Mitgliederversammlung der HMH mit vielen Gästen

Am letzten Wochenende war es wieder soweit. Die Mitglieder der Herrnhuter Missionshilfe e.V. trafen sich zur jährlichen Jahrestagung diesmal in Neuwied am Rhein. Über 40 Personen kamen zusammen aus ganz Deutschland. Eine besondere Freude war es, dass diesmal wieder Gäste aus der weltweiten Unität mit dabei sein konnten. Dena Fortuzi, erste Gemeinhelferin in Albanien, berichtete über die Feier zum 30jährigen Bestehen der Brüdergemeine in Albanien. Bruder Kapera und Bruder Jumanne aus Sansibar erklärten, warum Kindergarten, Schule und Berufsschule auf ihrer Insel so wichtig sind. Die Predigt am Sonntag hielt Bruder Sikali, der Vorsitzende der Ostprovinz/Tansania aus Daressalam. In fröhlicher Atmosphäre trafen sich Gäste, Mitglieder und Gemeinde. Ein Mitglied meinte nachher: "Die Jahrestagung der HMH ist immer ein Höhepunkt im Jahr!".

Goldmedallie für Issam Abdelaziz bei den "Special Olympics World Games 2023"

Issam Abdelaziz vom Förderzentrum der Moravian Church auf dem Sternberg in Palästina hat im Berliner Olympiastadion am 24. Juni 2023, dem vorletzten Wettkampftag der "Special Olympics World Games 2023", eine Goldmedaille im 100-Meter-Lauf gewonnen. Seine Siegerzeit lautete: 21:53 Sekunden. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg!!!
Der Sternberg schreibt dazu: "Isams Engagement, seine Beharrlichkeit und sein unbestreitbares Talent haben ihn zu diesem bemerkenswerten Erfolg geführt. Diese beeindruckende Leistung spiegelt nicht nur Isams außergewöhnliche Fähigkeiten wider, sondern ist auch ein Beweis für die unermüdliche Unterstützung und Ermutigung durch das Star Mountain Rehabilitation Center. Seine unglaubliche Leistung dient als Inspiration für alle aufstrebenden Sportler und erinnert uns daran, dass mit Entschlossenheit und Leidenschaft alles möglich ist."

Peggy Mihan trifft bei den "Special Olympics" Issam und Samar vom Sternberg

In Berlin fanden die Special Olympics World Games statt. Aus der ganzen Welt kommend, gingen Sportlerinnen und Sportler mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in 26 Disziplinen an den Start. Auch die Kirchen waren bei diesem Event mit dabei, für die Herrnhuter Brüdergemeine war es Peggy Mihan. Großartig fand sie es, dass der junge Issam vom Star Mountain Rehabilitation Center der weltweiten Brüder-Unität sich als Mitglied des palästinensischen Nationalteams für die Weltspiele qualifiziert hat. Für ihn war es am Sonntag, dem 25. Juni 2023, ernst. Er hat sich für die Finals im 100 Meter Sprint und in der 4 x 100 Meter Staffel qualifiziert und ist im Olympiastadion gestartet. Nach seinen bisherigen Wettkämpfen war er im Hotel guter Dinge. Peggy Mihan erlebte in Berlin im Hotel auch eine herzliche Begegnung mit Samar, die als Betreuerin im Olympiastadion dabei war und als Physiotherapeutin im Sternberg-Förderzentrum arbeitet. Ein paar Fotos hier.

Fortschritte am "Walani" Frauenprojekt

Das Frauenprojekt Walani der Moravian Church in Malawi entwickelt sich rasend schnell weiter. Die Arbeiten schreiten zügig voran und die Frauen sind sehr glücklich über die Fortschritte. Neben den Gebäuden haben auch die Ausstattung mit Solarenergie und der Brunnenbau höchste Priorität. Dabei geht unser herzlicher Dank an die Tools for life foundation, die das Solarprojekt maßgeblich unterstützt. Es soll ein Solar water pump system installiert werden, das über solarbetriebene Wasserpumpen Wasser in zwei 5000l Wassertanks pumpt. So soll auch während der langen Trockenzeiten und Dürren die sehr unsichere Wasserversorgung am Berufsbildungszentrum sichergestellt werden. Wasser ist notwendig zur Nahrungszubereitung und für Hygienemaßnahmen.

