|
|
|
Wenn der Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.
|
|
| | | | »Tag der offenen Tür« auf dem Sternberg | | |
Für den 30. März 2023 hatte das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) zu einem »Tag der offenen Tür« eingeladen. Anlass dafür war der Abschluss des Modell-Projektes »Einrichtung eines Umwelt-Tourismus-Parks auf dem Sternberg«. Die Veranstaltung begann mit dem abendlichen Fastenbrechen im Ramadan zugunsten der Menschen mit Behinderungen. Anschließend führte die Tanzgruppe des Sternberg-Förderzentrums einige der beliebten Dabkeh-Tänze auf. Nach dieser Gruppe tanzte dann noch die Dabkeh-Gruppe der »Birzeit Women's Association« aus der Nachbarstadt Birzeit. Es waren auch einige Vertretungspersonen von Partner-Organisationen anwesend, darunter Personen von der »Palästinensische Vision« und der »Rozanna Association«. Ganz am Schluss des »Tages der offenen Tür« war ein Video zu sehen, das die wichtigsten Aktivitäten zeigt, die während des Projektzeitraumes durchgeführt wurden. 25 Bilder hier. |
| | |
| | | | Nothilfe der Herrnhuter Missionshilfe in Malawi angekommen | | |
Über »MoHDevS«, dem Projektteam der Moravian Church in Malawi, konnten mit den Spenden der Herrnhuter Missionshilfe erste Nothilfemaßnahmen für die Opfer des Zyklons »Freddy« eingeleitet werden. In Anbetracht der Ausmaße der Schäden wurden die Ressourcen und finanzielle Mittel zusammengelegt. Gemeinsam mit Act Alliance, Churches in Relief and Development (CARD), dem Evangelisch-Lutherischen Entwicklungsdienst (ELDS), Christian Aid (CA), Norwegian Church Aid (NCA) und Danish Church Aid (DCA) entstanden groß angelegte Aktionen und Nothilfepakete, die den Betroffenen zukamen. Es wurden Maismehl, Sojamehl, Seife, Zucker, Plastikplanen und Likuni Phala (Mais-Soja-Brei) zur Verfügung gestellt. Die Verteilungsaktion fand am 1. April 2023 in Mulanje in einem von der Regierung zugewiesenen Lager statt. Anwesend waren die Vertreter der Mitglieder des Aktionsbündnisses. Die Aktion richtete sich an 480 Familien, was etwa 3800 Personen entspricht. Wir bedanken uns bei allen, die mit Ihren Spenden einen Teil zur Linderung des Leids der Menschen vor Ort beigetragen haben. |
| | |
| | | | Ana María Huamán protestiert gegen Gewalt gegen Frauen | | |
Weil Gewalt gegen Frauen in allen Staaten der Welt nach wie vor ein mehr oder weniger großes Problem ist, stellt das Unity Women’s Desk UWD) fast wöchentlich Frauen vor, die sich der ÖRK-Aktion »Donnerstags in Schwarz« anschließen und damit bekunden, dass ihnen die Überwindung von Gewalt gegen Frauen ein Hauptanliegen ist. Am 30. März 2023 stellte das UWD Ana María Huamán Dávila vor, eine Pfarrerin der Brüdergemeine in Peru. Sie schreibt: »Duldet nicht länger Gewalt gegen Frauen! In Peru wurden im Januar und Februar 2023 insgesamt 4.015 Fälle von Gewalt gegen Frauen registriert. Die tatsächliche Anzahl solcher Fälle ist wahrscheinlich viel höher, da nicht alle Fälle zur Anzeige kommen«. Ana María Huamán Dávila leitet seit 2019 die »Iglesia Morava Rey de Gloria« in Lima. Das Video zeigt sie bei einem Online-Gottesdienst noch während der Corona-Pandemie. Siehe hier. |
| | |
| | | | Hirtenbrief der Bischöfe der weltweiten Brüder-Unität vom März 2023 | | |
