Begegnungsreise zum Sternberg im März 2024

Nach längerer Zeit ist es wieder soweit. Die Herrnhuter Missionshilfe bietet eine Begegnungsreise zum Sternberg, dem Rehabilitationszentrum der weltweiten Brüder-Unität, in Palästina an. Sie findet vom 15. bis 22. März 2024 unter der fachkundigen Leitung von Niels Gärtner statt. Auf dem Programm stehen 3 Tage Jerusalem und 3 Tage Sternberg mit Ausflügen. Die Reisebeschreibung ist hier zu finden. Weitere Informationen gibt es hier und auf unserer Webseite. Die Mitarbeitenden des Sternbergs freuen sich sehr, wenn interessierte Besucherinnen und Besucher kommen, um ihre Arbeit zu wertschätzen. Alle Interssierten können an dieser Reise teilnehmen. Nähere Informationen gibt es bei Niels Gärtner ()

Sternberg: Arbeitsplätze für Hassan Qindah und Issam Abdelaziz

Die Leitung des Star Mountain Rehabilitation Centers SMRC der weltweiten Brüder-Unität bei Ramallah, der Hauptstadt der Palästinensischen Autonomiegebiete, bedankt sich bei regionalen Unternehmen, die zwei Jugendlichen mit Beeinträchtigungen einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellten. Zuvor hatten die Jugendlichen eine mehrjährige berufliche Förderung im SMRC erhalten. Der Jugendliche Hassan Qindah darf jetzt im Küchenbereich des Al Reef Restaurants in Al-Tira bei Ramallah zeigen, was er auf dem Sternberg gelernt hat. Der Jugendliche Issam Abdelaziz ist jetzt als Mitarbeiter im Kundensupport eines Einkaufszentrums tätig: im Arab Palestinian Shopping Center in Al-Bireh bei Ramallah. Die beiden Beispiele zeigen eindrücklich, dass Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen gern bereit und auch in der Lage sind, einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten und zugleich ihre Herkunftsfamilien finanziell unterstützen können.

Über die Arbeit von Ansar Mazen Quran auf dem Sternberg

Die Palästinenserin Ansar Mazen Quran arbeitet seit drei Jahren als Psychologin im Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah und neuerdings auch als Inklusionsberaterin für 30 Schulen rings um die Großstadt Ramallah. Über sie berichtete die Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark. Siehe hier. Die Psychologin meint: "Die Erfahrungen vom Sternberg-Förderzentrum müssen unbedingt genutzt werden, damit Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen in reguläre Schulklassen integriert werden … Es macht mir Spaß, mit Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen zu arbeiten. Ich mag Kinder mit Autismus! Sie sind so lieb, ich möchte sie einfach nur umarmen.“ Nachdem Ansar Mazen Quran einen Bachelor-Abschluss in Psychologie erworben hatte, arbeitete sie zunächst in einer staatlichen Beratungsstelle für Menschen mit Verhaltensstörungen und für Mobbingopfer. Dann spezialisierte sie sich auf die Behandlung von Kindern mit Autismus (Master in Sonderpädagogik). Mehr zu ihrer Arbeit in einer dänischen Zeitung hier. Die Brüdergemeine in Dänemark unterstützt über die dänische Entwicklungshilfe-Organisation DANIDA das Autismus-Programm des Sternberg-Förderzentrums.

Neuer "Elim Home Report" erschienen

Der Jahresbericht 2021/22 des Förderzentrums Elim Home der Unitätsprovinz Südafrika nahe des Nadelkaps ist erschienen. Siehe in Englisch hier. Er informiert trotz kostensparender Herstellung mit vielen Bildern. In dem Bericht schreibt die Leiterin, Lesinda Cunningham, eingangs: "Wir als Team von Elim Home sind Zeugen, dass Gottes Wort wahr ist. Sein Versprechen, dass wir nicht untergehen werden, erfüllte sich in den letzten 59 Jahren des Bestehens unserer Einrichtung. Wir ehren Gott für seine Führung und Weisheit in guten und in herausfordernden Zeiten. Unser Haus hat sich nach der Covid-19-Pandemie sehr gut erholt." Sie schreibt aber auch: "Die schwierige globale Wirtschaftslage wirkt sich negativ auf den Cashflow unserer Organisation aus. Die Schwere der psychischen Erkrankungen unserer Klienten gibt Anlass zu großer Sorge, da sich der Pflegestandard positiv auf die Lebensdauer der Klienten auswirkt."

Sommer-Spotlight aus der "Clínica Evangélica Morava" in Ahuas

Die Klinik der Brüdergemeine in Ahuas in der honduranischen La Mosquitia, hat vorübergehend einen neuen Arzt: Victor Iglesia Echeverría. Über seinen Werdegang berichtet das Ahuas Spotlight, Sommer 2023 Edition. Siehe hier. Victor Iglesia Echeverría ist ein 33-jähriger Arzt, der aus einer berühmten honduranischen Familie stammt und sein staatlich verordnetes Sozialdienstjahr an der Clínica Evangélica Morava abschließt. Er studierte in Venezuela und arbeitete zunächst auch dort, bis er sich - aufgrund der Verschlechterung des politischen Klimas im Lande - zusammen mit seiner Ehefrau Enyiner Mora und seinen beiden Töchtern Victoria und Andrea entschloss, über Kolumbien in seine Heimat zurückzukehren. Hier wurde seine dritte Tochter Nairoby geboren. Es war mühsam für ihn, vom Staat die Ausnahmegenehmigung zu bekommen, seinen Sozialdienst in einer kirchlichen Privatklinik statt in einem staatlichen Krankenhaus absolvieren zu dürfen. Die Klinik verlangt von allen Ärzten einen 7-Tage-24-Stunden-Bereitschaftsdienst und zahlt keine Beiträge zur Altersversorgung. Anfang 2024 wird Victor Iglesia Echeverría mit seiner Familie nach Puerto Lempíra umziehen.