Hoziana Mukamana und Juliette Bahati haben jetzt eine Zukunft

Die ZZg Nieuws, das Magazin der Missionsgesellschaft der Brüdergemeine in den Niederlanden, berichten in ihrer Ausgabe für Juni 2023 ausführlich über ein neues Projekt der Herrnhuter Missionshilfe nahe beim Dzaleka Refugee Camp bei Lilongwe, der Hauptstadt von Malawi: über das noch im Aufbau befindliche Frauen-Bildungszentrum Walani. Nachdem die Situation von Mädchen und Frauen in diesem Flüchtlingslager für 65.000 Personen allgemein beschrieben wurde und von der Perspektivlosigkeit für Frauen und Mädchen die Rede war, werden zwei junge Frauen vorgestellt, die ab Juli 2023 im Walani-Zentrum der Brüdergemeine in Malawi eine Berufsausbildung beginnen werden: Hoziana Mukamana und Juliette Bahati. Erstere ist aufgrund von Unruhen mit ihrer Familie aus Ruanda nach Malawi geflüchtet, Letztere aus demselben Grunde aus der D. R. Kongo. Beide haben schon ihr Abitur an der Light of Hope School der Brüdergemeine im Flüchtlingslager abgelegt. Mehr in Deutsch hier.

Rhoïnde Doth zu einer Bischöfin gewählt

Rhoïnde Doth (59), eine Niederländerin mit surinamischen Wurzeln, wurde am 24. Juni 2023 in Herrnhut von der Synode der Europäisch-Festländischen Unitätsprovinz im ersten Wahlgang mit Zweidrittel-Mehrheit zu einer Bischöfin der Brüder-Unität gewählt. Sie ist die erste Frau in Kontinental-Europa, die dieses Amt bekleidet. In der Brüdergemeine in Nordamerika und in Großbritannien wurden schon zuvor Frauen zu Bischöfinnen gewählt. Rhoïnde Doth wurde auf Curaçao geboren, kam mit 13 Jahren nach Suriname und mit 18 Jahren zum Studium nach Europa. Zuletzt diente sie als Pfarrerin der Brüdergemeine Utrecht. Einer ihrer männlichen Vorfahren war ein Jude, der aus Europa nach Suriname kam. Noch ihre Ur-Urgroßmutter Jansie Doth war eine surinamische Plantagensklavin mit afrikanischer Herkunft. Im Ehrenamt leitet sie die niederländische ökumenische Immigranten-Organisation SKIN ("Samen Kerk in Nederland").

Brüdergemeine Rhein-Main stellt vor: "Ibungu-Reisegruppe 2023"

Nach jahrelanger Vorbereitung ist es so weit. Eine sechsköpfige Gruppe – zusammengestellt von der Brüdergemeine Rhein-Main – macht sich demnächst auf den Weg in den Süden von Tansania, um sich mit Geschwistern aus der Partnergemeinde Ibungu zu treffen. Der Reisegruppe gehören überwiegend junge Erwachsene an: Christina Bausch, Amelie Fobel, Erik Mihan, Katharina Rühe, Felix Schwarzrock und Henrike Siebörger. Die Reise beginnt am 2. August und sie endet am 24. August 2023. Bei den letzten Reisevorbereitungen werden die Reisenden aus der Ferne unterstützt von Martin Mwiba und William Mashimbi aus Ibungu. Die Reisenden werden Gemeinden und Projekte nicht nur in der tansanischen Südprovinz (Headquarter in Rungwe), sondern auch in der tansanischen Südwestprovinz (Headquarter in Mbeya) besuchen. In den vergangenen 25 Jahren hat es schon mehrere Partnerschaftsbesuche hin und her gegeben. Mehr hier.

