Rooibos-Produkte zurück im Sortiment von »Moravian Merchandise«

Ab sofort sind wieder die beliebten Rooibos Kosmetikprodukte im Shop und im Laden von »Moravian Merchandise« erhältlich. Nachdem die Produktion von »Red Cedar« leider eingestellt wurde, sind nun Produkte des südafrikanischen Herstellers »African Extracts« neu im Sortiment. Aufgrund der hohen Nachfrage hat sich das Team von »Moravian Merchandise« auf die Suche nach einer Alternative gemacht und bietet nun, vorerst in begrenzter Stückzahl, eine Hand-und Nagelcreme sowie eine Tagescreme an. Mit den Erlösen aus dem Verkauf der Produkte wird das »Elim-Home«, ein Heim für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Südafrika unterstützt. Die Hand-und Nagelcreme (75ml) ist ab sofort für 4,90 Euro erhältlich, die Tagescreme (75ml) kostet 8,90 Euro.

»Moravian Merchandise« auf dem Floh- und Künstlermarkt in Bad Boll

Am 06.04.2023 fand in Bad Boll ein fairer Floh- und Künstlermarkt statt. Neben Workshops, Verköstigungen von regionalen Speisen und Getränken zeigten viele Aussteller ihre selbstgefertigten Arbeiten. Der faire Handel der Herrnhuter Missionshilfe war ebenfalls vertreten. Es wurden beliebte Produkte aus dem Sortiment angeboten. Kaffee, Olivenöl, Seifen und Näharbeiten schmückten den Stand von »Moravian Merchandise«. Auf dem gut besuchten Markt konnten zahlreiche Stamm- und Neukunden begrüßt werden. Ziel war es, neben dem Verkauf der Produkte aus den weltweiten Partnerländern auch, die regionale Bekanntheit zu stärken und eine gewisse Präsenz zu zeigen. Die Herrnhuter Missionshilfe dankt allen Helfern und Organisatoren für diesen gelungenen Nachmittag.

»Entertainment Day« im Ramadan auf dem Sternberg

Zusammen mit einigen jungen Freiwilligen von der nur zehn Kilometer entfernten »Birzeit University« veranstalteten mehrere Kulturschaffende aus Betunia, einem Vorort von Ramallah, am 8. April 2023 einen »Entertainment Day« für die Kinder und Jugendlichen vom Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg in Palästina. Das vorbereitete Programm sollte eine freudige Überraschung für die Kinder und Jugendlichen im islamischen Fastenmonat Ramadan sein. Die Mitarbeitenden des Förderzentrums bedankten sich bei Ribhi Doleh, dem Bürgermeister von Betunia, und bei Nida Hirish, einem Gemeinderatsmitglied, die die Idee für diese Wohltätigkeits-Überraschung hatten und dann auch die erforderlichen Vorbereitungen trafen. Zwar war der Himmel an diesem Tag bedeckt, aber das Programm mit Clownerie, Schauspiel, Basteln und anderen Aktivitäten konnte im Freien stattfinden auf dem Meditation Area am Wald. Einige Fotos hier.

Abitur-Feierlichkeiten an der »Mbozi High School«

Zu den traditionellen Einrichtungen der Südwestprovinz der Brüdergemeine in Tansania gehört die »Mbozi High School« (auch: Mbozi Secondary School), an der ungefähr 450 Jugendliche lernen. Mbozi wurde 1899 von dem Missionar Traugott Bachmann gegründet. Am Sonnabend, dem 15. April 2023, fanden an dieser Schule die Abschlussfeierlichkeiten für die »Form 6« statt. Im tansanischen Schulsystem entspricht »Form 6« (sechs Jahre in der Sekundarschule nach sieben Jahren in der Grundschule) dem deutschen Abitur. Zehn Bilder – siehe hier – ermöglichen einen Einblick in die einzelnen Teile der Veranstaltung, an der neben den Lehrkräften auch die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse – der nächste Abiturjahrgang – teilnahmen. In Mbozi gibt es – wie an allen Schulen der Brüdergemeine in Tansania – eine bestimmte Schulkleidung. Seit langem verbindet eine Partnerschaft den württembergischen Kirchenbezirk Mühlacker und u. a. die »Mbozi High School«.

