken, wie sie mit ihrem Glauben etwas in der weiten Welt bewirken können. Das BWM lädt 2023 dazu ein, sich an der Verteilung von einfachen Filtersystemen zur Herstellung sauberen Trinkwassers für Familien in der La Mosquitia im Osten von Honduras zu beteiligen. Bevor die Filter in Honduras verteilt werden können, müssen sie in den USA gekauft und zusammengebaut werden. An die Gemeinden ergeht die Einladung, am Moravian Day of Service die Filteranlagen zu montieren; dazu sind fast alle Menschen in der Lage. Mit 50 US-Dollar kann ein Haushalt in Honduras zehn Jahre lang mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.  

Weltweites Gedenken: "291 Jahre Herrnhuter Mission"

Nicht nur in der Europäisch-Festländischen Unitätsprovinz, sondern in vielen Unitätsprovinzen wurde am 21. August daran gedacht, dass vor 291 Jahren – am 21. August 1732 – die Herrnhuter Mission ihren Anfang nahm, als die ersten beiden Missionare, der schwäbische Töpfer Leonhard Dober und der böhmische Zimmermann David Nitschmann, morgens um 4 Uhr Herrnhut verließen. Über Hamburg, Rendsburg, Eckernförde (ab hier per Schiff) und Kopenhagen (Umstieg auf niederländisches Schiff) kamen sie im Dezember 1732 auf der dänischen Plantageninsel St. Thomas an und begannen noch vor der Jahreswende 1723/33 mit der Mission unter versklavten Menschen. Das Foto zeigt ungefähr die Stelle, wo die beiden ersten Missionare damals anlegten (im Hafen der Stadt Charlotte Amalie) und 1733 Neu-Herrnhut und noch später die kleine Missionsplantage Posaunenberg anzulegen begannen. Die im Vordergrund sichtbare Kirche der Brüdergemeine ist auf dem Foto noch ohne Dach, das sie bei einem Hurrikan verlor. Inzwischen ist die Kirche aber wieder unter Dach.

Vorfreude auf das 4. Bläsertreffen der weltweiten Brüder-Unität

Die Vorbereitungen auf das 4. Bläsertreffen der weltweiten Brüder-Unität vom 21. bis 24. September 2023 in Südafrika laufen auf Hochtouren - und die Probenarbeit für das große Event wird überall intensiviert: in der gastgebenden Provinz Südafrika (Bilder hier) genauso wie in vielen anderen Unitätsprovinzen. Zusammenkommen werden die Bläserchöre aus mehr als einem halben Dutzend Ländern sowie einige Einzelbläser und Einzelbläserinnen am Rande von Jeffreys Bay im Mentorskraal Country Estate. Der beliebte Tagungs- und Ferienkomplex liegt 60 Kilometer westlich der Metropole Gqeberha (früher Port Elizabeth) nahe am Indischen Ozean. Für das große Abschlusskonzert am 24. September 2023 um 14.30 Uhr wird schon mit einem Plakat geworben. Siehe hier. Tickets gibt es für 100 Rand (Erwachsene; knapp 5 Euro) und für 50 Rand (Kinder unter 12 Jahren). Hauptorganisator des Bläsertreffens ist die BBSA, die Moravian Brass Band Union of South Africa.

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