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| | | | Jugendliche vom Sternberg im "Ramallah Cultural Palace" | | |
Ein Team von zehn Jugendlichen mit Beeinträchtigungen beiderlei Geschlechts, die das Star Mountain Rehabilitation Center der weltweiten Brüder-Unität am Stadtrand von Ramallah (Palästina) besuchen, präsentierte sich am Sonnabend, dem 10. Juni 2023, im Ramallah Cultural Palace bei einer kommunalen Talente-Show. Die Jugendlichen traten – unterlegt mit moderner Musik und begleitet von Lichtkunst – als Pop Art Group auf. Zwei Videos von ihrer Kunst sowie ihrem Temperament hier und hier. Dass der lange Abend für die zehn Jugendlichen und für ihre Trainerinnen zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde, dazu trug auch die Übergabe von Anerkennungs-Urkunden an sämtliche Beteiligte bei. Ein paar Bilder hier. Einige Jugendliche besaßen als Dabkeh-Tänzer schon mehrjährige Erfahrung, für andere Jugendliche war der Auftritt in Kulturpalast von Ramallah der erste große, öffentliche Auftritt. |
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| | | | Sternberg-Förderzentrum berichtet über Festakt in Al-Bireh | | |
Das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah, Palästina, freut sich, den erfolgreichen Abschluss seines Projektes "Das Recht von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen auf Bildung und Schutz" bekannt geben zu können. Am 30. Mai 2023 weilten Mitarbeitende des Förderzentrums zu einer eindrücklichen Veranstaltung im Gebäude der Gesellschaft Roter Halbmond in Al-Bireh. Anwesend waren Nareman Sharawneh, Generaldirektorin für Sonderpädagogik der vorgenannten Gesellschaft, Awad Obaidat, Direktor der Palestinian Disability Coalition sowie Vertretungspersonen des palästinensischen Bildungsministeriums, Sozialministeriums und mehrerer Partnerinstitutionen. In vielen Reden kam die Wertschätzung für die Arbeit des Förderungszentrums und das Engagement vieler Partnerinnen und Partner zum Ausdruck. Es gab auch ein Kulturprogramm. Ausführlicher Bericht in Deutsch hier. 70 Fotos hier. |
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| | | | Vom Treffen des "Unity Mission Development Board" | | |
Alle zwei bis drei Jahre kommt das Unity Mission Development Board (UMDB) zusammen, um die neuen Missionsaufgaben der weltweiten Brüder-Unität zu überwachen, um Fortschritte bei der etablierten Missionsarbeit zu bewerten und um Partnerschaften zwischen Missionsgebieten bzw. Missionsprovinzen und Missionsgesellschaften zu koordinieren. Das UMDB besteht aus Delegierten aus jeder der vier Regionen der weltweiten Brüder-Unität (Afrika, Lateinamerika & Karibik, Europa, Nordamerika) sowie aus einer Vertretungsperson jeder Missionsgesellschaft der Brüder-Unität; hinzu kommt der Geschäftsführer des Unity Board, derzeit Jørgen Bøytler aus Dänemark. Das jüngste Treffen des UMDB fand in einer idyllisch gelegenen Ferieneinrichtung der Brüdergemeine im US-Bundesstaat Wisconsin statt: im Mt. Morris Camp & Retreat Center. Die Herrnhuter Missionshilfe wurde bei diesem Treffen von ihrem Vorsitzenden, Raimund Hertzsch (Bad Boll), vertreten. Einige Bilder hier. |
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| | | | "Keti Koti"-Gedenken in Suriname am 1. Juli 2023 | | |
Die Unitätsprovinz Suriname lädt am 1. Juli 2023 von 10 bis 16 Uhr zu ihrer Keti Koti-Feier nach Paramaribo in das Jugendzentrum der Brüdergemeine ein. So sehr dieser Tag traditionell ein fröhlicher Tag ist, so sehr entwickelt er sich in jüngster Zeit zu einem Tag, an dem die kritische Aufarbeitung der Sklaverei-Geschichte im Zentrum steht. Gerade im 150. Jahr nach 1873, dem Jahr, in dem die Unfreiheit der versklavten Menschen in Suriname tatsächlich zu Ende war, wird an die fortdauernden Folgen der Sklaverei erinnert – und daran, dass Menschen auch heute noch Sklavenarbeit verrichten. Eine Website listet unter der Zwischenüberschrift 5 Facts About Slavery That You Didn’t Know auf, was man sich zum "Keti Koti"-Gedenken am 1. Juli 2023 bewusstmachen sollte, u. a.: (1) Die Niederlande waren eines der letzten Länder auf der Welt, die die Sklaverei abschafften. (3) Im Jahr 2019 wurden geschätzt 40 Millionen Menschen versklavt, darunter 25 Prozent Kinder. (4) Es gilt als gesichert, dass durch Sklavenarbeit heute ein Gewinn von 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr generiert wird. Mehr Punkte hier. |