Peter und Stumai aus Sumbawanga haben eine Zukunft

Die »Broedremenighedens Danske Mission«, die Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark mit Sitz in Christiansfeld, unterstützt eine Einrichtung am Stadtrand von Sumbawanga, in der Kinder und Jugendliche mit Hoffnung leben. Es ist das »Peter's House«, ein Waisenhaus der Rukwaprovinz der Brüdergemeine. Das Haus hat z. Zt. 36 Plätze für Waisen oder Obdachlose. Ein Artikel zu diesem Haus in Dänisch hier. Der Artikel berichtet von zwei Jugendlichen: Stumai wurde 2001 geboren und wuchs in einer Familie mit drei Geschwistern auf. Nach dem Tod beider Elternteile wurden alle vier Kinder 2011 in das »Peter‘s House« gebracht. Peter wurde 1999 geboren. Seine Mutter litt an einer psychischen Erkrankung. Sie starb 2012, so dass Peter auf der Straße lebten musste. 2013 hörte seine ältere Schwester vom »Peter’s House« und brachte ihn dorthin. Beide Jugendliche machen Fortschritte in ihrer Ausbildung. Peter ist Elektrikerlehrling und möchte später im Waisenhaus arbeiten. Stumai besucht eine weiterführende Schule und träumt davon, Ärztin zu werden. Beide sind am christlichen Glauben interessiert. Seit etwa 20 Jahren arbeiten stets mehrere junge dänische Freiwillige im »Peter‘s House«. 

Aufsatz Winelle Kirton-Roberts: »Die Herrnhuter Brüdergemeine und der Rassismus«

Der »Pressedienst mission.de« der »Evangelischen Mission Weltweit« (EMW, Hamburg) veröffentlichte am 13. April 2023 einen kurzen Aufsatz von Winelle Kirton-Roberts, einer Herrnhuter Pfarrerin, die aus Westindien stammt und jetzt für die Brüdergemeine in Genf (Geneva Moravian Fellowship) arbeitet. Der Artikel trägt die Überschrift: »Die Herrnhuter Brüdergemeine und der Rassismus«. Siehe hier. In dem Artikel erzählt Winelle Kirton-Roberts von ihrem eigenen Werdegang und ihren eigenen Erfahrungen. Aufgewachsen in einer Gesellschaft und in Gemeinden, in der es fast nur Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe gab, begegnete sie dem Rassismus erst in der Brüdergemeine in den USA. Winelle Kirton-Roberts spricht aber auch von ihrer Freude und ihrer Dankbarkeit darüber, dass die Brüdergemeine sich jetzt aktiv mit ihrer Geschichte auseinandersetzt und dass sie zu den rassistischen und anderen Verfehlungen steht, die Herrnhuter Missionarinnen und Missionare in früheren Zeiten begingen.

 

Die Brüdergemeine Bethlehem/PA und das Problem der Sklaverei

Das »Moravian Archive« in Bethlehem/PA weist darauf hin, dass eine dort am 21. März 2023 gehaltene Vorlesung jetzt online nachverfolgt werden kann. Die Vorlesung in einer Dauer von 75 Minuten (inkl. Rückfragen) wurde von Prof. Dr. Scott Paul Gordon, »Lehigh University« in Bethlehem gehalten. Sie trägt die Überschrift: »Moravian Bethlehem and the Problem of Slavery«. Siehe hier. Die Vorlesung verdeutlicht die große Komplexität des Themas. Klar ist, dass weiße Mitglieder der Brüdergemeine Sklavinnen und Sklaven nicht nur besitzen durften, sondern diese auch tatsächlich besaßen. Immer wieder wurden Sklavinnen und Sklaven, die die Taufe empfangen hatte, auch weiterverkauft, womöglich um auf diese Weise das Problem des Miteinanders von freien und versklavten Menschen in einer Gemeinde aus der Welt zu schaffen. Von einer Gleichberechtigung versklavter Menschen kann nach Auskunft des Referenten in der Brüdergemeine Bethlehem keine Rede sein. Es existieren zwar viele Sklaven-Besitzverzeichnisse, aber kaum Quellen, die das Problem aus dem Denken und Fühlen der versklavten Menschen darstellen.

Die »Moravian Chapel« in Kapstadt ist jetzt nationales Kulturerbe von Südafrika

Die »South African Heritage Resources Agency« gab jetzt bekannt, dass acht Stätten im Kapstädter »District Six« nun den Status eines nationalen Kulturerbes besäßen und damit explizit geschützt seien. Im Amtsblatt heißt es: »District Six, das pulsierende, multikulturelle Wohnviertel von Kapstadt, wurde vor 55 Jahren abgerissen, mehr als 60.000 Menschen wurden vertrieben und umgesiedelt. District Six wird als nationales Kulturerbe angesehen, weil er die nationale Geschichte von Zwangsumsiedlungen erzählt. Er erinnert an einen dunklen Teil der Geschichte Südafrikas, der vergessen zu werden droht. Der Schutz von District Six soll dem Aufbau und der Heilung der südafrikanischen Nation dienen«. Zu den acht »specially protected landmarks« in dem fast leeren Stadtteil zählt auch die »Moravian Chapel«, die sich früher in der Russell Road, bekannt als Moravian Hill, befand. Diese wurde 1885/86 erbaut und am 25. September 1886 als erste »Stadtkirche« der Brüdergemeine im gesamten Südafrika geweiht. Siehe u. a. hier und ausführlicher hier.

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