NEU HMH Newsletter in Englisch NEU

Schon seit längerer Zeit beschäftigt sich die HMH damit, den Newsletter auch in englischer Sprache anzubieten. Bisher war das aus finanziellen und personellen Gründen nicht möglich. Nun soll der HMH-Newsletter technisch (per Computerübersetzung) übersetzt werden. Diese Art der Übersetzung bietet sicherlich keine geschliffene englische Sprache, aber sie ist uns zeitlich und personell möglich und wir können so die wichtigen internationalen Informationen aus den Projekten und der weltweiten Brüder-Unität für englischsprachige Menschen anbieten. Der englische Newsletter enthält alle Nachrichten der deutschen pdf-Version und wird nur in der Webversion angeboten (es gibt also kein englisches pdf!). Der englische Newsletter wird nach dem deutschen Newsletter (voraussichtlich freitags) erscheinen. Wenn Sie den englischen HMH-Newsletter (zusätzlich zum deutschen) erhalten möchten, schreiben Sie eine Mail an .

Erfolgsgeschichte auf dem Sternberg

Omar lebt mit seiner Familie im Dorf Ajoul im Norden von Ramallah, Palästina. Vor fast zehn Jahren brachte ihn seine Mutter in das Starmountain Rehabilitation Center. Damals konnte er weder sprechen noch konnte er sich selbstständig um seine grundlegendsten Bedürfnisse kümmern. Das Team des Sternbergs untersuchte Omar und entwickelte einen individuellen Plan für ihn. Dabei stellt sich heraus, dass Omar sexuell belästigt wurde und viel Zeit auf der Straße verbrachte. Zudem war die ursprünglich gestellte Diagnose fehlerhaft und eine einfache OP an der Zunge ermöglichte es ihm, wieder zu sprechen. Nach ein paar Jahren intensiver Betreuung und Unterstützung wurde Omar Mitglied des "Child Protection Network", das sich für die Rechte von Kindern mit Behinderungen einsetzt. Omar wurde auch Mitglied des Sternberg-Teams für Akrobatik und traditionellen Tanz. Als Omar 14 Jahre alt wurde, war es für ihn an der Zeit, die Schule zu verlassen und in das Berufsausbildungsprogramm zu wechseln. Dort erhielt er eine Ausbildung in Hauswirtschaft, Landwirtschaft, Kochen, Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Einkaufen von lebensnotwendigen Dingen. Drei Monate bevor er 18 Jahre alt wurde, vermittelte ihm der Sternberg eine Ausbildungsmöglichkeit in einer Hygienepapierfabrik. Seit Anfang 2023 ist Omar nun ein offizieller Mitarbeiter dieser Fabrik.
Eine wundervolle Erfolgsstory über die wir uns sehr freuen!

Sternberg-Förderzentrum: "Die wahren Helden sind die Mütter"

Unter der Überschrift "Die wahren Helden sind die Mütter" veröffentlichte das dänische entwicklungspolitische Magazin "Globalnyt" (100.000 Abonenten) kürzlich eine aufschlussreiche Reportage über das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg in Palästina. Siehe hier. Der Autor schreibt: "Ich empfinde größte Bewunderung für die Arbeit der Pädagogen, Therapeuten und Psychologen an der Einrichtung der Brüdergemeine bei Ramallah, doch die wahren Helden sind immer die Mütter der Kinder … In traditionellen Gesellschaften sind es stets die Frauen, die sich um den Haushalt und die Kinder kümmern und gerade auch um Kinder, die z. B. am Down-Syndrom leiden. Ich habe sieben solche Mütter interviewt und ich habe sieben Dinge festgestellt, die für die Situation der Familien mit einem Kind mit Beeinträchtigungen in Palästina verallgemeinert werden können." Die Brüdergemeine in Dänemark unterstütz das Sternberg-Förderzentrum in Palästina.

Die sieben Feststellungen:

1. Es ist ein schweres Schicksal für die Eltern, wenn sie ein Kind mit einer Behinderung haben.

2. Die Familie wird abgestempelt und ausgegrenzt, wenn sie ein Kind mit einer Behinderung hat.

3. Die alleinige Verantwortung für das behinderte Kind liegt immer bei der Mutter.

4. Die Kinder müssen rund um die Uhr vom Essen bis zum Toilettengang betreut werden.

5. Kinder mit Behinderungen, besonders Mädchen, sind sexueller Belästigung und Vergewaltigung ausgesetzt.

6. Die Mütter bekommen einen Freiraum und Augen voller Hoffnung, wenn ihre Kinder Fortschritte machen.

7. Informationen, Informationen und immer noch mehr Informationen führen langsam zu Veränderungen.

Solartraining für Berufsschulen in Tansania

Die "URBIS foundation" hat in Mbeya, Tansania eine Weiterbildung finanziert, bei der 12 Lehrkräfte der Berufsschulen in Kakozi, Songea und Namtumbo im Bereich erneuerbare Energien/Solarenergie ausgebildet wurden. Die Berufsschullehrer wurden als Multiplikatoren ausgebildet und befähigt, sowohl Auszubildende als auch weitere Lehrkräfte auszubilden. Ein Fokus liegt auf der Ausbildung von Frauen/Mädchen und Lehrerinnen. Mit der Ausstattung der Berufsschulen mit Übungsmaterial und dem Aufbau einer Solaranlage wird aktiv zur Nutzung von Solarenergie beigetragen und die Vorteile regenerativer Energien vor Ort verdeutlicht. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese nachhaltige und großartige Unterstützung.