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| | | | "Board of World Mission" präsentiert Jahresbericht 2022 | | |
Das Board of World Mission der Brüdergemeine in Nordamerika (USA und Kanada) hat kürzlich seinen Jahresbericht 2022 veröffentlicht. Siehe in Englisch hier. Der Bericht trägt die Überschrift "Wir müssen noch viel lernen" (Lots to learn). Auf 24 Textseiten gibt es einen sehr guten Überblick über die derzeitigen Aktivitäten der nordamerikanischen Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe u. a. in Labrador, Tansania, Sierra Leone, Cuba, Honduras, Nikaragua, Costa Rica, Peru, Brasilien, Bolivien und der Ukraine. Die Organisation berichtet von ihrem Fokus auf der theologischen Ausbildung weltweit und von ihrer Arbeit mit Jugendlichen und Freiwilligen unterschiedlichen Alters. Vorgestellt werden die Mitglieder des Leitungsgremiums (Board of Directors; meist ehrenamtlich tätig) sowie die gegenwärtigen hauptamtlichen Mitarbeitenden (Staff). Ergänzt wird der Bericht mit Hinweisen auf die letztjährigen Einnahmen und Ausgaben inklusive der entsprechenden Grafiken. |
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| | | | Celia Skjerning wird neue BDM-Jugendsekretärin | | |
Celia Skjerning wird die neue Jugendsekretärin der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark (BDM - Brødremenighedens Danske Mission). Gemeinsam mit Signe Kruse wird sie die BDM-Jugendabteilung (BDM Unge) leiten. Sie weiß, worauf sie sich bei ihrer Arbeit in Christiansfeld bei Kolding einlässt. Sie war in der Vergangenheit als junge Freiwillige im Waisenhaus Peter‘s House in Sumbawanga, Tansania, tätig und sitzt auch im Vorstand von BDM Unge. Sie meinte vor ihrer Einstellung: "Mein schönstes Erlebnis als Freiwillige war das Gefühl, eine Familie am anderen Ende der Welt zu haben, trotz einer gänzlich anderen Kultur und trotz ganz anderer Arbeitsbedingungen. Ich hoffe, dass sich in Zukunft viele zurückgekehrte Freiwillige bei BDM Unge engagieren werden". Derzeit studiert Celia Skjerning noch am Diakonie-College in Aarhus die Fächer Diakonie und Sozialpädagogik. Mehr in Dänisch hier. |
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| | | | Zu den Anfängen der Brüdergemeine in Alaska | | |
Dass die Brüdergemeine in Alaska – trotz ihres europäisch klingenden Namens – von Anfang an eine Kirche der indigenen Yup’ik war, darauf verweist das Timothy S. Y. Lam Museum of Anthropology in Winston-Salem/NC. Siehe in Englisch hier. Das Museum schreibt auf seinen Webseiten: "Im Südwesten Alaskas gründeten die Missionare John Henry Kilbuck und Edith Kilbuck geb. Roming eine große Gemeinde, indem sie den Glauben und die Ideen der Brüdergemeine mit der Sprache und Kultur der Yup’ik zusammenbrachten. Bestehende Yup'ik-Gemeinschaften wurden durch die Arbeit des Ehepaars Kilbuck in indigene Brüdergemeinen umgewandelt – zwar kulturell unterschiedlich, aber dennoch ein Teil der Brüder-Unität. John Henry Kilbuck war deshalb erfolgreich, weil er aus eigener Erfahrung wusste, was es bedeutet, ein indigener Herrnhuter zu sein. Er war ein Nachkomme des berühmten Chiefs Gelelemend (1722-1811), einem der ersten Lenape-Chiefs (Delaware), die sich nach 1750 der Brüdergemeine anschlossen." Chief Gelelement wurde 1789 noch von David Zeisberger getauft. |
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| | | | Vorstellung des "Liztaments" der Brüdergemeine in Genadendal von 1798 | | |
Die Brüdergemeine in Südafrika erinnerte kürzlich daran, dass das erste Gästehaus im Inneren der Kap Kolonie im Jahre 1798 in der Missionsstation Genadendal entstand. Es wurde von dem aus Europa ausgewanderten Bauern Jean Pierre Nigrini erbaut, der eine Einheimische geheiratet hatte. Mehr als 100 Jahre später wurde es gern – im Scherz – "Liztament“ (statt Logement) genannt, weil die Betreiberin die tüchtige Khoi-Khoi-Frau Lizzie Mauritz war. Von Lizzie Mauritz stammt auch ein vierstrophiges Gedicht, mit dem sie einerseits ihren geliebten Dienst beschreibt, mit dem sie andererseits aber auch ein schlicht-bewegendes Glaubenszeugnis ablegt. Das Gästehaus wurde von vielen Menschen besucht, die später eine gewisse Berühmtheit erlangten. Einige dieser Gäste verewigten sich mit ein paar Dankesworten im Gästebuch des "Liztaments". Heute ist das "Liztament“ das Gästehaus des Missionsmuseums der Brüdergemeine in Genadendal. Mehr in Deutsch hier. |
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