Die 21 Bischöfe aus der weltweiten Brüder-Unität, die vom 15. bis 22. März 2023 in Doorn in den Niederlanden beieinander waren, haben einen Hirtenbrief verfasst. Darin heißt es: »Wir haben den Reichtum und die Vielfalt der weltweiten Brüder-Unität erlebt. ... Als wir gemeinsam beteten und uns in die Augen blickten, gelang es uns, Sprach-, Kultur- und Geschichtsbarrieren wegzuräumen. Wir konnten überall auf der Welt die gleiche Schönheit sehen. ... Wir stellten uns der Realität, dass es auch in der weltweiten Brüder-Unität unter den Kindern Gottes Böses gibt. ... Das Thema unseres Treffens lautete: ›Lernt, Gutes zu tun! Sucht Gerechtigkeit!‹ (Jesaja 1,17). Wir hörten Berichte von struktureller Ungerechtigkeit, von Korruption und vom Zusammenbruch ganzer Gesellschaften. Kriege toben, immer mehr Waffen werden hergestellt und eingesetzt. Unterdrückung von Frauen und Kindern und Gewalt gegen Frauen und Kinder halten an. Die moderne Sklaverei ist immer noch im Gange und nimmt sogar noch zu. Der von Menschen gemachte Klimawandel zerstört Gottes Schöpfung und den Lebensraum für alle Lebewesen. Die Armen, die dies am wenigsten verursacht haben, leiden am meisten und ihre Chance auf ein würdiges Leben wird mehr und mehr verringert. Zehntausende Menschen sind infolgedessen auf der Flucht. ... Wir haben Berichte über Spaltungen innerhalb der Brüdergemeine gehört. Wir sagen klar: Alles das ist gegen Gottes Willen«. Der ganze Brief in Englisch hier. |
| | |
| | | | Herrnhuter Mission in den USA: Hilfe für 3.355 überschuldete Familien | | |
Die »Trinity Moravian Church« in Winston-Salem/NC realisierte kürzlich ein ganz besonderes Projekt, über das in der Lokalpresse ausführlich berichtet wurde. Siehe z. B. hier. Das Projekt kam zustande, weil in den USA die meisten Menschen dadurch in die Überschuldungsfalle geraten, dass sie Kredite für erforderliche medizinische Behandlungen aufnehmen mussten. Die Gemeinde entschuldete in ihrem weiteren Umfeld 3.355 Familien und teilte ihnen mit, dass ihre Schulden in einem Gesamtwert von 3,3 Millionen US-Dollar beglichen seinen und sie keinen Besuch von Schuldeneintreibern mehr befürchten müssten. Am Sonntag, dem 26. März 2023, wurde im Gottesdienst im Kirchensaal eine Schuldenverbrennungs-Zeremonie zum biblischen »Jubeljahr« (siehe 3. Mose 25,8ff) abgehalten. Zum Begleichen dieser vielen Schulden waren aber nur 15.047 US-Dollar erforderlich, die die Gemeinde durch eine Fundraising-Aktion zusammenbrachte. Der niedrige Betrag resultiert daher, dass zahlreiche Ärzte in den USA die Schulden ihrer Patienten - um überhaupt an Geld zu kommen - zu einem Spott-Betrag an Inkasso-Unternehmen verkaufen, die diese in den Folgemonaten mit horrenden Aufschlägen von den Schuldnern der Ärzte eintreiben, was die »Trinity Moravian Church« unterließ und den Netto-Schuldenbetrag an diverse Inkasso-Unternehmen überwies. |
| | |
| | | | »Board of World Mission« und TZ-Nordprovinz unterschreiben Vertrag | | |
Am Donnerstag, dem 30. März 2023, unterschrieben das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika (BWM) und die Nordprovinz der Brüdergemeine in Tansania einen Vertrag, mit dem beide Seiten in eine neue Phase ihrer Partnerschaft eintreten. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte online über ZOOM. Das Vertragsziel ist eine engere Zusammenarbeit als bisher, um das christliche Zeugnis in beiden gesellschaftlichen Kontexte zu stärken. Ein Großteil der Vorarbeiten für diesen Vertrag wurde während des Besuches zweier BWM-Mitglieder im November 2022 in Arusha in der Nähe des Kilimandscharo geleistet. Justin Rabbach, der Leiter des BWM, und Chris Giesler, der Direktor für praktische Missionsarbeit, trafen sich mit den Verantwortlichen der tansanischen Nordprovinz unter Leitung von Pfarrer Isaac G. Siame. Im November 2023 wird die Nordprovinz ihre nächste Synode abhalten. Sie verfügt jetzt über 26 Gemeinden mit 8 Außenstationen, über 34 Ordinierte und insgesamt 5.482 Mitglieder. |