Schwestern in Mittelamerika besuchen einander

Die "Unity Women’s Voices" für Juni 2023 (siehe hier) berichten gleich von mehreren Schwestern-Aktivitäten der Brüdergemeine in Mittelamerika: "Nachdem die COVID-Beschränkungen fast überall aufgehoben wurden, treffen sich wieder die Schwestern in vielen Provinzen - und das ist wunderbar. In Honduras waren Schwestern unterwegs, um einander zu begegnen und ein Exerzitium zu genießen. Die Koordinatorin des Unitätsfrauenbüros in Honduras (Missionsprovinz) organisierte eine Kinderspeisung. Die Leiterinnen der Frauenarbeit in der Unitätsprovinz Nikaragua wurden gesegnet vom Präsidenten der Kirchenleitung. Mary Nicho aus Nikaragua reiste wieder einmal nach Costa Rica, um in der El-Refugio-Gemeinde in San José Dienst zu tun. Beziehungen über Provinzgrenzen hinweg sind wichtig! Wir sind dankbar für das Engagement von Mary Nicho. Auf einem Foto ist sie (rote Jacke und Blumenkleid) mit Gemeindegliedern in Costa Rica abgebildet.

Von einer Jugend- und einer Frauenkonferenz in Honduras

In Honduras gibt es - nach einer Kirchenspaltung vor mehr als 20 Jahren - eine eher charismatisch arbeitende Brüdergemeine im Status einer Unitätsprovinz sowie eine eher traditionell arbeitende Brüdergemeine im Status einer Missionsprovinz. Letztere lud kürzlich zu einer Jugendkonferenz in die Mosquitia nach Brus Laguna ein; die Jugendlichen kamen aus dem ganzen Lande. Kurzes Video mit einem Halleluja-Gesang der etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier. Nicht weit von Brus Laguna entfernt versammelten sich die Frauen der honduranischen Unitätsprovinz in Ahuas zu ihrer "Zweiten Nationalen Schwesternkonferenz". Kurzes Video hier. In der Mosquitia ist die Brüdergemeine eine Volkskirche. Dort befindet sich auch das Kap "Gracias a Dios" (Gott sei Dank), das seinen Namen Christoph Kolumbus verdankt, der unweit dieses Kaps am 14. August 1502 auf seiner vierten und letzten Reise erstmals das amerikanische Festland betrat.

"Birthing Kits" für das Medical Center in Ngiehun, Sierra Leone

Nachdem das Unitätsfrauenbüro schon seit vielen Jahren mit Erfolg sogenannte "Birthing Kits" in die "Clinica Evangelica Morava" in Honduras sowie nach Kenia und Tansania liefert, wurden nun erstmals solche Kits auch nach Sierra Leone geliefert. In Empfang genommen wurden sie von Safiatu Braïma, der Leiterin der dortigen Brüdergemeine, und von Jebena Braïma, einer früheren Stipendiatin des Unitätsfrauenbüros, die nach ihrem Finanz-Studium jetzt die Verwaltung der Schule der Brüdergemeine in Ngiehun leitet. Die Mitarbeiter des Medical Centers in Ngiehun freuten sich über die vielen Kits, die dabei helfen, Frauen eine sauberere und sichere Geburt zu ermöglichen, auch wenn keine medizinische Versorgung verfügbar ist. Das Unitätsfrauenbüro schreibt: "Vielen Dank allen, die beim Packen der Kits geholfen haben: Clemmons Moravian Church, Raleigh Moravian Church, Trinity Moravian Church und Rotary Club in Denton. Little Church on the Lane Moravian Church und Peace Moravian Church, beide in Charlotte/NC, packten ebenfalls solche Kits und schickten sie direkt nach Sierra Leone."

Interview mit Jørgen Bøytler, dem Geschäftsführer des Unity Board

Im "Moravian Messenger", dem Monatsmagazin der Brüdergemeine in Großbritannien, findet sich im Juli 2023 ein Interview mit Jørgen Bøytler (DK), dem Geschäftsführer des Unity Board. Auf die siebente von zwölf Fragen "Was können die Menschen in Europa lernen von anderen Kirchen und anderen Glaubensarten" antwortet Jørgen Bøytler wie folgt: "Wir können lernen, dass es auf der Welt mehr gibt als Wissenschaft, rationales Denken und Materialismus. Wir können eine spirituelle Welt kennenlernen, die jedoch nicht nur aus guten Geistern besteht. Wir können ganz neue Einsichten gewinnen. Ich glaube, dass solche Spiritualität meinem täglichen Handeln und meiner Existenz eine tiefere Perspektive verleiht. Ich behaupte nicht, alles Fremde zu verstehen, aber ich bin mir sicher, dass wir in Europa nicht über das gesamte verfügbare Weltwissen verfügen." Das Interview führte Sarah Groves. Zum Interview in Englisch hier (siehe Seite 77).

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