Endlich wieder ein "Schulentag" der Brüdergemeine in Suriname

Nachdem die Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname Stichting Onderweijs, die Trägerin von 65 Schulen unterschiedlichen Typs ist, in den vergangenen vier Jahren umständehalber keinen Schulentag (Gemeinschafts- und Fortbildungstag für Lehrkräfte) organisiert hatte, lädt sie jetzt wieder zu einem solchen Event ein. Es soll am 18. August 2023 im Alkebuland Ressort etwa 20 Kilometer südlich von Paramaribo stattfinden. Die Verantwortung für die Durchführung der Schulentage der Brüdergemeine in Suriname wechselt reihum durch die verschiedenen Regionen des Landes. Diesmal ist die Region Süd-West an der Reihe. Nach eigenen Angaben wirken in der Schulstiftung der Brüdergemeine in Suriname, gegründet 1977, etwa 1.400 Lehrkräfte für etwa 13.000 Kinder und Jugendliche zusammen. Siehe hier. Die ersten Herrnhuter Schulen für versklavte Menschen auf den Plantagen gab es schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Ana María Huamán Dávila als erste Frau in der Brüdergemeine Peru ordiniert

Ana María Huamán Dávila ist seit 2012 Laienpastorin in der Brüdergemeine und seit 2016 Koordinatorin des Unity Womens Desk UWD in Peru. Am 6. August 2023 wurde sie von Bischof Samuel Gray (USA) am Schlusstag der dritten National-Konferenz als erste Frau in der Brüdergemeine Peru zu einer Diákona/Pfarrerin ordiniert. Sie bittet: "Schließt mich und den neuen Provinzvorstand und die gesamte Brüdergemeine in Peru in Eure Gebete ein." Bei der Ordination anwesend war auch Julie Tomberlin, die Leiterin des UWD in Winston-Salem/NC. Bilder von dem langen Ordinationsgottesdienst hier und hier. Zur Nationalkonferenz heißt es: "Es war eine ereignisreiche Woche voller Segen, Überraschungen und Herausforderungen. Das Thema der Konferenz lautete: Einheit ohne Grenzen. Die Delegierten, Freunde und Gäste erlebten viel Einheit, als wir zusammen Gottesdienste feierten, sangen und auch aßen – und zwar sehr viel! Wunderbar: alte Freunde treffen und neue kennenlernen. Es gab so viele Highlights!"

St. Thomas ehrt schwarzen Missionar Cornelius mit einem Online-Artikel

Cornelius wurde als Sklave auf der Insel St. Thomas in Dänisch-Westindien geboren und agierte lange als wichtiger Helfer der Herrnhuter. Im Artikel heißt es: "Cornelius war ein Produkt des Herrnhuter Bildungssystems. Seine Mutter gehört zu den ersten Mitgliedern der Brüdergemeine auf St. Thomas. Im Jahre 1740 ließ sie sich taufen und erhielt den Namen ›Benigna‹ nach der ältesten Tochter des Grafen N. L. von Zinzendorf. Cornelius wurde 1749 von Johannes von Watteville, Zinzendorfs Schwiegersohn, getauft. Bald wurde er zum Nationalhelfer der Herrnhuter Mission. Die Herrnhuter beschrieben ihn als einen überall beliebten und stets zuverlässigen Menschen. Er legte den (geistlichen) Grundstein für sechs Brüdergemeinen auf zwei westindischen Inseln: Friedensthal, Neu Herrnhut und Niesky auf St. Thomas; Bethanien, Friedensberg und Emmaus auf St. John. Alle Gemeinden gibt es bis heute als Zeugnis des Willens eines Sklaven, ein freier Mensch zu werden." Zum Artikel hier.

Darveon Ricketts aus Jamaika erhält Leistungsstipendium

Die Free Spirit Outreach INC ist eine gemeinnützige Organisation, die begabten und erfolgreichen Kindern und Jugendlichen auf Jamaika zu optimalem beruflichen Fortkommen verhilft. Die Organisation hat jetzt entschieden, dass der Auszubildende Darveon Ricketts in den Genuss eines besonderen Stipendiums kommen soll, des Janice Neita Stipendiums für Akademische Exzellenz. Darveon Ricketts besucht das Bethlehem Moravian College in Malvern/St. Elizabeth auf Jamaika und möchte Lehrer/Erzieher werden. Mit dem Stipendium wurden auch seiner außerschulischen Aktivitäten honoriert; u. a. war er Mitglied eines Studierendenrates (2018-2019) sowie des Jugendparlaments seiner Heimatregion Westmoreland (2021- 2022). Auch einen Erste-Hilfe-Kurs hat er absolviert. Namensgeberin für das Stipendium ist die Anfang 2021 verstorbene Janice Elizabeth Neita, eine Pädagogin aus Jamaika, die jedoch als Kind mit ihren Eltern auswanderte und ihren pädagogischen Ruhm in den USA erlangte.

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