| | |
| | | | Arbeitstreffen in der »Clínica Evangélica Morava« in Ahuas | | |
Anfang März 2023 trafen sich das medizinische Leitungspersonal und das Verwaltungspersonal der »Clínica Evangélica Morava« in Ahuas an der honduranischen Mosquitia auf dem Klinikgelände. Zugegen waren bei diesem Treffen auch Vertretungspersonen der Unitätsprovinz Honduras (eher charismatisch orientiert) und der Missionsprovinz Honduras (eher traditionell orientiert), die sich über die Arbeit der Klinik authentisch informieren wollten. Vom »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika war Justin Rabbach, vom Ahuas-Unterstützungs-Komitee in den USA war Andy Starr vertreten. Ersterer schreibt: »Wir sind dankbar für alle diejenigen, die vor Ort in der strukturschwachen Mosquitia mit Leidenschaft diesen Dienst tun und die sich Tag für Tag dafür einsetzen, dass den physischen, psychischen und spirituellen Bedürfnissen der kleinen Gemeinden entsprochen wird. Bitte betet weiterhin für die Patienten, für das medizinische Personal und für die Verwaltung der Klinik«. |
| | |
| | | | Erstmals zwei Inuit aus Nain, Labrador, auf Forschungsschiff »Amundsen« | | |
Mit Michelle Saunders und Carla Pamak befanden sich im März 2023 erstmals zwei einheimische Inuit aus der Brüdergemeine Nain auf dem kanadischen Forschungsschiff »Amundsen«, das alljährlich die Labrador-Küste und die angrenzenden arktischen Gewässer auf vielfältige Weise wissenschaftlich untersucht. Dave Cote, der weiße Chef der »Amundsen«-Reise, meinte, die indigenen Mitglieder an Bord seien eine große Hilfe für die Forschung. »Wenn wir im hohen Norden arbeiten, dann kooperieren wir gern mit ihnen. Die Küste von Labrador ist ihre Heimat und sie haben ein reiches kulturelles Wissen und lokale Kenntnisse, weil sie dort seit Tausenden von Jahren leben«. Michelle Saunders sagte, sie werden in Nain von ihrer Reise erzählen und sie hoffe, ihre Forschungsreise werde junge Inuit dazu inspirieren, eine Karriere in der Wissenschaft in Betracht zu ziehen. Die »Amundsen« machte auch Halt vor der ehemaligen Herrnhuter Missionsstation Hebron, geräumt 1959. Mehr in einem Beitrag von »CBC - Radio Canada« vom 20. März 2023 hier. |
| | |
|
|
Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.
Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden mit Hilfe unseres Service-Dienstleisters ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mail-Adressen findet nicht statt.
All submitted personal data will be used exclusively for sending the newsletter. There will be no disclosure to third parties or selling of e-mail addresses.
|
|
|
|
|
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
If your e-mail program does not display it correctly, you can view this newsletter in your browser..
Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich beim Newsletter-Service auf unserer Website www.herrnhuter-missionshilfe.de mit %PERS_EMAIL% am %PERS_DATE% %PERS_TIME% angemeldet haben bzw. eine Anmeldung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Wege veranlasst haben.
You are receiving this newsletter because you have registered with the Newsletter-Service on our website www.herrnhuter-missionshilfe.de using %PERS_EMAIL% on %PERS_DATE% %PERS_TIME%.
Wenn Sie den "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen.
If you wish to unsubscribe from the "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter click the following link: Unsubscribe newsletter.
|
|
|
|
|
|