30 Jahre Brüdergemeine in Albanien

Am Sonnabend, dem 17. Juni 2023, feiert die Brüdergemeine in Albanien ihr 30-jähriges Bestehen. Die Kirche, die 1993 mit einer kleinen Gruppe von Frauen in einem Wohnzimmer in Tirana ihren Anfang nahm, hat heute sechs Gemeinden in mehreren Städten des Landes und sie betreibt Kindergärten, Kindergruppen und einen Campingplatz und leistet soziale Arbeit. Am Jubiläumstag haben sich die Vertretungspersonen dieser sechs Gemeinden zusammen mit Gästen aus ganz Europa in Tirana versammelt, um den Geburtstag der Kirche zu feiern, darunter Raimund Hertzsch, der Vorsitzende der Herrnhuter Missionshilfe, die den Gemeindeaufbau in Albanien seit 25 Jahren vielfältig unterstützt. Die Brüdergemeine in Albanien arbeitet seit 2020 im Status einer Sozietät der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität. Seit wenigen Monaten verfügt die Brüdergemeine in Albanien mit Dena Fortuzi über eine eigene ausgebildete Theologin und Leiterin. Hier singen die albanischen Gruppenleiterinnen vor fünf Jahren zum 25. Geburtstag ihrer Kirche.

Entschuldung von armen Menschen in den USA und in der honduranischen Mosquitia

Nachdem vor einiger Zeit eine Aktion der Trinity Moravian Church in Winston-Salem/NC ein großer Erfolg war, bei der 3.355 überschuldete Familien (Gesamtschulden meist bei Krankenkassen i. H. v. 3,3 Mill. US-Dollar) mit Spendengeldern entschuldet wurden, hat nun das Board of Wold Mission zusammen mit anderen Organisationen der Brüdergemeine in Nordamerika eine ähnliche Aktion gestartet. In einem Aufruf heißt es: "Unser Ziel ist es, innerhalb von 50 Tagen – bis zum 13. August – 50.000 US-Dollar zu sammeln. Mit 75 % des Geldes werden medizinische Schulden von Menschen in den USA in Millionenhöhe beglichen. Andernfalls würden die entsprechenden Schuldtitel von Kredithaien für wenig Geld von den Krankenkassen erworben und dann mit maximalem Gewinn von den Schuldnern eingetrieben ... Mit 25 % des Geldes werden Schulden von Patienten der Clínica Evangélica Morava in Ahuas in der honduranischen Mosquitia beglichen." Zum gesamten Aufruf in Englisch hier. Zum Vorprojekt hier.

"Thursdays in Black" auch in der Brüdergemeine auf Kuba

Die Heimatgemeinde von Carmen Pérez ist die Iglesia Morava Ebenezer in der Stadt Santa Clara auf Kuba. Hier arbeitet sie als ehrenamtliche Sonntagsschullehrerin (Kindergottesdienst) und außerdem als Leiterin der Frauenarbeit. Wichtig ist ihr, in der Gesellschaft ein Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt zu wecken bzw. wachzuhalten und sich gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen einzusetzen. Wenn sie sich der diesbezüglichen ÖRK-Aktion Thursdays in Black anschließt und an Donnerstagen schwarze Kleidung trägt, dann weist sie u. a. darauf hin: "Keine Kinderehen mehr! – Etwa zwölf Millionen Mädchen werden jährlich von ihren Eltern verheiratet, darunter zwei Millionen Mädchen vor ihrem 15. Geburtstag. Verheirateten Mädchen wird die Freiheit geraubt, selbständig über ihr eigene Zukunft zu entscheiden." Die Brüdergemeine auf Kuba ist 26 Jahre alt. Seit dem 11. Januar 2013 ist sie eine staatlich anerkannte Freikirche.

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